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Windows Update 2019


PC Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 11/2018 vom 05.10.2018

Das Herbst-Update bringt ein paar nützliche neue Funktionen, doch viele Wünsche sind offen geblieben. Mit unserem Paket ergänzen Sie, was fehlt, und beheben Update-Probleme.


Microsoft scheint langsam die Luft auszugehen. Das Oktober-Update bietet nur ein paar neue, wenn auch praktische Funktionen (siehe Kasten rechts). Im Gegenzug schaltet Microsoft einige Systemfunktionen ab, und bei der Systemwartung passiert auch nicht viel. Deshalb haben wir für Sie ein eigenes Update-Paket geschnürt (auf der Heft-DVD unter Software und Tool-Pakete im Windows-Update-Paket). Darin sind etwa das Programm DUMo, das in ...

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... Windows eine erweiterte Zwischenablage einbaut, Aomei Backupper Standard für die Datensicherung, und der Datensynchronisierer FreeFileSync. Außerdem finden Sie dort noch viele Systemprogramme für die Optimierung und die Reparatur Ihres Windows-Systems. Falls Sie noch mehr Funktionen benötigen, lohnt ein Blick in das Tool-Paket Sytem Essentials, in dem Sie Programme finden, die auf keinem Rechner fehlten sollten.

Die Versionsnummern der großen Windows-Updates setzen sich aus dem Jahr und dem Monat des geplanten Veröffentlichungstermins zusammen. Allerdings schafft es Microsoft seit dem Anniversary Update 1607 nicht, den angepeilten Monat auch einzuhalten. So heißt das Update 1809 jetzt auch offiziell Oktober-Update und nicht September-Update.

Weiterhin nur halbherzige Anbindung von Smartphones

Im Oktober-Update bewirbt Microsoft die Verknüpfung von Smartphones mit dem PC als große Neuerung. Bereits seit dem April-Update synchronisiert der Edge Browser Favoriten und die Leseliste mit dem neuen Microsoft Edge Browser für Android, nicht aber die Verlaufsliste. Besuchte Webseiten, die Sie nicht bewusst als Favorit oder in der Leseliste gespeichert haben, werden auf das andere Gerät nicht übertragen. Wer mit Smartphone und PC gleichzeitig online ist, kann Webseiten aus dem Edge Browser vom Smartphone direkt an den PC senden. Dort öffnet sich automatisch ein neuer Browser-Tab mit der Seite. Umgekehrt vom PC aufs Smartphone funktioniert das noch nicht. Aber auch ohne den Edge Browser auf dem Smartphone zu installieren, können Sie von dieser Funktion profitieren. Verwenden Sie die Smartphone-App Microsoft Launcher, die eine interessante Benutzeroberfläche für Android ist. Dann erscheint auf dem Teilen-Bildschirm in Chrome und Firefox ein neues Symbol Weiter auf dem PC, das den Link an den Edge-Browser sendet. Chrome und Firefox machen es vor, wie man die Verlaufsliste zwischen mehreren Geräten synchronisiert, um so unterwegs auf dem Smartphone Informationen zu finden, die man sich auf dem PC angesehen hat, oder umgekehrt. Warum Microsoft das nicht schafft, bleibt ein Rätsel.
Die mit einem früheren Update in die Einstellungen verlegte Windows-App Mein Handy ist seit dem Oktober-Update unter dem Namen Ihr Smartphone wieder eigenständig und zeigt die neuesten Smartphonefotos auf dem PC an. Auf dem Smartphone müssen Sie dazu die App Microsoft Apps installieren, die im Wesentlichen Werbung für Microsofts eigene Android-Apps liefert. Der Microsoft Launcher reicht diesmal nicht aus. Die App auf dem PC zeigt nur 25 Fotos und erkennt auch nicht alle Ordner auf dem Smartphone. Eine echte Synchronisation oder Integration in den Datei-Explorer gibt es nicht. Die App ist also weitgehend unbrauchbar wie auch unnötig. Eine Alternative zu der komfortablen Google-Datensynchronisation zwischen Smartphone und PC ist die Microsoft-Lösung nicht.

Unerwünschte oder fehlerhafte Updates deinstallieren

Das Oktober-Update ist ein Beispiel dafür, dass Updates nicht nur Gutes bringen; es kommt auch immer wieder zu Problemen, die durch Updates bedingt sind. In solchen Fällen ist es oft die beste Lösung, das problematische Update erst einmal zu deinstallieren und zu warten, bis Microsoft das Problem durch ein neues Update löst. Um ein kleines Qualitätsupdate zu deinstallieren, klicken Sie in den Einstellungen unter Update und Sicherheit / Windows Update auf Updateverlauf anzeigen und auf der folgenden Seite auf Updates deinstallieren. Ein Fenster der Systemsteuerung listet alle deinstallierbaren Updates auf.
Die zweimal im Jahr angebotenen Funktionsupdates können auf diese Weise nicht deinstalliert werden. Wählen Sie dazu in den Einstellungen unter Update und Sicherheit / Wiederherstellung die Option Zur vorherigen Version von Windows 10 zurückkehren. Allerdings funktioniert dies nur bis zu zehn Tage nach dem Update. Danach wird die noch auf der Festplatte vorhandene vorherige Windows-Version gelöscht und ein Downgrade ist nur noch über eine Neuinstallation mit Verlust der eigenen Dateien und Programme auf der Systempartition möglich.

Zur Darstellung von 25 akuellen Smartphonefotos auf dem PC ist eine eigene Android-App nötig. Schon der Weg, einen Downloadlink für diese App per SMS zu verschicken, wirkt nicht mehr zeitgemäß.


Die Tipps zu Windows zeigen im Oktober-Update bis jetzt im wesentlichen nur die Neuigkeiten aus dem April-Update.


Fehlerhafte Updates per Systemwiederherstellung zurücknehmen

Bei vielen schwer erklärbaren Fehlern ist es die einfachste Lösung, den Systemstatus vom Tag zuvor wiederherzustellen. Auch diverse Windows-Updates und Gerätetreiber lassen sich nicht sauber deinstallieren. Spult man die Zeit zurück vor den Zeitpunkt der Installation, läuft meist alles wieder. Windows 10 enthält ein Programm zur Systemwiederherstellung, mit dem sich das System auf einen früheren Zeitpunkt zurücksetzen lässt – falls dieser damals gespeichert wurde.

Achtung: Dieser Computerschutz ist standardmäßig inaktiv und wird bei der Installation eines Funktionsupdates automatisch wieder deaktiviert. Das bedeutet auch, dass angelegte Wiederherstellungspunkte mit dem Update verloren gehen.

Die Systemwiederherstellung betrifft nur Systemeinstellungen. Eigene Dateien, die in der Zwischenzeit angelegt oder gelöscht wurden, werden nicht verändert. Wählen Sie in der Systemsteuerung System und Sicherheit/System, oder drücken Sie einfach die Tastenkombination [Win] + [Pause]. Starten Sie das Programm zur Systemwiederherstellung über den Link Computerschutz oben links und klicken im nächsten Fenster auf Systemwiederherstellung. Sollte der Computerschutz deaktiviert sein, markieren Sie im Dialogfeld das Systemlaufwerk C: und klicken auf Konfigurieren. Aktivieren Sie hier den Computerschutz. Legen Sie anschließend über den Button Erstellen den ersten Systemwiederherstellungspunkt an. Früher legte Windows bei größeren Updates und Treiberinstallationen automatisch Systemwiederherstellungspunkte an, nachdem der Computerschutz einmal aktiviert wurde. Heute machen das nur noch Programme von Drittanbietern, Windows selbst nicht mehr. Um auf Nummer sicher zu gehen, legen Sie von allen sicherheitskritischen Installationen eigene Wiederherstellungspunkte an.
Um das System auf einen früheren Zeitpunkt zurückzusetzen, starten Sie die Systemwiederherstellung. Hier wird der letzte Systemwiederherstellungspunkt für die Wiederherstellung empfohlen. Mit der Option Anderen Wiederherstellungspunkt auswählen, können Sie das System auch auf einen früheren Wiederherstellungspunkt zurücksetzen. Der Button Nach betroffenen Programmen suchen zeigt an, welche Programme und Treiber seit dem ausgewählten Wiederherstellungspunkt neu installiert wurden. Diese gehen bei der Wiederherstellung des Computerzustands auf diesen Zeitpunkt verloren.

Fehlerhafte automatische Treiberupdates zurücksetzen

Nach der Installation eines Windows 10 Funktionsupdates kommt es immer wieder vor, dass der Bildschirm nur noch eine grobe Bildschirmauflösung zeigt, weil das Update den Grafiktreiber ungefragt durch einen anderen ersetzt hat.
Starten Sie den Geräte-Manager, wählen Sie unter Grafikkarten die installierte Grafikkarte und klicken doppelt darauf.
Wird im nächsten Dialogfeld eine falsche Grafikkarte oder ein Microsoft Basic Display Adapter angezeigt, deinstallieren Sie diese, um die Hardware danach automatisch neu erkennen zu lassen. Wird die richtige Grafikkarte angezeigt und passt nur die Auflö-sung nicht, klicken Sie auf der Registerkarte Treiber auf Treiber aktualisieren.
Wählen Sie im nächsten Dialogfeld Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen und danach Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen.
Achten Sie darauf, dass der Schalter Kompatible Hardware anzeigen eingeschaltet ist. In der Liste der Grafiktreiber finden Sie noch die ältere Version, die problemlos lief. Wählen Sie diese aus. Microsoft Basic Display Adapter ist dagegen keine gute Wahl. Dieser unterstützt nur schwache Bildschirmauflösungen.
Nach einem Klick auf Weiter schaltet sich die Bildschirmauflösung ein paar Mal um, bis das System die zum Monitor passende Auflösung erkannt hat. Sollte dies nicht der Fall sein, wählen Sie in den erweiterten Anzeigeeinstellungen die Auflösung.

Der Explorer im App-Design mit Touchunterstützung ist nur über einen Trick verfügbar.


Automatische Updates verzögern oder vorläufig verhindern

Seit dem Oktober-Update bietet die Pro-Edition von Windows 10 die Möglichkeit, in den Einstellungen unter Update und Sicherheit /Windows Update/Erweiterte Optionen den Installationszeitpunkt von Funktionsupdates um bis zu 365 Tage und bei Qualitätsupdates um bis zu 30 Tage zu verzögern. In der Home-Edition hilft nur das Deaktivieren des Windows-Update Dienstes in der Computerverwaltung unter Dienste, um automatische Updates zu verhindern.

Der geheime Touch-Explorer

Eine Neuerung enthält das Oktober-Update aber doch noch: Da der klassische Explorer für Touchscreens absolut ungeeignet ist, plant Microsoft eine tablet-optimierte Variante mit geringerem Funktionsumfang. Diese ist bereits seit über einem Jahr im System versteckt, damit App-Entwickler Dateiverwaltungsfunktionen in ihre Apps einbauen können. Legen Sie sich eine Desktopverknüpfung an, deren Verknüpfungsziel explorer shell:AppsFolder\ c5e2524a-ea46-4f67-841f-6a9465d9d515_cw5n1h2txyewy!App lautet, können Sie diesen Touch-Explorer schon ausprobieren. Seit dem Oktober-Update unterstützen beide Explorer-Varianten das dunkle Design, wenn dieses als Systemvorgabe in den Einstellungen unter Personalisierung/Farben festgelegt ist. Eine Umschaltung auf App-Ebene wie bei Fotos und Mail ist aber noch nicht möglich.
Wesentlich wichtiger als die Optik des Explorers wären wirkliche Dateiverwaltungsfunktionen: etwa Vergleich und Synchronisation von Verzeichnissen und Dateien, erweiterte Sortieroptionen oder die Nutzung von Tags statt starrer Verzeichnisstrukturen. Diese Funktionen bieten externe Programme schon. Microsoft verkauft stattdessen ein paar Veränderungen der Oberfläche als Betriebssystem-Update.

Das ist neu

Das Oktober-Update bringt nur ein paar Neuerungen und kleine Verbesserungen. Die vor über einem Jahr erstmals angekündigten Sets (= Tabs) fehlen jedoch immer noch.

1 Neues Screenshot-Tool Bildschirmskizze

Die neue App Bildschirmskizze ersetzt das Snipping Tool und bietet mehr Möglichkeiten zum Bearbeiten und Teilen von Screenshots.

2 Fotos vom Smartphone auf dem PC

Die App Ihr Smartphone zeigt zusammen mit einer speziellen Android-App die neuesten Fotos vom Smartphone auf dem PC an.

3 Erweiterte Cloud-Zwischenablage

Im Oktober-Update soll endlich die lange angekündigte, systemweite und geräteübergreifende Zwischenablage Cloud Clipboard verfügbar sein. Damit soll man unter anderem zwischen PCs und Smartphones Inhalte austauschen können. In unserer Preview fehlte sie jedoch noch.

Neue Treiber

Mit Drivermax die Treiber aktuell halten

Microsoft versucht mit Updates auch Gerätetreiber aktuell zu halten, was aber längst nicht immer zufriedenstellend funktioniert.

1 Auf veraltete Treiber überprüfen

Die Software Drivermax (Heft-DVD) scannt auf der Startseite den PC nach installierten Gerätetreibern und prüft, ob neuere Versionen vorliegen. Dazu wird eine eigene Treiberdatenbank verwendet, nicht die aus dem Microsoft Windows Update.

2 Installierte Treiber sichern

Bevor Sie Drivermax neue Treiber installieren lassen, sollten Sie die bereits installierten sichern, für den Fall, dass die neu installierte Version nicht funktioniert. Wählen Sie auf der Seite Sichern die Option Treiberarchiv sichern und dann die zu sichernden Treiber aus.

3 Alte Treiber aktualisieren

Markieren Sie die zu aktualisierenden Treiber und klicken auf Laden und Installieren. Nach dem Herunterladen bietet Drivermax an, einen Wiederherstellungspunkt anzulegen, was man bei systemkritischen Treibern auch tun sollte.

4 Fehlerhafte Treiber wiederherstellen

Sollte ein neuer Treiber nicht wie erwartet funktionieren, bietet Drivermax unter Wiederherstellen vier Möglichkeiten, auf frühere Treiberversionen zurückzusetzen. Treiber Rollback ist die Methode, die der Gerätemanager nutzt; ein selbst erstelltes Backup installiert zuverlässig den Treiber, der vorher noch funktioniert hat.

Drivermax aktualisiert veraltete Treiber und stellt problematische aus einer Sicherung wieder her.

Alle Updates

Windows Updates manuell installieren

Da die automatische Updateoption nicht immer funktioniert, zeigen wir, wie es auch von Hand geht.

■ Die Methoden zur manuellen Installation von Updates unterscheiden sich deutlich; je nachdem, ob es sich um ein so genanntes Qualitätsupdate oder ein Funktionsupdate handelt. Beide sind gut versteckt, jedoch einfach zu bedienen.

Qualitätsupdates manuell installieren

Die früher als Sicherheitsupdates bezeichneten kleinen Patches erscheinen einmal im Monat am so genannten Patchday, bei entdeckten Sicherheitslücken auch öfter. Sie werden mit einer Nummer, die mit KB beginnt, bezeichnet und auch so von Microsoft angekündigt. Suchen Sie das gewünschte Update im Update-Katalogwww.catalog.update.microsoft.com und laden es herunter. Achten Sie dabei aber auf die richtige Dateiversion, für x86 oder x64 Windows.
Einige Updates werden im MSU-Format geliefert. Diese können direkt aus dem Explorer über einen Rechtsklick und den Menüpunkt Als Administrator ausführen installiert werden. Updates, die im CAB-Format geliefert werden, müssen in einem Kommandozeilenfenster mit Administratorrechten installiert werden:
dism /online /add-package / packagepath:"C:\download\update.cab"
Ersetzen Sie Ordner- und Dateinamen entsprechend.

Funktionsupdates manuell installieren

Ein Funktionsupdate installiert eine neue Windows-Version, etwa das Oktober Update. Laden Sie sich dazu über das Media Creation Tool (Heft-DVD) die neueste Windows ISO-Datei bei Microsoft herunter, und stellen Sie diese über einen Doppelklick im Explorer als Laufwerk bereit. Starten Sie dort die Datei setup.exe, bestätigen die Lizenzbedingungen und laden zuerst wichtige Updates, die neuer als die ISO-Datei sind, herunter.
Wählen Sie im nächsten Schritt die Option Persönliche Dateien und Apps behalten. Nun wird das neue Windows installiert, was einige Zeit und ein paar Neustarts dauert. Nach dem letzten Neustart zeigt der Befehl winver die Versionsnummer des installierten Funktionsupdates an.

Der Windows-Update-Katalog bietet alle Qualitätsupdates zum einzelnen Download.


Bei der Installation eines Funktionsupdates können installierte Programme erhalten bleiben.