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WTCR-Tracktest: Weltcupjäger


Auto Bild sportscars - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 12.04.2019

Hyundai bestimmte die letzte WTCR-Saison. 2019 will VW mit dem GTI TCR und dem Deutschen Benjamin Leuchter ein Wörtchen mitreden. Wir haben sein Auto vorab getestet


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Bildquelle: Auto Bild sportscars, Ausgabe 5/2019

VWGolf GTI TCR
R4-Turbo • 1984 cm³ • 350 PS • 420 Nm • 0-100 km/h in 5,2 s • über 250 km/h Spitze • 1285 kg • Preis: ab 113050 Euro


Neben der DTM ist die WTCR die Königsklasse der Tourenwagen. Kein Wunder, ist es doch die einzige Weltmeisterschaft im Tourenwagensport. Mit dabei: Alfa Romeo, Audi, ...

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... Cupra, Honda, Hyundai, Lynk & Co, Peugeot und VW. Seit 2005 sind die WTCR und deren Vorgängerserien auf den Kontinenten unterwegs, doch bisher hatte es nie zu einem deutschen Weltmeister gereicht. 2005 und 2006 verpassten Dirk und Jörg Müller den Titel knapp.

2019 könnte sich das ändern, denn dann geht auch Benjamin Leuchter an den Start. Gute Chancen auf den Titel hat der 31-Jährige allemal, denn er wird von der erfolgreichen Loeb Racing Truppe betreut und hat auf der Nordschleife mit diesem Golf schon Siege und den TCR-Titel einfahren können. Nordschleife? Ja, genau dort findet das fünfte Rennen der Meisterschaft statt. Wir treffen den als VW-Markenbotschafter arbeitenden Rheinländer bei Testfahrten in Portimao. Hier wird der neue GTI TCR für die Straße vorgestellt, Leuchter schießt sich parallel auf die neue Saison ein. Bei der Frage nach den Besonderheiten seines Autos antwortet Benny, wie ihn alle nennen, keck: „Fahr doch selbst ein paar Runden!“ Das lassen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und schlüpfen schnell in den feuerfesten Overall.

Direktschaltgetriebe wie im Serien-Golf GTI

Ich bin schon im Vollschalensitz festgezurrt, da erklärt Benny noch die Handhabung und die eben erwähnten Besonderheiten. Der TCRGTI hat den Motor aus dem gleichnamigen Serienauto, nun 350 statt 290 PS stark. Die Mehrleistung entsteht durch geänderte Elektronik und Auspuffanlage. Die gewaltige Frontschürze trägt zudem größere Kühler. Auffällig sind auch die Kotflügelverbreiterungen für eine breitere Spur sowie der in der Heckscheibe verankerte Flügel. „Das DS-Getriebe und der Wählhebel sind wie in der Serie, Schaltpaddel am Lenkrad, gebremst wird mit links“, erläutert Leuchter vor dem Start. Okay, los geht’s, Motor und Auspuff machen schon in der Boxenausfahrt richtig Musik. Erste Runde Strecke lernen, in der zweiten Kurvenspeed und in der dritten Vollgas. Wow, das ist echt der Wahnsinn, positiv wie negativ. Der GTI TCR klingt schneller, als er fährt, in den Sitz presst es mich nicht. Dafür sind die Kurvengeschwindigkeiten heftig. Das Auto liegt wie das berühmte Brett, in den schnellen Biegungen merke ich, wie die Aerodynamik arbeitet. Der Golf pappt auf der Ideallinie. Die Bremspunkte verlagere ich in den Kurvenscheitel, jede Runde wird schneller. Bevor ich anfange, an den Zeiten zu feilen, übergebe ich wieder an Benny, er will noch am Set-up arbeiten. Das erste Rennen in Europa steigt vom 26. bis 28. April in Ungarn, auf die Nordschleife geht’s vom 20. bis 22. Juni.

Benjamin Leuchter (rechts) erklärt Gastpilot Naumann die Besonderheiten seines GTI