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Winterliche Temperaturen To Go – 7 Kühlboxen im Test –


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ETM Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 7/2022 vom 24.06.2022

VERGLEICHSTEST – 7 Kühlboxen

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Bildquelle: ETM Testmagazin, Ausgabe 7/2022

Wesentliches

Für wen?

Für alle Verbraucherinnen & Verbraucher, die bspw. während des Grillens draußen in den Genuss der wundervollen Wärme des Sommers kommen und derweilen auch noch Grillwaren, Wasser & Co. bei winterlichen Temperaturen vorhalten wollen.

Was ist interessant?

Die aktiven Kühlboxen, derer sich die Testerinnen & Tester annahmen, lassen sich dank des ihnen verliehenen 12-V-Adapters auch ans Automobil anschließen, um so sicherzustellen, dass die Temperaturen auch während einer ausdauernderen Anreise stabil bleiben.

Was ist hervorzuheben?

Wirklich wertvoll ist der dem Z 32 LNP -Modell von Zorn® verliehene Akkumulator: Dank dieses Stromreservoirs kann man dieses Modell bspw. auch während des Wanderns im Wald wunderbar verwenden.

Wir haben nun schon in allen Winkeln Europas wieder die wundervolle Wärme des Sommers erleben können: Vor allem diese Wärme ist es, ...

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... die viele Verbraucherinnen & Verbraucher in diesen Wochen wieder veranlasst, die vier Wände ihrer Häuser zu verlassen und sich den Wundern der Welt außerhalb des Haushalts zu widmen – bspw. während des Wanderns im Wald, während des Grillens am Gewässer et cetera. Gerade durch die andauernd von droben herab scheinenden Sommersonnenstrahlen sehnen sich viele Verbraucherinnen & Verbraucher während eines solchen Treibens draußen aber doch nach einem erquickenden Genuss in Gestalt eines Biers o. Ä. mit vollwinterlicher Temperatur. Glücklicherweise kann man dies mittlerweile auch außerhalb des Hauses verwirklichen: Mit einer modernen Kühlbox! Dank ihrer alles andere als ausladenden Maße kann man eine solche schließlich vollkommen mobil verwenden und in ihr auch allerlei andere Genüsse wie bspw. Fleisch, Fisch, Eis usw. vorhalten. Wir nahmen uns nun vier volle Wochen verschiedene, aktuell im Handel erhältliche Kühlboxen renommierter Hersteller vor – einmal Modelle aktive, Strom verbrauchende Modelle (s. S. 10 – 15) und einmal passive, keinerlei Strom verbrauchende, aber mit Kühlakkumulatoren, Kühlpads o. Ä. zu versehende Modelle (s. S. 16 – 21): Wodurch sich die einzelnen Kühlboxen wirklich auszeichnen, wie wirksam sie verschiedenerlei Schmankerl bei sommerlichen Temperaturen kühlen resp. kühlhalten können und vieles mehr lesen Sie im Weiteren.

Doch was sollten Verbraucherinnen & Verbraucher, die nun eine neue Kühlbox erwerben wollen, alles bei der Wahl eines Modells einstellen? Hier spielen vor allem die Ansprüche ein, die man als Verbraucherin resp. Verbraucher an eine Kühlbox stellt:

Wesentlich aber sind das wirklich verwendbare Volumen und die Qualität in den Sphären des Kühlens und des Kühlhaltens.

Schließlich soll eine Kühlbox all die Waren, deren Genuss man sich draußen erschließen will, bei winterlichen Temperaturen halten, um sich auch beim Gleißen des Sonnenscheins noch in vollem Maße erquicken zu können. Wie viel Volumen es aber sein soll, muss man mit sich ausmachen: Wer bspw. nur ab und an einmal mit seiner Partnerin resp. seinem Partner picknicken will, der kann auch ein der Größe und dem Gewicht nach anspruchsloses Modell erwerben. Wer nun aber immer mit vielen Verbraucherinnen & Verbraucher raus will, bspw. weil sommers viele Grillsessions veranstaltet werden sollen, der muss sich eines der voluminöseren Modelle holen, die auch der Größe und dem Gewicht nach sehr viel anspruchsvoller sind. Doch sollte man Eines nie außen vor lassen: Ein Mehr an Volumen kann auch dann wertvoll sein, wenn man nur einen Teil dieses Volumens verwenden will. Schließlich können die Kühlboxen alle nur vorstellbaren Waren wirksamer kühlen und kühlhalten, wenn nur 50 % des Volumens voller Fleisch, Fisch usw. sind: Das ist vor allem dann wesentlich, wenn man auch immer mal wieder solch verderbliche Waren in der Kühlbox verräumen will.

Doch ob es nun ein Modell sein soll, dessen Technik die Temperaturen nur während des Anschlusses ans Stromnetzwerk verändern kann? Das kommt all den Verbraucherinnen & Verbrauchern zupass, die während ihrer Trips den Anschluss an eine 230-V- oder 12-V-Stromquelle verwirklichen können und die wirklich immer vollkommen stabile Temperaturlevel sicherstellen wollen.

Ein klassisch-konventionelles Modell, das die Temperaturen nur durch eine Handvoll Kühlakkumulatoren resp. Kühlpads winterlich halten kann, vermittelt in vollem Maße Mobilität, was bspw. während des Wanderns willkommen zu heißen ist.

Testverfahren

Kühlleistung | 60 %

Wie wirksam die Kühlboxen verschiedene Waren kühlen resp. kühlhalten können, wurde anhand von Testbehältern (100 % Polypropylen, t maxd.Materials: 1 Millimeter) erhoben, die vorab mit 1.500 Millilitern Wasser (t 0: 10 °C) versehen wurden.

Die Testerinnen & Tester maßen vermittels mehrerer Temperatursensoren, wie wirksam sich das Wasser kühlen und anschließend weiter kühlhalten ließ, wie sich die Temperaturen des Wassers also während des Vorhaltens in den Kühlboxen veränderten. Bei den aktiven Modellen stellten die Testerinnen & Tester vorab den wirksamstes Kühlen resp. Kühlhalten verheißenden Modus ein und die passiven Kühlboxen versahen sie vorab mit drei klassisch-konventionellen Kühlakkumulatoren (V: 370 Milliliter & t0: -18 °C).

Handhabung | 20 %

Die Testerinnen & Tester erhoben auch, wie sich die Modelle verwenden lassen. Wesentlich war hier vor allem das Gewicht der Kühlboxen, ist dieses doch mit deren Mobilität verbunden.

Die Modelle wurden mit 6.000 Gramm schweren Waren versehen, ehe wir die Testerinnen & Tester sie 10 Male über 1.000 Meter verschiedenen Terrains (Erde, Gras & Co.) hieven ließen, um ein Urteil über deren Mobilität verleihen zu können: Währenddessen ermittelten sie vor allem, wie sicher sich die Kühlboxen in den Händen halten ließen. Weiters erhoben die Testerinnen & Tester, welche Maße Waren (Bier, Wein, Wasser usw.) vorweisen können, ohne während des Verräumens vor die Wände der Kühlboxen zu stoßen, wie sich der obere Teil der Modelle hoch und herab klappen lässt und ob man ihn während des Heraus- und Hereinräumens von Waren auch in vollem Maße abheben kann, um ein Anecken, Anstoßen usw. zu verhindern. Weitere Features wie bspw. das Vorhandensein eines Wärm- resp. Warmhaltemodus wurden von den Testerinnen & Testern honoriert.

Ausstattung | 15 %

Hier ermittelten die Testerinnen & Tester das verwendbare Volumen der verschiedenen Modelle und stellten das verwendbare Volumen ins Verhältnis zu den Maßen der Modellkorpora. Weiters nahmen sie sich der Qualität der Materialien und des Materialverbunds aller Kühlboxen an: All die hier vorhandenen Materialien sollten solchermaßen stabil sein, dass sie während des Verwendens der Modelle durch Verbraucherinnen & Verbraucher keine Schäden erleiden, bspw. also durch ein aus verschiedenerlei Winkeln vorstellbares Anecken, Anstoßen usw. Die Testerinnen & Tester erhoben außerdem, in welchem Maße sich nach vier Wochen des andauernden Verwendens der Kühlboxen Materialverschleiß ausmachen ließ. Schließlich ließen die Testerinnen & Tester auch die Qualität der Dokumentationen der Hersteller nicht außen vor: Sie alle nahmen sich die Dokumentationen vor und erhoben, ob sie alle wirklich wesentlichen Themen über die verschiedenen Modelle in einer verständlichen Weise abhandeln, sodass Verbraucherinnen & Verbraucher anhand der Dokumentationen ersehen können, wie die Kühlboxen nach dem Willen der Hersteller sicher zu verwenden sind.

Betrieb | 5 %

Die Testerinnen & Tester maßen den Stromverbrauch der aktiven Modelle während des Arbeitens derselben in dem wirksamstes Kühlen resp. Kühlhalten verheißenden Modus (t ∅d.Testlabors: 20 °C & φ ∅d.Testlabors:70 %). Währenddessen maßen sie auch den durchs Kühlen resp.

Kühlhalten verursachten Schallausstoß der aktiven Kühlboxen aus einem Meter.

Der Test im Überblick

Aktive Kühlboxen

1. Platz: Z 32 LNP von Zorn ®(„sehr gut“, 92,9 %)

Auch dieses Modell kann ein imponierendes Volumen von 30.000 Millilitern (V max) vorweisen, was vor allem dann wesentlich ist, wenn man immer mal wieder mit mehreren Menschen hinausgehen will. Was wir außerdem willkommen hießen: Man kann diese Box nicht allein via 230 V und 12 V anschließen, sondern sie auch mit einem schon von Werk aus im Zubehörpack vorhandenen Akkumulator (Q max: 20.800 Milliamperestunden) versehen: Dieser kann die Technik des Modells volle 10:21 Stunden (T ∅) im Modus Max mit Strom speisen. Das Gewicht aber ist mit 4.628 Gramm (m max, inhaltslos) monumental und kann die Muskulatur schnell ächzen lassen.

2. Platz: Z 32 LNE von Zorn ®(„gut“, 91,0 %)

Mit 30.000 Millilitern (V max) voll verwendbarem Volumen können Verbraucherinnen & Verbraucher auch hier Massen an Grillwaren plus Wasser & Co. vorhalten. Das die Temperaturlevel anhand von verschiedenen Farbtönen veranschaulichende Drehrad lässt in einem Mal erkennen, wann man welchen Modus einstellen muss. Monieren ließ sich von den Testerinnen & Testern allein das mit 4.352 Gramm (m max, inhaltslos) wirklich außerordentliche Gewicht dieses Modells: Wenn die Box prallvoll ist, kann sie sehr schwer werden.

3. Platz: Berger 25l Elektrokühlbox von Berger („gut“, 88,3 %)

Mit nur 3.540 Gramm (m max, inhaltslos) ist dieses Modell in vollem Maße mobil. Verdrießlich allein ist, dass dem hier vorhandenen Handteil keinerlei Mulden verliehen wurden.

Auch das verwendbare Volumen ist mit 25.000 Millilitern (V max) nicht enorm, aber doch ausreichend, um die Ansprüche mehrerer Verbraucherinnen & Verbraucher abzudecken. Der Stromverbrauch ist mit 68,8 W (P ∅) wirklich alles andere als maßvoll. Das aber ist in Anbetracht der süperben Qualität des Kühlens und des Kühlhaltens verzeihlich: 500 Gramm Fleisch bspw. hielten sich 20:47 Stunden (T ∅) bei einer Temperatur von maximal 7 °C.

4. Platz: GG-24L-48W von Syntrox Germany („gut“, 84,9 %)

Dieses Modell kann ein Volumen von 24.000 Millilitern (V max) vorweisen, was niemandem imponieren, aber vielen Verbraucherinnen & Verbrauchern bspw. während des Campens schon voll ausreichen wird. Das Gewicht dieser Box ist mit 3.782 Gramm (m max, inhaltslos) annehmbar – dadurch lässt sich das Modell vollends mobil verwenden. Das hier vorhandene Modusspektrum ist ansehnlich – schön ist vor allem, dass man in der Box bspw. auch Speisen warmhalten kann. Wesentlich sind hier auch der Cold-Eco-Modus und der Hot-Eco-Modus: Wenn man den einen oder den anderen wählt, ist der Stromverbrauch mit 9,2 resp. 9,3 W (P ∅) sehr maßvoll, ohne dass die Qualität des Kühlens resp. Kühlhaltens wirklich abnähme.

Passive Kühlboxen

1. Platz: Xtreme™ 28qt Personal von Coleman („sehr gut“, 93,3 %)

Abheben kann sich dieses Modell schon durch die imponierende Qualität der ihm verliehenen Materialien: Auch schwere Verbraucherinnen & Verbraucher können diese Box verwenden, um ihr Gesäß bspw. während des Campens über ihr herabzulassen. Dieses Modell war während des Kühlhaltens von Fleisch- und Fischwaren außerordentlich wirksam: Volle 35:42 Stunden (T ∅) hielten die drei Kühlakkus 500 Gramm Fleisch bei einer Temperatur von unter 10 °C. Gleichermaßen wirksam war das Modell aber auch während des Kühlhaltens von Wasser: Wir maßen hier volle 29:10 Stunden (T ∅) bei einer Temperatur von unter 10 °C.

2. Platz: Fulmar 30L von Outwell („gut“, 90,5 %)

Dieses Modell kann sich vor allem durch die ihm verliehenen seitlichen Handteile auszeichnen; diese erschließen einen vollkommen sicheren Grip. Dank des seitlichen Handteilpaars kann man die Box auch vor sich halten, sodass sich die Muskulatur der Arme, der Schulter und des Rückens einheitlich ansprechen lässt. Dieses Modell erwies sich im Speziellen während des Kühlhaltens von Grillwaren (Fleisch, Fisch usw.) als wirksam: Mit drei Kühlakkus hält dieses Modell 500 Gramm Fleisch volle 28:54 Stunden (T ∅) bei einer Temperatur von unter 10 °C. 1.500 Milliliter Wasser wiederum verblieben 19:17 Stunden (T ∅) bei einer Temperatur von unter 10 °C.

3. Platz: ZP 32 von Zorn ®(„gut“, 89,6 %)

Die 30.200 Milliliter (V max), die dieses Modell an Volumen erschließen kann, sind eindrucksvoll und erlauben so das Vorhalten vieler verschiedener Waren. Auch Massen an Grillwaren lassen sich hier schließlich ohne Weiteres verräumen: 500 Gramm Fleisch kann die Box mit drei Kühlakkus 27:45 Stunden (T ∅) bei einer Temperatur von unter 10 °C halten. Bei 1.500 Millilitern Wasser wiederum war das Modell nicht solchermaßen wirksam: Hier ließ sich die Temperatur nur 24:22 Stunden (T max) unter 10 °C halten. Dem unteren Teil des Deckels wurden ins Material hinein reichende Mulden zum Abstellen von Flaschen & Co. verliehen. Hierzu muss man den Deckel jedoch andersherum drehen und dann kann dieser das Modell nicht mehr voll verschließen.

+ Akkumulator erschließt ein Maximum an Mobilität; anstandslos zu verwenden; ausnehmendes Volumen

- außerordentlich schwer

Dieses Modell kann all die verschiedenen Stärken und Schwächen seines Bruder- resp. Schwesternmodells Zorn® 32 LNE (s. S. 11) vorweisen. Wesentlich ist aber der Unique Selling Point dieses Modells: Ein abnehmbarer, sich immer wieder verwenden lassender Akkumulator (U: 11,1 V & Q max: 20.800 Milliamperestunden), dem ein Maximum an Mobilität zu verdanken ist. Mit diesem Stromreservoir kann man das Modell schließlich in allen nur vorstellbaren Winkeln der Welt verwenden – einerlei ob nun bspw. im Wald während des Wanderns, während des Grillens am See oder auch an all den anderen wundervollen Orten, an denen sich kein Anschluss ans Stromnetzwerk verwirklichen lässt.

Mit einer Ausdauer von 10:21 Stunden im Modus Max (T ∅) kann man dieses Modell auch verwenden, um während anspruchsvollerer Trips in den Genuss eines erquickenden Biers o. Ä. zu kommen. Während wir das durch den Akkumulator erschlossene Mehr an Mobilität ausdrücklich loben wollen, ist aber doch herauszustellen, dass das Modell mit seinen 4.628 Gramm (m max, inhaltslos) schwerer als all die anderen sind. Doch auch hier ist es das smoothe Material des Handteils, das die Hände während des Haltens zu schonen weiß.

Der Stromverbrauch dieses Modells wiederum ist mit dem des Zorn® Z 32 LNE (s. S. 11) nicht vollkommen identisch: So maßen wir bspw. 64,6 W (P ∅) im Modus Max, was 6,33 % maßvoller ist als der Stromverbrauch des Bruderresp. Schwesternmodells in diesem Modus. Verwunderlich sind hier aber die Stromverbräuche im Modus Eco und im Modus Sleep: Hier ermittelten wir schließlich mit 6,6 und 3,8 W ein Mehr von 1.650 resp. 950 %.

+ anstandslos zu verwenden; ausnehmendes Volumen

- außerordentlich schwer

Auch hier ist ein Drehrad vorhanden, anhand dessen man den aktuellen Modus, den die Technik des Modells verwirklichen soll, verstellen kann: Wie welcher Modus an- und auszuwählen ist, lässt sich dank des hier vorhandenen Text- und Tonpaars wunderbar erkennen. Das Volumen schließlich ist mit 30.000 Millilitern (V max) wirklich imponierend: Auch wenn man dieses Volumen nach dem Willen des Herstellers nicht voll verwenden sollte, kann man in ihm doch allerlei an Grillwaren & Co. verräumen – wer also bspw. draußen einen Grillabend mit mehreren Verbraucherinnen & Verbrauchern planen sollte, wird dieses Volumen sicherlich willkommen heißen. Am vorderen Teil des Modells schließlich sind Mulden vorhanden, dank derer man auch den Deckel sehr viel simpler anheben kann: Sie können in ausreichendem Maße Grip vermitteln.

An dem Rücken des Modellkörpers ist ein schnell erreichbares Fach zu sehen, in dem sich die Stromkabel des Modells (L max: 1,6 & 1,8 Meter) verräumen lassen. Wiewohl sich in Anbetracht des Gewichtes von 4.352 Gramm (m max, inhaltslos) anderes annehmen ließe, kann man das Modell doch anstandslos halten: Dies ist den smoothen Materiallinien des Handteils zu verdanken, die sich nicht ins Gewebe einschneiden – auch dann nicht, wenn das Modell prallvoll sein sollte.

Dieses Modell kann sich vor allem durch seinen maßvollen Stromverbrauch im Modus Eco und im Modus Sleep auszeichnen: Hier maßen wir je nur 0,4 W (P ∅) – die Wirksamkeit während des Kühlens und Kühlhaltens ist dann aber nur durchwachsen.

Will man Fleisch, Fisch usw. vor dem Verderb schirmen, so muss man den Modus Max einstellen:

Dessen Stromverbrauch ist dann aber mit 68,9 W (P ∅) schon sehr viel ausnehmender. Hier ließen sich in dem Modell 500 Gramm Fleisch 20:39 Stunden (T ∅) bei einer Temperatur von maximal 7 °C vorhalten.

+ mobil dank maßvollen Gewichts

- mittleres Volumen

Dieses Modell kann ein Volumen von 25.000 Millilitern (V max) vorweisen und ist daher in puncto Volumen am Fuße des Tests zu verorten. Doch ist das Volumen allein nicht alles: So ist hier bspw. ein wunderbar erreichbares Drehrad vorhanden, welches die volle Modusspanne des Modells anhand von Texten und verschiedenerlei Tönen veranschaulicht und währenddessen auch noch erkennen lässt, mit wie viel Volt man das Modell in welchem Modus speisen muss. Was sich monieren ließe, aber in Anbetracht der hier vorhandenen Technik nicht weiter verwunderlich ist: Der Deckel des Modells ist so schwer, dass schon ein maßvolles Anstoßen ausreichend ist, um das Modell in vollem Maße kippen zu lassen – wenn auch nur dann, wenn es noch nicht proppenvoll mit Wasser usw. ist. Die Stromkabel des Modells (L max: 1,6 & 1,9 Meter) kann man in einem Fach am Rücken des Modellkörpers, das sich widerstandslos heraus und wieder hinein sliden lässt, verräumen. Das Gewicht von 3.540 Gramm (m max, inhaltslos) ist an sich noch vollkommen annehmbar; dass dem Handteil aber keine Mulden verliehen wurden, in die sich die das Modell haltende Hand einpassen könnte, ist verdrießlich.

Der Stromverbrauch dieses Modells ist mit 68,8 W (P ∅, maximales Kühlen & Kühlhalten) erheblich. Hier konnte das Modell die Temperatur von 500 Gramm Fleisch volle 20:47 Stunden (T ∅) bei einer Temperatur von maximal 7 °C halten. Wer aber Strom sparen will, der kann den Modus Eco (schwach, mittel oder stark) sowie den Modus Sleep wählen: Hier maßen wir schon sehr viel maßvollere Stromverbräuche von nur 9,1 und 4,7 W (P ∅) – in einem solchen Modus sollte man in dem Modell aber keine verderblichen Fleisch- und Fischwaren mehr vorhalten.

+ mobil dank maßvollen Gewichts

- durchwachsen zu verwenden; mittleres Volumen

Mit nur 24.000 Millilitern (V max) kann das Volumen dieses Modells nicht an das heranreichen, was die anderen Modelle, derer sich die Testerinnen & Tester annahmen, vorweisen können. Dankbar aber sind die Maße des Modellkörpers:

Man kann diesen bspw. auch wunderbar im Automobil verräumen. Dank eines dem Modell verliehenen Fachs lassen sich die Stromkabel (L max: 1,3 & 1,5 Meter) nach dem Verwenden immer wieder an einer schnell und simpel erreichbaren Stelle verstauen.

Durch die am vorderen Teil des Modells vorhandene Mulde soll man den Deckel sicher anheben können. Der Deckel ist aber dermaßen schwer, dass die nur den ein oder anderen Millimeter ins Material hinein reichende Mulde der Hand nicht in ausreichendem Maße Grip vermitteln kann. Das Gewicht des Modells ist mit 3.782 Gramm (m max, inhaltslos) annehmbar und an sich auch anstandslos zu halten.

Dem hier zu verwendenden Handteil wurden aber leider Materialrillen verliehen, die sich vor allem dann, wenn man das prallvolle Modell stark packen muss, ins Gewebe einpressen können. Der Modus – wahlweise also Cold oder Hot sowie Eco oder Max – lässt sich anhand eines Kippschalters, dessen Mechanik während des Hin- und Herkippens Widerstand vernehmen lässt, verstellen.

Der Stromverbrauch im Moduspaar Cold Max ist mit 53,4 W (P ∅) alles andere als maßvoll. Mit dem Moduspaar Cold Eco wiederum maßen wir nurmehr 9,2 W (P ∅) – das wird viele Verbraucherinnen & Verbraucher schon sehr viel eher verlocken können. Das Moduspaar Hot Eco ist verwunderlicherweise mit einem ähnlichen Stromverbrauch vo n 9,3 W (P ∅) verbunden. Wenn man das Moduspaar Cold Max einstellen sollte, kann das Modell 500 Gramm Fleisch wirklich imponierende 18:31

Stunden (T ∅) bei einer Temperatur von maximal 7 °C halten.

Dass dieses Modell außerordentlich stabil ist, lässt sich schon anhand der wirklich ausladenden Maße des Modellkorpus und der Qualität der Materialien ersehen: Hier können auch schwere Verbraucherinnen & Verbraucher ihr Gesäß herablassen und den ein oder anderen Moment ausspannen, ohne dass dies Materialschäden verursachen würde.

Dies ist bspw. während des Campens wertvoll. Wiewohl das Volumen mit 26.000 Millilitern (V max) nicht so enorm wie das der anderen Boxen ist, kann man in ihr auch wirklich viel verräumen – bspw. all das, was vier Verbraucherinnen & Verbraucher während des Grillens verbrauchen. Auch sind an dem nach außen weisenden Teil des Deckels spezielle Mulden zum Abstellen von Bier & Co. (Cup Holder) vorhanden. Die Mulde an der Vorderseite der Box ist sehr dankbar, kann man durch sie doch den Deckel des Modells sicher hochklappen.

Den ein oder anderen verdrießen wird aber die hier vorhandene Mechanik, die den Deckel schließlich immer wieder von allein herabklappen lässt – und das noch nach dem vollen Hochklappen in einem Winkel von 129° (∡ max). Auch wenn sich so ein versehentliches Versäumen des Wiederverschließens nicht weiter auswirken kann: Gerade während des Hinein- und Herausräumens von Waren sahen die Testerinnen & Tester diese Mechanik doch als enervierend an.

Dieses Modell erwies sich als sehr wirksam darin, winterliche Temperaturen zu halten – einerlei ob diese Temperaturen nun Fleisch, Fisch usw. oder Wasser vereinnahmen sollen: So verblieben bspw. 1.500 Milliliter Wasser (t 0: 10 °C) volle 29:10 Stunden (T max) unter dieser Temperatur – und das mit nur drei in der Box verweilenden Kühlakkus (t 0: -18 °C). 500 Gramm Fleisch (t 0: 7 °C) wiederum ließen sich in dem Modell 35:42 Stunden (T max) unter einer Temperatur von 10 °C halten, was wirklich imponierend ist.

Schon das Äußere dieses Modells kann sich sehen lassen, verheißen die Qualität der Materialien und die Qualität des Materialverbunds doch sehr viel Stabilität. Dank der seitlichen Handteile, in deren Mulden sich die Hände wunderbar einpassen können, lässt sich das Modell doch mit vollkommen sicherem Grip packen – da es sich hier um ein Handteilpaar handelt, kann man also auch die volle Muskulatur der Arme, des Rückens und der Schultern einspannen. Das ist auch durchaus wesentlich: Schließlich kann man mit einem Volumen von 30.000 Millilitern (V max) wahre Massen an Fleisch, Fisch & Co. in einem Mal vorhalten – und dann kann es schnell so schwer werden, dass es sich mit einer Hand allein nur noch schwerlich halten ließe. Auch die Mulde an der vorderen Seite der Box ist wertvoll, um den Deckel empor zu klappen: Das Modell stellt von allein sicher, dass man den Deckel nicht über einen Winkel von 87° (∡ max) hinaus klappen kann. Als wirklich wertvolles Feature sahen die Testerinnen & Tester schließlich noch den Wasserauslass an (∅ max: 13 Millimeter). Durch ihn kann man das Eiswasser, in das sich das vorher zum Erreichen winterlicher Temperaturen verwendete Eis verwandelt hat, koordiniert auskippen.

Mit diesem Modell kann man vor allem Grillwaren (Fleisch, Fisch usw.) wirksam vor dem Verderb schirmen:

Mit drei Kühlakkus (t 0: -18 °C) ließen sich 500 Gramm Fleisch (t 0: 7 °C) volle 28:54 Stunden (T max) bei einer Temperatur von unter 10 °C halten. Das ist wirklich ansehnlich. 1.500 Milliliter Wasser wiederum ließen sich 19:17 Stunden (T max) unter dieser Temperatur halten – das wird vielen Verbraucherinnen & Verbrauchern auch voll ausreichen, kann aber doch nicht an die anderen Modelle heranreichen.

Dieses Modell ist von einer vollkommen ausreichenden Stabilität, dank derer Schäden durch ein Anecken, Anstoßen usw. nur schwerlich vorstellbar sind. Die Qualität der verschiedenen Materialien und des Materialverbunds ist aber leider alles andere als süperb.

Woran sich die Testerinnen & Tester außerdem stießen: Dem an sich herab weisenden Teil des Deckels wurden Mulden verliehen, in denen man Bier & Co. sicher abstellen kann. Will man diese Mulden aber nun verwenden, muss man den Deckel andersherum drehen, den an sich herab weisenden Teil also hoch weisen lassen. Dann aber lässt sich das Modell nicht mehr in vollem Maße verschließen, wodurch Wärme bspw. an die Grillwaren herankommen kann. Auch erwies sich das Verschließen der Box vereinzelt als anspruchsvoll, muss man den Deckel hier doch präzise in die Mechanik des Modells hinein manövrieren. Wirklich schwer ist die Box mit ihren 3.348 Gramm (m max, inhaltslos) nicht. Doch lässt sie sich leider nur durchwachsen handeln: Dass dem Handteil bspw. in dessen Mitte ein dem Material nach ausladender, mit Mulden versehener Teil verliehen worden ist, erwies sich aus der Perspektive der Testerinnen & Tester als nicht wirklich wertvoll – der Grip ist schließlich auch hier nicht exzellent.

Vor allem Grillwaren wie Fleisch und Fisch kann dieses Modell wirksam bei winterlichen Temperaturen halten: Wir maßen volle 27:45 Stunden (T max), ehe 500 Gramm Fleisch (t 0: 7 °C) wieder eine Temperatur von 10 °C erreichte.

Wasser wiederum wurde schneller wieder warm: 1.500 Milliliter Wasser (t 0: 10 °C) erzielten schon nach 24:22 Stunden (T max) wieder eine Temperatur von 10 °C. All dies ließ sich von dem Modell verwirklichen, während nur drei Kühlakkus (t 0: -18 °C) in ihm verweilten.