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Yucatán, Mexiko: Die köstlichen Seiten Yucatáns


SAVOIR-VIVRE - epaper ⋅ Ausgabe 10/2019 vom 01.09.2019

Weltweit bekannt und beliebt ist Yucatán bei Touristen aus aller Welt – und das seit vielen Jahren: Die Halbinsel zwischen dem Golf von Mexiko und dem karibischen Meer ist reich an traumhaft weißen Sandstränden an der Küste, Dschungel-Landschaften, uralten Maya-Stätten und Orten mit kolonialem Flair im Inland. Und auch für Gourmets ist Yucatán eine Reise wert. Bei einem Roadtrip über die Halbinsel entdeckte unsere Autorin Friederike Hintze die mexikanische Küche auf ganz neue Art und Weise.


Artikelbild für den Artikel "Yucatán, Mexiko: Die köstlichen Seiten Yucatáns" aus der Ausgabe 10/2019 von SAVOIR-VIVRE. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: SAVOIR-VIVRE, Ausgabe 10/2019

Hier brummt das Leben: In Yucatáns Hauptstadt Mérida findet das Leben auf der Straße statt.


Die Halbinsel Yucatán ...

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... trennt den Golf von Mexiko und die Karibik. Der mexikanische Teil erstreckt sich über drei Bundesstaaten: Yucatán, Campeche und Quintana Roo.


Natürlich kennt man Tacos, Enchiladas und Quesadillas. Das mexikanische Soulfood gibt es in Yucatán an jeder Ecke. Ganz egal, wie klein die Ortschaft auch sein mag. Wenn man mit dem Mietauto die wunderschöne Region erkundet, passiert man immer mal wieder einen kleinen Imbiss-Stand, der aus nichts als ein paar Plastikstühlen und einem Grill besteht. Hier bereitet dann ein Vater mit seiner Tochter für umgerechnet zwei Euro Tacos zu: simpel, aber so frisch und köstlich! Es braucht nicht viel mehr.

Traditionsgericht auf Maisbasis

Gibt es aber: Denn die Küche Mexikos ist vielseitig. Kennen Sie zum Beispiel Pozole? Nein? Dabei handelt es sich um das mexikanische Nationalgericht, das traditionellerweise auf Familienfesten gereicht wird. Die Hauptzutat des cremigen Eintopfs sind vorgekochte Maiskörner, die der so gennannten Nixtamalisation unterzogen wurden. Dafür werden trockene, ungemahlene Maiskörner in Wasser gekocht, dem gelöschter Kalk oder Holzasche zugesetzt wird, und über Nacht eingeweicht, damit sie aufquellen. Bereits die Maya setzten auf diesen Vorgang, denn durch den Prozess wird das Niacytin in Nicotinsäure umgewandelt. Die Vorteile: Der Calciumgehalt steigt, die enthaltenen Proteine sind für Menschen besser verwertbar. Kurzum: Mais, ein Grundnahrungsmittel in Mexiko, wird so nährstoffreicher und wertvoller.

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Axiote-Paste (1), Shrimp Esquites (2), geröstete Heuschrecken (3), Pozole (6) oder Chochinita Pibil (7) – in Yucatán entdeckt man ganz neue Seiten der mexikanischen Küche. Klassiker wie Tacos, gefüllt mit Hähnchenfleisch (5), oder Chile relenno (4) – eine würzig gefüllte Paprika in Tomatensauce – gibt’s auf der karibischen Halbinsel aber natürlich auch.

Die doppeltürmige weiße Kathedrale von Mérida heißt offiziell „Catedral de San Idelfonso“. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt.


Aber zurück zur Pozole: Den Eintopf gibt es in unzähligen Varianten. Letztendlich darf in den Topf, was der Kühlschrank hergibt. Eine besonders feine Version kosten wir im Fairmont Mayakoba an der Riviera Maya. Im Restaurant „La Laguna“ wird moderne mexikanische Küche serviert. Hier probiere ich auch das erste Mal Axiote-Paste (oder auch Achiote). Das ist eine Würzpaste, die aus den karibischen Anattosamen und vielen anderen Gewürzen, wie zum Beispiel Pfeffer, Knoblauch, Piment, Oregano, Gewürznelken und Zimt, hergestellt wird. Auf der karibischen Halbinsel wird Axiote-Paste vielfältig (und nicht zu knapp!) eingesetzt.

Cochinita Pibil im Herzen Méridas kosten

Der Klassiker unter den Gerichten Yucatáns ist aber ganz ohne Frage Cochinita Pibil. Dabei handelt es sich um würzig geschmortes Schweinefleisch, Zwiebeln und Salsa in Tortillas. Vor allem bei einem Besuch in Mérida, der Hauptstadt Yucatáns, kommt man an dem Gericht nicht vorbei. Die einstige Kolonialstadt vibriert vor Lebhaftigkeit und begeistert mit ihren zahlreichen Plätzen und stilvollen Herrenhäusern. Hier brummt das Leben – überall wird Essen feilgeboten. Auf Bänken nehmen die Einwohner der Stadt dann Platz, plaudern, essen und lassen sich nebenher auch noch die Schuhe putzen. Ein wunderbarer Ausgangspunkt zum Entdecken der Stadt ist im Übrigen das InterContinental Presidente Mérida: Ein Refugium in dieser pulsierenden Stadt.

Der hippe Jaguar in Tulum

An der karibischen Küste wiederum empfiehlt es sich, Meeresfrüchte oder Fisch zu bestellen. In Tulum, dem Zentrum des gehobenen Ökotourismus, genießt man beispielsweise im hippen Restaurant Casa Jaguar sagenhaft zarten Oktopus oder aromatische Shrimp Esquites – ein mexikanischer Maissalat, der ebenfalls aus der Streetfood-Szene stammt. Günstig ist Casa Jaguar zwar nicht, dafür aber angesagt. Hier treffen sich junge, wohlhabende Amerikaner und Amerikanerinnen, eingehüllt in teure Boho-Roben, immer donnerstags auf einen Drink. Man feiert das unbeschwerte Leben bis in die Morgenstunden.

Und Freunde eines klassischen Steaks? Die kommen in Yucatán nicht zu kurz! Insbesondere in Playa del Carmen, dem Urlaubshotspot der Riviera Maya, finden sich herausragende Steak-Restaurants. Besonders empfehlenswert ist das Restaurant Tomahawk im Banyan Tree Mayakoba. Hier wird uns Wagyu-Beef und Rinderfilet frisch auf dem Grill und auf den Punkt genau zubereitet. Das Fleisch schmilzt am Gaumen! Tipp: Wer „medium“ wünscht, sollte in Mexiko immer „medium rare“ angeben. Hier neigt man dazu, das Fleisch gut durchzubraten.

Einfach und aromatisch

Die mexikanische Küche begeistert mit ihrer Einfachheit und zugleich mit ihren Aromen. Guacamole, die Salsa aus Tomaten, rohen Zwiebeln und Koriander, sowie Bohnencreme werden zu fast allen Gerichten gereicht. Und manchmal auch geröstete Heuschrecken, wie im Coqui Coqui Cobá. Das feine Boutiquehotel ist ein besonderer Ort, mitten im Dschungel und nur zehn Minuten von der eindrucksvollen Mayastätte Cobá entfernt. Hier legt man Wert auf ein luxuriöses und zugleich authentisches Erlebnis – sowohl in Sachen Interieur als auch in Sachen Kulinarik. Und so passt es dann irgendwie doch, dass zu Nachos und Guacamole als kleiner, proteinreicher Snack eben jene Heuschrecken serviert werden.

Kunterbunt und lebendig: Egal, ob man auf Holbox, in Mérida oder am pinken See von Las Coloradas steht – Yucatán strahlt in den schönsten Farben.


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Das Papaya Playa Project ist wohl eines der bekanntesten Resorts in Tulum: Hier herrscht Öko-Chic und Hippie-Lässigkeit (1 – 4). Design und Luxus auf höchstem Niveau wird wiederum eine Stunde nördlich von Tulum im Banyan Tree Mayakoba geboten (5 – 9). Herausragender Service und eine traumhafte Anlage zeichnen wiederum das Fairmont Mayakoba aus (10 – 12).

Wein aus Mexiko

Hier, im Coqui Coqui Cobá, trinken wir auch zum ersten Mal einen Chardonnay der Casa Madero aus Mexiko. Zugegeben: Auf den ersten Blick mag Mexiko nicht zu den klassischen Weinländern zählen. Tatsächlich hat das Land aber auf dem amerikanischen Kontinent wohl die längste Weinbautradition. Und einer der bekanntesten Namen ist der Traditionsbetrieb Casa Madero. Sein 2017er Chardonnay erstrahlt hellgelb im Glas. Zuerst verspürt man in der Nase Apfel und eine birnige Mineralität, die einen sofort an Rieslinge denken lässt. Später kommen Pfirsich, Maracuja und Grenadine hinzu, hier scheint ein fülligerer Rheingauriesling Pate gestanden zu haben. Im Mund ist der Wein schlank mit zupackender Säure. Ein schöner, frischer Alltagswein, der zu vielen Speisen passt und der uns von diesem Tag an bis zum letzten Tag der Reise begleitet.

Übrigens: Der Burrito ist kein mexikanisches Gericht! Dabei handelt es sich um kulinarische Gewohnheiten aus dem Grenzgebiet von Texas zu Mexiko – und um eine amerikanische Erfindung. Daher sucht man in Yucatán den Burrito auch vergeblich. Macht nichts! Es gibt ja genügend andere Köstlichkeiten zu probieren.

Riviera Maya: Drei Hotel-Tipps

Von Cancún bis runter nach Tulum zieht sich der etwa 140 km lange Abschnitt namens Riviera Maya. Hier reihen sich malerische Urlaubsanlagen und sagenhafte Luxusresorts aneinander. Die Auswahl ist also üppig. Drei ganz besondere Hotels an der Riviera Maya stellen wir vor.

Papaya Playa Project, Tulum

Das hippe Öko-Resort Papaya Playa Project ist derzeit the place to be in Tulum und weit über die Grenzen Yucatáns bekannt. Wer nicht das Glück hat, in den hübschen Cabanas einzuchecken, kommt hier zumindest auf eine Breakfast-Bowl und einen Smoothie zum Frühstück vorbei oder genießt abends zu entspannten Beats ein Glas Wein am Lagerfeuer mit Blick auf Palmen und Meer. Herrlich!

Das Papaya Playa Project gehört zu den Designhotels – und das aus gutem Grund: Das Interieur ist minimalistisch, natürlich aber sehr fein und vor allem sehr „instagramable“. Heißt: Besonders fotogen für die Social-Media-Kanäle der Millenials. Gäste wohnen entweder in stylischen Cabanas mit sagenhaftem Privatpool auf dem Dach und einer Terrasse zum Garten, in einfachen Cabanas oder in einer der ultra-eleganten Villen mit Meerblick. Alle Unterkünfte sind über hölzerne Wege zwischen den knorrigen Bäumen zu erreichen: Öko-Chic in der 29 Grad warmen Tropenidylle.

Wie moderne Hippie-Hotellerie des 21. Jahrhunderts aussieht, das zeigt das Papaya Playa Project eindrucksvoll. So etwas irdisches wie Halbpension gibt es nicht. Das Frühstück kostet also extra. Inkludiert und ohne Aufpreis ist hingegen eine morgendliche Yoga-Klasse mit Blick über das Meer. Die Prioritäten der coolen Klientel aus aller Welt liegen eben woanders: Ein üppiges Frühstücksbuffet wäre in der Anlage des Papaya Playa Project aber auch wahrlich deplatziert.

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Übrigens: Jeden Samstag wird im Papaya Playa Project am Strand gefeiert. Dann legen internationale DJs auf, während schöne Menschen das süße Leben in Yucatán zelebrieren. Absolutes Must-go!

Fairmont Mayakoba

Auf der einen Seite der kristallklare, türkis-schimmernde Ozean, auf der anderen Seite Dschungel, Mangroven und natürliche Wasserwege – dazwischen weißer, feinsandiger Strand. Das ist Mayakoba, ein luxuriöser und zugleich nachhaltig gestalteter Resort-Komplex. Hier befinden sich derzeit vier Hotels sowie ein Golfplatz. Weitere Hotels sollen folgen. Denn: Mayakoba soll schon bald so berühmt sein wie Tulum oder Playa del Carmen. Zwei der bereits bestehenden Fünf-Sterne-Häuser sind das herausragende Banyan Tree und das feine Fairmont.

Beide Hotels sind ganz ohne Frage luxuriös und stilvoll. Welches nun das richtige für einen ist, kommt auf die individuellen Präferenzen an: Top ausgebildeter Service und echte Gastfreundlichkeit erwartet die Gäste im Fairmont. Wunderschön sind die Zimmer, Suiten und Villen an den Wasserkanälen gelegen. Die üppig blühende Anlage wird per Rad erkundet. Hier empfiehlt es sich gerade für Familien, das Luxury all-inclusive Dining Package zu wählen. Dann kann man (fast) alle Getränke und Speisen genießen, ohne sich Gedanken um Extra-Kosten zu machen.

Banyan Tree Mayakoba

Wer hingegen Design, Architektur und Style sucht, der ist im Banyan Tree perfekt aufgehoben. Allein der Empfangsbereich mit seinem geschwungenen Dach und dem mit Lampions geschmückten Baum inmitten eines türkis-schimmernden Wasserbeckens ist eindrucksvoll. Insgesamt 123 Villen umfasst das feine Luxusresort. Reguläre Zimmer und Suiten gibt es keine, stattdessen wird jedem Gast sehr viel Platz zuteil. Denn bereits das Bliss Pool Village Level, die „Einsteigerkategorie“, ist sagenhaft großzügig geschnitten, verfügt über einen privaten Pool direkt an einem Wasserkanal, über eine eigene Sonnenterrasse, eine Außenbadewanne und ein geräumiges Bad. Die Kette Banyan Tree setzt mit dem Resort Mayakoba einmal mehr Maßstäbe in Sachen Eleganz und Ausstattung!

Friederike Hintze

TIPPS & ADRESSEN

HOTELS

• Royal Hideaway Playacar

Perfektes Hideaway für die Honeymoon-Reise: Das Royal Hideaway Playacar ist ein Adults-only-Hotel an der Riviera Maya, und gehört vollkommen zu Recht zu den Leading Hotels of the Worlds. Die wundervolle karibisch-koloniale Architektur und der herzliche Service machen den Aufenthalt zu einem einzigartigen Erlebnis. Hier herrscht den ganzen Tag eine relaxte und freundliche Stimmung, auch weil es sich beim Royal Hideaway Playacar um ein All-inclusive-Resort der besonders feinen Art handelt.

www.barcelo.com/de/royal-hideaway/hotels/mexiko/riviera-maya/ royal-hideaway-playacar/

• InterContinental Presidente Mérida

Wunderschönes, lachsfarbenes Stadthotel im Herzen der pulsierenden Stadt Mérida. Alle Sehenswürdigkeiten sind von hier aus zu Fuß zu erreichen. Das Hotel bietet zudem einen hübschen Pool und einen ruhigen Garten sowie Fitness-Center und Executive Lounge! Empfehlenswert.

www.ihg.com/intercontinental/hotels/de/de/merida/midha/hoteldetail

FOTOS: © FRIEDERIKE HINTZE

• Coqui Coqui Cobá

Ein Refugium im Dschungel. Das Coqui Coqui Cobá ist ein Boutiquehotel der ganz besonderen Art. Gerade einmal eine Hand voll Suiten sowie eine Private Villa umfasst das Coqui Coqui Cobá. Die Architektur ist den naheliegenden Maya-Ruinen nachempfunden. Minimalistisch, zugleich umwerfend geschmackvoll und mit natürlichen Materialien sind alle Räumlichkeiten ausgestattet. Das ist Luxus der anderen, der außergewöhnlichen Art.

www.coquicoqui.com

• Banyan Tree Mayakoba

www.banyantree.com/en/mexico/mayakoba

• Fairmont Mayakoba

www.fairmont.de/mayakoba-riviera-maya/

• Papaya Playa Project

www.papayaplayaproject.com

RESTAURANTS

• Casa Jaguar, Tulum

www.casajaguartulum.com

• Amaro, Mérida

Das Trendrestaurant befindet sich im Patio des Hauses, in dem 1787 Andrés Quintana Roo geboren wurde, eine der führenden Figuren im Kampf für die mexikanische Unabhängigkeit. Die Küche ist spezialisiert auf Vegetarisches wie Chaya – ein spinatähnliches Gemüse.

www.restauranteamaro.com/restaurante

• Oh lala, Playa del Carmen

Fantastische und frische Meeresfrüchte gibt es im Oh lala! in Playa del Carmen, direkt auf der Flanier- und Einkehrmeile Fifth Avenue.

www.ohlalabygeorge.com

UNTERNEHMUNGEN

• Schwimmen in der Cenote

Überall an der Riviera Maya befinden sich Cenoten. Das sind wunderschöne offene Kalksteinhöhlen, die mit türkisglitzerndem Süßwasser gefüllt sind und sich vor allem rund um Tulum befinden. Schon die Maya sollen viele Cenoten als religiöse Opferstätten genutzt und die unterirdischen Systeme als Tor zur Unterwelt angesehen haben. Der Eintritt in eine Cenote kostet meist umgerechnet 4 oder 5 €.

• Eine Rollertour durch Sian Ka‘an

Unbekannter als die Ruinen Tulums, aber nicht weniger schön ist das Biosphärenreservat Sian Ka’an, das zum Unesco-Weltkulturerbe zählt und direkt hinter dem Ort Tulum beginnt. Schnappen Sie sich für umgerechnet 10 € einen Roller und touren Sie durch die Palmenlandschaft. Kleine, günstige Restaurants und Strände finden sich hier ebenfalls.

• Eine Bootstour in Río Lagartos

Machen Sie einen Tagesausflug von Cancùn nach Río Lagartos. In der salzreichen Lagune können Sie bei einer zweistündigen Bootstour Pelikane, Krokodile und Flamingos beobachten! Ein tolles Erlebnis.

• Der Besuch von Las Coloradas

Las Coloradas ist ein kleines Fischerdorf in der Nähe von Río Lagartos am Golf von Mexiko. Staubige Pisten führen durch den verschlafenen Ort. Hier befinden sich die wundersam pinken Seen und Salzberge. Mikroorganismen, Algen und Salzwasserkrebse, die zum Teil den Farbstoff Beta-Carotin produzieren, lassen das Wasser der Lagune von Las Coloradas so einmalig leuchten. Eine tolle Fotokulisse!

• Ein Ausflug nach Holbox

Eine Hippie-Insel wie aus dem Bilderbuch! Wer Entschleunigung sucht, ist hier genau richtig. Man kann super relaxen, lecker essen und wer Lust auf ein bisschen Bewegung hat, schnappt sich ein Fahrrad und erkundet die Insel.

EXTRA-TIPP:

Ein Roadtrip durch Yucatán ist von Cancún aus gut zu bewältigen, die Straßen sind gut in Schuss und nur eine Autobahn kostet eine (recht üppige) Maut-Gebühr. Wichtig: Mieten Sie Ihr Auto vorab von Deutschland aus, beispielsweise online über Sunny Cars. Der Autovermieter bietet ein Rundum-Sorglos-Paket an, mit Vollkaskoschutz mit Erstattung der Selbstbeteiligung. So reisen Sie entspannt und mit beruhigtem Gewissen.

Graffiti auf Holbox.


FOTO: PIXABAY