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Zen in der Praxis


ColorFoto - epaper ⋅ Ausgabe 5/2018 vom 11.04.2018

Asus ZenFone 4 Pro. Asus schickt ein Smartphone mit integrierter Highend-Kamera ins Rennen. Herzstück: eine 12-MP-Weitwinkelkamera 1,7/3,95 mm (25 mm KB) und eine 16-MP-Normalbrennweite 2,6/5,54 mm (50 mm KB).


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Bildquelle: ColorFoto, Ausgabe 5/2018

Mit der ZenFone-4-Serie will Asus zu den Platzhirschen Apple, HTC, Huawei und Samsung aufschließen. Wer mit dem Kauf eines solchen Geräts liebäugelt, sollte auf die verschiedenen Namen achten: Unser ZenFone-4-Pro-Testgerät für 800 Euro mit der Bezeichnung ASUS_Z01GD heißt auf der Web seite auch ZS551KL. Zum Testzeitpunkt lief bei uns Android 7 – Asus will Version 8 jedoch bald nachrüsten.
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Mit der ZenFone-4-Serie will Asus zu den Platzhirschen Apple, HTC, Huawei und Samsung aufschließen. Wer mit dem Kauf eines solchen Geräts liebäugelt, sollte auf die verschiedenen Namen achten: Unser ZenFone-4-Pro-Testgerät für 800 Euro mit der Bezeichnung ASUS_Z01GD heißt auf der Web seite auch ZS551KL. Zum Testzeitpunkt lief bei uns Android 7 – Asus will Version 8 jedoch bald nachrüsten.
Die Hardware-Ausstattung ist vom Feinsten: Ein Snapdragon-835-Prozessor von Qualcomm und 6 GB Hauptspeicher sorgen für eine Bildfolgezeit von 3,4 s für 10 RAWs. Unser Testgerät hatte 128 GB Speicher, per microSD kann aufgerüstet werden. Zum Schutz gegen mechanische Beschädigungen ist das Glas ein stabiles Corning Gorilla Glass, leider ist das Gehäuse nicht spritzwasserdicht. Der Lithium-Polymer-Akku ist ein Kraftpaket mit 3600 mAh. Das reicht auch mal für eine längere Foto- oder Video-Session.
Angenehm geformt und schön anzufassen mit all den gefälligen Radien und Schrägen ist das Gehäuse. Fast zu perfekt, denn das immerhin 175 g schwere Gerät ist glatt wie ein Fisch und gibt keinen guten Halt. Ohne Schutzhülle hatten wir immer ein mulmiges Gefühl. An der Vorderseite in einer Vertiefung unter dem Display sitzt der Fingerprint-Sensor, der zuverlässig funktioniert.
An der Kamerarückseite verrichten zwei Objektive, ein LED-Blitz und der Laserfokus ihren Job. Zur Weitwinkelbrennweite von 25 mm KB kommen eine Normalbrennweite von 50 mm KB sowie ein wenig sinnvolles Digitalzoom. Das auf der Asus-Webseite beworbene 10x-Zoom ist die übliche Mogel packung, die einfach nur einen kleinen Bildausschnitt nutzt – indiskutabel. Technisch besteht das WWKameramodul aus dem Sony Exmor-IMX362-Sensor mit 12 Megapixeln, Blende f1,7/3,95 mm – Google und HTC lassen grüßen. Das Normal-Kameramodul löst 16 Megapixel auf bei Blende f2,6 und 5,54 mm, was zusammen mit den kleineren Pixeln bei nachlassendem Licht negativ auffällt. Im Modus „Super Resolution“ rechnet das Asus vier Aufnahmen zu einer mit 46 Megapixeln zusammen. Das klingt toll, ist es in der Praxis aber nur bedingt: Die Bilder zeigen zwar etwas mehr Details als ihre 12-MegapixelÄquivalente, haben dafür aber auch mehr Artefakte. Unterm Strich konnten wir keine entscheidende Verbesserung beobachten.
Das 5,5 Zoll große AMOLED-Display hat 1920 x 1080 Pixel – Seitenverhältnis 16:9 – und natürliche Farben. Seine Winkelabhängigkeit ist enorm gut, sogar bei extremen Betrachtungswinkeln verändern sich Helligkeit und Farbe fast nicht. So schön das Display in Räumen und bei bedecktem Himmel auch ist, die Wahrheit zeigt sich beim Fotografieren im Freien. Liegt dann, wie bei unserem Test, Schnee oder sind große reflektierende Wasserflächen in der Nähe, hört der Spaß auf. Auf dem Display ist kaum mehr etwas zu erkennen, ganz zu schweigen von den Symbolen zur Konfiguration der Kameras.

JPEG – 1,7/3,95 mm, ISO 25, 1/3378 s


JPEG – 2,6/5,54 mm, ISO 25, 1/915 s


Zweifachzoom
Links eine Aufnahme mit der 1,7/3,95-mm-Optik (25 mm KB), rechts von dem gleichen Standort eine Aufnahme vom 2,6/5,54-mm-Objektiv (50 mm KB). Der Umrechnungsfaktor der beiden Brennweiten beträgt nur 1,4. Da der zweite Sensor kleiner ist, verengt dies den Bildwinkel zusätzlich, was einer verdoppelten Brennweite entspricht. Der Trick mit dem kleineren Sensor erhöht das Bildrauschen und die Verwacklungsgefahr.

Bedienung

Asus spendiert dem ZenFone 4 Pro gleich zwei Kamera-Apps: die App „Selfie Master“ für die Frontkamera erlaubt – dem aktuellen Trend folgend – gleich eine „Verschönerung“ von Selfies zum Hochladen auf Instagram und Co. Viel Effekt, wenig Nutzen. Umso erfreulicher, dass sich die App für die Hauptkamera an den Bedürfnissen von Fotografen orientiert. Das Menü für die automatischen Kamerafunktionen ist einfach und überschaubar, Symbole und Bezeichnungen sind verständlich. Neben gut funktionierenden Automatismen gibt es die Möglichkeit, alle relevanten Aufnahmeeinstellungen manuell vorzunehmen. Durch einen Wisch am Display gelangt man in tiefere Einstellebenen. Im manuellen Modus ist neben JPEG auch das RAW-Format möglich. Insgesamt ist die App gut bedienbar, alle wichtigen Informationen zu Belichtung, gewähltem Bildformat oder auch ein Histogramm und ein Horizont werden eingeblendet. Die eingestellten Werte werden jedoch etwas klein dar gestellt, und wenn der Fotograf vom Quer- ins Hochformat wechselt, drehen sich die Angaben nicht mit. Nicht selbstverständlich ist, dass Asus sowohl eine Zeit- als auch eine ISO-Automatik einbaut.

DNG bearbeitet – 1,7/3,95 mm, ISO 25, 1/900 s


DNG unbearbeitet – 1,7/3,95 mm, ISO 25, 1/900 s


HDR-JPEG – 1,7/3,95 mm, ISO 25, 1/900 s


DNG gegen HDR-JPEG
Die drei Bildausschnitte vergleichen ein HDR-JPEG mit einem unbearbeiteten DNG und einem bearbeiteten. Das unbearbeitete DNG wirkt bei Asus völlig fahl, doch mit ein wenig Bearbeitung zeigt es deutlich mehr Details als das HDR-JPEG.

Punkte lässt die Kamera beim Autofokus liegen – hier klaffen Tiefseegräben zwischen Anspruch und Realität. „Die Hauptkamera des ZenFone 4 Pro integriert mit TriTech+ ein blitzschnell reagierendes Autofokussystem. Ob Schnappschuss oder ein sich bewegendes Objekt – das Pro stellt Ihr Motiv in 0,03 s scharf“ ist auf der Webseite zu lesen. Zwar erlaubt der Dual-Pixel-Aufbau einen Phasenkontrast-AF auf dem Sensor, aber schon in der Praxis fühlte sich das Fokussieren zäh an. Und der Labortest nagelte es dann fest: 0,75 s bei 800 Lux und 0,96 s bei 30 Lux.

Bildqualität

Das Asus ZenFone 4 Pro liefert sehr gute Bilder – mit vergleichbarem Sensor kommt es sehr nah, aber nicht ganz an das HTC U11+ heran. Bei der Auflösung liegt das HTC geringfügig vor dem Asus. Relevanter ist der deutlich stärkere Randabfall des Asus. Auch bei den Dead-Leaves-Werten hat das HTC meist die Nase knapp vorn – nicht aber bei hohen Kontrasten und wenig Licht. Dagegen punktet das Asus beim Rauschen. All dies gilt für die Weitwinkeloptik. Das Asus gehört aber zu den wenigen Smartphones, die nicht nur einen zweiten Sensor mit längerer Brennweite bieten, sondern diesen Sensor auch im Pro-Modus für DNGs aktiviert lassen. Ein Samsung Note 8 beispielsweise schaltet für DNGs den zweiten Sensor aus. Bei viel Licht ist die Bildqualität dieser zweiten Asus-Kamera mit 50 mm KB-Brennweite sichtbar besser als die der Hauptkamera mit einer KB-Brennweite von 25 mm, da der zweite Sensor mit höheren Auflösungs- und DL-Werten punktet. Hinzu kommt ein geringerer Randabfall. Allerdings arbeitet die 50- mm-Optik mit Blende 2,6 statt 1,7 und mit kleineren Pixeln. Sobald das Licht nachlässt, muss die „lange” Brennweite deshalb zu deutlich höheren ISO-Werten wechseln, was das Rau schen anhebt und die Detailauflösung sichtbar senkt.

Startech Kartenleser: Kleiner großer Helfer

Kompakte Kartenleser gibt es viele, nicht selten bekommt man sie sogar zu etwas teureren Karten gleich mitgeliefert. Das Besondere am Startech-Kartenleser für 18 Euro ist, dass er gleich zwei USB- Stecker hat: Zum einen bietet er den gewöhnlichen Typ A, wie man ihn an PCs, TV-Geräten und anderer Heim-Technik findet. Zum anderen ist der in Smartphones und Tablets verbreitete Typ C integriert. Das macht den Kartenleser zu einem interessanten mobilen Begleiter für Fotografen. Bilder können unterwegs am Smartphone/Tablet betrachtet und bearbeitet werden, ohne dass sie von der Karte bewegt oder eben schnell kopiert/verschoben werden. Dank USB 3.0 erreicht der Kartenleser theoretisch eine Übertragungsgeschwindigkeit von 300 MB/s. Der Typ-A-Stecker ist abwärtskompatibel. Als Speichermedien werden microSD/SDHC/SDXC und SD/SDHC/SDXC-Karten unterstützt. Äußerlich ist der Startech-Kartenleser im schwarzen Gehäuse und mit der Größe eines USB-Sticks zwar nicht besonders elegant, aber zweckmäßig und auf den ersten Blick auch ausreichend robust. Mit seinen kompakten Abmessungen und nur 12 g Gewicht trägt er kaum auf – egal, ob in der Jacke oder in einem Rucksack.
Bei der Geschwindigkeit spielt natürlich auch die Speicherkarte eine Rolle. Wir haben für unseren Test eine Lexar 2000x SDHC- und eine Lexar 1800x micro SDHC-Karte mit 260 MB/s beziehungsweise 245 MB/s maximaler Schreibgeschwindigkeit gewählt – die Sieger aus unserem letzten Speicherkartentest. An Rechnern mit USB 3.0 brauchte der Kartenleser rund 3 s, um zum Beispiel Fotos mit 2,75 GB von der Karte auf die Festplatte zu kopieren, beziehungsweise circa 38 s in umgekehrter Richtung. Etwas komplizierter ist es bei Smartphones – da hier sowohl die Hardware- als auch die Software-Unterschiede groß sind. Bei einem Mittelklasse-Modell mit Android 7.1.1 und „Dateimanager +“ funktionierte die Übertragung problemlos – dauerte allerdings etwa 11 Minuten.

Flexibel
Der Kartenleser punktet mit zwei USB-Anschlüssen. So lässt er sich am Rechner und an einem mobilen Gerät mit USB-Typ-CBuchse betreiben.


Fazit: Der Startech-Kartenleser ist eine flexible Lösung für unterwegs – arbeitet je nach verwendetem Smartphone aber nicht immer unbedingt schnell. whe
www.startech.com

Einstellungssache
Das Hauptmenü (1 ) bietet per Wisch Zugriff auf tiefere Einstellebenen. Wer nicht alles der Programmautomatik (2 ) überlassen willl, kann fast alle Parameter bei den manuellen Einstellungen (3 ) wählen. Helligkeit und Farbe des Displays lassen sich bequem anpassen (4 ).

Bei gutem Licht zogen wir zur Fototour durch die Memminger Altstadt und hatten keinen Anlass zur Klage – die Bilder sind hervorragend. Schon die JPEG-Aufnahmen sehen gut aus, auch wenn durch die vergleichsweise harte Abstimmung ein paar Details verlorengehen. Das DNG-Format kitzelt gerade bei Bildern mit hohem Kontrast – wie den Gegenlichtaufnahmen im Schnee – sichtbar mehr Details heraus.
Einen Porträt-Modus bietet das Zen-Fone 4 ebenfalls – ähnlich dem, den Google dem Pixel 2 XL spendiert hat. Nach Angabe von Asus werden dazu beide Hauptkameras gleichzeitig genutzt. Leider ist dieses Prinzip nicht annähernd so gut wie die KI-Lösung des Pixel 2 XL. Vor allem bei wenig Licht dauert nicht nur der Aufnahmevorgang gefühlt endlos, auch die Bildqualität lässt zu wünschen übrig. Die Rate an unscharfen und verwackelten Fotos ist in diesem Modus schlicht zu hoch.

Fazit

Das Asus ZenFone 4 Pro ist ein hübsches Smartphone mit topaktueller Hardware. Die verschiedenen Brennweiten sind in der Praxis ausgesprochen nützlich, das langsame AF-Tempo aber leider genauso nervig. Da andere Smartphones mit ähnlicher Hardware hier deutlich besser sind, könnte womöglich ein Software-Update das Problem beheben. Da das Asus als eines der ganz wenigen Smartphones auf dem Markt auch die zweite Brennweite für DNGs öffnet, erhält es einen Kauftipp.

Pixel 2XL DNG 12 MP, 1,8/4,45 mm, ISO 51, 1/730 s


Asus Zenfone 4 Pro SRES JPEG 46 MP, 1,7/3,95 mm, ISO 25, 1/270 s


Asus Zenfone 4 Pro DNG 12 MP, 1,7/3,95 mm, ISO 25, 1/270 s


Asus Zenfone 4 Pro JPEG 16MP, 2,6/5,54 mm, ISO 25, 1/50 s


Zoom gegen Super-Resolution
Im Super-Resolution-Modus setzt Asus vier Aufnahmen zu einem Bild mit fast 46 MP (7832 x 5872 Pixel) zusammen. Die Testbilder vergleichen ein DNG (12 MP) des Pixel 2 XL (1 ) mit einem DNG (12 MP) aus dem Asus (3 ), mit einem Super-Resolution-JPEG (46 MP) (2 ) sowie mit einem zweiten DNG (16 MP) (4 ) vom Asus, das mit der zweiten Brennweite aufgenommen wurde. Alle vier Bilder sind vom gleichen Standort aus fotografiert. Um immer den gleichen Ausschnitt zu zeigen, mussten wir in die 12-MP-Bilder circa doppelt so stark zoomen wie in die beiden anderen. Das Pixel-DNG (1 ) zeigt eine etwas bessere Feinzeichnung als das Asus-DNG. Das Super-Resolution-JPEG (2 ) bringt trotz vierfacher Pixelzahl keinen relevanten Vorteil bei der Feinzeichnung – was auch unseren Messwerten entspricht. So steigt zwar der Wert für die Auflösung um gut 100 LP, doch sinken zugleich die DL-Werte, also die Feinzeichnung. Das Zoom-Bild (4 ) zeigt mehr Details, es ist also dem nach Pixeln ebenbürtigen Ausschnitt des Super-Resolution-Bilds klar überlegen.

Maßgeschneiderte Vielfalt
Die Kamera-App orientiert sich an den Bedürfnissen von Fotografen. Auch manuelle Einstellungen sind an vielen Stellen möglich.


Testergebnisse RAW
Bei genügend Licht liefert die KB-Brennweite 50 mm die besten Werte: Die Auflösung ist in der Bildmitte höher, der Randabfall geringer als bei 25 mm (KB). Zudem verläuft bei 50 mm die Kurve für die niedrigkontrastigen Dead Leaves deutlich höher. Damit kommt zu der höheren Auflösung eine sichtbar bessere Feinzeichnung. Zugleich bleiben die Artefakte unter den Werten für die Weitwinkelbrennweite.

Erläuterung der Messwerte:
Bei Auflösung und Dead Leaves (DL) stehen hohe Messwerte für hochaufgelöste Bilder mit guter Feinzeichnung. Die Messwerte für Artefakte und Rauschen – beides sind Bildstörungen – sollten möglichst niedrig sein. Hohe Dynamik-Werte signalisieren eine gute Zeichnung in Lichtern und Schatten. Im Fall der Chrominanz weisen Werte um 10 auf eine gute, aber auch nicht übertriebene Farbsättigung kontrastreicher Strukturen hin. Der Farbverlauf über das Bildfeld – etwa ein Blaustich in den Ecken – sollte wie die Delta-E-Werte für Farbgenauigkeit und Hauttöne niedrig sein. Gleiches gilt für Vignettierung (dunkle Bildecken) und Verzeichnung (krumme Linien am Bildrand).


Fotos: Hersteller, Image Engineering, Erich Baier, Reinhard Merz, Werner Lüttgens