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„Wir sind dem Markt voraus“


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sanitär + heizung news - epaper ⋅ Ausgabe 17/2022 vom 30.09.2022

„Wir kommen aus der Kälte und das ist für uns als Wärmepumpenproduzent ein Vorteil“, ist Geschäftsführer Markus Giesa überzeugt. Denn im Grunde sei die Wärmepumpe ja nichts anderes als eine umgekehrte Kühlung. Im Bereich der Kühltechnik hat das Unternehmen mit Hauptsitz im polnischen Nowy Wisnicz – etwa 40 Kilometer von Krakau entfernt – 35 Jahre Erfahrung, wie Franz-Josef Jochheim erläutert. „Jetzt wollen wir die Wärmepumpe nach vorne bringen“, fügt er hinzu.

Zum Einstieg setzt Igloo auf drei Versionen seiner „MultiTherma“ – mit 12, 17 und 21 KW. Die Monoblock-Geräte seien mit ...

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... Invertertechonolgie ausgestattet, wie Nordin Buhannou sagt. Der Schallpegel sei mit 48 db sehr leise. Als Kältemittel werde R290 verwendet. „Und unsere Wärmepumpen sind mit Photovoltaik und intelligenten Stromsystemen kombinierbar“, betont Buhannou.

Ein weiterer Aspekt, auf den Igloo besonders stark setzt, ist das Thema Energie-Effizienz. „Damit beschäftigen wir uns schon sehr lange“, berichtet der Vertriebsleiter. „Deshalb sind wir bei den Wärmepumpen dem Markt voraus“, ist er überzeugt. Der Trend gehe hin zu sparsamen Produkten, so Markus Giesa. Früher habe niemand danach gefragt, „aber heute schauen die Kunden als erstes auf den Verbrauch“, weiß er aus der Kältetechnik. Punkten will der polnische Hersteller auf dem deutschen Markt nicht zuletzt mit einer kurzen Lieferzeit. „Wir haben eine Standard-Lieferzeit von sechs Wochen geplant“, betont der Geschäftsführer. Ab Januar 2023 soll die Auslieferung in Deutschland beginnen.

Jetzt geht es für Igloo zunächst darum, sich als Wärmepumpen-Hersteller beim Großhandel und auch beim Handwerk bekannt zu machen. Geplant ist der Vertrieb dreistufig über den Großhandel. „Wir gehen zwar auf den Heizungsbauer zu, aber wollen nicht direkt an ihn verkaufen“, erklärt Giesa. Im Oktober stellt Igloo auch auf der Chillventa in Nürnberg aus. Gezeigt wird dort die Produktpalette von Luftreinigern, Aggregaten und eben Wärmepumpen. Zudem fand jetzt am Firmensitz in Kierspe eine Themenwoche statt, in der für Bestandskunden, Heizungsbauer, Handel und andere Gäste die Igloo-Produkte vorgestellt wurden – jeden Tag mit einem anderen Schwerpunkt.

Buhannou sieht den gesamten Markt in Bewegung. „Die Themen Kälte und Heizen gehen ineinander über. Da entwickelt sich etwas Neues“, sagt er. Das betreffe auch das Handwerk. „Wir haben Anfragen von Kältefachbetrieben, die ins Wärmepumpengeschäft einsteigen möchten“, berichtet der Vertriebsleiter. Das Thema sei ja für Kältetechniker nicht völlig fremd. „Schließlich kann unsere Wärmepumpe im Sommer auch kühlen“, ergänzt Jochheim.

Mit seinen Wärmepumpen geht Igloo vor allem in Richtung Sanierung. „Der Neubau wird ohnehin weniger“, schätzt Jochheim die Lage ein. Und auch größere Bauten hat der Hersteller im Visier. „Bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbeobjekten können wir auch Kaskaden bilden“, so Jochheim.

Auf den ganz schnellen, kurzfristigen Erfolg baut Igloo dabei nach den Worten von Geschäftsführer Giesa nicht. „Wir wollten nie Hurra-Geschäfte machen“, betont er. Bisher habe man jedes Jahr ein stetiges Umsatzplus von 10 bis 15 Prozent erreicht. An diesem Kurs wolle man weiter festhalten.

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Stolz präsentieren Geschäftsführer Markus Giesa, Vertriebsleiter Deutschland Nordin Buhannou und Produktdatenmanager Franz-Josef Jochheim (.) die neue Wärmepumpe von Igloo

Igloo

Das Kühltechnik-Unternehmen Igloo wurde 1986 gegründet und hat seinen Sitz in Nowy Wisnicz – etwa 40 Kilometer von Krakau entfernt. „Dort haben wir ganz klein mit 50 Mitarbeitern angefangen. Heute sind es 500“, sagt Deutschland-Geschäftsführer Markus Giesa. Seit 25 Jahren ist Igloo in Deutschland aktiv. Die deutsche Vertriebsgesellschaft ist in Kierspe im Märkischen Kreis beheimatet. 20 Vertriebsmitarbeiter betreuen von dort aus die Kunden in Westeuropa.