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Windows 11 Die große Bildergalerie


PC Welt - epaper ⋅ Ausgabe 10/2021 vom 03.09.2021

Windows

Artikelbild für den Artikel "Windows 11 Die große Bildergalerie" aus der Ausgabe 10/2021 von PC Welt. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Welt, Ausgabe 10/2021

Mit dem Erscheinen von Windows 10 im Jahr 2015 wollte Microsoft sein Betriebssystem als „Windows as a Service“ fortführen. Statt wie zuvor alle paar Jahre eine neue Version zu veröffentlichen, sollte Windows 10 regelmäßig aktualisiert und dabei mit neuen Funktionen ausgestattet werden. In den ersten Jahren verfolgte man dieses Modell tatsächlich mit jährlich zwei sogenannten Funktionsupdates, die jeweils eine neue Version mit neuer (interner) Versionsnummer darstellen.

„Design, Windows-Explorer, Startmenü und Fenster- Layouts sind neu. Tablet- Modus und manches mehr hat Microsoft gestrichen.“

Diese musste allerdings, anders als die Bezeichnung Update suggeriert, stets als vollständig neues Betriebssystem installiert werden. Diese Neuinstallation wirkte im Idealfall tatsächlich wie ein Update, schließlich übernahm Windows ja automatisch alle Einstellungen, Apps und Programme aus der ...

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... Vorversion.

Doch in der Praxis hakte dieser Prozess oft und führte teilweise zu massiven Problemen, so dass Microsoft schließlich nur noch ein Funktionsupdate pro Jahr anbot und darüber hinaus den Updatemechanismus änderte.

Mit Windows 11 folgt jetzt ein erneuter Wandel: Das bisherige Betriebssystem wird nicht nur wie bislang auch durch eine neue Version ersetzt – die Bezeichnung soll auch klar machen, dass da wirklich etwas Neues ansteht.

Blickt man auf die sechs Jahre von „Windows10 as a service“ zurück, lassen sich die Funktionsupdates auch als häufige Service Packs in der Zeit bis zur nächsten Windows-Version klassifizieren. Bei Windows XP beispielsweise dauerte es von 2001 an mit fünf Jahren fast ebenso lange wie nun bei Windows 10, bis 2006 der XP- Nachfolger Windows Vista erschien. Mehr zu Geschichte und Entwicklung des Microsoft-Betriebssystems lesen Sie online unter www.pcwelt.de/2545838.

Weil neben den neuen Funktionen das moderne Design einen wesentlichen Teil von Windows 11 darstellt, stellen wir das Betriebssystem auf den folgenden Seiten in zahlreichen Screenshots vor. Die inhaltlichen Erklärungen der neuen Funktion fasst der PC-WELT-Ratgeber „Jetzt kommt Windows 11“ als PDF-Datei auf der Heft-DVD zusammen. Ein weiterer Artikel beschreibt auf Seite 16 dieser Ausgabe, wie Sie die Vorabversionen des neuen Betriebssystems gefahrlos ausprobieren und welche Systemvoraussetzungen Microsoft an die Hardware stellt. Die Anforderungen an PC, Prozessor und weitere Kom ponenten sind künftig nämlich deutlich höher als bisher (www.microsoft.com/ de-de/windows/windows-11-specifications).

Windows 11 unterscheidet sich schon auf den allerersten Blick deutlich vom Vorgänger. Das Startmenü ist nun mittig statt wie bisher links unten platziert, dazu sieht es völlig anders aus. Hinzu kommen neue Symbole, ein neues Farb-und Schriftdesign, moderne Hintergründe, abgerundete Fensterecken und ein ganz leichter Transparenzeffekt, der Erinnerungen an „Aero Glass“ von Windows Vista weckt. Die bisherigen, noch aus Windows 8 beziehungsweise 8.1 übernommenen Kacheln hat Microsoft völlig verbannt.

Der „Angepinnt“-Bereich oben bündelt relevante Programme, Ordner und Speicherorte. Darunter finden sich unter „Empfohlen“ Icons und Links zu den zuletzt geöffneten Dateien auf dem PC sowie von Cloudspeichern. Sobald Sie auf „Mehr“ klicken, erscheinen weitere Details. Ein Klick auf „Alle Apps“ öffnet die alphabetisch sortierte Liste sämtlicher installierten Programme. Das Ein- und Ausschaltsymbol führt Sie wie bisher weiter zum Herunterfahren, neu starten und zum Energie sparen. Apropos Platzierung:

Falls gewünscht, können Sie die Symbole in der Taskleiste von der Mitte an die gewohnte Stelle links umplatzieren.

Microsoft hat das Windows Update wieder einmal etwas umgebaut. So stecken die Optionen zum Wiederherstellen und Zurücksetzen inklusive des Cloud- Downloads nun im Update- Bereich. Verbessert hat sich, dass schon vor dem Anklicken der „Optionalen Updates“ sichtbar wird, ob und falls ja wie viele Updates dort verfügbar sind. Bei Windows 10 liefen die optionalen Updates bei vielen Anwendern unter dem Radar, was teilweise dazu führte, dass wesentliche Funktionen nicht zur Verfügung standen.

Neu sind die Widgets nun wahrlich nicht: Die kleinen Programme für aktuelle Infos wie Wetter, News, Sportergebnisse, Aktienkurse, Kalendertermine, Verkehrslage und mehr gab es schon vor 20 Jahren – durchgesetzt haben sie sich trotzdem nicht. Weshalb Microsoft die Widgets mit einem eigenen Icon jetzt so prominent in der Taskleiste platziert, bleibt ein Geheimnis.

Der Windows-Explorer ist völlig neu gestaltet: Das Menüband – mitunter wie im Englischen mit Ribbons bezeichnet – fällt weg, dafür finden sich nach dem Markieren von Dateien oder Ordnern Symbole für häufige Dateioperationen: also fürs Ausschneiden, Kopieren, Einfügen, Löschen und Umbenennen (oben). Ähnlich zeigt sich das neue Kontextmenü, das über Symbole nun ebenfalls schneller zu bedienen ist (rechts unten).

Bereits Windows 10 fragt bei der Ersteinrichtung oder Neuinstallation seit einiger Zeit danach, wie der Computer vorrangig genutzt werden soll. Diese „Geräteverwendung“ lässt sich unter Windows 11 in der Einstellungen-App nachträglich ändern und um weitere Einsatzzwecke erweitern.

Windows 10 beschränkte sich beim Formatieren und Partitionieren eines Datenträgers auf die etwas angestaubte Datenträgerverwaltung früherer Windows-Versionen. Windows 11 bietet in der Einstellungen-App erstmals eine Variante im modernen Design (linker Bildteil), die Sie durch Eintippen von „Datenträger und Volumes verwalten“ in das Suchfeld aufrufen. Bei schnellen NVMe-SSDs gibt die „Laufwerksintegrität“ zudem Aufschluss über den Zustand des Datenträgers, also die geschätzte Lebensdauer, die verfügbare Reserve und die aktuelle Temperatur (rechter Bildteil). Bei SATA-Festplatten fehlen diese Angaben.

Fertige Fensterlayouts: Das neue Betriebssystem bietet deutlich mehr Möglichkeiten als Windows 10, geöffnete Fenster zu verwalten und auf dem Desktop zu platzieren. Konnte man bislang zwei Fenster „magnetisch“ links und rechts auf dem Bildschirm oder vier Fenster in den Ecken andocken, stehen nun abhängig von der Auflösung und Skalierung des Monitors meist sechs fertige Layouts zur Verfügung: darunter zwei beziehungsweise drei Bereiche unsymmetrisch verteilt, drei Bereiche gleich groß nebeneinander und eine Dreieranordnung mit einem größeren Fenster links. Um die neue Snap-Funktion zu nutzen, führen Sie den Mauszeiger rechts oben im jeweiligen Fenster über das Minimieren- beziehungsweise Maximieren-Symbol und klicken in das Layout und den Bereich Ihrer Wahl. Alternativ rufen Sie die Snap-Funktion über die Tastenkombination Win-Z auf. Unter Windows 10 benötigen Sie für die gleiche Funktion das Microsoft- Tool Fancyzones aus den Powertoys (www.pcwelt. de/2508874).

Die bisherige Einheit aus Benachrichtigungsleiste und Schnelleinstellungen hat Microsoft im neuen Betriebssystem aufgetrennt. Ein Klick in die Monitorecke rechts unten zeigt nur noch die Benachrichtigungen und den Kalender. Die neuen Schnelleinstellungen rufen Sie über die Tastenkombination Win-A auf. Darin lassen sich Bildschirmhelligkeit und Lautstärke einstellen, WLAN und Bluetooth ein-und ausschalten, der Nachtmodus aktivieren und manches mehr erledigen. Die gezeigten Funktionen lassen sich über das „Bearbeiten“-Symbol individuell festlegen, der Tablet-Modus dagegen wurde ganz gestrichen .

Ein Rechtsklick auf das Lautsprechersymbol in der Taskleiste zeigt im Kontextmenü den neuen Eintrag „Soundprobleme behandeln“ (oben), über den Sie zu den einzelnen Komponenten und Fehlerursachen gelangen .

Nach derzeitigem Stand ist ein Trusted Platform Module (TPM) in Version 2.0 zwingende Voraussetzung für Installation und Betrieb von Windows 11. Ob sich diese Anforderung, die insbesondere bei älteren Rechnern eine Hürde darstellen kann, später doch umgehen lässt, bleibt abzuwarten.

Microsoft will in Windows 11 ähnlich wie Google in Chrome OS seinen Store für Android-Apps erweitern. In den Vorabversionen sieht man davon aber noch nichts und auch sonst bleibt im Microsoft-Store fast alles beim Alten. Die Suche nach Apps bleibt mühsam und eine Aktualisierungsoption aller installierten Applikationen wie bei Android oder iOS fehlt.

Microsoft hat zugesagt, das neue Betriebssystem „noch in diesem Jahr“ zu veröffentlichen. Dazu passt die Versionsbezeichnung „21H2“; die Abkürzung steht für die zweite Jahreshälfte 2021. Einen genauen Termin für die Fertigstellung von Windows 11 hat das Unternehmen jedoch bisher nicht genannt.

Kuriose Fehlermeldung auf einem Rechner, auf dem das neue Betriebssystem längst installiert ist und einwandfrei läuft: „Ihr PC erfüllt nicht die Mindestanforderungen an die Hardware für Windows 11“. Der Grund für den Hinweis ist die Art der Installation, die auf einer virtuellen Festplatte erfolgt ist.

Noch befindet sich Windows 11 im „Beta-Status“, seit Kurzem sogar ganz. Denn zuvor stand das neue Betriebssystem über das Insider-Programm nur über die frühe Vorstufe „Developer Channel“ zur Verfügung. Und wie bei Vorabversionen üblich, stecken auch hier noch Fehler drin, Einstellungen und Dialoge sind noch nicht vollständig ins Deutsche übersetzt, und es fehlt die eine oder andere Funktion, darunter die Integration von Microsoft Teams und die Store-Option für Android-Apps. Weil Microsoft hier mit Amazon kooperiert, wird ohnehin nur eine App- Auswahl zur Verfügung stehen und nicht der gesamte Inhalt des Google Play Stores, wie bei Chromebooks mit Chrome OS.