Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 2 Min.

WINTERZEIT IST DICKBARSCHZEIT


AngelWoche - epaper ⋅ Ausgabe 20/2019 vom 09.01.2019

Jetzt im Winter, wenn die meisten anderen Raubfische fast überall geschont sind, ist für Moritz Schulz Barschzeit! In tiefen Naturseen hat er es ganz gezielt auf die Dicken abgesehen.


Artikelbild für den Artikel "WINTERZEIT IST DICKBARSCHZEIT" aus der Ausgabe 20/2019 von AngelWoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Für einen so dicken Barsch sind auch größere Gummifische gar kein Problem!


Fotos: Moritz Schulz

Im Spätherbst sammeln sich Kleinfischschwärme erst in Wassertiefen von 3 bis 9, um dann mit den ersten Nachtfrösten in Tiefen ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 1,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von AngelWoche. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 20/2019 von ANGELJAHR 2019: VOLL MOTIVIERT BIS IN DIE RUTENSPITZEN!. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
ANGELJAHR 2019: VOLL MOTIVIERT BIS IN DIE RUTENSPITZEN!
Titelbild der Ausgabe 20/2019 von AALANGLER FANGEN JETZT QUAPPEN!. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
AALANGLER FANGEN JETZT QUAPPEN!
Titelbild der Ausgabe 20/2019 von DIESE FRIEDFISCHE MACHEN DEN WINTER DURCH!. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
DIESE FRIEDFISCHE MACHEN DEN WINTER DURCH!
Titelbild der Ausgabe 20/2019 von »ICH HABE EINE FRAGE …«: Werden Hechte den Drilling wieder los?. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
»ICH HABE EINE FRAGE …«: Werden Hechte den Drilling wieder los?
Titelbild der Ausgabe 20/2019 von Note „1 Plus“ für den „1-Minus“. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Note „1 Plus“ für den „1-Minus“
Titelbild der Ausgabe 20/2019 von AUS DEM MEER: Flatterhaftes Spiel. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
AUS DEM MEER: Flatterhaftes Spiel
Vorheriger Artikel
FIT FÜR DEN Forellensee: Wie kommt der Spoon zum Grund?
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel DAS EBRO-DELTA: Die Arena der „BULLEN“
aus dieser Ausgabe

... bis 20 m zu ziehen. Und dorthin folgen ihnen dann auch die meisten Barsche. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass gerade die großen Barsche noch länger in den Flachwasserbereichen ausharren – und genau dort fange ich sie dann auch!

Gummifische um die 12 cm Längein verschiedenen Farben sind ideal für die Winterangelei auf Barsche


Oft „saugen“ oder „stupsen“ die Barsche den Köder nur an und ziehen ihn dabei etwas vom Haken. Dann muss konzentriert weitergefischt werden, bis der „echte“ Biss kommt!


Auf dem Echolot ist ein dicker Futterfisch-Schwarm zu erkennen. Dann sind auch die Barsche nicht weit entfernt!


Am besten fischt man vom verankerten Boot aus. Dann lassen sich die barschträchtigen Spots am gründlichsten abfischen


KÖDERWAHL: GANZ ODER GAR NICHT!

Wenn ich gezielt große Barsche fangen möchte, setze ich auch große Köder im „Zander-Format“ ein: Damit fange ich dann zwar im Schnitt weniger Barsche, wenn aber einer beißt, ist es dann meistens ein richtig guter! Gummifische um die 12 cm Länge mit 10 bis 15 g schweren Jigköpfen und einem Stinger sind ideal. Im Winter verwende ich nicht nur normale Gummis mit Schaufelschwanz, sondern auch No-Action-Shads, wobei die Farbe meiner Meinung nach eher zweitrangig ist.

KÖDERFÜHRUNG: DIREKT AM GRUND

Ich versuche den Gummiköder die gesamte Zeit direkt über den Grund zu schleifen. Deshalb verwende ich auch so schwere Jigköpfe. Das mag für uns Angler eher unattraktiv aussehen, die Barsche lieben aber diese Führungsart! Ich habe dabei die Erfahrung gemacht, dass die Barsche den Köder vor dem eigentlichen Biss erst einmal nur vorsichtig „anstupsen“. Das wirkt dann wie ein Fehlbiss, ist aber meistens nur eine erste Warnung, dass gleich eine harte Attacke folgt!

HIER STEHEN DIE DICKEN WINTERBARSCHE

Absolute Hotspots zum Winterangeln auf Barsche sind flache Plateaus, Landzungen und möglichst steil abfallende Kanten. Um solche Stellen zu finden, verwende ich entweder eine Tiefenkarte oder ein Echolot. Noch ein Tipp: Ich befische immer nur etwa 3 bis 4 vielversprechende Bereiche am Tag. Diese angele ich dafür aber mehrmals ganz konzentriert ab. Da heißt es dann, sehr viel Geduld zu bewahren, weil die ersten Bisse meist längere Zeit auf sich warten lassen.