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Wir verneigen uns!


GOLF MAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 110/2018 vom 23.10.2018

Vor denen, die sich 2018 um den Golfsport in Deutschland verdient gemacht haben. Einige davon wurden von einer Fachjury mit demDeutschen Golf Award ausgezeichnet


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Matthias Killing (links) moderierte sehr launig und zur großen Freude der Gäste. Dr. Hermann Weiland wurde als Golfanlagenbetreiber des Jahres ausgezeichnet und zeigte eindrucksvoll, dass es mehr als einen Musterschwung im Golf gibt.


FOTOS: FRANK MOLTER

GOLFANLAGENBETREIBER DES JAHRES

Dr. Hermann Weiland nimmt von Laudator Stuart Orme (BVGA) den Award entgegen.


Dr. Hermann Weiland

Hermann Weiland ist Erfinder des „Rotationsgolf-Konzepts“ und hat ...

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... mit unternehmerischer Weitsicht der Entwicklung und dem Image des Golfsports in der Metropolregion Rhein-Main-Neckar-Saar Impulse gegeben. Das Konzept versteht sich als eine Alternative zur traditionellen Mitgliedschaft in einem Golfclub. Die Mitgliedschaft in einem zur Weiland-Gruppe gehörenden Club bedeutet ein Spielrecht auf allen von der Firma betriebenen Anlagen, auf denen beliebig „rotierend“, ohne Greenfee, gespielt werden kann. Zu allen Anlagen gehören jeweils ein Kurzplatz für Anfänger ohne Platzerlaubnis, Übungsanlagen und Gastronomien. Unter dem Namen Golf absolute betreibt Weilland mittlerweile neun Golfanlagen, eine weitere befindet sich im Bau.

1 Gruppenbild: die Gewinner der fünf Kategorien des Deutschen Golf Award mit den Laudatoren und Veranstaltern.


2 Volker Sternberg (Geschäftsführer Private Greens) mit Ehefrau Sonja.


3 Aus Sylt angereist: Claudia Ebert (Geschäftsführerin Budersand Hotel – Golf & Spa) und Werner Rudi (Präsident GC Sylt).


4 Christina Seufert (Geschäftsführerin Greenkeeper Verband) im angeregten Gespräch mit Dr. Wolfgang Weikert, Präsident der Vereinigung clubfreier Golfer.


Mehrere Möglichkeiten zu haben ist in den meisten Fällen ja etwas Schönes. Wenn daraus dann viele werden, macht es die Entscheidung nicht immer leichter. Und wenn man meint, so langsam die Übersicht zu verlieren…ja, dann wird es Zeit, dass man ein paar Fachleute dazuholt.

Genau das haben wir mit unseren Partnern, dem Grand Hotel Seeschlösschen Spa & Golf Resort und der Allianz, gemacht, als es darum ging, die Premiere des Deutschen Golf Award vorzubereiten. Wir holten die mit ins Boot, oder besser in die Jury, die sich in Golf-Deutschland ebenfalls gut auskennen. Die den Markt und dessen Produkte beurteilen können und grundsätzlich etwas bewegen wollen, um das Spiel voranzubringen. Als da sind: – der Deutsche Golf Verband mit seiner Tochter Deutsche Golf Sport GmbH – die Bundesvereinigung Golfanlagen – der Greenkeeper-Verband Deutschland – der Golf Management Verband Deutschland und – die PGA of Germany.

Wohl noch nie hat es in Deutschland eine so kompetent besetzte Jury gegeben. Doch die war in den ausgeschriebenen fünf Kategorien (Golfprodukt des Jahres, Golffirma, Golfanlagenbetreiber, Golfschule und Special Award) nicht alleinentscheidend. Aufmerksame GOLF MAGAZIN-Leser und User werden sich erinnern, dass wir sie beim Golfprodukt des Jahres eingebunden und um Rat und Tipps gefragt haben. Die Resonanz war ebenso vielfältig wie kreativ. Das GOLF MAGAZIN wurde selbst mehrfach genannt, was uns natürlich sehr freut, aber nicht gewertet wurde.

Vergeben wurden die Awards im Rahmen eines Gala-Abends im Grand Hotel Seeschlösschen in Timmendorfer Strand.

DEUTSCHER GOLF AWARD

Eine solche Preisverleihung mit Ostsee-Blick, auch die dürfte es noch nicht gegeben haben.

Die Preisträger in den fünf Kategorien stellen wir Ihnen hier sehr gern vor. Besonders begeistert zeigte sich Dr. Hermann Weiland von Golf absolute. Der ehemalige Weltklasse-Reiter demonstrierte auf der Bühne seinen, wie er ihn nennt, „Reiterschwung“. Weiland: „Auf dem Pferd ist es wichtig, stabil zu bleiben und sich in der Hüfte eben nicht zu viel zu drehen. Deshalb fällt mir diese Bewegung auch als Golfer schwer. Man kann aber auch mit limitierter Bewegung ordentlich spielen.“

Weiland denkt den ganzen Sport ohnehin ein wenig anders. Er möchte so viele Einsteiger so unkompliziert wie möglich auf die Plätze bringen. Dieses Konzept wurde von der Jury mit dem Deutschen Golf Award belohnt.

Der Special Award ging an Michael Waack, den „Head of Global Golf “ beim dänischen Schuhproduzenten Ecco. Waack ist einer der Deutschen, die sich in der großen Welt des Golfs durchgesetzt und einen Namen gemacht haben. Wie fiel doch neulich das Urteil von Fred Couples (wird von Ecco gesponsert) aus, als ich ihn in Wentworth auf Waack ansprach? Genau so: „Michael? Einer der besten Männer in dem ganzen Geschäft.“ Da können wir uns nur anschließen!

1 Bunte Reihe (von rechts): Tim Tippelt (Edelmetall), Dagmar Kaske (GOLF MAGAZIN), Theresa Domann (Edelmetall) und Ann-Kathrin Nahl (GOLF MAGAZIN).


2 Gala-Dinner im Seeschlösschen mit Blick auf die Ostsee.


3 Präsidenten unter sich (von links): Rüdiger Born (Golfverband Mecklenburg-Vorpommern), Christian von Oven (Hotelier und Vorstand des Bundesverband Golfanlagen – BVGA) und Hans-Joachim Gebhardt, der Boss des Golfverbands Schleswig-Holstein.


4 Alexander Freiherr von Spoercken (links), Betreiber der Gesellschaft golf city, mit Calum Innes (Golphin).


GOLFSCHULE DES JAHRES

Nina Dübbers gehört zum Erfolgsteam von Eicko Schulz-Hanßen.


Golfschule St. Leon-Rot

Die PGA Premium Golfschule St. Leon Rot gehört zum Besten, was es in Deutschland gibt. Der gesamte Übungsbereich ist in Puncto Qualität, Ausstattung und schierer Größe kaum zu überbieten. Zudem sind die dort arbeitenden Professionals in den höchsten Stufen des Graduierungssystems der PGA of Germany. Die Leistungsfähigkeit der Golfschule St. Leon Rot wird durch die vielen Siege bei diversen Meisterschaften deutlich. In diesem Jahr wurde das Wedge-O-Drom eingeweiht, ein einmaliges Übungsareal für alle Schläge aus 130 Metern und kürzer. Dort können sich die Leistungsgolfer auf jede erdenkliche Bunkerform und auch auf das Anspielen verschiedener ondulierter Grünbereiche vorbereiten.

GOLFPRODUKT DES JAHRES

Bebrassie – Golf Performance Tracking System

Es gibt inzwischen viele Golf-Apps, aber es gibt nur ein Bebrassie. Die Tracking- und Analyse-Software kennt nicht nur auf mehr als 40.000 Golfplätzen die Entfernung zum Grün, sondern wächst und lernt täglich mit den Daten, Wünschen und Ideen, die seine Nutzer liefern. Daraus entstehen grandiose Statistiken über Schlaglängen, Streumuster und spieltaktische Erwägungen, die sehr viel über das eigene Spiel verraten. Für den Golfer ist das Tracking-System dabei denkbar simpel in der Anwendung: Einfach das Smart-Phone in die Hosentasche stecken und los golfen, alles andere erledigt die Technologie. Das Golf-Brain hinter Bebrassie ist Oliver Neumann, gleichzeitig Co-Trainer der Jungen im Junior Team Germany (DGV); sein kongenialer Partner in dem deutschen Start-up ist Jean Blaufuß.

Rainer Goldrian (rechts) nimmt den Award für Bebrassie entgegen.



„Gut, dass es wieder solch einen Branchentreff gibt“
– Eduard Eckrodt, Head of Sales Central Europe bei Callaway


5 Alexander Lauersdorf und Eduard Eckrodt (beide Callaway).


6 Von links: Jörg Schlockermann (Vorstand Kommunikation im DGV), Dr. Wolfgang Weikert (VcG), Christina Seufert (Greenkeeper-Verband), Christian Schunk (stellvertretender Geschäftsführer Deutsche Golf Sport GmbH).


GOLFFIRMA DES JAHRES

John Butcher, Calum McPherson und Calum Innes (von links).


Golphin – Golphinforkids

Calum McPherson ist der Gründer von Golphin, einer in Schottland ansässigen Firma, die sich weltweit – und damit auch in Deutschland – für die Förderung von Kinder- und Jugendgolf einsetzt. Ursprünglich für den Eigengebrauch seiner Kinder baute McPherson altersgerechte Schläger mit größeren Köpfen und tieferen Grooves. Daraus entsprang die Idee, Kleinkindern spielerisch Freude an der Bewegung und dem Golfsport zu vermitteln. Heute produziert Golphin kindgerechte Schläger. Der Gewinn fließt in die non-profit-Organisation „Golphinforkids“, die mittels kreativer Lernkonzepte Kinder ohne Leistungsdruck an den Golfsport heranführt. Dazu gibt es die digitale Plattform mypathway2golf für Kinder und Trainer.

SPECIAL AWARD

Michael Waack (Ecco)

Den Special Award gibt es für besondere Menschen oder Leistungen. Bei Michael Waack trifft beides zu. Der 60-Jährige, der mal sein eigenes Autohaus führte, ist seit vielen Jahren „Head of Global Golf“ beim dänischen Schuhriesen Ecco. Bedeutet: Ob seine Firma Spieler wie Fred Couples, Ernie Els, Proetten wie Caroline Masson oder auch Ryder Cup-Captains wie Thomas Bjørn (unten rechts) unter Vertrag nimmt, entscheidet vorrangig Michael Waack. Dabei ist der Mann, der an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste zu Hause ist, ein absoluter Teamplayer. „Alles andere“, so sagt er mit seinem leichten Hamburger Dialekt, „macht weder Sinn noch Spaß.“ Golf spielt er natürlich auch und gut, aber „nur in meinen Eccos“.

Michael Waack mit Ilka Stepan (Allianz), die eine launige Laudatio gehalten hatte.



FOTOS: ARCHIV, FRANK MOLTER