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Wo kann man auf einem UNTER-IRDISCHEN FLUSS Schiff fahren?


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Gong - epaper ⋅ Ausgabe 21/2022 vom 20.05.2022

DIE 5 WISSENS- FRAGEN DER TV-WOCHE

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Touristenboot an der Einfahrt ins Höhlen-Fluss-System der Insel Palawan

DieLandschaft des Nationalparks Puerto Princesa Subterranean River ist einzigartig, deshalb gehört sie seit 1999 zum Unesco-Weltnaturerbe. Kalksteingebirge und vielfältige Wälder prägen das Bild – die Wälder gehören zu den wichtigsten in Asien, zeichnen sich aus durch eine hohe Biodiversität und zahlreiche endemische Arten. Und noch einen weiteren Superlativ bietet der Park auf der Insel Palawan im Westen der Philippinen: Hier fließt der Sabang-Fluss, der mit 8,2 Kilometern längste befahrbare unterirdische Fluss der Welt. Er mündet direkt ins Südchinesische Meer, sodass die untere Hälfte des Flusses einen deutlichen Tidenhub hat. Der Sabang schlängelt sich durch spektakuläre Höhlen, bis zu 60 Meter hoch und 120 ...

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... Meter breit. Stalaktiten und Stalagmiten säumen das Gewässer.

Befahren wird der Fluss überwiegend von kleinen Touristenbooten. Um die Natur des Parks zu erhalten und somit auch den Status des Unesco-Welterbes, ist der Tourismus reglementiert. Nur 600 Menschen dürfen täglich den Park besuchen – allerdings berichten Besucher, dass sie den Eindruck hatten, eine weit größere Anzahl an Touristen dort angetroffen zu haben. Auf dem unterirdischen Teil des Flusses herrscht eine Ruhegebot, und die für Besichtigungen zugelassene Strecke ist nur 1,2 Kilometer kurz. Passagiere erhalten vor der Einfahrt Audioguides mit Kopf hörern, was zunächst seltsam erscheinen mag, aber sehr sinnvoll ist, da Geräusche extrem hallen würden. Auch Helme gehören zur Ausrüstung, denn die Durchfahrten sind teils sehr niedrig – der Fluss selbst hingegen erreicht Tiefen von bis zu acht Metern. Beleuchtet werden die Höhlen nur von den Taschenlampen der Bootsführer. Wunderschön zeigt sich auch der überirdische Teil des Flusses, insbesondere an der Einfahrt zu den Höhlen: eine Lagune mit klarem, smaragdgrünem Wasser, umgeben von uralten Bäumen. Das Höhlensystem stellt auch ein beliebtes Habitat vieler Tierarten dar: Hier leben etwa 40.000 Zwergf ledermäuse, seltene Garnelen und endemische Flusskrebse.

NELE-MARIE BRÜDGAM

> An den Quellen des Wassers SO 29.5. 21.45 Uhr Phoenix

Was ist die „MONA LISA DER STEINZEIT“?

DieSkulptur ist elf Zentimeter klein, etwa 29.500 Jahre alt und wurde 1908 bei Ausgrabungen in Willendorf (Niederösterreich) gefunden. Sie gehört heute zur Sammlung des Naturhistorischen Museums in Wien, wo sie als wichtigstes Objekt des Hauses gilt. Auch weltweit hat sie große Bedeutung als eines der ältesten Kunstobjekte. Das Material, aus dem sie gefertigt wurde, stammt vermutlich aus Norditalien – was von der hohen Mobilität der Menschen in der Steinzeit zeugt. Ihre künstlerische oder kultische Bedeutung ist bisher unbekannt. Von Wissenschaftlern wird die Frauenskulptur übrigens auch die „Venus von Willendorf“ genannt.

> Rätselhafte Venus SA 28.5. 20.15 Uhr Arte

Sieht ein Hund besser als der MENSCH?

Den'Spruch „Ich sehe was, was du nicht siehst“ könnten offenbar Hunde oft zu uns Menschen sagen. Ihr Sehvermögen sei zumindest in bestimmten Bereichen dem unseren überlegen, sagen Hundeexperten. So hat der Vierbeiner mit 240 Grad ein wesentlich größeres Gesichtsfeld als der Mensch mit 180 Grad. Deshalb bemerkt er gewissermaßen „aus den Augenwinkeln“ Objekte, die wir nicht wahrnehmen. Auch Kontraste wie hell und dunkel oder bewegt und starr erkennt der Hund deutlicher, und er sieht bei Dunkelheit oder Dämmerung sowie im UV-Spektrum besser als wir.

> Die geheime Welt unserer Hunde SA 28.5. 18.00 Uhr Phoenix

Welche Besonderheit haben die PRZEWALSKI-PFERDE?

Einstwaren sie in vielen Steppen Eurasiens verbreitet, vor allem in der Mongolei. Durch Jagd und den Verlust ihres Lebensraums starben sie dort aus. Dank Zuchtund Auswilderungsprogrammen von Zoos leben heute jeweils mehrere Hundert Exemplare in der ungarischen Puszta und in der Mongolei, einige auch in Deutschland, etwa im Naturschutzgebiet Döberitzer Heide bei Berlin. Sie sind die letzten Wildpferde der Welt, alle anderen wild lebenden Arten sind Nachkommen von Hauspferden. Ihren Namen – sprich: Pschewalski – verdanken sie dem russischen Forscher Nikolai Michailowitsch Przewalski, der sie Ende des 19. Jahrhunderts bei einer Expedition entdeckte.

> Ungarns wilde Pferde MO 30.5. 10.35 Uhr BR

Gibt es eine Grabstätte des Zauberers MERLIN?

DerZauberwald von Brocéliande ist Schauplatz vieler Begebenheiten der Artussage. Da diese keltischen Ursprungs ist, heißt es, er liege in der zentralen Bretagne – und zwar dort, wo sich der heutige Wald von Paimpont befindet. So erhielt der mythische Platz eine reale Verortung. Bei Paimpont gibt es eine Megalithgrabstelle aus der Jungsteinzeit, die heute als Merlins Grab präsentiert wird. Sie sieht etwas kläglich aus, denn erhalten sind nur zwei Steinplatten. Der Rest wurde im 19. Jahrhundert zerstört.

> Die Bretagne: Frankreichs rauer Westen SO 29.5. 20.15 Uhr NDR