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WILL SMITH: Vom Rapper zum Hollywood Superstar


Erfolg Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 2/2018 vom 29.03.2018

Noch bevor er 18 war, wurde Smith Millionär und stand kurz darauf vor dem Bankrott.


Schauspieler, Filmproduzent und Popstar. Will Smith hat Erfolg in Musik, Fernsehen und Film genossen. Im April 2007 wurde er der mächtigste Schauspieler auf dem Planeten genannt. Seine Karriere verlief aber alles andere als gewöhnlich.
Will Smith kam am 25. September 1969 als Willard Christopher „Will” Smith Jr. in Philadelphia auf die Welt. Sein Vater war Inhaber einer Firma für Kältetechnik und seine Mutter arbeitete als Lehrerin im Schulausschuss. Im Alter von 12 Jahren fing Smith an zu rappen und erhielt den Spitznamen „Prince“. In seinen Anfangszeiten als Rapper nahm er sich ein Vorbild an erfolgreichen Musikern wie Grandmaster Flash. Das besondere an seinen Texten waren die witzigen Elemente, die später zu seinem Markenzeichen wurden. Mit 16 Jahren traf er auf den DJ Jeff Townes, die zusammen das Duo DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince bildeten. Smith und Townes rappten in einem familienfreundlichen Stil über die Probleme der Teenager und begeisterten damit die breite Maße. Die erste Single „Girls Ain’t Nothing But Trouble” wurde ein Hit im Jahr 1986. Ihr Debüt-Album von 1987 „Rock the House“ schlug sofort in die Top 200 ein und machte Smith vor dem 18. Lebensjahr zum Millionär. Der große Erfolg zerschlug alle Pläne, die Smith im Bezug auf seine schulische Laufbahn hatte.
Dass man in diesen jungen Jahren noch immer unreif sein kann, wurde Smith nicht viel später bewusst. Er fiel dem plötzlichen Ruhm zum Opfer, verschleuderte sein Geld und fand sich am Rande des Bankrotts wieder. Glücklicherweise sollte das Fernsehen sein Leben und seine Karriere für immer verändern. 1989 lernte er Benny Medina kennen, der eine Idee für eine Sitcom hatte, die auf seinem Leben in Beverly Hills basierte. Die Fernsehshow „Fresh Prince of Bel Air“ wurde geboren, die sechs Jahre lief und Smith zwei Golden Globe Award Nominierungen und zwei Image Award Nominierungen einbrachte. Für Smith, der noch nie zuvor gespielt hatte, war die Show eine ziemliche Herausforderung. “Ich war ein nervöses Wrack. Meine ersten Folgen waren schrecklich.” Smith war vielleicht nicht mit seiner Arbeit zufrieden, dafür aber das Publikum und die Kritiker.
Zwei Jahre später bewies Smith, dass er auch auf der großen Leinwand Erfolg haben kann. Die Actionkomödie „Bad Boys“ wurde 1995 zum Kassenschlager. Der Film musste mit einem bescheidenen Budget auskommen, spielte aber 65 Millionen Dollar ein. Der rappende Schauspieler erlangte dadurch ein Vermögen von über fünf Millionen Dollar. Im Jahr 1996 spielte er die Hauptrolle in „Independence Day“ und landete wieder einen Erfolg. Mit der Science-Fiction-Komödie „Men in Black“ gelang ihm auch im nächsten Jahr wieder ein Hit in den Kinos, für den er sogar den Grammy-prämierten Titelsong produzierte.


»Es gibt keinen Grund, einen Plan B zu haben. Er lenkt nur von Plan A ab.«


Mit dem darauffolgenden Film „Wild Wild West“ konnte Smith das Publikum nicht überzeugen. Die Filmbiographie „Ali“ aus dem Jahr 2001, basierend auf der Boxlegende Muhammad Ali, gab ihm dann aber die langersehnte Gelegenheit, seinen Status als Superstar in den Kinos wiederzuerlangen. Der Film hatte zwar Schwierigkeiten kommerziellen Erfolg zu finden, Smiths Leistung wurde jedoch hoch gelobt und er erhielt seine erste Oscar-Nominierung. Aufs und Abs gehören zum Geschäft, das war Smith immer bewusst: „Es gibt keinen Grund, einen Plan B zu haben. Er lenkt nur von Plan A ab.“
Es folgten Fortsetzungen zu „Men in Black“ im Jahr 2002 und „Bad Boys“ im Jahr 2003. Wie zu erwarten, waren beide Filme ein Erfolg. Im Jahr 2005 bewies er in der romantischen Komödie „Hitch“, dass er nicht nur in Actionfilmen eine gute Figur abgibt. In dem Film spielte er einen Dating-Berater, der Männern dabei half, die Frauen ihrer Träume kennenzulernen. Der Film wurde zu einem internationalen Hit. Im nächsten Jahr erhielt Smith Oscar-, Golden Globe- und SAG-Nominierungen für das inspirierende Drama „Das Streben nach Glück“, in dem er als Vater mit seinem Sohn Jaden einen Handelsvertreter mit Geldproblemen spielt. Der Film erwies sich als einer seiner größten kommerziellen Hits.
Nach einer Pause kehrte Smith 2012 mit „Men in Black 3“ auf die große Leinwand zurück, gefolgt von einer Rolle als Militärkommandant in dem Science-Fiction-Film “After Earth“. Im Jahr 2016 spielte Smith in dem DC Comics Blockbuster „Suicide Squad“ mit, der sein erfolgreichster Film seit 1996 wurde.
Mittlerweile ist Will Smith einer der führenden Männer Hollywoods. Er wurde durchgängig in der “Richest 40”-Liste des Fortune Magazine aufgeführt. Smith war zweimal verheiratet. Seine erste Ehe mit Sheree Zampino dauerte nur drei Jahre, aber brachte einen Sohn hervor, Willard Smith III, auch bekannt als Trey. Er ist seit 1997 mit der Schauspielerin Jada Pinkett Smith verheiratet. Der Sohn des Paares, Jaden, wurde 1998 und ihre Tochter Willow wurde 2000 geboren. Sein Nettovermögen wurde im Jahr 2015 auf 250 Millionen US-Dollar geschätzt. Zum Thema Geld hat Smith eine gesunde Einstellung: „Geld und Erfolg verändern die Menschen nicht - Sie verstärken lediglich das, was bereits da ist.“

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Bildquelle: Erfolg Magazin, Ausgabe 2/2018


Bild: Depositphotos/s_bukley

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