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Wolfenstein: Youngblood


PC Games Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 28.08.2019

Mit seinem neuen Spiel verpasst Entwickler Machine Games der Wolfenstein-Reihe mal einen neuen Anstrich: Koop-Action und ein offeneres Missionsdesign. Aber passt das überhaupt?


Artikelbild für den Artikel "Wolfenstein: Youngblood" aus der Ausgabe 9/2019 von PC Games Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Games Magazin, Ausgabe 9/2019

Genre: Ego-Shooter
Entwickler: Machine Games
Publisher: Bethesda
Erscheinungsdatum: 25. Juli 2019
Preis: ca. € 30,-
USK: ab 18 Jahren

Wir kauern auf einem Hügel in der staubigen Wüste von Texas inmitten von braunen Büscheln abgestorbenen Grases und den rostigen Überresten eines Kampfroboters. Unter dem immer dunkler werdenden Horizont haben wir unsere Augen starr auf das Ziel gerichtet. Unser Fadenkreuz hat den Kopf genau im ...

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... Visier, unser Finger den Abzug fest im Griff. Wir atmen noch einmal tief ein und die Zeit scheint für eine Sekunde stehenzubleiben. Dann erschüttert ein Schlag die gespenstige Stille. Wir haben gerade unseren ersten Abschuss in Wolfenstein: Youngblood verzeichnet.

Gut, bei unserem Opfer handelte es sich nur um ein einsames Dickhornschaf, das sich zu seinem Unglück in unser Jagdterritorium verirrt hatte. Dennoch fühlt sich dieser Moment nach einem echten Triumph an. Schließlich schlüpfen wir im neuesten Teil der Ego-Shooter-Reihe aus dem Hause Bethesda erstmals nicht mehr in die Haut des bekannten Serienhelden William Joseph „BJ“ Blazkowicz. Stattdessen übernehmen wir die Kontrolle über seine eher weniger kriegserfahrenen Zwillingstöchter Jessie und Zofia. Oder besser gesagt: über eine Tochter. Denn wie sich mittlerweile herumgesprochen haben sollte, handelt es sich bei Wolfenstein: Youngblood um ein Koop-Abenteuer. Ihr zieht also zusammen mit einem Mitspieler (oder alternativ der KI) als tödliches Duo durch die Spielwelt und lasst es dabei ordentlich krachen – ganz nach väterlichem Vorbild.

Ärger im Doppelpack

Auf euren alten Herrn müsst ihr allerdings nicht gänzlich verzichten. Der gute BJ spielt in der Geschichte nämlich immer noch eine zentrale Rolle: Zu Beginn der Achtzigerjahre verschwindet er aus mysteriösen Gründen im besetzten Paris. Und weder Frau Anya noch Freundin Grace Walker, mittlerweile zur FBI-Chefin des befreiten Amerika aufgestiegen, haben auch nur den Hauch einer Spur. Entsprechend ergreift der eigene Nachwuchs die Initiative und stürzt sich zusammen mit BFF Abby in ein wagemutiges Abenteuer in der französischen Hauptstadt.

Bevor es losgeht, müsst ihr euch allerdings zunächst einmal für eine der beiden Schwestern entscheiden. Diese spielt ihr dann für den Rest des Abenteuers. Selbst im So- lo-Modus könnt ihr nicht dynamisch zwischen Jess und Soph hin- und herwechseln – was jedoch ernster klingt, als es tatsächlich ist. Anders als etwa noch in unserer Vorschau beschrieben hat die Wahl des Charakters nämlich keine spielerischen Auswirkungen. Darauf werdet ihr bereits explizit zu Spielbeginn hingewiesen. Beide Protagonistinnen können dieselben Fähigkeiten erlernen bzw. Waffen bei sich tragen. Der einzige Unterschied liegt darin, dass ihr entweder mit einem Schrot- oder einem Sturmgewehr startet.

Zu Spielbeginn müsst ihr euch für eine der beiden Blazkowicz-Schwestern entscheiden. Eure Wahl hat jedoch keine weitreichenden Auswirkungen auf das Gameplay.


Einige Aktionen wie das Öffnen bestimmter Türen und Kisten lassen sich nur im Team vollführen. Hier seid ihr auf die Mithilfe eures Koop-Partners angewiesen.


Mit der Tarnfunktion eurer Motorrüstung werdet ihr kurzzeitig unsichtbar und könnt so lautlos Gegner erledigen.


Damit geht es zum Auftakt der Story erst einmal auf einen Zeppelin, wo ihr im Auftrag der französischen Resistance einen deutschen General erledigen sollt. Ihr fangt also direkt mal an zu ballern und kommt so schnell in den Rhythmus des Vorgängers zurück: Ihr springt, rutscht und rennt durch die Gänge, während ihr aus allen Rohren feuert. Auch Youngblood zeigt sich hier nur wenig zimperlich, was Gewaltdarstellung angeht. Mündungen rauchen, Blut spritzt und Körperteile fliegen – das ist Trefferfeedback, wie wir es uns wünschen. Neu ist lediglich die zusätzliche Stealth-Funktion eurer Motorrüstung, mit der ihr für eine gewisse Zeit lang unsichtbar werdet. So ist es nun einfacher, Gegner mit Äxten und Messern leise auszuschalten. Das spart nicht nur Munition, sondern auch jede Menge Ärger.

Alarm! ALARM!!

Wie in den Vorgängern sind nämlich wieder Kommandanten auf dem Luftschiff verteilt, die bei Sichtkontakt Alarm auslösen sowie Verstärkung anfordern, und daher zuerst ausgeschaltet werden sollten. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Denn ihr Standpunkt wird nun nicht mehr durch eine Entfernung am oberen Bildschirmrand angezeigt, sondern nur noch durch ein orangefarbenes Rechteck auf eurer Minimap. So müsst ihr schon mal etwas suchen, bis ihr den Obermotz gefunden habt, und lauft dabei durchaus Gefahr, entdeckt zu werden – auch wenn die KI hier und da noch immer ein paar Aussetzer hat. Ihr könnt etwa unbemerkt einen Gegner exekutieren, obwohl er nur zwei Meter von einem Kameraden entfernt steht.

Vorläufiger Höhepunkt des Intros ist natürlich der Bosskampf gegen den General an Bord. Dabei kommt eine neue Funktion von Wolfenstein: Youngblood zum Tragen. Neben Levels und Lebensleisten verfügen eure Gegner nun auch über sogenannte Barrieren – also eine Art Panzerung, die ihr nur mit einem bestimmten Munitionstyp durchlöchern könnt. Das macht die Kämpfe noch taktischer und anspruchsvoller, ihr solltet also stets auf eure Gesundheit und Rüstung achten. Die lässt sich übrigens nicht nur aufsammeln, sondern auch per Geste auffüllen. Gebt ihr eurer Schwester einen Daumen nach oben, sorgt das für einen ordentlichen Health-Schub.

Von luftigen Höhen geht es dann in finstere Tiefen. Da Paris wie der Rest Europas noch immer unter der Kontrolle des Regimes steht (zumindest in der deutschen Version – doch dazu später mehr), baut ihr eure Basis in den berühmten Katakomben der Stadt auf. Wie in „Evas Hammer“ aus dem Vorgän- ger stockt ihr dort eure Munition auf, führt vereinzelte Gespräche und plant natürlich die nächsten Schritte. Wobei diese zu Beginn noch recht klein ausfallen. Um die Besatzer zu überwältigen, seid ihr noch lange nicht stark genug. Ihr müsst daher erst einmal „trainieren“, wie es JuJu – die Anführerin des Pariser Untergrunds – möglichst schmeichelhaft formuliert.

Die berühmten Katakomben von Paris dienen euch als Operationsbasis. Hier bekommt ihr von bestimmten NPCs auch diverse Nebenmissionen aufgetragen.


In Wolfenstein: Youngblood erwarten euch etwa 30 verschiedene Missionen. Einige davon könnt ihr später noch mal auf einem höheren Schwierigkeitsgrad spielen.


Bei der Gewaltdarstellung zeigt sich Wolfenstein: Youngblood wenig zimperlich. Hier fliegen Blut und Körperteile.


Ici, c’est Paris

Im Klartext erwartet euch nämlich Folgendes: Wie eure Gegner haben auch eure Hauptfiguren ein Level, das durch erledigte Feinde und Aufgaben steigt. Die meisten Story-Missionen sind allerdings erst ab einem bestimmten Rang wirklich spielbar, da ihr sonst direkt den Löffel abgebt. Heißt: Es gilt also zunächst einmal die Stadt zu erkunden und Nebenmissionen zu erledigen – die euch Figuren innerhalb der Basis anvertrauen –, um euch so stetig auf den großen Coup vorzubereiten. Das hat teilweise schon ein wenig Grind-Charakter.

Immerhin sind die vier verschiedenen Stadtteile von Paris, die ihr jeweils über die Metro erreicht und dann frei erkundet, schön anzuschauen. Und die Aufgaben, die ihr dort erledigt, recht anspruchsvoll. Mal sollt ihr bestimmte Zielpersonen beseitigen, mal Informationen beschaffen und mal eine Geisel retten – die dann wiederum einen Schießstand in den Katakomben freischaltet. Viel Tiefgang oder Abwechslung dürft ihr aber nicht erwarten. Eure Missionen laufen ab einem gewissen Punkt oft nur noch aufs selbe hinaus. Zudem bekommt ihr durch die recht begrenzte Anzahl an Arealen häufig bereits besuchte Kulissen noch einmal zu Gesicht. Schade, denn die französische Hauptstadt mit ihren charmanten Cafés und Alleen weiß eigentlich zu überzeugen und kann dank der Doppelsprung-Funktion eurer Motorrüstung sogar vertikal erkundet werden. Indem ihr über Dächer und Balkone klettert, geht ihr Gegnern aus dem Weg, müsst von oben dann allerdings auch feststellen, wie leer die Spielwelt eigentlich ist. Außer Regimesoldaten ist keine Menschenseele unterwegs. Abgesehen von Collectibles und Secrets gibt es kaum Gründe, die Stadt in ihrer Gänze zu erkunden. Zumal die Orientierung ohne eine wirkliche Karte schon etwas schwerfällt. Wenn ihr euch nur mithilfe eines Missionsmarkers zurechtfindet sollt, der nicht mehr als die grobe Richtung und Entfernung eures Ziels angibt, landet ihr öfters mal in einer Sackgasse.

Brüder und Schwestern

Habt ihr auf den Straßen jedoch genug Erfahrung gesammelt, könnt ihr diese zur Charakter-Entwicklung nutzen. Mit Fertigkeitspunkten und Silbermünzen, die es für Nebenmissionen oder verstreut in der Spielwelt gibt, lassen sich für Jess und Soph Upgrades kaufen. Diese umfassen neue Funktionen für euren Anzug – wie den aus Wolfenstein 2 bekannten Rammbock – aber auch zusätzliche Gesundheit, Rüstung oder Ausweichmoves. Sogar sogenannte Schübe lassen sich ingame erwerben. Dabei handelt es sich um temporäre Booster, die für zehn Minuten eure Fähigkeiten verbessern.

Auch eure Waffen dürft ihr nun nach Herzenslust modifizieren. Hattet ihr im Vorgänger nur die Wahl aus drei Aufsätzen je Schießprügel, stehen euch nun fünf verschiedene Kategorien mit je drei Verbesse- rungsoptionen zur Verfügung. Zudem levelt ihr die insgesamt neun Waffen (inklusive Beile und Messer) durch Abschüsse noch einmal separat auf, was euch zusätzliche Schadensboni und jede Menge Möglichkeiten zum Austoben bietet.

Die Straßen von Paris sind durchaus hübsch anzuschauen, wirken allerdings menschenleer und sind ohne eine richtige Karte nur schwer zu durchschauen.


Hallo, Hilfe?! Die KI eurer computergesteuerten Mitspieler lässt in manchen Momenten etwas zu wünschen übrig. Am besten spielt ihr Wolfenstein also mit einem Freund.


Stärkere Gegner verfügen über eine Panzerung, die ihr nur mit einer bestimmten Munitionsart durchbrechen könnt.


All diese Upgrades werden später auch bitter nötig, wenn ihr in den großen Story-Missionen Einrichtungen des Regimes – genannt „Brüder“ – überfallt. Das geht auf zwei Arten: Entweder stur durch die Haustür oder subtil durch den Hintereingang, sofern ihr genug Vorarbeit geleistet und beispielweise einen Geheimgang gefunden habt. Ganz gleich für welchen Ansatz ihr euch jedoch entscheidet, am Ende läuft es ohnehin so ziemlich auf das Gleiche hinaus: Ihr müsst einen Wächter erledigen und einen Computer hacken – gleich viermal. Da die großen Brocken einiges einstecken können – und beinahe schon an die Bullet-Sponges aus The Division erinnern –, kommt spätestens hier der Punkt, an dem es euch mal zu Boden zwingt. Doch keine Sorge: Die Schwestern können einander wieder auf die Beine helfen und selbst wenn ihr verblutet, verliert ihr zunächst einmal eines von drei geteilten Leben. Erst wenn diese alle verbraucht sind, ist eure Mission gescheitert und ihr müsst von vorne beginnen.

Künstliche „Intelligenz“

Eure KI-Mitspieler stoßen bei großen Gegnern ebenfalls an ihre Grenzen, da taktische Manöver wie Flankenangriffe mit ihnen einfach nicht möglich sind. Aber auch abseits der Bosse leistet sich euer computergesteuerter Koop-Partner mal den einen oder anderen Aussetzer. Etwa, wenn er euch vor seinen Füßen verbluten lässt und sich lieber alleine mit einem gewaltigen Panzerhund anlegt. Oder wenn ihr versucht, im Team eine Tür zu öffnen, aber erst darauf warten müsst, dass eure Schwester angedackelt kommt oder – noch besser – plötzlich wie teleportiert neben euch steht. Da kam bei uns die Frage auf, warum man nur Gegner markieren, der KI aber keine Befehle geben kann.

Auch im Online-Koop (für den ihr übrigens zwingend ein Bethesda-Konto braucht) seid ihr nicht vor solchen Problemen gefeit. Wenn ihr ein offenes Spiel hostet oder per Schnelleinstieg einer fremden Sitzung beitretet, kann es sein, dass ihr mit einem wenig kooperativen oder kommunikativen Zeitgenossen zusammengewürfelt werdet. Ansonsten funktioniert das Matchmaking aber gut, in der Regel bekommt ihr einen ähnlich starken Mitspieler zugeteilt. Zudem werden Charakter- und Waffen-Fortschritt der Sitzung gespeichert. Am meisten Spaß macht Wolfenstein: Youngblood aber immer noch mit einem Freund, den ihr als Besitzer der Deluxe Edition sogar per Buddy Pass zum Mitspielen einladen könnt – ohne jegliche Extrakosten.

Egal ob Fähigkeiten, Waffen oder Aussehen – beinahe jeder Aspekt eurer Hauptfigur lässt sich individuell anpassen. Manchmal auch im Austausch gegen Echtgeld.


Die Qual der Wahl

Apropos Extrakosten: In Youngblood erwartet euch diesmal auch ein Ingame-Shop, in dem ihr für Echtgeld Goldbarren kaufen könnt. Mit diesem lassen sich dann beispielsweise neue Helme oder Lackierungen für eure Motorrüstung erwerben. Diese Mikrotransaktionen sind allerdings rein optischer Natur und werden einem nicht aufs Auge gedrückt. Es liegt also im eigenen Ermessen, ob man seine hart verdienten Euros in Vanity-Items investieren möchte oder nicht. Ähnliches gilt für die Frage, zu welcher Version man denn nun am Ende greift. Schließlich wird Wolfenstein: Youngblood erstmals offiziell in zwei Ausführungen in Deutschland verfügbar sein. Neben der deutschen gibt es auch die internationale Fassung, in der ihr auf deutsche Sprachausgabe oder Untertitel verzichten müsst. Im Gegenzug wurde dafür jedoch auch keinerlei Weltkriegssymbolik zensiert.

Das Spielgefühl bleibt in beiden Fällen jedoch unverändert: Entwickler Machine Games liefert auch mit seinem neuesten Titel ein vollkommen verrücktes Action-Feuerwerk ab, das ihr nun sogar zu zweit erleben könnt. Die Geschichte bleibt während der nicht einmal zwölf Stunden zwar recht oberflächlich, stets linear und teils vorhersehbar. In Sachen Waffen oder Gegnern ist kaum ein Unterschied zum Vorgänger auszumachen und auch grafisch und technisch gibt es keinen Sprung nach vorne (die Ladezeiten betragen etwa zwischen fünf und 20 Sekunden). Das Abenteuer rund um die Blazkowicz-Schwestern ist aber dennoch ein ordentlicher Vertreter der Wolfenstein-Reihe, der zumindest bei uns die Lust auf den hoffentlich bald erscheinenden dritten Hauptteil geweckt hat.

MEINE MEINUNG

David Benke


„Kein The New Colossus – aber dennoch unterhaltsam“


Ein vollwertiges Wolfenstein ist Youngblood nicht. Das war schon von Beginn an klar, schließlich wird der Titel ja auch nicht zum Vollpreis angeboten. Trotzdem lässt mich der Shooter hier und da ein wenig enttäuscht zurück – etwa beim Blick auf das ungenutzte Potenzial der offeneren Spielwelt, die oberflächliche Geschichte oder das abwechslungsarme Missionsdesign. Der Titel ballert aber trotzdem noch wie immer. Und jetzt sogar im Doppelpack. Alleine dafür kann man die knapp 30 Euro schon mal ruhig in die Hand nehmen.