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ZEIT FÜR EIN UPDATE


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Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 13/2022 vom 17.06.2022

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Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 13/2022

Nein,Revolutionäres gab’s zum Auftakt der Entwickler-Konferenz WWDC nicht zu sehen. Wer etwa eine VR-/AR-Brille, ein Fernsehgerät oder gar das ominöse Apple-Auto erwartet hatte, wurde enttäuscht.

Dennoch hatte es die Keynote in sich, denn zwei Stunden lang präsentierten Tim Cook und seine Kollegen Produktverbesserungen.

iOS, iPadOS und M2-Power

Im Fokus stand iOS 16, fast die Hälfte der Show ging für die neue Version des iPhone-Betriebssystems drauf. Das Update beschert allen Apple-Smartphones ab dem iPhone 8 sinnvolle neue Funktionen, ohne am gewohnten Look zu rütteln.

Eng an iOS 16 orientiert sich iPadOS 16. Das neue System für alle passenden iPads erleichtert die Multitasking-Bedienung und die gemeinsame Arbeit an Dokumenten. Ganz klar: Apple hat aus der Pandemie gelernt und will die Team-Arbeit von zu Hause einfacher machen. Außerdem sieht Apple seine iPads (fast) schon auf ...

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... Augenhöhe mit seinen Notebooks wie dem MacBook Air.

Apropos MacBook Air: Auf der WWDC zeigte Apple eine neue Version des schlanken Notebooks. Das kommt nicht nur kantiger daher, sondern bringt mit dem M2 einen neuen, im Vergleich zum ohnehin schon ziemlich potenten M1 noch leistungsfähigeren Prozessor mit.Wenn die im Rahmen der Keynote genannten Werte stimmen, dann dürfen sich Apple-Fans auf eine neue Notebook-Rakete freuen – das COMPUTER BILD-Testlabor scharrt schon mit den Hufen.

Sichere Macs, smarte Autos

Nicht nur fürs MacBook Air kommt im Herbst auch ein runderneuertes Betriebssystem: MacOS 13 mit dem Beinamen Ventura setzt vor allem auf mehr Komfort und Sicherheit. Besonders interessant ist die neue Passkey-Funktion, die auf geeigneten Webseiten das sichere Einloggen ohne Kennwort-Eingabe ermöglichen soll. Angeblich haben Hacker und Phisher gegen das neue Verfahren keine Chance.

Ein bisschen Auto gab’s dann doch noch: Mit iOS 16 hält das neue CarPlay Einzug. Wenn die Autobauer mitspielen und diverse Telemetriedaten freigeben, dann dürfen Fahrer per CarPlay bald (fast) das gesamte smarte Auto steuern. Angeblich sind schon viele etablierte Hersteller dabei, darunter Mercedes,Audi und Porsche.

[cj/jst/me/rs]

WatchO S 9, APPLE CAR PLAY SEITE 12

iPadO S 16, APPLE PASSKEY SEITE 13

MacOS VENTURA, MACBOOK AIR 2022 SEITE 14

Gelungen: Bei Sperrbildschirm-Bildern, in denen sich die Person vorn gut vom Hintergrund unterscheidet, platziert iOS 16 die Person automatisch vor der Zeit.

iOS 16

DER iPHONE-SPERRBILDSCHIRM WIRD BUNT

Im Herbst kommt iOS 16. COMPUTER BILD hat die Beta bereits ausprobiert und verrät, was da Neues kommt.

Zwar ist iOS 16 noch nicht fertig, doch die Beta-Version lief beim Ausprobieren sehr flüssig und ohne Abstürze – noch im Juli ist sie auch für Nutzer und nicht nur für Entwickler verfügbar. iOS 16 bringt technisch keine Revolution, doch optisch fällt der Unterschied größer aus als etwa bei iOS 15 im Vorjahr. Der Grund: Apple spendiert dem iPhone einen komplett neuen Sperrbildschirm! Der sieht nicht nur besser aus, sondern bietet auch auf einen Blick mehr Information als zuvor.

Lockscreen de luxe Es reicht ein langer Druck auf den Sperrbildschirm, schon lässt sich die Optik anpassen: Schrift und Farbe der Uhrzeitanzeige sind wählbar, eigene Fotos lassen sich als Hintergrund auswählen. Es lohnt sich, ein passendes Motiv zu wählen: Ist der Hintergrund klar vom Vordergrund trennbar, platziert iOS 16 etwa die Person noch vor die Uhrzeit. Damit die Uhrzeit den Liebsten nicht auf der Stirn prangt, sollte das Foto über der Person oben etwas „Luft“ haben. Alternativ liefert Apple in der Sperrbildschirm-Galerie auch eigene Vorlagen, etwa dynamische Bilder von Erde, Mond und Weltall oder ein Wetterbild, das sich automatisch an die aktuelle Vorhersage anpasst. Erstmals lassen sich Widgets (Wetter, Kalender, Fitness und mehr) für weitere Infos auf dem Sperrbildschirm platzieren. Später sollen Apps auch Live-Aktivitäten direkt auf dem Sperrbildschirm anzeigen können – etwa Nachrichten-Ticker, aktuelle Infos zum Paket-Lieferstatus oder Sportergebnisse.

Die mit iOS 15 eingeführten Fokus-Umgebungen lassen sich fest mit eigenen Sperrbildschirmen verknüpfen: Beim Wechsel auf den „Office“-Bildschirm erscheinen dann automatisch die neuen Termine, private E-Mails und private Anrufe werden dagegen nicht mehr gemeldet.

E-Mail und iMessage mit Komfort iMessage-Nachrichten lassen sich eine Viertelstunde nach Versand noch löschen oder bearbeiten. Ein Stopp des E-Mail-Versands ist noch für einige Sekunden nach Druck aufs „Senden“-Symbol möglich. Und wie am iPad erscheint nach längerem Drücken des „Senden“-Pfeils die Möglichkeit, Datum und Uhrzeit für den Versand genau vorzugeben.

Auch das Tippen wird bequemer: So verschwindet das Tastaturfeld beim Diktieren von Texten nicht mehr, Fehler bei der Spracherkennung lassen sich so leicht per Hand ausbügeln.

Außerdem vibriert die Tastatur auf Wunsch jetzt bei jedem Tipp – das leichte Rütteln der „Haptic Engine“ fiel beim Ausprobieren dezenter und angenehmer aus als bei den meisten Android-Handys.

Apple-Watch-Fitness per iPhone

Auch iPhone-Nutzer ohne Apple Watch können ihr Bewegungspensum im Blick halten: Die Fitness-App zeigt Schritte, zurückgelegte Strecke, verbrauchte Kalorien sowie Trainings von Apps anderer Anbieter. Mit den typischen Bewegungsmotivationen der Apple Watch locken künftig also auch die iPhones. Wer mag, kann sich auch auf Herausforderungen und Fitness-Wettbewerbe mit anderen iPhone- und Apple-Watch-Nutzern einlassen. Zudem bekommt die Health-App – wie schon auf der Uhr – Listen und Erinnerungen für Medikamente. Erweitert wurden auch die Familienfunktionen. Besonders praktisch ist das Familienalbum, in dem jeder Fotos einstellen und bearbeiten darf – Apple-Gerät und genug iCloud-Speicher vorausgesetzt.

VERWENDBAR FÜR: Sämtliche iPhone-Modelle ab iPhone 8 (2017)

APPLE WATCH

WatchOS 9 MACHT DIE UHR FITTER

Neue Funktionen rüsten die Apple Watch zu einem noch besseren Gesundheitswächter und Begleiter für Sport und Alltag. Ein erster Eindruck von den Neuerungen.

Als iPhone-Ergänzung wacht die Apple Watch über Sport und Gesundheit. Das Update auf WatchOS 9 erweitert das Spektrum mit besonderem Fokus auf Trainingsfunktionen.

Hüter der Pillen – und des Herzens

Die Medikation-App protokolliert und erinnert an die Einnahme von Medikamenten. Nachts erfasst die Watch künftig neben der Schlafdauer die -tiefe. Das neue Vorhofflimmern-Protokoll ermöglicht die dauerhafte Überwachung des Verlaufs der Herzrhythmusstörung. So werden Herzprobleme eher auch ohne manuelles EKG automatisch erkannt.

Starke Möglichkeiten für Trainings

Herzfrequenzzonen: Bei einigen Sportarten, darunter Laufen, helfen endlich individuelle Herzfrequenzzonen bei der Einordnung der Belastung.

Triathlonmodus: Die Smartwatch soll automatisch merken, ob jemand gerade schwimmt, radelt oder joggt.

Intervalltraining: Es lassen sich eigene Work-outs mit Belastungs- und Ruheintervallen erstellen – in der Beta gelang das für alle Sportarten.

Feedback: Die Watch sagt etwa Tempo und Herzfrequenz akustisch an.

Laufmetriken: Mit Werten wie der Bodenkontaktzeit oder der Schrittlänge liefert die Uhr künftig weitere Daten zu Lauftrainings.

Feinschliff für die Bedienung

Wie bei jedem Update bringt Apple frische Zifferblätter und mehr Einstellmöglichkeiten für bestehende. Die Bedienoberfläche bekommt eine Tastatur und wird übersichtlicher, etwa bei eingehenden Nachrichten (siehe Foto oben). Die Kalender-App lernt Fähigkeiten hinzu.

VERWENDBAR FÜR: Apple Watch SE, Apple Watch Series 4, 5, 6 und 7

CAR PLAY

VOLLE KONTROLLE?

Bislang spielt sich CarPlay meist auf dem Display in der Mittelkonsole ab. Geht’s nach Apple, soll sich das ändern: Mit iOS 16 kommt eine neue CarPlay-Version. Und die kann nicht nur ein paar Apps ins Auto-Display spiegeln: Wenn der Hersteller entsprechende Schnittstellen freigibt, dann greift CarPlay in Zukunft auch jede Menge Telemetriedaten aus dem Fahrzeug ab. So ist es dann unter anderem möglich, auf der Tachoeinheit die Navigation von Apple Maps anzuzeigen. Auch Fahrdaten wie die aktuelle Geschwindigkeit lassen sich einbinden – aber all das gibt’s nur, wenn es der Fahrzeughersteller erlaubt. So ließe sich das Auto fast komplett mit CarPlay-Funktionen bestücken. Erste Hersteller, darunter Mercedes, Audi, Porsche, Renault und Volvo, wollen mitmachen. In welchem Umfang, ist aber nicht bekannt.

PASSKEY

LOG-INS WIRKLICH SICHER

Zugangsname und Passwort sind out: Geht’s nach Apple, ist Passkey der neue Standard. Diese Technologie wird mit MacOS Ventura eingeführt. Auf geeigneten Webseiten, die man mit dem Safari-Browser aufruft, erzeugt Passkey einen angeblich unknackbaren Code, der Webangebote ohne Übertragung des eigentlichen Kennworts entsperrt. Zur Identifikation dienen Touch ID oder Face ID. Apple will das System auch anderen Anbietern zur Verfügung stellen und ist in Gesprächen mit der FIDO-Allianz, der etwa Google und Amazon angehören.

iPAD OS

WIRD DAS iPAD JETZT ZUM MAC?

Das neue iPadOS 16 bringt viele Neuerungen von iOS 16 aufs Tablet. Zusätzlich gibt’s neue Multitasking-Funktionen. Die sind jedoch mit einer Einschränkung verbunden.

Leistungsstark, aber durch die Software etwas eingeschränkt – das beschreibt aktuelle iPads ganz gut. iPadOS 16 soll das ändern. Dazu spendiert Apple dem iPad-System endlich dringend benötigte neue Multitasking-Funktionen, von denen vor allem mobile Arbeiter profitieren.

Stage Manager für besseres Multitasking

Mit Stage Manager bringt Apple endlich flexible Fenster für iPadOS. Ist die Funktion aktiviert, lassen sich bis zu vier Apps gleichzeitig auf den Bildschirm bringen. Die liegen übereinander und lassen sich jeweils hin und her bewegen. In einer Seitenleiste zeigt das System weitere Fenster an, die Nutzer einfach in die Mitte des Geschehens ziehen können.

Eine Überraschung gab’s noch für Nutzer, die ihr iPad als Hauptarbeitsgerät verwenden: Die beglückt Apple endlich mit einer vernünftigen Anbindung für externe Bildschirme. Bislang konnte das Tablet Inhalte bloß auf dem großen Monitor spiegeln. Nur wenige Apps – etwa Keynote – profitierten vom externen Display. Das ändert sich dank Stage Manager: Ist das iPad an einen Bildschirm angeschlossen, erweitert sich das Multitasking auf acht parallel geöffnete Apps. Vier laufen auf dem iPad, vier zeigt das externe Display an. Die bittere Nachricht: Der Stage Manager funktioniert nur auf Geräten mit M1-Prozessor, also den aktuellen Pro-Tablets und dem iPad Air von 2022.

Wetter-App fürs iPad

Mit Freeform bringt Apple eine neue App zur Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen. Nutzer teilen dafür Boards für ihre Kollegen, sodass jeder seine Ideen zur Arbeitsgruppe beitragen kann. Natürlich funktioniert auch der Apple Pencil bei der Arbeit mit der Freeform-App, Teammitglieder dürfen aber auch per Tastatur und anhand von digitalen Klebezetteln am Brainstorming teilnehmen. Apple bringt zudem eine eigenständige Wetter-App aufs iPad. Bislang gab’s an vorab installierten Möglichkeiten nur ein Wetter-Widget. Neue Funktionen bereichern künftig das Game Center. Freunde lassen sich bald via SharePlay parallel zum Zocken per FaceTime-Anruf hinzuschalten. Auch die Mail-App bekommt ein Update.

Wie unter iOS 16 dürfen Nutzer auch hier den Sendevorgang noch nach Druck auf den Sende-Button widerrufen. Außerdem lässt sich der Zeitpunkt des Versands künftig bei Bedarf im Voraus festlegen. Prima auch: Das System erkennt, wenn der Nutzer vergessen hat, den richtigen Anhang an die Mail zu hängen. Und wer gerade keine Zeit hat, auf bestimmte Nachrichten zu antworten, der setzt die Mails auf Wiedervorlage. All das klappt jedoch erst ab Herbst, wenn iPadOS 16 erscheint.

VERWENDBAR FÜR: iPad 5, iPad mini 4, iPad Air 3, iPad Pro 2015 oder neuer

MacOS

MacOS VENTURA SETZT AUF KOMFORT

Weil die Arbeit mit mehreren Fenstern schnell unübersichtlich wird, sorgt Apple mit MacOS Ventura für Ordnung auf dem Screen. Es gibt aber noch mehr zu entdecken.

Wer Mail-App, Browser, Notizen und Textverarbeitung gleichzeitig auf dem Mac geöffnet hat, verliert schnell die Übersicht. Deswegen gibt’s im Betriebssystem MacOS Ventura den Stage Manager. Wie auf dem iPad (siehe Seite 13) soll die Funktion für Ordnung sorgen: Kleine Fenster aller geöffneten Programme erscheinen übersichtlich am linken Bildschirmrand. Klicken Nutzer auf eins, wandert es in die Bildmitte. Auch die Arbeit mit mehreren Apps ist so möglich.

Zudem bringt Apple seine Geräte weiter zusammen: Dank „Handoff“-Funktion können Nutzer künftig FaceTime-Anrufe vom iPhone an den Mac übergeben und das Gespräch am Computer fortführen. Die Spotlight-Suche bekommt neue Vorschaufunktionen (siehe Bild rechts) und Aktionen. Nutzer können etwa Dokumente erstellen und Timer starten.

Auch Gamer profitieren vom MacOS-Update: Mit Metal 3 hält eine neue Grafik-Engine Einzug in Ventura. Außerdem kündigte Apple Umsetzungen der Blockbuster-Titel „Grid Legends“ von EA und „Resident Evil Village“ von

VERWENDBAR FÜR: MacBook, iMac (Pro) und MacBook Pro ab 2017, Mac mini, MacBook Air ab 2018, Mac Pro ab 2019

MACBOOK AIR UND PRO

DER KLASSISCHE KEIL IST GESCHICHTE

Beim neuen MacBook Air macht Apple vieles anderes. Das Notebook bekommt ein frisches Design und den neuen M2-Prozessor. Auch ein MacBook Pro gab’s zu sehen.

Beim neuen MacBook Air verabschiedet sich Apple von der typischen Keilform älterer Generationen. Stattdessen sieht das neue Air aus wie die Light-Version der „MacBook Pro“-Modelle aus dem Herbst 2021. Das zeigt sich nicht nur am Gehäuse, sondern auch an der Aussparung im Bildschirm, in der die Webcam sitzt. Trotz des neuen Designs bleibt das Notebook schlank, in geschlossenem Zustand kommt es auf nur 11,3 Millimeter, und laut Apple wiegt es 1,2 Kilogramm.

Weniger spektakulär fällt das Upgrade beim neuen MacBook Pro mit 13-Zoll-Bildschirm (33 Zentimeter) aus. Die Technik steckt im alten Gehäuse mit Touch Bar. Den MagSafe-Ladeanschluss oder eine Bildschirmaussparung für die Webcam gibt’s hier nicht.

Was beide Geräte gemeinsam haben: Den Takt gibt der neue M2-Prozessor an. Der kommt mit acht Rechen- und bis zu zehn Grafikkernen. Lediglich in manchen MacBook-Air-Modellen steckt der M2 mit nur acht Grafikkernen.

Die Ausstattung deckt sich ansonsten: Bis zu 24 Gigabyte Arbeits- und 2 Terabyte SSD-Speicher sind möglich. Preislich startet das Air bei 1499, das Pro bei 1599 Euro. Die Auslieferung soll im Juli starten.