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WINDOWS: Werkzeugbox für Windows


Chip - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 05.04.2019

Wir liefern, was Windows fehlt: Im Toolkasten finden Sie unter anderemProblemlöser und erweiterte Systemfunktionen. Zudem erhöhen wir auch den Internetschutz


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Bildquelle: Chip, Ausgabe 5/2019

Zugegeben: Windows 10 läuft weitgehend stabil und relativ frei von Abstürzen – natürlich muss man auf die Updatepannen achten, die Microsoft immer wieder unterlaufen. Trotzdem ist es nicht schwer, das System so zu verkonfigurieren, dass es nicht mehr rundläuft. Und Malware ist auf Windows immer noch ein Problem. Doch mit ein paar Tools läuft ein frisch installiertes Windows langfristig wie neu. Die vorgestellten Programme finden Sie auf der ...

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Systemfunktionen erweitern

Die integrierten Systemwerkzeuge verraten zwar einiges über Windows, doch eben längst nicht alles. Auch die Fehlermeldungen von Windows haben einen Hang zum Kryptischen. Gut, dass es zwei umfangreiche Software-Pakete gibt, die den Schleier der Unwissenheit lüften. Sie enthalten zusammen fast 300 Analyse Tools, die viele Aufgaben unter Windows sorgfältig erledigen. Die Sysinternals Suite wird seit Jahren von Microsoft selbst angeboten und weiterentwickelt. Auch der NirLauncher versammelt viele Utilities unter einer Oberfläche.

Das Schweizer Taschenmesser für Windows

Der Programmierer Nir Sofer hat Hunderte nützliche Freeware Tools entwickelt und sie zu einem Paket geschnürt – den sogenannten NirLauncher. Kategorien wie »Password Recovery Utilities« und »System Utilities« erleichtern das Suchen nach bestimmten Werkzeugen. Infos zu jedem Tool aktivieren Sie unter »Optionen | Beschreibungstext anzeigen«. Wenn Ihr PC zu Abstürzen neigt, nutzen Sie BlueScreenView, um den Bluescreen zu analysieren. Oder Sie nehmen ProduKey, um die Se riennummern von Windows und Office auszulesen und für Notfälle abzuspeichern. Interessant ist zudem WinLogOnView, um herauszufinden, wann und von wem Ihr PC genutzt wurde.

Tiefenanalyse auf der System-Couch

Die Sysinternals Suite enthält mehr als 70 weitere Windows Utilities. Manche dieser Tools wie Autoruns und Process Monitor sind nahezu unverzichtbar. Andere sind eher Exoten für Spezialisten, die Sie in der Regel nur selten benötigen. Mit Autoruns können Sie Windows entlasten und den Systemstart beschleunigen. Starten Sie das Tool durch einen Rechtsklick auf die Datei »Autoruns64.exe« und Auswahl von »Als Administrator ausführen«. Wählen Sie den Reiter »Logon« aus und rufen Sie »Options | Hide Microsoft Entries« auf. Gehen Sie die Liste durch und suchen Sie nach Autostart-Einträgen, die Sie nicht mehr benötigen. Möglicherweise von Malware verursachte Einträge können Sie mit VirusTotal analysieren. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf einen Eintrag und wählen Sie »Check VirusTotal« aus. Wenn Sie verhindern wollen, dass ein Programm in Zukunft automatisch mit Windows startet, dann entfernen Sie links das Häkchen davor. Gelb unterlegte Einträge (siehe rechts) können Sie bedenkenlos löschen, da sich die verknüpften Dateien nicht mehr auf Ihrem PC befinden.

Mit dem Process Monitor nehmen Sie unerklärliche Vorgänge auf Ihrem PC unter die Lupe. Starten Sie das Tool per Doppelklick auf »Procmon.exe«. Sofort füllt sich das Programmfenster mit neuen Einträgen. Warten Sie ein paar Momente und klicken Sie dann oben links auf »Capture«. Dadurch stoppen Sie die automatisch gestartete Aufzeichnung. Rufen Sie »Tools | File Summary« auf, um die Schreibaktivitäten einzusehen.

Windows-Fehler aufspüren

Wenn Hardware-Komponenten nicht mehr richtig funktionieren, schweigt sich Windows häufig aus oder liefert nichtssagende Fehler berichte. Insbesondere USB-Geräte melden sich häufig schon bei kleinen Störungen. Bei einer Auswurfblockade hilft ein Blick in den Ressourcenmonitor (siehe unten). Geht es um störende Treiberreste, entfernen Sie diese mit USBDeview (NirLauncher). Das Tool zeigt mit einem grünen Punkt an, welche USB-Geräte gerade mit dem Computer verbunden sind. Unter »LW-Buchst.« steht, welchen Laufwerksbuchstaben ein USBGerät belegt. So erfahren Sie, welche Hardware einen Laufwerksbuchstaben in Geiselhaft genommen hat. Per Rechtsklick können Sie nicht mehr benötigte USB-Treiber deinstallieren.

WLAN-Problemen auf die Schliche kommen

WLAN-Verbindungen analysieren Sie mit der Windows-10-App WiFi Analyzer von Matt Hafner. Nach dem Start rufen Sie »Analyse « auf, um die Kanalbelegung zu überprüfen. Häufig gibt es Schwierigkeiten, wenn zu viele WLAN-Netze auf demselben Kanal senden. Im nebenstehenden Screen shot teilen sich beispielsweise drei Funknetze den Kanal 3 – schlecht für die Sende- und Empfangsleistung. Rufen Sie die Oberfläche Ihres WLAN-Routers auf und wählen Sie einen freien Funkkanal.

Festplatten und SSDs prüfen

Die Festplatten und SSDs gehören zu den wichtigsten Komponenten in Ihrem PC. Sie sollten sie regelmäßig kontrollieren, um Datenverluste zu verhindern. Dazu eignet sich CrystalDiskInfo. Wir empfehlen die portable Version, da sie werbefrei ist. Nach dem Start zeigt Ihnen das Tool auf einen Blick an, wie es um Ihre Datenspeicher steht. Unter »Gesamtzustand« sehen Sie, ob Sie bald mit Problemen rechnen müssen. Die Temperaturangabe darunter ist vor allem im Sommer interessant, da Sie so erkennen, ob eine Platte zu heiß wird. Kein Grund zur Sorge bedeutet eine Temperatur zwischen 30 °C und 50 °C, auf 70 °C oder höher sollte sie nicht oder zumindest nur kurz steigen.

Diese Systemwerkzeuge sollten Sie kennen

Windows 10 verfügt über mehrere nütz liche Systemtools, mit denen Sie sich vertraut machen sollten. Mit demTask-Manager überwachen Sie die Performance und beenden hängengebliebene Prozesse. Sie öffnen ihn mit [Strg] + [Alt] + [Entf] und der Auswahl des gleichnamigen Eintrags. DerRessourcenmonitor bietet erweiterte Möglichkeiten, um die PC-Leistung zu überwachen. Um ihn zu starten, öffnen Sie einen Ausführen-Dialog mit [Win] + [R] und geben den Befehl „resmon“ ein. Über die verschiedenen Reiter wie »CPU«, »Arbeitsspeicher« und »Netzwerk « erfahren Sie, welche Ressourcen Ihren PC derzeit am stärksten belasten. Das Tool können Sie zum Beispiel aber auch einsetzen, um herauszufinden, welches Programm den Auswurf Ihres USB-Sticks gerade verhindert. Wechseln Sie dazu nach »CPU« und geben Sie bei »Zugeordnete Handles« den Laufwerksbuchstaben Ihres USB-Sticks ein, zum Beispiel „J:“. Im Feld darunter sehen Sie, welcher Prozess den Auswurf verhindert. Mit einem Rechtsklick beenden Sie ihn. DieSysteminformationen zeigen, welche Komponenten sich in Ihrem PC befinden, Sie öffnen sie mit „msinfo32“ in einem Ausführen-Dialog. DerGeräte-Manager ist erste Anlaufstelle bei Treiberproblemen. Sie starten ihn mit dem Kommando „devmgmt.msc“. Per Doppelklick auf einen Eintrag öffnen Sie seine »Eigenschaften« und können dann auf dem Reiter »Treiber« unter anderem ein Update anstoßen.

Der Ressourcenmonitor zeigt zum Beispiel an, welches Programm das Auswerfen eines USB-Sticks blockiert


Arbeitsspeicher gründlich durchchecken

Auch der Arbeitsspeicher hat einen großen Einfluss darauf, ob ein System stabil oder instabil läuft. Mit einer bootfähigen DVD oder einem USB-Stick mit Memtest86 (aufchip.de ) prüfen Sie das RAM auf Fehler. Wie Sie ein solches Medium erstellen, sehen Sie unterpraxistipps.chip.de/boot-cd-erstellen-so-gehts-unterwindows- 7-10_13594 . Memtest86 beginnt nach dem Booten automatisch damit, den Arbeitsspeicher zu testen. Anhand der Farben Grün und Rot können Sie schnell erkennen, ob die Speicherriegel fehlerfrei arbeiten oder ausgetauscht werden sollten.

Sicherheitslücken schließen

Dank Windows Defender und integrierter Firewall verfügt Windows 10 bereits über einen soliden Basisschutz gegen Cyber Attacken – mehr aber auch nicht. Die Passwortdiebstähle der vergangenen Monate zeigen, wie wichtig ein zusätzlicher Schutz für Passwörter ist. Da sich aber niemand für jeden genutzten Onlinedienst jeweils ein individuelles und sicheres Kennwort merken kann, setzen Sie dafür am besten den Passwortmanager KeePass ein. Dann müssen Sie sich nur noch an Ihr Masterpasswort für den Manager erinnern.

Doppelter Virencheck ist besser

Unser großer Virenscannertest zusammen mit AV Compara tives in der letzten CHIP sieht den Windows Defender im hinteren Mittelfeld. Zusätzliche Maßnahmen zur Absicherung sind also sinnvoll. Wie Sie Ihren Browser schützen, lesen Sie im Artikel ab Seite 22. Per E-Mail erhaltene Dateien sollten Sie erst bei VirusTotal testen. Wenn Sie vermuten, dass der PC bereits verseucht ist, empfiehlt sich eine zusätzliche Überprüfung mit Malwarebytes, um das System von Schädlingen zu reinigen.

System von Datenmüll befreien

Wer häufig und gerne an und mit seinem PC arbeitet, wird über kurz oder lang mit dem Problem konfrontiert, dass Windows immer mehr Systemmüll generiert. Alte Grafiktreiber von Nvidia sind ein solches Übel, da sie sich zur Installation auf der Systemplatte entpacken – sich danach aber nicht wieder entfernen. Der berühmt berüchtigte CCleaner ist eine Mischung aus Reinigungswerkzeug sowie Sicherheitstool, er gehört aus diesem Grund zur Standardausstattung für frisch aufgesetzte PCs. Als besonders empfehlenswert hat sich die werbefreie Version CCleaner Slim erwiesen. Installieren Sie das Tool und säubern Sie damit periodisch Ihren Rechner.

Kommandozeilen-Tools zur Systempflege

Windows 10 verfügt nicht nur über zahlreiche grafische Tools zur Systemverwaltung. In dem Betriebssystem stecken immer noch viele Werkzeuge aus der „Computersteinzeit“, die sich nur auf der Kommandozeile beziehungsweise in der PowerShell einsetzen lassen. Wir stellen hier die wichtigsten kurz vor: MitCheckdisk starten Sie über den B efehl »chkdsk c: /f /r« eine ausführliche Analyse der »C:\«-Partition, bei der das Dateisystem auf fehlerhafte Sektoren überprüft wird. Um den Befehl auszuführen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf »Start« und wählen »Windows PowerShell (Administrator)« aus. Geben Sie dann den obigen Befehl ein und bestätigen Sie mit [J] sowie [Eingabe]. Direkt nach dem nächsten Systemstart führt Windows die Überprüfung und die Reparatur automatisch durch. Mitipconfig erhalten Sie Informationen über die aktuelle Netzwerkkonfigura tion. Verbunden mit dem Schalter »/all« gibt das Tool Ihnen noch mehr Informa tionen über Ihr Netzwerk, die in der grafischen Oberfläche nicht zu finden sind. Das Werkzeug verschafft zusammen mit dem Schalter »/renew« zudem eine neue lokale IP-Adresse vom Router. MittelsSystem File Checker (SFC) können Sie die Systemdateien von Windows 10 überprüfen und gegebenenfalls auch gleich reparieren lassen. Geben Sie dazu in einem Fenster der PowerShell mit Admin-Rechten das Kommando „sfc /scannow“ ein. Wenn Sie dagegen nur schnell wissen wollen, wie der aktuelle Rechner- und Benutzername lauten, dann geben Sie „whoami “ ein. Der Befehl „winver “ zeigt, welche Version von Windows 10 Sie installiert haben. Und falls Ihnen das aktuelle Kommandozeilen Fenster zu unübersichtlich geworden ist, räumen Sie es mit „cls “ auf.

Nvidia sind ein solches Übel, da sie sich zur Installation auf der Systemplatte entpacken – sich danach aber nicht wieder entfernen. Der berühmt berüchtigte CCleaner ist eine Mischung aus Reinigungswerkzeug sowie Sicherheitstool, er gehört aus diesem Grund zur Standardausstattung für frisch aufgesetzte PCs. Als besonders empfehlenswert hat sich die werbefreie Version CCleaner Slim erwiesen. Installieren Sie das Tool und säubern Sie damit periodisch Ihren Rechner.

Fehlende Programme ergänzen

Microsoft hat seinem Betriebssystem schon eine Reihe von Tools mitgegeben, um Funktionen abseits vom Windows-Tagesgeschäft zu erledigen, aber diese lassen teils wichtige Funktionen vermissen. Bestes Beispiel ist der Packer, der von Haus aus nur mit ZIP-Dateien umgehen kann. Inzwischen sind andere Formate fast noch beliebter, da sie Daten effizienter verkleinern. Hier springt 7-Zip ein, welcher neben RAR auch das hauseigene 7Z-Format beherrscht, das am wirkungsvollsten ist.

Auch Treiber sind ein Gebiet, um das sich Windows 10 am liebsten selbst kümmern will. Das entpuppt sich oft als Pro blem, denn das Windows-Update kennt nicht die gesamte in PCs zu findende Hardware, zudem stellt es nicht immer die aktuellsten Treiber-Versionen zur Verfügung. Diese Aufgabe übernimmt Driver Booster Free und liefert bessere Ergebnisse.

Eine saubere Software-Deinstallation ist seit Anbeginn von Windows ein Thema, das Microsoft nie zur vollen Zufriedenheit lösen konnte. Dagegen hilft der Revo Uninstaller, denn er erstellt vor jeder Deinstallation einer Software einen Wiederherstellungspunkt. Falls bei der Deinstallation wichtige Systemdateien gelöscht werden, ermöglicht Revo eine Reparatur. Außerdem können Sie bei einer Deinstallation festlegen, welche weiteren Bestandteile das Tool entfernen soll.

Filme und Fotos in allen Formaten

Das Abspielen von Multimediadateien beherrscht Windows, sagen wir mal, begrenzt. Wie man es bessser macht, demonstriert seit Jahren der VLC Media Player. Er kommt mit den meisten Multimediaformaten klar und spielt selbst neueste oder ausgefallene Video- sowie Audiodateien anstandslos ab. Auch die Fotos-App von Windows 10 ist bescheiden. Weit mehr leistet der FastStone Image Viewer. Er beschränkt sich nicht darauf, Fotos in den Standardformaten darzustellen, er kann sie auch bearbeiten. Um FastStone in das System zu integrieren, gehen Sie zu »Start | Einstellungen | Apps | Standard Apps« und klicken auf das Feld unter »Bildanzeige«

Software-Pakete, die Windows rund machen

Formate und Dateien analysieren

Windows 10 bietet praktisch keine Unterstützung, wenn bei einer Datei nicht klar ist, was genau in ihr steckt. Fehlt etwa die Dateiendung, ist das Tool TrIDNET die richtige Anlaufstelle. Als Datenbank benötigt TrIDNET ein Archiv mit XML-Daten, welche die Infos über die Formate enthält. Entpacken Sie »triddefs_ xml.7z« von der CHIP-DVD in einen beliebigen Ordner und starten Sie TrIDNET. Klicken Sie unten rechts auf »Browser« und wählen Sie den Unterordner »defs« aus, der die entpackten XML-Dateien enthält. Ziehen Sie nun eine beliebige Datei mit der Maus in das TrIDNET-Fenster, um sie zu identifizieren.

Den Inhalt von Multimediadateien überprüfen

Oft ist es auch wichtig, eine Multimediadatei zu analysieren – zum Beispiel, wenn sie sich nicht wiedergeben lässt oder der Film ohne Ton abgespielt wird. Mit MediaInfo finden Sie heraus, welche Audio- und Untertitelspuren sich in einer heruntergeladenen Videodatei befinden. Das geht bis zu den Codec-Details sowie den Bitraten des Videostreams. Zur Analyse ziehen Sie die fragliche Datei mit der Maus in das MediaInfo-Fenster. Ob eine Bilddatei ein Originalfoto ist oder verschönert wurde, können Sie mit JPEGsnoop herausfinden – eine Software aus dem Bereich der Computerforensik. Installieren Sie das Tool und öffnen Sie das fragliche Bild. Ganz unten steht nun hinter »Assessment«, ob das Bild bearbeitet oder anderweitig editiert wurde.

Wenn Sie noch brennen, dann …

CDs und DVDs sind vom Aussterben bedroht. USB-Sticks, SD-Karten, Streaming-Dienste und sogar Handys sorgen dafür, dass die silbernen Scheiben immer seltener benötigt werden. Aber noch ist ihr Ende nicht gekommen. Wenn Sie etwa mit Memtest86+ Ihren PC auf Speicherfehler prüfen oder mit einem Systemreparaturdatenträger den PC zurücksetzen wollen, können Sie dafür auch eine CD/DVD statt eines USB-Sticks nehmen.

CDBurnerXP eignet sich hervorragend als Brennprogramm. Lassen Sie sich von dem an Windows XP erinnernden Namen nicht irritieren, bei der Software handelt es sich um ein ständig gepflegtes und leicht zu bedienendes Brenn programm, das ausgezeichnet mit allen Arten von CDs, DVDs und Blu-rays zurechtkommt. Damit ist es auch kein Problem, schnell mal eine bootfähige Scheibe zu brennen oder eine ISO-Datei von einer CD/DVD zu erzeugen. Starten Sie dazu CDBurnerXP und wählen Sie »Medium kopieren oder speichern« aus. Dann markieren Sie »Festplatte«, wählen einen Speicherort aus, vergeben einen Namen und wählen als »Dateityp« die Option »ISO«. Anschließend erstellt das Tool eine neue ISO-Datei.

CDex setzen Sie ein, wenn Sie über eine reichhaltige Auswahl von Audio-CDs verfügen. Das kostenlose Programm digitalisiert Ihre alten Audioschätze als MP3-Dateien, die Sie dann zum Beispiel auf Ihrem Smartphone speichern und mitnehmen können.

CDBurnerXP brennt nicht nur CDs und DVDs, sondern kann auch neue ISO-Dateien erstellen