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WINDOWS-REPAIR-DVD: Windows Windows-Repair-DVD Fi -it


PC Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 10/2018 vom 07.09.2018

Windows 10 funktioniert gut – meistens. Wenn doch Probleme auftreten, erfahren Sie im Artikel, wie Sie Windows wieder zum Laufen bringen.


Artikelbild für den Artikel "WINDOWS-REPAIR-DVD: Windows Windows-Repair-DVD Fi -it" aus der Ausgabe 10/2018 von PC Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Magazin, Ausgabe 10/2018

Die besten Repair-Tools auf Heft-DVD

→ Rescatux Linux-DVD gegen Windows-Probleme

→ Partition Find and Mount findet verlorene Partitionen

→ Reset Windows Update Tool hilft bei Update-Problemen

→ Eset AV Removal Tool beseitigt Testversionen von Virenscannern restlos

→ AutoRuns enttarnt automatisch startende Programme

Windows einwandfrei läuft, macht man sich keine Gedanken über einen möglichen Super-GAU, wo auf einmal gar nichts mehr geht. Dabei kann es ungemein ...
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Windows einwandfrei läuft, macht man sich keine Gedanken über einen möglichen Super-GAU, wo auf einmal gar nichts mehr geht. Dabei kann es ungemein beruhigen, wenn man die wichtigsten Problemlösungsmethoden kennt und mit Wiederherstellungs-Laufwerk und Kennwortrücksetz-Diskette für den Notfall vorgesorgt hat.
Auch sollte grundsätzlich der Computerschutz aktiviert werden, was bei vorinstallierten PCs oft nicht der Fall ist. Geben Sie im Textfeld Systemsteuerung ein, und klicken Sie auf das Suchergebnis. Wählen Sie im sich öffnenden Fenster System und Sicherheit und im folgenden Fenster System. Im nächsten Fenster klicken Sie in der linken Spalte auf den Eintrag Computerschutz. Klicken Sie im sich öffnenden Dialogfeld auf Systemwiederherstellung. Sollte der Computerschutz deaktiviert sein, markieren Sie das Systemlaufwerk C: und klicken auf Konfigurieren. Aktivieren Sie den Computerschutz. Legen Sie dann über den Button Erstellen den ersten Systemwiederherstellungspunkt manuell an.

Wo ist die Systemsteuerung?

Mit einem Update hat Microsoft die Systemsteuerung aus dem Systemmenü, beim Rechtsklick auf das Windows-Logo in der Taskleiste, entfernt. Viele Tricks zur Problemlösung benötigen aber die Systemsteuerung. In Windows 10 sind die Symbole gut versteckt noch vorhanden. Klicken Sie in den Einstellungen (rechte Maustaste auf Windows-Logo) auf Personalisierung, dann auf Designs und dort auf den Link Desktopsymboleinstellungen. Hier legen Sie fest, welche Windows-Standardsymbole auf dem Desktop angezeigt werden sollen, etwa die Systemsteuerung.

Windows 10-Wiederherstellungslaufwerk rechtzeitig anlegen

Sollte der PC überhaupt nicht mehr starten, lässt sich Windows 10 mit einer Origina-VD reparieren, die allerdings den wenigsten Computern heute noch beiliegt. Das Windows 10-Wiederherstellungslaufwerk erfüllt die gleiche Funktion. Jedoch müssen Sie es schon angelegt haben.
Geben Sie dazu bei Cortana Wiederherstellungslaufwerk ein und klicken auf das Ergebnis unter Systemsteuerung bzw. Einstellungen. Es startet ein einfacher Assistent, mit dem Sie einen bootfähigen USB-Stick erstellen. Lassen Sie den Schalter Sichert die Systemdateien auf dem Wiederherstellungslaufwerk eingeschaltet. Damit werden alle zur Neuinstallation von Windows notwendigen Dateien auf das Wiederherstellungslaufwerk gesichert. Schließen Sie einen mindestens 8 GByte großen USBStick an. Dieser wird als Wiederherstellungslaufwerk neu formatiert; alle vorher darauf befindlichen Daten gehen verloren. Im Notfall booten Sie vom Wiederherstellungslaufwerk und installieren Windows neu. Zusätzlich sind alle Reparaturtools enthalten, wie auf einer Original-DVD. Mehr zum Wiederherstellungslaufwerk lesen auch im folgenden Artikel.

Ältere Grafiktreiber laufen oft besser als aktuelle, wo nicht immer alle Auflösungen funktionieren.


Was tun wenn der Bildschirm schwarz bleibt?

Bleibt der Bildschirm schwarz oder erscheinen nur knappe Meldungen im Textmodus, lässt sich kein Diagnosetool unter Windows starten.

1 Kabel überprüfen

Das Anschlusskabel am Monitor oder am PC kann sich gelöst haben.

2 Monitor eingeschaltet?

Manche Monitore schalten sich automatisch in einen Sparmodus, wenn sie über eine Steckdosenleiste eingeschaltet werden und müssen dann erst über eine Taste oder mit der Fernbedienung wirklich eingeschaltet werden. Meist zeigt eine LED orange oder rot für den Standby-Modus und grün, wenn der Monitor läuft.

3 Zwei Geräte, ein Monitor

Haben Sie zwei PCs oder Spielkonsole, DVD-Player parallel zum PC an zwei Eingängen des Monitors angeschlossen, werden diese nicht immer automatisch umgeschaltet. Wählen Sie über das Onscree-enü oder mit der Fernbedienung das richtige Gerät aus.

4 Piepstöne sind zu hören

Bei Problemen mit der Grafikkarte liefert der eingebaute PC-Lautsprecher typische Tonfolgen. Sehen Sie im Handbuch des Motherboards nach, was die jeweilige Tonnsequenz bedeutet. Das können Wärmeprobleme sein, oder die Grafikkarte hat sich im Steckplatz gelockert.

5 No OS found

Findet das BIOS kein bootfähiges Betriebssystem, liegt oft nur eine DVD im Laufwerk. Wenn das Laufwerk wegen der Bootversuche blockiert ist, starten Sie den PC über den Resetknopf (falls vorhanden) neu, und öffnen Sie dann schnell das Laufwerk, um die DVD herauszunehmen.

6 Harddisk not found

Meistens hat sich nur das SATA-Kabel im PC-Gehäuse gelöst. Stecken Sie es ab und wieder an. In bösen Fällen wurde der Master Boot Record der Festplatte beschädigt. Hier hilft Rescatux weiter (siehe S .25).

7 Bildschirm schwarz mit Mauspfeil

Wenn Windows scheinbar bootet, aber noch nur ein schwarzer Bildschirm mit Mauspfeil erscheint, booten Sie mit der Tastenkombination [Strg] + [F8] in den abgesicherten Modus, schalten Autostar-rogramme ab, und installieren Sie fehlerhafte Treiber neu.

Im abgesicherten Modus lassen sich Autostart-Programme und fehlerhafte Treiber entfernen, damit Windows wieder wie gewohnt startet.


Seit im Systemmenü der Link zur Systemsteuerung verschwunden ist, ist das Desktopsymbol ein komfortabler Weg, einen schnellen Zugriff zur klassischen Systemsteuerung zu behalten.


Grafiktreiber: Nur noch grobe Pixelgrafik nach Update

Nach einem automatischen Windows- 10-Update kommt es immer wieder vor, dass der Bildschirm nur noch eine grobe Bildschirmauflösung hat, weil das Update den Grafiktreiber ungefragt durch einen anderen ersetzt hat. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen im Kontextmenü Anzeigeeinstellungen. Klicken Sie im Einstellungen-Fenster auf Erweiterte Anzeigeeinstellungen. Wird im nächsten Fenster unter Auflösung die richtige Bildschirmauflösung nicht zur Auswahl angeboten, ist wahrscheinlich ein falscher Treiber über das Update installiert worden.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Windows-Logo in der linken unteren Bildschirmecke, und wählen Sie den Gerät-anager. Klicken Sie unter Grafikkarten doppelt auf die installierte Grafikkarte.
Wird im nächsten Dialogfeld eine falsche Grafikkarte oder ein Microsoft Basic Display Adapter angezeigt, öffnen Sie den Reiter Treiber, klicken Sie auf Gerät deinstallieren und lassen die Hardware danach mit einem Klick auf Nach geänderter Hardware suchen in der Symbolleiste des Geräte-Managers automatisch neu erkennen.
Wird die richtige Grafikkarte angezeigt und passt nur die Auflösung nicht, klicken Sie auf der Registerkarte Treiber auf Treiber aktualisieren. Wählen Sie im nächsten Dialogfeld die Option Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen und danach Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen.
Achten Sie darauf, dass im nächsten Dialogfeld der Schalter Kompatible Hardware anzeigen eingeschaltet ist. In der Liste der Grafiktreiber finden Sie noch die ältere Version, die problemlos lief. Wählen Sie diese aus. Microsoft Basic Display Adapter ist dagegen keine gute Wahl; dieser unterstützt nur schwache Bildschirmauflösungen.
Nach einem Klick auf Weiter schaltet sich die Bildschirmauflösung ein paar Mal um, bis das System die zum Monitor passende Auflösung erkannt hat. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie in den erweiterten Anzeigeeinstellungen die gewünschte Auflösung wählen. Wird die optimale Auflösung nicht automatisch gewählt, wählen Sie diese zum Schluss in den Einstellungen aus. Das Analyse-Tool PCM Hardware-Labor (Artikel ab Seite 30) hat übrigens ein eigenes Grafikkartenmodul.

Ist Windows 10 so beschädigt, dass es nicht mehr bootet, helfen oft die Reparaturoptionen im Bootmanager.


Mitgelieferte Reparaturoptionen in Windows 10

Wenn die Windows-Installation so beschädigt ist, dass der PC nicht mehr sauber läuft, kommt man auf normalem Wege auch nicht mehr an die klassischen Reparaturtools. Der Windows-10-Bootmanager enthält für solche Fälle erweiterte Startoptionen, die eine Reparatur des Betriebssystems oder eine Rettung der Daten ermöglichen. Klicken Sie beim Neustart auf der Startseite des Bootmanagers unten auf Standardeinstellungen ändern oder andere Optionen auswählen. Wählen Sie auf den nächsten Bildschirmen nacheinander: Weitere Optionen auswählen, Problembehandlung, Erweiterte Optionen.

Tipp: Wenn Windows beim Booten nicht mehr bis zum Anmeldebildschirm kommt, brechen Sie den Bootvorgang durch langes Drücken des Ausschalters am PC gewaltsam ab. Starten Sie danach den PC neu, und wiederholen Sie diese Methode etwa drei bis vier Mal. Bei einem der folgenden Neustartversuche erscheint ein Bildschirm mit der Meldung Windows wurde anscheinend nicht richtig geladen. Von hier aus kommen Sie zu den beschriebenen Reparaturoptionen.

• System wiederherstellen löst Probleme, die durch kürzlich installierte inkompatible Software oder Treiber verursacht wurden.
• Systemimagewiederherstellung stellt ebenfalls einen früheren Zustand wieder her. Hierfür wird eine Systemabbildsicherung benötigt, die mithilfe des Datensicherungsprogramms angelegt wurde.
• Starthilfe springt ein, wenn der Bootblock auf der Festplatte die Ursache dafür ist, dass Windows nicht startet – übrigens eine sehr häufig vorkommende Ursache.
• Eingabeaufforderung öffnet ein Kommandozeilenfenster, in dem Sie wichtige Daten von der Festplatte retten oder auch erweiterte Reparatur- und Diagnosetools starten können. Allerdings stehen in der Eingabeaufforderung nicht alle Kommandozeilenbefehle zur Verfügung.
• Starteinstellungen bootet den Computer mit einem Auswahlbildschirm, auf dem Sie bestimmte Voreinstellungen vornehmen können, um ein beschädigtes System mit eingeschränkten Funktionen zu starten.

In der Computerverwaltung kann ein Benutzer ein neues Kennwort festlegen, ohne das alte zu kennen.


Bootsektor reparieren

Ist der Bootsektor beschädigt, startet Windows nicht mehr. Dies passiert auch, wenn nach der Installation von Windows 10 eine ältere Windows-Version installiert wurde. Geben Sie in diesem Fall im Eingabeaufforderungsfenster der Reparaturoptionen ein: bootrec /fixmbr Der Befehl schreibt einen neuen Master Boot Record auf die Festplatte. Geben Sie nun ein: bootrec /fixboot Das schreibt den Bootsektor neu und ersetzt damit einen ggf. durch eine ältere Windows-Version überschriebenen Bootmanager. Verlassen Sie die Eingabeaufforderung mit exit und wählen in den Reparaturoptionen Neustart. Windows startet mit einem neuen Bootsektor.

Passwort überschreiben

Haben Sie das Passwort für Ihr Window-enutzerkonto vergessen, können sich aber noch etwa über PIN oder Bildschirmsperrmuster anmelden? Dann überschreiben Sie einfach das Passwort. Das verwendete Benutzerkonto muss dazu Administratorrechte haben und ein lokales Konto sein. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Windows-Logo und wählen im Systemmenü Computerverwaltung. Springen Sie im Navigationsbereich links auf den Bereich System/Lokale Benutzer und Gruppen/ Benutzer. Klicken Sie jetzt mit der rechten Maustaste auf den Benutzer und wählen im Kontextmenü Kennwort festlegen. Jetzt müssen Sie noch eine Warnung bestätigen. Zum Schluss legen Sie ein neues Kennwort fest und bestätigen dieses noch einmal. Das alte Passwort funktioniert nicht mehr. Verwenden Sie diese Methode nicht, wenn Sie BitLocker-verschlüsselte Daten verwenden, da die Entschlüsselung nach einer Veränderung des Kennworts nicht mehr funktioniert. Außerdem gehen die im Microsoft Edge-Browser gespeicherten Website-Passwörter verloren. In anderen Browsern gespeicherte Zugangsdaten bleiben erhalten.

Rescatux – Windows mit Linux retten

Wenn so gar nichts mehr geht, führen auch die systemeigenen Wiederherstellungstools nicht immer zur gewünschten Lösung.

1. Rescatux booten

Brennen Sie aus der ISO-Datei von der Heft-DVD eine bootfähige CD. Booten Sie den PC damit, und wählen Sie die verwendete Hardwareplattform (64 Bit oder 32 Bit). Ein Klick auf Anmelden startet den Rescatux-Desktop. Nun erscheint eine übersichtliche Oberfläche mit gezielten Lösungen für typische Windowsprobleme.

2. MBR beschädigt

Erscheint beim Einschalten des PCs nur noch ein schwarzer Bildschirm mit einer Meldung, dass kein Betriebssystem gefunden wurde, liegt dies in den meisten Fällen an einem beschädigten Master Boot Record, kurz: MBR. Das Tool Restore Windows MBR in Rescatux schreibt in den meisten Fällen zuverlässig einen neuen MBR auf die Festplatte, damit Windows wieder booten kann.

Rescatux bietet diverse Tools zur Reparatur von Windows-Problemen.


3. Probleme mit GRUB

Das Tool Boot-Repair führt mit wenigen Mausklicks die wichtigsten Reparaturaufgaben aus und installiert auch den Bootmanager GRUB neu, falls auf dem Computer neben Windows noch Linux läuft. Fehlkonfigurationen in GRUB führen häufig dazu, dass auch Windows nicht mehr startet.

4. Admin-Passwort vergessen

Blank Windows Password hilft wieder den Zugriff auf Windows zu erlangen. Nach Auswahl der Windows-Partition (falls mehrerer Partitionen existieren) werden alle in Windows eingerichteten Benutzer angezeigt. Wählen Sie einen aus, mit einem Klick auf OK wird dessen Passwort zurückgesetzt.

Blank Windows Password setzt das Passwort eines beliebigen Windows-Benutzers zurück


5. Fehlerhaftes Betriebssysteme deinstallieren

Windows bietet keine Möglichkeit, sich selbst komplett zu deinstallieren. Microsoft ermöglicht nur ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen, dabei bleibt das Betriebssystem an sich aber erhalten. Beim einfachen Löschen einer Windows-Partition bleiben dagegen fehlerhafte Einträge im Bootmanager und MBR zurück, die manchmal dafür verantwortlich sein können, dass auch andere auf dem PC installierte Betriebssysteme nicht mehr starten. Der OS-Uninstaller in Rescatux entfernt ein installiertes Betriebssystem, formatiert die Partition und stellt einen funktionsfähigen MBR wieder her.

Das Reset Windows Update Tool (Heft-DVD) löst Probleme mit Windows-Updates.


Partition Find and Mount versucht, verlorene Festplattenpartitionen wiederzufinden.


Kennwortrücksetz-Datenträger als Schutz vor vergessenen Passwörtern

Windows 10 bietet eine Möglichkeit, mit dem Kennwortrücksetz-Datenträger einen Nachschlüssel anzulegen, mit dem man sich im Fall eines verlorenen Passworts wieder am System anmelden kann. Wählen Sie in der Systemsteuerung unter Benutzerkonten Ihr eigenes Benutzerkonto aus, und klicken Sie dann auf Kennwortrücksetzdiskette erstellen. Die Kennwortrücksetzdatei belegt nur wenige KByte, und der USB-Stick braucht auch nicht bootfähig zu sein.
Im Falle eines Falles – wenn Sie sich nicht mehr anmelden können – erscheint bei Eingabe eines falschen Passworts ein Link: Kennwort zurücksetzen. An dieser Stelle starten Sie den Kennwortrücksetz-Assistenten, stecken den USB-Stick ein und erstellen sich selbst ein neues Kennwort.

BitLocker nie verwendet, aber gesperrt

Beim Versuch, einen PC zurückzusetzen, kann eine Anfrage nach dem BitLocke-chlüssel erscheinen, obwohl Sie selbst nie einen solchen Schlüssel festgelegt haben. Auf neuen PCs mit vorinstalliertem Windows 10, wie zum Beispiel auf der Surfac-eihe von Microsoft, ist BitLocker oft bereits eingerichtet. In diesen Fällen finden Sie Ihren Wiederherstellungsschlüssel für den Notfall im Microsoft-Konto über einen Webbrowser auf der Seiteonedrive.live.com/ recoverykey. Dort können Sie ihn auch von einem anderen Computer aus einsehen. Dazu ist es besonders auf PCs mit vorinstalliertem Windows 10 wichtig, sich gleich bei der Ersteinrichtung mit einem Microsof-onto anzumelden.

Verschwundene Partitionen mit Partition Find and Mount wieder finden

Findet das Betriebssystem eine Festplattenpartition nicht mehr, sind noch lange nicht alle Daten für immer verloren. In den meisten Fällen liegen sie noch physisch auf der Festplatte; nur durch einen Fehler in der Partitionstabelle besteht kein Zugriff mehr. Das Freeware-Tool Partition Find and Mount (Heft-DVD) durchsucht eine Festplatte nach typischen Signaturen, die üblicherweise den Anfang einer Partition bezeichnen. Von dort versucht das Tool, eine virtuelle Datenpartition zu erstellen und im System zu mounten. Dies erfolgt immer schreibgeschützt; so besteht keine Gefahr, die verloren geglaubten Daten tatsächlich zu beschädigen. Anschließend lassen sich diese auf ein anderes Laufwerk kopieren oder man erstellt eine Image-Datei der Partition, um sie auf anderen PCs zu bearbeiten. Verschiedene Scanmethoden versuchen, Partitionen in Sekunden zu finden oder durch gründliche Suche nach Stunden noch letzte Spuren zu entdecken.

Abgesicherten Modus in das Bootmenü einbauen

Bei Treiberproblemen braucht man oft den abgesicherten Modus von Windows, der sich mit der Tastenkombination [Strg]+[F8] booten lässt; man muss aber schnell genug sein.

1. Administratorrechte nötig

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Windows-Logo, öffnen über das Systemmenü??? ein Eingabeaufforderungsfenster mit Administratorberechtigung und geben dort ein: bcdedit /enum /v

2. Passenden Bezeichner finden

Das Systemtool bcdedit zeigt alle Einträge des Bootmanagers. Für den nächsten Schritt brauchen Sie den Eintrag bei Bezeichner im Bereich Window-tartladeprogramm der Windows-10-Installation. Solange nur ein Betriebssystem installiert ist, existiert auch nur ein Block Windows-Startladeprogramm.

In der Eingabeaufforderung von Windows 10 lassen sich Textblöcke markieren und kopieren.


3. Booteintrag kopieren

Geben Sie jetzt im gleichen Fenster ein: bcdedit /copy {Bezeichner} /d „Windows 10 (Abgesicherter Modus)“ Für {Bezeichner} setzen Sie die entsprechende Zeichenfolge aus der Liste ein. Kopieren Sie die Zeichenfolge einschließlich der Klammern in die Befehlszeile.

4. Systemkonfiguration anpassen

Starten Sie im Startmenü unter Windows-Verwaltungsprogramme die Systemkonfiguration. Wählen Sie die neue Konfiguration und schalten den Schalter Abgesicherter Start ein. Beim Neustart erscheint der abgesicherte Modus als neuer Eintrag im Bootmenü.