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Wind und Wasser


ColorFoto - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 13.02.2019

Es sind die Weitläufigkeit und die Vorhersehbarkeit , die fc-Fotograf Marco Vogelsberg an Gewässern schätzt. Immer wieder aufs Neue entdeckt er mit seiner Kamera das Spektakuläre in seiner Heimat, dem bayerischen Voralpenland, und in den angrenzenden Gebieten.


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Bildquelle: ColorFoto, Ausgabe 3/2019

„Die Morgenfischer“
Westufer Wörthsee Badeanstalt 30.09.2017
Es versprach ein toller Tag zu werden. Ein letzter Blick am Morgen gab mir die Aussicht auf leichten Nebel auf dem Wörthsee. Damit war die Entscheidung gefallen, wo es hingeht. Da ich im Herbst schon oft das Glück hatte, die einen oder anderen Fischer in ihren Booten zu fotografieren, war ...

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„Die Morgenfischer“
Westufer Wörthsee Badeanstalt 30.09.2017
Es versprach ein toller Tag zu werden. Ein letzter Blick am Morgen gab mir die Aussicht auf leichten Nebel auf dem Wörthsee. Damit war die Entscheidung gefallen, wo es hingeht. Da ich im Herbst schon oft das Glück hatte, die einen oder anderen Fischer in ihren Booten zu fotografieren, war das auch an diesem Morgen mein Augenmerk. Doch hatten einige andere dieselbe Idee wie ich. Allerdings hatte ich das Glück, dass der nördliche der drei Stege noch frei war. So wurde dieser mein Spielplatz an diesem Morgen.

Canon EOS 5D Mark III, EF 4/24-105 mm L, Brennweite 24 mm, ISO 200, Blende 6,3, 1/80 s

„Am Ende des Weges“
Breitbrunn am Ammersee, 20. Januar 2008
Ende Januar 2008 zog milde Luft ins Alpenvorland, es waren fast schon frühlingshafte Temperaturen. Der Föhnwind ließ am See die Farben, speziell auch die Sonnenuntergänge leuchten. So war ich nicht der Einzige, der sich auf den Weg an den See machte. Ich fotografierte gerade einen Steg und wollte mich auf den Weg zu den Hütten am Wasser machen, als dieser Fahrradfahrer mit seinem Rad auf den Steg kletterte. Bei diesem Blick ins Wasser musste ich einfach meine Kamera auslösen.

Canon EOS 10D, EF 4/17-40 mm L USM, Brennweite 26 mm, ISO 100, Blende 8, 1/6 s

„Regen zieht auf“
Hopfensee am 03.06.2017
Unser Ziel war es, aufziehende Gewitterwolken und eventuell Blitze zu fotografieren. Als sich dunkle Wolken über den Bergen zusammenzogen, war es endlich soweit. Die Entwicklungsphase schien diesmal ewig zu dauern, und so fotografierten wir etwa eine Stunde, bis das Wetter über den See hereinbrach. Eine Regenfront machte sich breit und plötzlich durchbrachen einige Blitze den Himmel. Leider war da das Gewitter auch schon über uns, sodass wir uns schnell ins Auto in Sicherheit brachten.
Die Fototour endete dann später auf dem Auerberg mit einigen Blitzen, die wir am Horizont noch sehen und fotografieren konnten.

Canon EOS 5D Mark III, EF 4/17-40 mm L USM, Brennweite 20 mm, ISO 100, Blende 8, 5 s

„Regenwolken“
Raisting 23.04.2017
Regnerisches Wetter und dicke tiefhängende Wolkenbänder zogen durch das Land. Doch ich wollte mein neu erworbenes Fuji XF 10-24 mm testen. Da es leicht windig war, entschied ich mich für einen 64x-Graufilter, um die leichte Wellenbewegung in der Pfütze zu eliminieren, dazu hoffte ich auf etwas Dynamik in den Wolken, welche dann doch nicht so stark war. Die Kamera lag auf einem kleinen Bohnensack auf dem Boden und dank des kippbaren Displays konnte ich sie gut in Position bringen. Es erfolgte in diesem Fall eine Belichtungsreihe, wofür ich später die dunklere Version für den Himmel und die hellere für den Vordergrund nutzte. Die mittlere Belichtung wurde für die Spiegelung hergenommen.

Fuji X-T10, XF 4/10-24 mm R OIS, Brennweite 24 mm, ISO 200, Blende 16, 20 s

Der fc-Fotograf Marco Vogelsberg alias Birdy liebt die Berge und das Wasser. Gerade wenn er spezielle Wettersituationen fotografieren will, favorisiert er die heimischen Gewässer. „Man kann hier einfach entspannter reagieren, kann Spiegelungen oder Wellen und ihre Gischt als Gestaltungselemente nutzen.“ Wasser von oben, ob als Regen oder Schnee, bietet ihm den Vorteil, Wetterphänomene und deren Verhalten und Auswirkungen kennenzulernen. Schlechtes Wetter im Speziellen gebe dem Bild etwas Besonderes, erzählt er. „So habe ich vor ein paar Jahren einen Fotografenfreund an einem Sonntagnachmittag vom Sofa geholt. Schauer zogen durch und er fragte mich: ‚Willst du wirklich bei dem Wetter los?‘. Genau bei dem Wetter ist die Aufnahme „Gespannte Blicke“ entstanden.“ Dieser Freund musste später noch das eine und andere Unwetter mit Birdy und seiner Kamera erleben.

Location

Birdys Bilder entstehen bis auf wenige Ausnahmen in der Umgebung seines Wohnortes in der Nähe von Landsberg am Lech bis hin zum Alpenrand. „Der Ammersee, der Wörthsee und der Kochelsee sind mir dabei ans Herz gewachsen. Der Starnberger See hingegen, ist trotz seiner Nähe, noch ein dunkler Fleck auf meiner Landkarte.“ Entweder findet der fc-Fotograf seine Motive spontan unterwegs oder er entdeckt sie im Internet wie die kleine Kapelle in Aidling. Dazu studiert er zunächst das betreffende Gebiet in Google Earth, überlegt, wie sich das Licht wohl dort verhalten könnte, erkundet den Hintergrund und betrachtet weitere Aufnahmen dazu. „Bei der Kapelle habe ich ungefähr zwei Jahre mit langen Unterbrechungen dazwischen gebraucht, um sie zu finden und zu fotografieren“, erzählt er.

Vorbereitung

Normalerweise hat Birdy immer ein Hauptziel und eine Alternative im Blick. Am Vorabend werden nochmal Wetterlage und Webcams geprüft, die Ausrüstung gereinigt, Speicherkarten bereitgestellt und Akkus auf den Ladezustand überprüft. Der Fototag selbst beginnt mit frühem Aufstehen, „denn das Morgenlicht ist einfach das schönste und frischeste Licht, gereinigt durch die Nacht.“ Am frühen Morgen checkt der Fotograf erneut die Wetterlage mit dem aktuellen Wetterradar und zur Sicherheit die Webcams, die sich in der Nähe seines Ziels befinden. „Danach wird noch in Ruhe ein Tee gekocht und dann kann es langsam losgehen.“

Die richtige Ausrüstung

Abgesehen von Kamera und Speicherkarten sind ein Paar Gummistiefel und ein Stativ für Birdy wichtig. „Gerade in den frühen Morgenstunden sind die Belichtungszeiten noch recht lang und so ist ein Stativ zwingend notwendig, auch wenn es nach weiterem Fortschreiten des Morgenlichts wild in der Landschaft rumsteht, da ich freihändig doch einfach flexibler bin.“ Ebenso ist ein Kabelfernauslöser wichtiger Bestandteil, um ein Verwackeln beim Auslösen zu vermeiden. Des Weiteren finden sich ein Grauverlaufsfilter von der Firma Singh-Ray in Birdys Gepäck. Polfilter nutzt er nur selten, wenn er etwa Reflektionen auf dem Wasser herausfiltern möchte. „Da ich jedoch viel sehr weitwinklig fotografiere, ist ein Polfilter wegen des entstehenden Blauteils nicht mein Favorit“, erklärt er. Die Wirkung des Polfilters ist im 90-Grad-Winkel zur Sonne am stärksten. So kann es sehr schnell passieren, dass bei einer solchen Aufnahme die Ränder im Himmelbereich heller sind als die Bildmitte.

Das Shooting

Birdy nutzt für seine Landschaftsbilder bevorzugt Nebel, leicht bewölkten Himmel aber auch, „wenn der Himmel voller Geigen hängt“, erzählt er. „Vor allem Schlechtwettersituationen mit Struktur in den Wolken eignen sich sehr gut für meine Art der Fotografie“. Eher zweitrangig ist es für den Fotografen, unbedingt neue Fotomotive zu finden. „Es gibt viele Orte, die ich lieber immer wieder anfahre, um diese bei anderem Licht, Wetter oder in verschiedenen Perspektiven kennenzulernen“, erklärt er. Denn, so seine Devise, lerne man somit perfekt das fotografische Sehen und übe sich darin, sich mit Motiven wirklich auseinanderzusetzen. „Die bekannte Übung, zehn unterschiedliche Bilder von einem Ei anzufertigen, kann man auch prima in der Landschaft umsetzen“, verrät er. Wichtig sei für ihn dabei aber stets, dass der Betrachter das Hauptmotiv erkennen könne, etwas Interessantes, Spannendes im Vordergrund liege oder aber auch eine Linienführung, die ins Bild „hineinziehe“.

„Bob the Builder“
Im Forggensee 08.04.2017
Jedes Jahr im Frühling zieht es mich in den abgelassenen Forggensee, um die Reste des alten Waldes zu fotografieren. So auch an diesem Morgen. Nachdem ich meine Ziele und Motive im Kasten hatte, entschied ich mich mit meinem Fotospezl Günther, noch etwas über den Seegrund zu wandern. Dabei fiel mir in einiger Entfernung dieser Bagger auf. Für eine Weitwinkelaufnahme war er viel zu weit weg. Schnell wechselte ich auf mein kleines Teleobjektiv, um den Bagger in Verbindung mit der Kirche am See zu komprimieren. Beim Bildaufbau entschied ich mich, die Spiegelung vom Säuling mit ins Bild zu nehmen, um den Betrachter doch etwas von der Landschaft mitzugeben.

Fuji X-T10, XC 50-230 mm OIS II, Brennweite 62,5 mm, ISO 200, Blende14, 1/40 s

„Gespannte Blicke“
Kapelle bei Aidling 21.08.2016
Gewitterstimmung über dem Alpenvorland. Auf dem Wetterradar sah man schon, dass sich einige Gewitterzellen bildeten. So fuhr ich an diesem Tag an die kleine Kapelle bei Aidling. Dort angekommen, konnte ich eine Gewitterzelle bei ihrer Entstehung fotografieren.

Canon EOS 5D Mark III, 4/ EF 17-40 mm L USM, Brennweite 17 mm, ISO 100, Blende 18, 1/60 s

„Einfach mal die Seele baumeln lassen“
Breitbrunn am Ammersee 09.02.2008
Ende Januar bis in den Februar 2008 zog milde Luft auf. Dank Föhn wurden die Tage frühlingshaft. So zog es mich jede freie Minute an den Ammersee, um die wunderschönen Sonnenuntergänge festzuhalten. An diesem Abend plante ich dann eine Fotosession mit meinen Töchtern. Es entstanden tolle Stimmungsaufnahmen, aber ich merkte auch, dass ich nicht die Geduld aufbringe, um meine Modelle anzuleiten, wie ich es mir wünsche. So ist an diesem Tag meine Entscheidung gefallen, mich fast nur mit Landschaftsfotografie zu beschäftigen. Später, nachdem ich doch einige brauchbare Aufnahmen dank guten Zuredens meiner Frau im Kasten hatte, setzten sich die zwei auf einen Steg und ließen ihre Seele baumeln. Dieses Bild ist nicht gestellt und somit wirkt es noch besser als all die anderen, die ich vorher machte.

Canon EOS 20D, EF 4/17-40 mm L USM, Brennweite 35 mm, ISO 100, Blende 13, 13 s

„Der Fotograf und das Gewitter“
Hegratsried am 18.08.2017 Unwetter zieht auf
Ich zog am späten Nachmittag mit meinem Fotospezl Günther (im Bild) los, um Gewitter am Hopfensee zu fotografieren. Vorher wollten wir noch einen kurzen Abstecher an den Hegratsrieder See machen. Die Wetterprognosen versprachen schon seit Tagen einen massiven Wetterwechsel. Kaum in Hegratsried angekommen, färbte sich der Himmel dunkel und grau. Es machte sich eine seltsame Stimmung breit und schon hörten wir ein kräftiges Rauschen in der Entfernung. So machte ich dieses Pano und trieb danach Günther an, die Zelte abzubrechen, da mein Auto doch in einigen 100 m Entfernung stand. Mein Ziel war es, vom See unterhalb noch ein paar Blitze einzufangen. Außerdem wäre das sichere Auto damit in greifbarer Nähe.
Unterhalb der Kapelle konnte ich noch einige Bilder mit einer ausgeprägten Gewitterfront und sogar noch eine Zeitrafferserie machen. Doch sehr schnell brach das Wetter mit heftigem Sturm und Getöse über uns herein. Diese Weltuntergangsstimmung verfolgte uns bis nach Landsberg, wo wir auf der Bundesstraße noch die Folgen des Sturms mit einigen Unfällen sahen.

Freihandpano aus 10 Hochformataufnahmen, Canon EOS 5D Mark III, 4/EF 17-40 mm L USM, Brennweite 37 mm, ISO, Blende 4,5, 1/50 s

Nachbearbeitung

Seine fertigen Aufnahmen sichert Birdy grundsätzlich doppelt, auf einer kleinen und einer großen Festplatte. In Lightroom hochgeladen findet dann die Grundbearbeitung statt wie etwa Korrekturen von Lichter und Schatten, Objektiventzerrungen oder Entrauschen. Danach wird die Aufnahme gesichert und in Photoshop geladen. Hier nimmt er die abschließenden Bearbeitungen vor. Kontraste werden mit den Graduationskurven angepasst, Teilbereiche nachbearbeitet und gegebenenfalls auch Farbkorrekturen vorgenommen. „Am Ende wird die Aufnahme noch gereinigt, denn trotz aller Sorgfalt und Putzen verirrt sich doch das ein oder andere Staubkorn auf dem Sensor oder der Linse.“
Redaktion Sabine Schneider

„Drachensee“
Drachensee unterhalb der Coburger Hütte in Tirol 22.08.2017
Endlich Urlaub und wie fast jedes Jahr zieht es uns zu Beginn unserer Wandersaison in das Gebiet Ehrwalder Alm. Dieses Mal ließen wir die Seebenseealm links liegen und setzten unseren Weg zur Coburger Hütte auf 1917 m fort. Oben belohnten wir uns mit einer kräftigen Brotzeit und danach ging es zum Abschluss noch kurz an den unterhalb der Coburger Hütte gelegenen Drachensee. Dort machte ich einige Freihandpanoramaaufnahmen, bis wir schließlich den Rückweg antreten mussten.

Freihandpano aus 9 Hochformataufnahmen, Fuji X-T10, XF 4/10-24 mm OIS, ISO 200, Brennweite 11,5 mm, Blende 5,6, 1/800 s

Marco Vogelsberg alias Birdy, 48 Jahre, verheiratet und zwei Kinder in Ausbildung / Studium. Seine erste kleine Kamera, eine HP 315 mit 2 Megapixeln und einer 32 MB Speicherkarte kaufte er sich 2001, als er mit seiner Familie mehrere Jahre in Texas lebte. Mit einer Canon EOS 300D folgte der Einstieg in die DSLR- Fotografie.
Das Element Wasser hat für Birdy fotografische Faszination: „Man kann Wasser im Bild so vielseitig nutzen, als Spiegelung oder deren Wellenbewegungen; die Weite der Seen oder das Meer bieten unglaubliche Dynamiken.“ Birdies Lieblingsmotiv bleibt aber eine gewöhnliche Birke hinter seinem Dorf. „Allein diese Birke und was ich in den letzten 13 Jahren dort erlebt habe, könnte einen Bildband füllen. Dabei ist diese Birke simpel und nichts Besonderes. Jedoch einzig das Erlebte und Gesehene macht es für mich zu etwas Besonderem.“ So konnte ich im vergangenen Sommer wieder einige gute Bilder von dort mitbringen.

fc-Fotograf: Birdies Landscapes

fc-Fotografenlink:
www.fc-user.de/User-ID/32445

Ausrüstung

Kameras:
Fujifilm X-T2, Fujifilm X-T10, Canon EOS 5D Mark III, Canon EOS 6D

Objektive:
Fuji XF 2,8-4/18-55 mm, XF 4/10-24 mm, XC 3,5-5,6/16-50 mm, XC 50-230 mm OIS II, Canon EF 2,8/17-40 mm L USM, Canon 4/24-105 mm L USM, Canon 4/70-200 mm

Zubehör:
Circular Pol Filter mit Nanobeschichtung, 64x Graufilter und 1000x Graufilter von B&W, Kabelverauslöer von Canon, Stative von Manfrotto und Gizzo mit Sirui Kugelköpfe.

„Radeln im Mondlicht“
Meine Birke hinterm Dorf, am 22.11.2017
Ich mag es, dort aufziehendes Wetter zu fotografieren, oder wie an diesem Abend den Mond, der nur als Sichel am Himmel stand, jedoch durch die Erdreflexion auch den dunkleren Bereich ausleuchtete. Milde Temperaturen ließen an diesem Abend außerdem den einen oder anderen Besucher an meiner Birke vorbeikommen. So entstanden viele Stimmungsaufnahmen …

Canon EOS 5D Mark III, EF 4/24-105 mm L, Brennweite 105 mm, ISO 800, Blende 4,5, 1/40 s

„Endlich einen vollen…“
Kolonie Hurlach nach einem Gewitter am 12.09.2017
Auf dem Heimweg von der Arbeit zog ein kräftiges Gewitter über uns hinweg, doch ich sah schon am Horizont, wie es aufklarte. So blieb mir nicht viel übrig, als hinter unser Dorf zu fahren und auf das abendliche Sonnenlicht zu warten. Schnell änderte sich, wie erhofft, das Licht und da ich rechtzeitig vor Ort war, konnte ich von der Entwicklung des Regenbogens bis zu seiner vollen Pracht mir einen Logenplatz ergattern. Denn wenig später war die Ausfahrt von 6 Autos voll gestellt, alles Fotografen, die dieses Wetterphänomen festhalten wollten. Ich wartete noch eine Weile und hatte später das riesige Glück eine Transall mit Sonderlackierung zu fotografieren, die unter dem Regenbogen durchflog.

Freihandpano aus 8 Hochformataufnahmen, Canon EOS 5D Mark III, EF 4/17-40 mm L USM, Brennweite 26 mm, ISO 100, Blende 7,1, 1/320 s

„Eis im Sonnenuntergang“
Steinebach am Wörthsee 11.02.2017 Im Februar letzten Jahres fror endlich der Wörthsee zu, nachdem sich der Januar nicht so von seiner winterlichen Seite gezeigt hatte. Kaum dort angekommen, wimmelte es geradezu auf dem Eis von Menschen. Nach ein paar Aufnahmen, von so manch tollkühnem Schlittschuhfahrer, fand ich einige Eisbrocken in Ufernähe. Da der Sonnenuntergang nicht mehr weit war, suchte ich mir den interessantesten Eiskristall raus.

Canon EOS 5D Mark III, EF 4/24- 105 mm L, Brennweite 105 mm, ISO 100, Blende 5,6, 1/125 s

„Karvendelblick“
Geroldsee am 07.10.2017 Blauer Himmel, Sonnenschein, so rief ich am Nachmittag meinen Fotospezerl Günther an, um mit ihm an den Geroldsee zu fahren. Es machte sich schon eine Regenfront auf den Weg nach Bayern, doch ich hoffte, noch rechtzeitig am See anzukommen. Leider hatten wir nicht das Glück, denn in dem Moment, als wir aus dem Auto stiegen, verschwand die Sonne hinter einer grauen Wolkendecke. Damit wir nicht umsonst gefahren waren, machten wir doch noch einen mehrstündigen Fotostopp und es entstanden einige herbstliche Aufnahmen am See, so wie diese.

Canon EOS 5D Mark III, EF 4/24- 105 mm L, Brennweite 40 mm, ISO 100, Blende 8, 1/6 s

„Abschlussfeuerwerk“
Westufer am Wörthsee am 09.05.2015 So schnell, wie das Gewitter sich bildete, so schnell zog es auch über den See ab. Mit diesem finalen Blitz war die Blitzintensität dann so gering, dass sie kaum noch auf den Bildern sichtbar sind. Aber ich muss zugeben, mit diesem Abschluss war ich mehr als nur zufrieden.
Canon EOS 6D, 4/EF 17-40 mm L USM, Brennweite 19 mm, ISO 200, Blende 7,1, 22 s