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Wo geht’s hier nach Kassel?


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Weltkunst - epaper ⋅ Ausgabe 201/2022 vom 05.07.2022
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Bildquelle: Weltkunst, Ausgabe 201/2022

Am Elbe-Havel-Kanal in Sachsen-Anhalt ist die Landschaft eher gradlinig

Es blubbert nicht. Das ist das Problem. Vier besorgte Männerköpfe beugen sich über eine Öffnung in den Planken. Neben ihren Füßen steht aufgeklappt die Werkzeugbox. Untrügliches Zeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Drei technisch versierte Sportbootbesitzer erklären einem handwerklich nicht unbegabten, aber hier doch offensichtlich überforderten Künstler die Lage: »Mit der Wasserpumpe ist alles in Ordnung«, fasst Dieter Schulz, Hobbykapitän aus Westfalen, die Diagnose zusammen: »Aber das Wasser geht nicht durch den Motor durch.« Der Elektroantrieb des Boots ist im Moment blubberfreie Zone. Und dadurch blöderweise nicht gekühlt. Wo liegt der Fehler? Man könnte im Motor selbst nachsehen. »Da müsstest du diese Querverbindung rausschrauben«, schlägt Schulz vor. Er zeigt auf einen imposanten Balken. »Sekunde mal«, sagt der Künstler Matthias Einhoff. Ihm ist etwas eingefallen: »Da hängt doch die ...

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... Pinne dran!«

Die »Citizenship« ist eben kein beliebiges Boot, sondern ein Eigenbau des vor zehn Jahren in Berlin gegründeten Zentrums für Kunst und Urbanistik (ZK/U). Zudem ist sie ein Kunstwerk der Documenta 15: »In unseren ersten Gesprächen mit Ruangrupa ging es um die nachhaltige Nutzung von Ressourcen«, erinnert sich ZK/U-Mitgründer Einhoff. »So kamen wir auf die Idee, unser altes Holzdach, das wir wegen eines Umbaus nicht mehr brauchen, auf der Documenta für einen Begegnungsort zu verwenden.« Der Clou ist der Weg des Dachs nach Kassel: Auf den Kopf gestellt wurde es zum Boot, das nun, mit Künstlerinnen und Künstlern beladen, zur Documenta fährt.

Beziehungsweise im Moment fährt gar nichts. Es ist zum Heulen. An der Kaianlage des Wassersportvereins Buckau-Fermersleben e. V. in Plaue liegt die »Citizenship« sicher vertäut in der schon recht knackigen Spätvormittagssonne. Die Havel fließt blau und träge dahin, ein Graureiher dreht eine Runde über den Booten, und Künstler Jozef van der Heijden sitzt auf einer Bank und aquarelliert das realsozialistisch grau verputzte Barockschloss am gegenüberliegenden Ufer. Im Grunde wollen alle nur aufbrechen. Aber mit jeder Viertelstunde wächst die Sorge, dass das Abenteuer des Documenta-Boots schon vorbei ist, bevor es richtig begonnen hat. Endstation Plaue.

Spree

Wie eine echte Diva lässt auch die »Citizenship« bei ihrem ersten Auftritt acht Tage zuvor auf sich warten. Nach geschlagenen eineinhalb Stunden Verspätung, da ist die Hälfte der Pressevertreterinnen und -vertreter schon weg, purzelt die Crew beim offiziellen Startpunkt der Reise, am Schiffbauerdamm in Berlins Mitte, ans Spreeufer. Als möglicher Piratenkapitän dieser gut gelaunten Freigeistertruppe sticht ein älterer Herr mit Bart, Brille und Travellerhut ins Auge.

Spricht man ihn an, kommt er allerdings vom Fraunhofer-Institut in Kassel. »Ich habe seit Oktober die komplette Bordelektronik und das Antriebssystem entwickelt«, sagt Roland Gaber. »Ich mache so was seit über 30 Jahren, habe schon bei Siemens für Volkswagen die Antriebselektronik des Golf III Citystromer konzipiert.« Zudem seien E-Autos sein Hobby. Nun bringt tatsächlich ein alter Golf-Citystromer-Motor die Schiffsschraube ins Rotieren. Die Energie dafür kommt von Solarzellen auf dem obersten Dachbalken, zwei Windrädern am Bug und vier Brennstoffzellen im Bauch des Bootes. Zudem sind im Bugbereich acht Fahrräder montiert, deren Pedale eine weitere Schraube unter den Planken bewegen – als radlerwadenbetriebener Geschwindigkeitsbooster. Dass der »Citizenship« mal der nötige Saft ausgehen könnte, befürchtet Roland Gaber nicht: »Neun Solarmodule laden die Batterie während der Fahrt auf. Das zehnte leistet ungefähr 200 Watt, die werden umgesetzt auf die Batteriespannung 13,8 Volt. Und damit ist tagsüber die Batterieversorgung immer gesichert. Also, wir werden nie Spannungsnot auf dem Boot haben.«

Dass sich Gabers Worte in einem ganz anderen Sinne als prophetisch erweisen werden, ahnt Matthias Einhoff zu diesem Zeitpunkt schon: »Die ganze Bootsaktion ist gaga und mit wahnsinnig vielen Unbekannten verbunden.« Der Weg ist das Ziel, weil das echte Ziel vielleicht nie erreicht wird. Spree, Havel, Mittellandkanal, alles kein Problem – aber ab Minden geht es auf die Weser und damit flussaufwärts. Bis zu 10 km/h Gegenströmung, da wird es eng, selbst bei voller Motorleistung und wenn alle wie wild mitstrampeln. Lokale Rudervereine könnten abschleppen. Die Tradition des Treidelns wiederentdeckt werden. Trotzdem ist nicht gesagt, dass die kollektive Kraft reicht. Mit diesen bangen Gedanken bricht die »Citizenship« in Richtung Reichstag und Sonnenuntergang auf und verschwindet in einer lilagelben Wolke Kunstnebel wie eine Fata Morgana.

Havel

Hinter Spandau erscheint der Fluss auf eine Mark-Twain-hafte Weise majestätisch: Das Ufer tritt zurück, und plötzlich liegt der grüne Saum des Grunewalds Hunderte Meter entfernt. Die Havel fließt weiter durch Berliner Stadtgebiet, doch vom Wasser aus betrachtet wirkt die Landschaft wild. Man kann sich gut vorstellen, wie es sich anfühlt, mit einem Floß den Mississippi hinabzutreiben. Wenn nur die Masse an Ausflüglern nicht wäre, die demselben freiheitlichen Traum nachjagen. Auf einem Segelboot brechen junge Frauen in Jubelschreie aus. Begeisterung über die »Citizenship«? Ach nein, die Euphorie galt einem Wasserskifahrer, der vorbeizog. Das schwimmende Kunstprojekt, es ist auf dieser Etappe ein Partyfloß unter vielen.

Ein Dutzend Künstlerinnen und Künstler macht die Tagestour bis zum Wannsee mit. Die meisten sind schwer beschäftigt. Die Mitglieder des Netzwerks Selbstgebaute Musik basteln aus Blasebälgen, Schläuchen und Metalltrichtern bemerkenswert volltönende Fantasietröten, die als Schiffshupe dienen können. Die Textilkünstlerin Lea Søvsø sitzt an einer alten Pfaff-Nähmaschine und verarbeitet einen gespendeten Bettbezug zu einem schicken Bordbesatzungskostüm.

Einer, der sein Werk schon vollständig vollbracht hat, ist Jonas Hohmann. Der Bootsbauer hat die »Citizenship« entwickelt und zusammen mit seinem Kollegen Felix Kremer konstruiert. Unter das 16 Meter lange Dach wurden Schwimmkörper montiert. Wenn man die Balken genau betrachtet, fällt auf, dass nur der Aufbau des Boots aus dem alten Dachstuhl besteht. Der Unterbau und die Planken sind neu, denn die Behörden untersagtem dem alten ZK/U-Holz aus Umweltschutzgründen jeden Wasserkontakt. Ebenfalls eine Auflage bei der Abnahme: ein Bugstrahlruder. Das erhöhe auch die Stabilität bei Wind, erklärt Hohmann. »Der ganze Bau war nicht unkompliziert, und ich war erleichtert, als das Boot zum ersten Mal geschwommen ist. Da hat man gesehen, dass die Wasserlinie exakt so war wie von den Wissenschaftlern der Universität Rostock berechnet.« Entscheidend für den Erfolg sei das Gesamtgewicht. »Bei zu starker Beladung liegt das Boot zu tief im Wasser und kommt nicht mehr vorwärts.«

Der Weg ist das Ziel, weil das echte Ziel vielleicht nie erreicht wird: Ab Minden droht die Weser mit ihrer starken Gegenströmung.

18 Tonnen wiegt das Boot nun mit den Aufbauten. Wer dieses Gewicht mit dem Fahrrad bewegen will, spürt die Grenzen der eigenen Muskelkraft. Da war es eine feine Idee des Künstlers Jan van Esch, der das Kulturprogramm zu den gut 55 Reisentagen organisiert, Berliner Rudervereine einzuladen. Kurz hinter der Insel Lindwerder macht ein Frauensechser die gelbe Bugleine der »Citizenship« am eigenen Heck fest und legt sich in die Riemen. Hier kommt es auch zur ersten brenzligen Situation auf der Reise, als ein Floß voller Feierwütiger die Schleppleine zu überfahren droht. Nur durch laute Warnrufe kann ein Kentern des Sechsers abgewendet werden. Hinter Schwanenwerder übernimmt der Berliner Ruder-Club e. V. das Abschleppen. Der Traditionsverein hat ja sogar einen Athleten zu den Olympischen Spielen nach Tokio geschickt. Und so leitet der rote Stern auf den trainierten Trikotrücken flugs zur clubeigenen Gründerzeitvilla am Wannsee, wo die Crew übernachten wird.

Elbe-Havel-Kanal

Aufatmen in Plaue: Nach fünfmaliger Druckspülung, fachgerecht von den drei Sportbootkapitänen ausgeführt, zieht der Elektromotor endlich wieder Wasser. Ausgestanden ist die Sache aber noch nicht: Womöglich verstopft der Antrieb hinter der nächsten Biegung gleich wieder. Stephan Gülde, Katamaran-Besitzer aus Plaue, stellt die Crew vor die Wahl: »Bleibt ihr bei dem alten System, wo man nicht weiß, wo der Kipppunkt ist, oder baut ihr eine kräftigere Pumpe ein, die Druck aufbaut? Die Entscheidung müsst ihr treffen.« Kostenpunkt für das neue Teil: 130 Euro. Matthias Einhoff nickt und fragt besorgt, ob man die Pumpe wohl gleich einbauen könne. »Klar, wir machen das jetzt!«, antwortet Dieter Stenzel – so wie der andere Dieter aus Westfalen stammend – sichtlich begeistert über die Aufgabe. »Wir fahren euch doch nicht hinterher.«

Während Einhoff also loszieht, um im Bootsladen die Pumpe zu besorgen, begutachten die drei Helfer die technischen Details. Schnell haben sie sich in ein Fachgespräch vertieft über Solarzellen, Holzöfen, Heizungssysteme. Und über Nachhaltigkeit: »Ich glaube noch nicht, dass die Energiewende wirklich kommt«, sagt Stenzel. Das Interesse bei ihnen sei ja da, aber die Technik überzeuge sie noch nicht. Solarzellen beispielsweise seien für den Privathaushalt bislang zu teuer, rechnet Gülde vor. Man würde jetzt sehr gern Robert Habeck auf die »Citizenship« einladen, damit er dem Gespräch zuhört. Und sich eine Strategie überlegt, wie man bei Deutschlands Energiewende die passionierten Hobbybastler mitnimmt. Ohne sie kann der Wandel nicht gelingen.

Nachdem die neue Wasserpumpe erfolgreich eingebaut ist, hat das Schiff mit dreieinhalb Stunden Verspätung vom Kai in Plaue abgelegt. Die drei Retter bekamen von der Crew ein signiertes Holzruder als Geschenk, und der Abschied war herzlich. In diesen Momenten spürt man, wie die »Citizenship« die Menschen zusammenbringt. Und wie sehr das Projekt von all jenen Dieters und Stephans dieser Welt abhängt, die spontan alles stehen und liegen lassen, um zu helfen.

Das Schiff nimmt Kurs auf den Wendsee, aufgrund der Verspätung mit voller Radlerbesetzung. Doch nach einer Viertelstunde machen sich Fluchtgedanken breit. Mit jedem Paar Beine, das die Pedale verlässt, fühlt sich die erwartete Vergnügungsfahrt mehr und mehr nach Strafgaleere an. Auch die Natur ist bald in ihrem freiheitlichen Lauf gehindert. Mit der Einfahrt in den Elbe-Havel-Kanal hinter Kirchmöser wird der Blick gradliniger, und die Umgebung hat eher spröden Charme: Schotterufer, Wiesensteppe, Kieferngehölz, Jägerhochsitz. Baukastenelemente einer normierten Nutzlandschaft, die auf Wochen den Weg des Bootes rahmen wird. Diese Fahrt durch die Mitte Deutschlands entlang seiner mittelgroßen Städte und Gemeinden ist eben auch eine Reise in das Herz eines auf Effizienz getrimmten Landes.

Die erste bürokratische Hürde des Tages bahnt sich an, in Form einer Schleuse, die es hinaufgehen soll. Der Schleusenwärter schaut skeptisch und bezweifelt, dass die »Citizenship« eine Zulassung hat: Er habe hier schon alles gesehen. Ein paar Orte weiter hat sogar jemand ein nachgebautes U-Boot zu Wasser gelassen. Julia Blawert klärt ihn mit einem Lächeln darüber auf, dass das Dach in seiner Schleuse tatsächlich als Sportboot zugelassen ist. Die Kapitänin, die seit Berlin die Pinne bedient, ist eigentlich Künstlerin. Im Moment arbeitet sie jedoch überwiegend für Sea-Watch und Mission Lifeline und hilft auf dem Mittelmeer dabei, Flüchtende aus Seenot zu retten. Mit einem maulenden Schleusenwärter wird sie spielend fertig. »Krasse Schikane« gegenüber Seenotrettern habe sie schon erlebt, sagt sie. »Aber ich stehe dazu, was ich mache. Ich finde das richtig. Und jetzt gehört es plötzlich zu meiner künstlerischen Arbeit.« Kunst und Bootfahren hat Blawert schon frühzeitig verbunden: Für ihre Masterarbeit machte die Absolventin der angewandten Theaterwissenschaft einen Sportbootführerschein und schipperte ein holländisches Hausboot von Frankfurt bis zum Delta der Donau an der ukrainischen Grenze. Zwischendrin pausierte sie immer wieder für Wochen, und es wurde Theater gespielt. Ein sehr ähnliches Konzept wie bei der »Citizenship«, oder? »Stimmt«, sagt Blawert. »Deshalb habe ich auch gleich reagiert, als mir die Anfrage des ZK/U weitergeleitet wurde.«

Einige Kilometer vor dem Ziel der Tagesetappe stößt ein kleines Begleitgeschwader von Kajaks des SV Chemie Genthin zum Künstlerboot. Genthin ist eine Kleinstadt in der Altmark. Eine strukturschwache Region. Das Chemiewerk, in dem noch nach der Wende das bekannte DDR-Waschmittel Spee produziert wurde, gab 2015 endgültig auf. Ein paar Jahre später schloss auch das Krankenhaus. Als das Schiff den Kai des Stadthafens erreicht, kommt Beifall auf. Gut 50 Genthiner haben ein kleines Willkommensfest geplant. Der Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt präsentiert eine Ausstellung mit eigenen Kostümentwürfen, die an den in der DDR sehr bekannten Molton-Stoff »Malimo« erinnern. Und eine junge Frau aus dem Jugendhaus »Thomas Morus« begeistert sich für die vegane Linsensuppe, die Künstler Jozef mit einem Pürierstab zubereitet, den er an die Bordbatterie angeschlossen hat: »Super, sonst muss ich immer schauen, wie ich in Genthin etwas Veganes finde!«

Mit dem Verlauf des Abenteuers »Citizenship« ist Matthias Einhoff bisher sehr zufrieden: »Wir wollten ja nicht in unserer kleinen Blase reisen, sondern mit den Menschen ins Gespräch kommen.« Und das klappe bisher sehr gut. Die Neugier sei absolut da. »Vielleicht liegt es daran, dass wir hier eine Kinderfantasie umsetzen: Jeder, der früher mit Lego herumgebaut hat, hat auch schon mal ein Dach auf den Kopf gedreht.« Da hat er natürlich recht. Wobei man sagen muss: Zum Schwimmen hat das Dach damals niemand gebracht. Denn das schafft nur die Kunst. ×

Informationen zur Route und Anmeldung unter citizenship.zku-berlin.org