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WINDOWS 10 GRATIS: Kostenlos umsteigen


PC Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 07.06.2019

lt@Anfang 2020 läuft der Windows-7-Support aus. Und dann? Wagen Sie den Gratis-Umstieg auf Windows 10, oder wechseln Sie auf Linux Mint.


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Bildquelle: PC Magazin, Ausgabe 7/2019

Windows 7 ist nach wie vor beliebt. Das Betriebssystem, das im Oktober 2009 auf den Markt gekommen ist, hatte im März bei netmarketshare.com einen weltweiten Marktanteil von immer noch 36,5 Prozent. Windows 10 erreichte 43,6 Prozent. Windows 8 besitzt einen Marktanteil von weniger als fünf Prozent und spielt daher eine eher kleine Rolle. Zum Bedauern der Windows-7-Nutzer ist das Ende für dieses Betriebssystem nun allerdings nah: Für Januar 2020 hat Microsoft den ...

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... Support für Windows 7 aufgekündigt. Was bedeutet das konkret? Zunächst einmal wird es keine Sicherheits-Updates mehr geben. Dadurch werden eventuelle Sicherheitslücken werden nicht mehr geschlossen, und der Rechner ist offen für Attacken durch Viren, Malware und andere Gefahren. Die weitere Nutzung von Windows 7 ist also sehr riskant, und selbst eine gute Sicherheitssoftware kann daran nichts ändern. Der tech- nische Support von Microsoft fällt ebenfalls weg. Wer sich also beispielsweise über betreute Microsoft-Foren Tipps bei Problemen eingeholt hat, wird dort nur noch auf das Archiv zugreifen können.

Aus und vorbei: Ab Januar 2020 beendet Microsoft den Support für Windows 7. Der Hersteller rät zum rechtzeitigen Wechsel auf Windows 10.


Was empfiehlt Microsoft? Die Firma rät dazu, seinen Rechner kostenlos auf Windows 10 upzugraden oder sich einen neuen mit eben diesem modernen Betriebssystem anzuschaffen. Letzteres ist eine gute Idee, wenn Ihr Rechner schon sehr alt ist und mit Windows 10 überfordert wäre. Auf den Support-Seiten der Hardware-Hersteller stehen in der Regel Listen, in denen die Firmen sagen, welche Modelle mit Windows 10 funktionieren und welche nicht. Wenn ein Upgrade auf Windows 10 möglich ist, lesen Sie am Besten gleich den nächsten Artikel. In diesem beschreiben wir, wie Sie Ihren PC mit Linux Mint in gewohnter Desktop-Oberfläche weiterverwenden.
Für die Systemvoraussetzungen von Windows 7 und Windows 10 gibt es nur geringe Unterschiede. Windows 7 verlangt einen Prozessor mit einem GHz oder schneller, Windows 10 ebenfalls. Windows 7 benötigt ein (32 Bit) oder zwei (64 Bit) GByte Arbeitsspeicher (RAM), Windows 10 ebenfalls. Auch beim Speicherbedarf auf der Festplatte (ab 16 GByte) gibt es keine nennenswerten Unterschiede. Doch das ist nur das absolute Minimum, um Windows 10 überhaupt zu installieren und zu starten. Das heißt nicht, dass sich damit sinnvoll arbeiten lässt.
Als Beispiel sei hier ein altes Dell XPS angeführt mit Core-2-Duo-CPU mit 2,2 GHz sowie vier GByte Hauptspeicher. Unter Windows 7 lief das Notebook über Jahre zügig und unauffällig. Das änderte sich nach dem Upgrade auf Windows 10 schlagartig. Während die Installation problemlos ablief, arbeitete das Notebook mit Windows 10 nur noch in Zeitlupe. Die Systembremse stellt hier der Arbeitsspeicher dar. Die installierten vier GByte waren in der Praxis deutlich zu wenig. Wir raten dagegen zu mindestens acht GByte Arbeitsspeicher bei einem 64-Bit-System. Besitzt Ihr Notebook weniger, ist es ratsam, den Speicher entsprechend aufzurüsten. Dafür müssen Sie zunächst einmal ermitteln, wieviel RAM in Ihrem Rechner verbaut ist, um welchen Typ es sich genau handelt, und ob das System überhaupt mit mehr als vier GByte Hauptspeicher aufgerüstet werden kann.

Ihr Rechner fit für Windows 10

Um festzustellen, über wieviel Arbeitsspeicher Ihr Rechner verfügt, verwenden Sie am besten das Tool Hwinfo, das Sie auf Ihrer Heft-DVD im Toolpaket Windows 10 gratis finden. Klicken Sie im Hauptfenster auf den Eintrag Memory, um Anzahl und Größe der eingebauten Speicherriegel zu identifizieren. Unser Test-Notebook verfügt über zwei Steckplätze mit je einem zwei-GByte-Modul vom Typ DDR2 PC2- 5300. Dieser SO-DIMM-Arbeitsspeicher lässt sich ausbauen und ist nicht fest verlötet. Sind Sie nicht sicher, ob das eventuell bei Ihrem Rechner anders ist, sollten Sie im Handbuch nachsehen oder im Internet nachforschen. Lässt sich der RAM-Speicher problemlos wechseln, können Sie sich im Web auf die Suche nach größeren RAMModulen mit vier oder gar acht GByte Kapazität machen. Leider existieren manche RAM-Versionen, wie etwa auch die oben erwähnte, nicht mit mehr als vier GByte. Zudem sind diese Module mit vier GByte recht teuer, und so mancher dürfte sich fragen, ob der Kauf zweier RAM-Riegel für zusammen über 60 Euro überhaupt noch lohnt, nur um den alten Rechner fit für Windows 10 zu machen. Eventuell gibt es ja auch noch Probleme mit anderen Komponenten. Im Fall des alten Dell XPS haben wir uns dafür entschieden und neuen RAM gekauft. Ergebnis: Nach dem Einbau läuft das Gerät wieder absolut flüssig.
Zusammengefasst lässt sich sagen: Verfügt Ihr Rechner über mindestens acht GByte RAM und einen Prozessor mit zwei GHz oder mehr, steht einem Upgrade auf ein Windows 10 mit 64-Bit erstmal nichts im Wege. Ansonsten sollten Sie entweder den Arbeitsspeicher auf mindestens acht GByte aufrüsten oder tatsächlich den Neukauf eines entsprechend bestückten Rechners in Betracht ziehen.

Das Tool Hwinfo gibt Auskunft über Menge und Art des eingebauten Arbeitsspeichers (Memory).


Alter RAM-Speicher ist unverhältnismäßig teuer; vor allem, wenn die Module mehr als zwei GByte Kapazität besitzen.


Kostenlos zu Windows 10

Eigentlich ist die Übergangsphase, bei denen Nutzer von Windows 7 oder 8 kostenlos auf Windows 10 upgraden konnten, schon seit dem Jahr 2016 vorbei. Allerdings funktioniert das Upgrade unter bestimmten Voraussetzungen nach wie vor absolut problemlos. Natürlich muss auf Ihrem Rechner eine legale Version von Windows 7 oder 8 installiert sein, das versteht sich von selbst. Im Normalfall benötigen Sie dessen Lizenznummer nicht, aber falls Microsoft beim Upgradeprozess danach fragt, sollten Sie diese parat haben. Ist die Nummer nicht auf einem Aufkleber auf der Unterseite des Gerätes vermerkt, verwenden Sie das Tool ProduKey von der Heft-DVD. Dieses kleine Programm liest die Seriennummern von Windows und von Office aus; notieren Sie sich am besten beides. Besitzen Sie keine legale Windows-Version, kommen Sie um einen Neukauf von Windows 10 nicht herum. Das ist allerdings durchaus erschwinglich geworden. Wie der Info-Kasten auf der nächsten Seite zeigt, lässt sich selbst in der besseren Pro-Version Windows 10 bereits für unter 40 Euro erstehen, und zwar vollkommen legal. Das Ganze ist zwar „nur“ ein Download ohne Datenträger; vor allem Notebooks besitzen aber oft ohnehin kein DVDLaufwerk mehr.

Zuerst eine Datensicherung

Bevor Sie mit dem Upgrade auf Windows 10 starten, empfehlen wir dringend, eine Datensicherung vorzunehmen. Wie Sie dort exakt vorgehen, das zeigt der Mini-Workshop auf der vorherigen Seite. Falls beim Upgrade etwas schief geht oder der Rechner danach nicht mehr zufriedenstellend läuft, können Sie Ihr altes Windows so jederzeit problemlos wiederherstellen. Auf welches Windows 10 upgegradet wird, hängt von der installierten Windows-Version ab. Besitzen Sie Windows 7 Starter, Home Basic, Home Premium oder Windows 8 Core, erfolgt ein Upgrade auf Windows 10 Home. Upgrades von Windows 7 Professional oder Ultimate sowie von Windows 8.1 Pro führen zu einem nagelneuen Windows 10 Pro. Das Windows 10, welches Sie über das im folgenden beschriebene Upgrade bekommen, ist natürlich voll funktionsfähig, absolut legal und keine in irgendeiner Weise eingeschränkte Version. Nutzer von Windows XP oder Vista bleiben dagegen außen vor und müssen sich ein Windows 10 für eine Neuinstallation kaufen.

Das Upgrade per Assistent

Nachdem Sie Ihre Daten gesichert und die Lizenznummer Ihres Windows notiert haben, starten Sie das Microsoft Media Creation Tool, das Sie ebenfalls im Toolpaket Windows 10 Umstieg auf der Heft-DVD finden. Haben Sie den Lizenzbedingungen zugestimmt, überprüft das Programm, ob Ihr Rechner mit dem neuen Windows kompatibel ist. Wie Eingangs erwähnt, bedeutet das jedoch leider nicht, dass Ihr Rechner mit dem neuen Betriebssystem wirklich schnell und flüssig laufen wird. Nehmen wir an dieser Stelle aber an, Ihr Rechner erfüllt die von uns empfohlenen Voraussetzungen in Sachen CPU und RAM. Im nächsten Fenster können Sie entscheiden, ob Sie Windows direkt über das vorhandene Betriebssystem installieren oder lieber ein In- stallationsmedium erstellen möchten, etwa einen USB-Speicherstick, eine DVD oder eine ISO-Datei. Im Normalfall sollten Sie hier ganz einfach ein Upgrade für diesen PC ausführen. Anschließend lädt der Rechner das neue Betriebssystem zur Installation herunter. Entscheiden Sie sich indes für die Erstellung eines Installationsmediums, hat das durchaus einige Vorteile. Zum einen können Sie Windows 10 danach auch auf anderen Rechnern installieren; zum anderen haben Sie die Installationsdatei jederzeit parat, falls Sie erst zu einem späteren Zeitpunkt umsteigen möchten.

Nach der Installation von Windows 10 sollten Sie noch ein paar Updates nachschieben.


Sie können Windows 10 direkt installieren oder ein Installationsmedium erstellen.


Der Download des neuen Betriebssystems nimmt, je nach Geschwindigkeit Ihres Internetzugangs, einige Zeit in Anspruch. Anschließend erfolgt die Installation. Auch diese geht nicht in wenigen Minuten von der Hand. Stattdessen sollten Sie hier ruhig eine Stunde oder mehr einplanen, bis alles einwandfrei läuft. Zwischendurch sind diverse Neustarts fällig, wie Sie es bei älteren Windows-Installationen schon üblich war. Am Ende des Vorgangs sehen Sie am besten sofort unter Einstellungen/Update und Sicherheit/Aktivierung nach, ob Ihre Windows-Lizenz ordnungsgemäß aktiviert wurde. Das sollte, zumindest wenn Ihr Upgrade mithilfe einer legalen Windows 7-Lizenz erfolgt ist, der Fall sein.

Auf den neuesten Stand bringen

Während der Installation wird Ihr Rechner mit einer aktuellen Windows-Version sowie zahlreichen Updates versorgt. Auf dem allerneuesten Stand ist Ihr Windows 10 dann allerdings in der Regel trotzdem nicht. Das Update vom Oktober 2018 beispielsweise wird im Normalfall nicht automatisch mitinstalliert, sondern es macht eine saparate Installation erforderlich. Gehen Sie dazu auf die Webseite bit.ly/1SMLkg9, und klicken Sie beim Eintrag Windows 10 October 2018 Update jetzt verfügbar auf die Schaltfläche Jetzt aktualisieren. Eventuell gibt es dort auch schon das Windows 10 May 2019 Update. Eine kleine Anwendung wird nun auf Ihren Rechner geladen und per Klick gestartet. Bestätigen Sie nochmals die Installation, anschließend überprüft das Tool die Hardware und deren Kompatibilität.
Im folgenden Schritt wird das Update auf Ihren Rechner geladen. Dieses Update war bei seinem Erscheinen von einigen Fehlern durchsetzt und daher nicht zur Installation zu empfehlen. Inzwischen hat Microsoft die Probleme nach eigener Aussage beseitigt, und das Update kann ohne Bedenken installiert werden. Diese Erfahrung haben wir inzwischen auch gemacht und können das Update daher guten Gewissens empfehlen.

Windows 10 ist einsatzbereit

Nachdem Sie das Oktober-Update installiert und den Rechner neu gestartet haben, ist Ihr brandneues Windows 10 einsatzbereit. Sie werden bemerken, dass der Systemstart sehr viel kürzer ist als etwa bei Windows 7. Das ist einer der Vorteile von Windows 10. Die Bedienung selbst unterscheidet sich kaum vom Vorvorgänger, was die Einarbeitung sehr kurz und einfach macht. Eine Neuerung gegenüber Windows 7: Windows 10 unterstützt Apps, die sich aus dem Microsoft Store laden und anschließend nutzen lassen. Es gibt kein Windows Media Center und keine DVD-Player-Software mehr, und als Browser kommt Microsoft Edge zum Einsatz. An einigen Stellen wird Werbung eingeblendet, und die Möglichkeit, Updates auszulassen oder gar komplett zu unterdrücken, ist stark eingeschränkt. Nichtsdestotrotz macht der auslaufende Support Windows 7 leider zu einer Plattform, die aus Sicherheitsgründen über den Januar 2020 hinaus von niemandem mit Internetverbindung mehr verwendet werden sollte. Für den Windows-10-Start mit Microsoft-Konto, den neuen Systemeinstellungen und der Bedienung finden Sie auf der Heft-DVD den Windows-10-Praxis-Ratgeber als PDF-Datei.

Von 32 Bit auf 64 Bit – geht das?

■ Ob ein Umstieg von einer 32-Bit-Version, etwa von Windows 7, auf die 64-Bit-Version von Windows 10 möglich ist, hängt von den Komponenten Ihres Rechners ab. Diese legen fest, ob eine 64-Bit-Version überhaupt installierund nutzbar ist.

■ Die Voraussetzungen

Zunächst einmal muss der Prozessor 64-Bit-fähig sein. Das können Sie mit dem Tool Hwinfo von unserer Heft-DVD schnel herausfinden: Ist dort im Programm unter Features der Eintrag EM64T grün markiert, unterstützt Ihre CPU den 64-Bit-Modus. Für die übrige Hardware Ihres Rechners sind 64-Bit-Treiber erforderlich, ansonsten lässt sie sich nicht in Betrieb nehmen. Klären Sie das vor einem Wechsel auf Windows 10 unbedingt ab!

■ Neuinstallation

Ein Upgrade von 32- auf 64-Bit erfordert eine Neuinstallation. Alle Daten und Programme gehen also verloren. Machen Sie deshalb vorher ein Backup!

Vollständige Sicherung erstellen

Viel einfacher geht es nicht: Eine Sicherung des Systems ist schnell erledigt.


Wir empfehlen dringend, vor dem Upgrade auf Windows 10 ein komplettes Backup Ihrer funktionierenden Windows-7-Installation und aller Daten anzufertigen. Diese lässt sich dann, sollte etwas schiefgehen, problemlos wiederherstellen.

1 .Nach der Installation von Paragon Backup & Recovery 17 Free, das Sie auf Ihrer Heft-DVD im Toolpaket Windows 10 gratis finden, starten Sie das Tool wie gewohnt per Klick. Schließen Sie eine externe USB-Festplatte an. Diese sollte genügend Speicherplatz haben, um alle Dateien Ihrer Systemplatte beherbergen zu können.

2 .Starten Sie das Programm, und klicken Sie unter Meine Sicherungen auf Meine neue Sicherung. Nun bewegen Sie Ihren Mauszeiger nach rechts und klicken auf das blaue Fadenkreuz namens Sicherungsquelle.

3 .Im nächsten Fenster wählen Sie die Sicherungsquelle aus. Das können der gesamte Computer, Festplatten/Laufwerke oder einzelne Dateien/Ordner sein. Wählen Sie hier den Eintrag Gesamter Computer aus. Nun müssen Sie – nach Anschluss der externen Platte – diese noch im Fadenkreuz rechts als Zielspeicherort angeben.

4 .Jetzt stellen Sie über das Zahnrad unten links und den Rettungsdisk-Konfigurator einen USB-Stick her, über den Sie im Notfall Ihren Rechner starten und das Rettungsimage zurückspielen. Für Windows 7 nehmen Sie dazu Dieses Windows-Image verwenden und erstellen anschließend den Rettungsstick.

Vor- und Nachteile: Windows 10

Gegenüber den Vorgängern hat Windows 10 einige Verbesserungen zu bieten, doch perfekt ist es nicht. So ist Windows 10 zwar schneller geworden, aber auch anspruchsvoller.

+ Sicherheit
Windows 10 bekommt Sicherheits-Updates.

+ Systemstart
Die Bootzeit ist wesentlich kürzer geworden.

+ Gaming
Erst Windows 10 hat DirectX 12.

– Hardwareanforderungen
Mehr als vier GByte RAM sind unbedingt notwendig.

– Alles ist vertraut und doch anders
Einstellungen, Nutzerführung, Anwendungen sind erst einmal anders.

– Privatsphäre
Nutzer geben mehr Informationen preis.

Noch keine Lizenz?

Online gibt es Windows 10 zu Dumpingpreisen. Ist dieses Angebot legal? Kaum.


Passen Sie beim Kauf einer neuen Windows- 10-Lizenz auf: Die Preise schwanken – je nach Anbieter – sehr stark.

■ Besitzen Sie, warum auch immer, keine legale Windows-Lizenz, und können Sie daher nicht auf Windows 10 upgraden, sollten Sie eine offizielle, legale Lizenz erwerben. Das müssen Sie allerdings nicht zwingend bei Microsoft direkt tun, denn dort sind momentan 145 Euro für die Home-Version zu berappen. Etwas preiswerter und inklusive DVD oder USB-Stick bekommen Sie Windows bei Saturn oder im Media Markt. Von verdächtig billigen Angeboten im Web raten wir ab. Kaufen Sie lieber bei einem namhaften Händler, auch wenn Sie dort etwas mehr zahlen.