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WOHNTEST: Malibu Van Charming Coupé pé 600 DB: DASDESIGNER STÜCK


Camper Vans - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 21.02.2020

Auf den ersten Blick sind die Vans von Malibu vor allem von vorne bis hinten durchgestylte Kastenwagen mit gehobener Ausstattung. Wer genauer hinsieht, findet zudem extrem gute Ausbaulösungen.


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Bildquelle: Camper Vans, Ausgabe 2/2020

Bullaugen-Fenster haben bei Malibu lange Tradition. Auf der Beifahrerseite lassen sie sich öffnen.


Carthago Malibu. Für mich hat die Firmenund Modellbezeichnung einen fast schon sentimentalen Beigeschmack, denn mein erster echter Campingbus - also mit fester Küche und Aufstelldach - war ein eben solcher auf VW T3. Genau mit diesen Ausbauten fing vor rund 40 Jahren auch bei Carthago alles an. In einer Garage baute ...

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... Karl-Heinz Schuler die ersten Busse aus, vor allem weil er es besser machen wollte, als alles, was der Markt bis dato bot. Mit den Campern von damals teilt unser Testwagen allerdings nur noch wenig. Heute, der Modellname Malibu bezeichnet inzwischen eine eigenständige Tochtermarke von Carthago, laufen die Vans in Slowenien vom Band, das eigens für die Fertigung von Kastenwagen errichtet wurde.

Die Basis ist auf Kastenwagen-Größe gewachsen, genauer auf einen Fiat Ducato in der 6-Meter-Version. Damit steht uns erstmals das Facelift-Modell 2020 für einen größeren Test zur Verfügung. Äußerlich unverändert, erfüllt die beliebte Campervan-Basis jetzt Schadstoffnorm Euro- 6d TEMP, außerdem gibt es neue Assistenzsysteme und endlich eine echte Automatik. Unser Malibu kommt mit 160-PS-Motor (die drittstärkste der vier Leistungsstufen), der ein Drehmoment von 380 Nm entwickelt. Nochmal 20 Nm mehr wären es bei gleicher Motorisierung, wenn man bei der Bestellung das Kreuzchen bei der neuen 9-Gang-Automatik setzt - das manuell geschaltete Getriebe muss augenscheinlich schonender behandelt werden. In der 160-PS-Variante ist die Start&Stopp-Automatik Serie. Der Fahrer kann zusätzlich zwischen einem normalen und einem Eco-Fahrmodus wählen. Wie die Optik des Kasten- wagens bleiben auch die grundlegenden Fahreigenschaften des Fiat Ducato beim Alten. Der 160-PS-Motor fühlt sich, für eine Mehrtagestour und mit Sportgerät beladen, in manchen Situationen allerdings fast etwas angestrengt an. So zum Beispiel, wenn man bei Fahrten auf leichten Anstiegen mit um die 70 km/h nicht recht weiß, ob nun der fünfte oder doch der sechste Gang die bessere Wahl wäre. Das im Vergleich zur alten Version des Ducatos gesteigerte Drehmoment spürten wir also nicht wirklich. Wir fahren auf Autobahn, Stadtstraßen und Bergpässen. So pendelt sich der Verbrauch bei 9,5 Litern Diesel ein - ein Wert, der durchaus in Ordnung geht. Dazu kommt ab dem 2020er Modell nun auch in der unverglasten Nutzfahrzeug-Variante des Fiat Ducato AdBlue zur Reduktion klimaschädlicher Stickoxide im Abgas. Der Tempomat für 300 Euro Aufpreis ist nach wie vor etwas gewöhnungsbedürftig, weil der Bordcomputer noch immer nicht verrät, welche Geschwindigkeit man gerade auswählt. Ebenfalls aufpreispflichtig sind die neuen, sicherheitsrelevanten Assistenzsysteme. Möglich wären beispielsweise Notbremsassistent, Spur halteassistent, Verkehrszeichenerkennung oder der Totwinkel-Assistent, die den Ducato auf nun Beinahe-PKW-Standard heben. Unserem Testwagen reichen akustische Rückfahrwarner.

Die Sitzbank ist recht bequem, der Tisch schön breit. An Technik gibt es Lautsprecher und eine TV-Vorbereitung, USB-Steckdosen fehlten.


An der Charming-Wohnwelt erkennt man Malibu-Gene, das böse Wort „altbacken“ trifft hier aber sicherlich nicht zu.


Der Mülleimer ist zwar etwas klein, definitiv aber praktisch und schöner als die Tüte, die ja sonst meist irgendwo im Fahrzeug hängt.


Die neuen, optionalen Assistenten heben den Ducato beinahe auf Pkw-Standard. Unserem Testwagen reichen akustische Rückfahrwarner.


Morgens zeitgleich Kaffee und Porridge zubereiten geht gut, abends wird es mit Topf und Pfanne am Herd und der Spüle etwas enger.


Das Erfreulichste beim Fahren ist dann, dass man sich im Malibu Van fast ohne Anstrengung unterhalten kann. Vom Wohnraum kommen kaum störende Klappergeräusche und zudem deutlich weniger Windgeräusche als bei vergleichbaren Modellen der Konkurrenz. Und das, obwohl man im Fahrerhaus integriert in den Wohnraum sitzt: Auch Malibu verzichtet beim Charming Coupé auf den Dachschrank über dem Fahrerhaus. Daraus resultiert, das wurde an anderer Stelle bereits ausgiebig beschrieben, ein deutlich verbessertes Raumgefühl im Kastenwagen. Malibu verbaut im Bereich über den Fahrerhaustüren jeweils eine zusätzliche Möbelklappe, die den verlorenen Stauraum teilweise kompensieren. Gut gefallen hier außerdem das Rüttelbord über der Windschutzscheibe und die seitlichen LED-Lichtbänder, die bis ins Fahrerhaus vorgezogen sind und den Wohnraum so nochmals größer wirken lassen. Beim Blick durch die Schiebetüre wirken nicht nur die Beleuchtung, sondern auch die Möbel wie aus einem Guss: Malibu-typisch sind die abgerundeten Oberschränke mit Chromleiste und großen Griffen. Ansonsten wirken die Charming-Modelle recht modern und sehr freundlich. Wer den Hersteller bislang wegen seines klassischen Interieur-Designs schätzte, findet dieses weiterhin in alternativen Wohnwelten mit den wohlklingenden Namen „Turin“ und „Cherry Shining“. Uns gefällt der Charming-Stil aber richtig gut.

An der Halbdinette sitzt man an einem 91 mal 54 Zentimeter großen Tisch, der nochmals um eine im Durchmesser 54 Zentimeter messende Erweiterung vergrößert werden kann. Zu zweit reicht der Tisch massig, dank der ausreichenden Breite müssen auch große Teller nicht versetzt stehen. Zwischen Tischbein und Sitzpolster bleibt genügend Abstand, sodass auch die Plätze in der hinteren Sitzreihe bequem erreichbar sind. Dank vorgeformter Rückenlehne gibt es auch hier genügend Sitzkomfort. Das optionale Zusatzbett fällt mit 150 mal 115 Zentimetern allerdings etwas kleiner aus. Junge Familien könnten auf der Liste der Sonderausstattungen zudem Isofix-Befestigungen für Kindersitze vermissen. An der Halbdinette fehlte uns aber hauptsächlich eine 12-Volt-Steckdose. Dafür verbirgt sich unter der Doppelsitzbank eine große Schublade und ein zusätzliches Staufach, an das man kommt, wenn man das Sitzpolster anhebt. Der doppelte Boden im Bereich der Halbdinette dient ebenfalls als Staufach. Hier fallen die hochwertigen Aufsteller aus Metall auf, die Malibu überall verwendet. Im Allgemeinen sollte der Möbelbau robust sein, da dieser verschraubt und zusätzlich verzapft wird.

Überall, sogar am Staufach des doppelten Bodens, werden hochwertige Aufsteller und Scharniere verwendet.


Weil sich die Toilette unter das Bett im Heck schwenken lässt, wird der Raum zum Duschen noch größer.


Hinter der Sitzgruppe befindet sich klassisch das Bad, das äußerst bequem über eine Schiebetüre erreicht wird. Auch sie wirkt robust gelagert. Toll wäre ein zweiter Rastpunkt bei geöffneter Tür, damit die Tür bei Bedarf auch offenbleibt, wenn man nicht völlig eben steht. Bis auf kleinere Details ist die Nasszelle aber sehr durchdacht und wirklich gelungen. Für einen 6-Meter-Kastenwagen ist sie recht groß konstruiert, an breitester Stelle 93 Zentimeter lang und 81 Zentimeter breit. Weil sich die Toilette unter das Bett im Heck schwenken lässt, wird der Raum zum Duschen noch größer. Dank faltbarer Duschabtrennungen, die an Magnetleisten positioniert werden, wird dann auch wirklich nur nass, was nass werden darf. In diesem Fall ist das eine Duschtasse mit zwei Abläufen. So läuft das Wasser auch hinter der verschiebbaren Toilette gut ab, wo man ansonsten oder zum Putzen nur mit Mühe hinkommt. Apropos putzen um die Toilette: Im Malibu Van gibt es keinen separaten Schacht für die Toilettenkassette, die bekanntlich oft nur schlecht abgedichtet ist. So läuft im Fall der Fälle - also wenn irgendetwas daneben gehen sollte - nichts zwischen Möbelbau und Karosserie, sondern höchstens über die Duschtasse in den nächsten Ablauf. Nicht ganz so schön sind die Ablagen außerhalb des kleineren Spiegelschränkchens, die einfach zu klein für Duschgel oder zu breit für Zahnbürsten sind. Zudem fehlen Handtuchhalter, die sich aber leicht nachträglich montieren ließen. Die Stehhöhe im Bad beträgt erfreuliche 186 Zentimeter. Toll ist außerdem, dass das Gesicht gut ausgeleuchtet wird, wenn man in den Spiegel schaut.

Der Küchenblock gegenüber bietet in den drei großen Schüben ausreichend Platz für allerhand Vorräte, Geschirr und Kochutensilien. Dank integriertem Besteckkasten und Unterteilungen herrscht Ordnung und beim Fahren ein niedrigerer Geräuschpegel. Die klappbare Arbeitsflächenerweiterung ist praktisch und stabil, allerdings wäre es besser, wenn es statt zwei nur einen Aufsteller gäbe, den man dann mit nur einer Hand bedienen könnte. Zusätzliche Arbeitsfläche bietet dank einer Abdeckung auch das Spülbecken. Wirklich schön ist, wie die Arbeitsfläche rundum mit einem dünnen Silikonstreifen abgedichtet wurde. So kann nichts oder deutlich weniger passieren, wenn man das Wasser der drehbaren Spülarmatur einmal versehentlich anstellt.

Das Bad ist gut ausgeleuchtet, der Spiegelschrank groß genug und durch den klappbaren Duschvorhang sehr gut vor Spritzwasser geschützt. Nicht ganz so gelungen sind die offenen Ablagen.


Die schwenkbare Toilette rastet in drei Positionen ein. In mittlerer Stellung lässt sich die Kassette entnehmen.


Die Schottwand ist auf einer Schwerlastschiene gelagert, dient als Trittstufe und ist teilbar, sodass längere Gegenstände trotzdem noch durchgeladen werden können.


Im beleuchteten Stauschrank unter dem hochgesetzten Kühlschrank gibt es richtig viel Platz.


Das Spülbecken selbst fällt mit 34 mal 24 Zentimetern für größere Töpfe und Pfannen etwas zu klein aus. Der Zweiflammkocher nebenan bietet eine Piezozündung und Platz für Töpfe im Durchmesser von 24 und 18 Zentimetern. Ein klappbarer Mülleimer auf der Stirnseite sorgt für Ordnung und Sauberkeit, die Lichtschalter darüber dafür, dass es bereits hell ist, wenn man den Van betritt. Hier findet sich außerdem eine 230-Volt-Steckdose und der Schalter für die Trittstufe. Etwas nervig: Vergisst man sie und schaltet die Zündung des Ducatos ein, fährt die Trittstufe nicht selbstständig ein. Stattdessen ertönt ein alles überdröhnendes akustisches Warnsignal. Das eigentliche Kontrollpanel zur Steuerung der Elektroinstallationen sowie die Bedienungseinheit der Truma Combi 4-Gasstandheizung, befinden sich über der Schiebetüre. Dass diese mit einer milchigen Plexiglas-Klappe abgedeckt werden müssen, ist wohl ein Überbleibsel der konventioneller designten Carthagos - für uns unnötig, aber auch nicht unbedingt störend. Links neben dem Küchenblock befindet sich ein Absorber-Kühlschrank von Dometic, der 78 Liter fasst, und automatisch wählt, ob er Gas, 12 oder 230 Volt bezieht. Er ist hochgesetzt und so bequem erreichbar. Darunter gibt es einen mit rund 290 Litern riesigen Schrank mit Kleiderstange.

Noch mehr Stauraum bietet der Bereich unter dem Querbett im Heck. Dieser kann mittels einer cleveren Schottwand vom Wohnraum abgetrennt werden, die auf einer Schwerlastschiene gelagert ist und über einen Tritt verfügt, mit dem das 92 Zentimeter hohe Bett leicht zu erreichen ist. Die Schottwand ist zudem zweigeteilt; es steht also die Stufe zum Bett zur Verfügung und trotzdem die Möglichkeit, längere Ladung wie unsere Snowboards durchzuladen. Das Bett ist 193 Zentimeter lang und 147 bis 160 Zentimeter breit und damit, vor allem im Vergleich mit Kastenwagen auf Mercedes Sprinter oder VW Crafter, recht großzügig bemessen. Die 12 Zentimeter starken 7-Zonen-Matratzen sind aufpreispflichtig und liegen auf einem Lattenrost, sind selbst etwas weicher, aber dennoch sehr bequem. Es gibt genügend LED-Spots, die einzeln oder zentral gesteuert werden können. Dagegen hätten wir uns statt einer weiteren 230-Volt-Steckdose im Einstiegsbereich zum Bett eine zweite 12-Volt-USB-Steckdose gewünscht. So kann im gesamten Malibu maximal ein Smartphone geladen werden - während der Fahrt im Fahrerhaus und beim Campen am Heckbett, sofern man nicht auf dem Campingplatz mit Landstrom-Versorgung steht. Bekleidung bringt man in den Dachschränken dagegen zur Genüge unter. Mit Malibu macht sich außerdem endlich einmal ein Hersteller Gedanken zu den im Bereich der Betten gefährdeten Verdunkelungs-Plissees: Diese werden durch halbhohe Polstereinsätze, die in der Plisseeführung eingesetzt werden, geschützt. Allerdings, zumindest bei der 6-Meter-Querbettenversion, an falscher Stelle, nämlich ausgerechnet nicht an Kopf und Fußende, sondern an den Fenstern der Hecktüren.

Im Vergleich mit Querbetten-Grundrissen anderer Basisfahrzeuge ist die Bettenbreite im Ducato immer wieder positiv hervorzuheben - der Malibu ist Beispiel par excellence.



Die gefährdeten Verdunkelungs-Plissees werden durch halbhohe Polster geschützt - leider an falscher Stelle.


TECHNISCHE DATEN

Basisfahrzeug: Fiat Ducato 160 MultiJet Power, Vierzylinder-Reihen-Turbomotor mit AdBlue und SCR-Katalysator. Hubraum 2.287 cm³, Leistung: 117 kW (160 PS), Drehmoment: 380. 6-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb, Euro 6d-TEMP mit Fiat Eco-Paket.

Maße und Massen: (L x B x H) 599 x 205 x 259 cm, Masse im fahrbereiten Zustand: 2.994 kg, zulässige Gesamtmasse: 3.500 kg

Aufbau: Stahlblechkarosserie mit Werkshochdach, isolierte Vorhängefenster. Isolierung Boden und Dach mit 20 mm RTM-Hartschaumplatten, Wände und Holme mit PU-Matten. Dachluken 70 x 50 und zwei mal 40 x 40 cm. geräuschdämmende Stoffkaschierung.

Bett: Heck-Querbett 193 x 147 bis 160 cm

Füllmengen: Frisch-/Abwasser: 100 l innen/92 l außen, isoliert, Gas: 2 x 11 kg, Diesel 90 l, AdBlue 19 l

Serienausstattung: Ducato 33 Light-Chassis, 78-l-Absorberkühlschrank, Bad mit Schwenktoilette, Zweiflammkocher, Truma Combi 4-Heizung

Sonderausstattung: Fahrerhaus-Klimaanlage, Tempomat, Fahrerhausverdunkelungssystem, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Truma Combi 6-Heizung, LEDAmbientebeleuchtung, 7-Zonen-Matratzen

Testverbrauch: 9,5 l/100 km

Grundpreis: ab 46.700 €

Testwagen:
58.754 €

www.malibu-carthago.com

Im Heckbereich kommt viel Ausrüstung unter. Die Zurrösen gehören zum Paket „Aufbau“ und kosten extra.


Findet man hier eine Lösung - und dafür würden wir im Übrigen gerne auf die optionalen Bullaugenfenster verzichten - bleibt nicht mehr viel zu meckern am Charming Coupé. Zum fairen Basispreis von 46.700 Euro erhält man einen Camper, der durchgehend gut verarbeitet ist und bereits über alle beschriebenen, cleveren Detaillösungen verfügt. Anders als bei den Ausbau-Details sieht es mit der Sonderausstattung aus. Für vieles, das man dabei wissen möchte - etwa die Fahrerhaus-Klimaanlage oder ein Radio - ist ein Aufpreis fällig. So summiert sich der Testwagenpreis auf 58.754 Euro. Der Malibu darf also gut und gerne in die engere Kastenwagen-Auswahl genommen werden, ein paar zusätzliche Euros für Extras sollten aber eingeplant werden.