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ZOCKEN OHNE GRENZEN


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Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 25.02.2022

Cloud-Gaming

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Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 5/2022

5 ANBIETER IM TEST

WIE STEHT ES 2022 UMS CLOUD-GAMING?

Egal ob Filme, Serien oder Musik: Bei den meisten Menschen kommt die Unterhaltung heute per Stream aus der Cloud. So lassen sich Inhalte jederzeit auf Handy, Tablet, PC oder TV abrufen. Noch nicht ganz so selbstverständlich, aber ebenfalls möglich ist das bei Spielen. Doch wie gut klappt Cloud-Gaming wirklich? COMPUTER BILD hat die Dienste der Riesen Google, Sony, Microsoft und Nvidia sowie Außenseiter Shadow getestet.

Technisch herausfordernd

Ein wichtiger Unterschied zum Film- oder Audio-Streaming: Beim Gaming fließen Daten in beide Richtungen. Die Dienste müssen nicht nur Bild und Ton zum Gamer senden, sondern auch seine Eingaben an Tastatur und Maus, Game-Controller oder Touchscreen möglichst ohne Verzögerung im Spiel umsetzen. Eine geringe Latenz (siehe Seite 74 unten) sorgt also für ein gutes Spielgefühl. Natürlich brauchen ...

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... Zocker außerdem eine schnelle Internetverbindung, um das Videosignal in möglichst hoher Auflösung zu empfangen. Innerhalb einer Stunde Spielen fließen bis zu 15 Gigabyte durch die Leitung. Gaming mit Mobilfunkdaten ist daher nur bedingt möglich beziehungsweise schnell teuer.

Die Internetverbindung zu Hause hat in der Regel unbegrenztes Datenvolumen und sorgt meist auch für eine stabilere Übertragung. Für das beste Cloud-Gaming-Erlebnis sollten Zocker also im heimischen Netz bleiben.

Die einzige Hürde sind hier die Mindestanforderungen an die Bandbreite. Sonys PlayStation Now gibt sich mit 5 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zufrieden. Wer etwa über Google Stadia knackiges 4K-Streaming erleben will, braucht 35 Mbit/s oder mehr.

Wo laufen die Streams?

Bei der Wahl des Spielgeräts lassen die Anbieter dem Zocker weitgehend freie Hand. Einzig Sony zeigt sich hier etwas restriktiv und streamt die Spiele nur auf Windows-PCs sowie PlayStation 4 und PlayStation 5. PC-Zocker benötigen zudem einen Controller (ab 12 Euro).

Eine Gamepad-Pflicht auf PC gilt auch für die Abonnenten von Xbox Cloud Gaming. Unverständlich, warum Spiele hier nicht mit Maus und Tastatur steuerbar sind. Auf Android-Smartphones laufen die meisten Dienste problemlos über die jeweilige App des Anbieters. Wer Spiele auf einem iPhone oder iPad streamen will, muss einen kleinen Umweg nehmen. Das liegt an den strikten App-Store-Auf lagen von Apple. Um die zu umgehen, bieten die Cloud-Dienste ihre Spiele-Streams über den Safari-Browser der Apple-Geräte an. Über die entsprechenden Websites der Anbieter sind die Angebote im Browser uneingeschränkt nutzbar.

Wer es sich einfach machen will, legt sich die jeweilige Internetseite per Tipper als Verknüpfung auf den Home-Bildschirm. Darüber greifen Zocker genauso schnell wie per App auf den Cloud-Gaming-Service zu. Neben Geforce Now laufen auch Google Stadia und Xbox Cloud Gaming mit diesem Workaround.

WAS BRAUCHE ICH FÜRS SPIELE-STREAMING?

AM TV: Fürs Cloud-Gaming am Fernseher benötigen Zocker lediglich einen Controller und ein kompatibles TV-Gerät (siehe Test-Tabelle). Falls das fehlt, lässt sich auch über Streaming-Hardware wie Nvidia Shield (Bild, Preis: 199 Euro) oder Chromecast Ultra zocken. Die streamen sogar in 4K.

AM PC: Ein Internet-Browser reicht für die Cloud-Dienste – nur PS Now verlangt das eigene Streaming-Programm. Entsprechende Software gibt es auch für Geforce Now und Shadow. Notebook-Zocker ohne Maus und Tastatur greifen zu einem Gamepad. Bei Microsoft und Sony ist das sogar Pflicht.

AM SMARTPHONE: Spätestens seit Candy Crush ist Zocken am Handy Alltag. Die Plattformen von Nvidia und Xbox bieten sogar eine angepasste Touch-Steuerung. Besser spielen lässt es sich über einen Controller-Aufsatz fürs Handy wie den Razer Kishi (Bild, Preis ab 73 Euro) oder ein gekoppeltes Gamepad.

NVIDIA VS. MICROSOFT

WER STREAMT SCHÄRFER?

Für jeden was dabei

Nicht nur das Wie ist beim Cloud- Gaming wichtig, sondern auch das Was: Die größte Auswahl an Spielen liefert PlayStation Now. Mehr als 700 Titel aus drei Konsolengenerationen (PlayStation 2, 3 und 4) sind spielbar. Allerdings sind die Spiele nicht immer ganz taufrisch – das neueste ist bereits drei Monate alt.

Das macht Sonys schärfster Konkurrent Microsoft besser. Die Masse an Spielen erreicht Xbox Cloud Gaming zwar nicht, dafür sind einige Games bereits zum Veröffentlichungstermin verfügbar. Darum sind die neuesten Titel meist nicht älter als ein paar Tage oder Wochen.

Google Stadia hat zwar ebenfalls sehr aktuelle Titel auf der Plattform, bittet dafür jedoch extra zur Kasse. Stadia bietet einige Games als Dreingabe zum Abo an. Die meisten aktuellen Spiele muss der Nutzer aber kaufen – für bis zu 60 Euro. Insgesamt 249 Titel sind auf der Plattform verfügbar. Wer Stadia Pro für monatlich 10 Euro abschließt, kann 50 davon ohne Extrakosten zocken. Gar keine Spiele sind in den Abos von Nvidia Geforce Now und Shadow enthalten. Beide Anbieter stellen ausschließlich die Rechen-Power in der Cloud bereit. Die gewünschten Titel müssen sich Gamer auf Plattformen wie Steam oder dem Epic Games Store kaufen. Gratis-Titel wie „Fortnite“ oder „Destiny 2“ lassen sich aber auch streamen.

Beim Cloud-Gaming-Dienst von Nvidia bestehen zurzeit aber ein paar Einschränkungen. Aufgrund von Zerwürfnissen mit einigen Spieleentwicklern lässt sich der Egoshooter „Call of Duty“ nicht über Geforce Now zocken.

Schärfer als die Realität

Auch die tollsten Spiele machen wenig Freude, wenn sie als Pixelbrei oder ruckelig auf dem Bildschirm landen. Nicht so bei Geforce Now – die Streaming-Qualität des Dienstes war die beste im Test. Im Rechenzentrum von Nvidia steht nämlich sehr potente Hardware. Wer das Premium-Abo RTX 3080 abschließt, streamt mit der namensgebenden High-End-Grafikkarte – und freut sich über knackscharfe Texturen und Raytracing-Effekte wie realitätsnahe Spiegelungen. Auch klasse: Streaming-typische Klötzchen im Bild (Artefakte) waren beim Test nicht zu sehen – ein Unterschied zu einer lokal vom Gaming-PC berechneten Grafik ließ sich mit dem bloßen Auge nicht ausmachen.

Am PC, Smart-TV und auf dem Smartphone ist eine maximale Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln bei einer Wiederholrate von 120 Bildern pro Sekunde möglich. Mit der Streaming-Box Nvidia Shield lässt sich sogar in 4K (3480 x 2160 Pixel) zocken.

Von einer so hohen Pixelzahl kann PlayStation Now nur träumen. Höchstens 1920 x 1080 Bildpunkte gibt der Dienst aus. Einige PlayStation-3-Spiele laufen sogar mit lediglich 1280 x 720 Pixeln. Auf einem 4K-TV mit einer Größe von 65 Zoll oder mehr wirkt das Bild dann unscharf. Zudem bilden sich deutlich sichtbare Artefakte. Die Games bleiben zwar trotzdem gut spielbar, Grafik-Fetischisten müssen aber beide Augen zukneifen – oder auf einem kleineren Full-HD-Bildschirm spielen.

LATENZZ EIT: WER IST DER SCHNELLSTE?

Bei der Verzögerung gilt: je weniger, desto besser. Denn ist sie zu groß, merken Spieler einen Versatz zwischen Eingabe und Reaktion. Top ist hier Geforce Now: Die erreichten 60 Millisekunden waren im Test so gut wie gar nicht spürbar. Die übrigen Anbieter waren langsamer und überschritten alle 100 Millisekunden.

Es zuckt

Für die Spielbarkeit ist auch die bereits erwähnte Latenz wichtig. Springt oder schießt die Spielfigur immer erst verzögert, kommt Frust auf. Im Test lag der Reaktionsversatz aller Dienste im Millisekundenbereich. Trotzdem sind die Unterschiede durchaus spürbar.Wie bei der Grafik liegt Nvidia hier mit einer kaum spürbaren Latenz von 60 Millisekunden ganz vorn. Damit ist in Einzelspieler- Titeln wie „Control“ das Gaming- Erlebnis geradezu makellos. Für schnelle Multiplayer-Shooter wie „Counter-Strike“ kann aber selbst diese Latenz noch zu hoch sein.

Sony bildet auch bei der Latenz das Schlusslicht: Mit 150 Millisekunden ist sie fast dreimal so lang wie die von Geforce Now. Bei einem schnellen Spielgeschehen ist der Versatz zwischen Eingabe und Aktion spürbar, und Kratos fühlt sich in „God of War“ teils so träge an, als trüge er im Kampf einen Bleigürtel um die Hüften.

Teures Vergnügen?

Wer niedrige Latenz und perfektes Bild will, muss dafür was hinlegen: Das Premium-Abo von Nvidia schlägt mit 200 Euro pro Jahr zu Buche, ist damit aktuell aber immer noch günstiger als eine RTX 3080 für 1300 Euro. Der teuerste Testkandidat ist Shadow. Der Cloud-Rechner kann aber auch mehr als nur spielen. Nutzer bekommen für rund 30 Euro im Monat einen vollwertigen Windows-Rechner zum Fernsteuern. Wer den nicht benötigt und nur zocken will, sollte lieber zu einem der anderen Dienste greifen. PS Now erinnert mit seinem All-inclusive-Angebot zum festen Monatspreis von 9,99 Euro an Streaming-Anbieter wie Netflix.

Xbox Cloud Gaming ist dagegen eher mit Amazon Prime Video vergleichbar. Der Streaming-Service ist nur in Verbindung mit dem Spiele-Abo Game Pass Ultimate zu haben. Für rund 13 Euro im Monat erhalten PC- und Xbox- Spieler eine Auswahl an Titeln zum Downloaden. Die Gaming- Cloud ist eher eine Zugabe, wenn auch eine sehr nützliche: Besitzer der älteren Xbox One können so auch exklusiv für Series X/S entwickelte Spiele zocken.

[rl]

FAZIT

Stadia verbindet eine große Spieleauswahl mit einer guten Streaming- Qualität und erringt so den Testsieg. Dafür langt Google aber auch ordentlich zu. Außer fürs Abo müssen Zocker auch noch für etliche aktuelle Titel blechen.

Das beste Spielerlebnis bietet Nvidia mit Geforce Now. Dank geringer Eingabelatenz und toller Grafik ist der Service eine ernst zu nehmende Alternative zum teuren Gaming-PC. Die Spiele müssen sich Zocker zwar separat zulegen – dafür haben sie aber die Wahl, wo sie die einkaufen.

FÜR ALLE „DESTINY 2“ LÄSST SICH KOSTENLOS STREAMEN

KOMMENTAR

Robert Ladenthin Redakteur

„Cloud-Gaming hat viel Potenzial, es hapert aber oft am Internet.“

Top-Gaming-Hardware ist aktuell sündhaft teuer – oder ausverkauft. Da müssten die Zocker den Cloud-Gaming-Diensten nur so zulaufen. Aber leider gibt es in der schönen neuen Streaming-Welt aber ein Problem: das Internet. Nicht jeder Gamer hat eine Leitung mit stabilen 35 Mbit/s. Und ein mieses Internet bedeutet ein mieses Spielerlebnis. Konsolen und Gaming-PCs haben also noch lange nicht ausgedient.

CLOUD- GAMING 2022

Vor zwei Jahren war der Hype ums Cloud- Gaming riesig. Erste Anbieter ziehen sich jedoch bereits wieder zurück.

Magenta Gaming: Der von der Telekom ins Leben gerufene Dienst erhielt im vorherigen Test ein Befriedigend (2,9). Ende Februar ist für Magenta Gaming Schluss.

Vortex GG: Hinter dem polnischen Anbieter stand ein spannendes Konzept: Der Service bot eine kleine Auswahl an Spielen im Abo an, zusätzlich ließen sich Titel von Steam und mehr einbinden. Ebenfalls Ende Februar gehen die Server vom Netz.

Google Stadia: Google schrumpfte das Stadia-Personal um 80 Prozent. Der Konzern möchte seine Streaming-Technik vorrangig anderen Firmen wie dem Fitnessgerätehersteller Peloton anbieten. Cloud-Gaming soll bis auf Weiteres wie gewohnt weiterlaufen – fragt sich, wie lange noch.

CLOUD-GAMING-DIENSTE IM VERGLEICH

1 GOOGLE STADIA

Preis: 9,99 Euro

Günstigere Variante: kostenlos

Google Stadia holt sich erneut den Testsieg. Der Service überzeugt mit seiner guten Spielbarkeit. Die Titel laufen flüssig, und eine Latenz zwischen Eingabe und Umsetzung auf dem Bildschirm ist kaum spürbar. Die Spieleauswahl überzeugt ebenfalls. Allerdings müssen Zocker neuer Titel im Store von Stadia kaufen. Sollte Google beim Dienst den Stecker ziehen, sind also auch die gekauften Games weg – bitter.

+ 4K-Streaming, gutes Spielgefühl, viele Games, Basisversion gratis.

- Wenige Spiele im Abo, akzeptiert nur Spiele aus dem Stadia Shop.

2 XBOX CLOUD GAMING

Preis: 12,99 Euro

Günstigere Variante: keine

Für Xbox Cloud Gaming müssen Zocker die teurere Ultimate-Variante des Game Pass abonnieren. Fürs Geld bekommen sie eine riesige Auswahl hochwertiger Spiele. Ausbaufähig ist hingegen die Streaming-Qualität von Xbox Cloud Gaming. Verwaschene Bilder und eine spürbare Verzögerung bremsen den Spielspaß. Ebenfalls ärgerlich und zudem unverständlich ist, dass eine Steuerung per Maus und Tastatur am PC nicht möglich ist.

+ Gute und große Auswahl an Spielen, auf vielen Geräten nutzbar.

- Latenz etwas spürbar, teilweise leicht unscharfes Bild.

3 NVIDIA

GEFORCE NOW

Preis: 9,99 Euro

Günstigere Variante: kostenlos

Die aktuell beste Streaming- Qualität liefert Geforce Now. Die Spiele sehen toll aus, und die Latenz ist nicht spürbar. Wer das teurere Abo für knapp 17 Euro bucht, bekommt sogar die Grafik-Power einer GTX 3080. Spiele müssen Gamer zwar über Dienste wie Steam oder Uplay selbst kaufen. Gerade jetzt, in Zeiten von schwer verfügbarer und überteuerter PC-Hardware, ist Geforce Now aber eine willkommene Alternative.

+ Geringe Latenz, sehr scharfes Bild, auf sehr vielen Geräten verfügbar.

- Etwas teuer, keine Spiele im Abo, sehr kunden- unfreundliche AGB.

4 BLADE

SHADOW

Preis: 29,99 Euro

Günstigere Variante: keine

Der teuerste Dienst im Test bietet die meisten Möglichkeiten. Kein Wunder, denn Shadow ist ein PC in der Cloud. Der lässt sich etwa auch für Videoschnitt oder Fotobearbeitung nutzen. Das klappt auf allen erdenklichen Geräten, genau wie das Spielen: Hier liefert Shadow saubere Streams mit einer geringen Latenz. Anders als bei Geforce Now, sehen die Games mit Shadow aber nicht ganz so hübsch aus, weil „nur“ eine GTX 1080 am Werkeln ist.

+ Gute Streaming-Qualität, überall nutzbar, mehr als Spielen möglich.

- Sehr teuer, keine Spiele im Abo, keine Kinderschutzfunktion.

5 PLAYS PLAYSTATION NOW

Preis: 9,99 Euro

Günstigere Variante: keine

Sony bietet bei PlayStation Now ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mehr als 700 Spiele aus drei Konsolengenerationen lassen sich abrufen – und das für 10 Euro im Monat. Allerdings dürfen nur Play­ Station- und Windows-Nutzer zocken. Und das auch nur bei einer mäßigen Streaming-Qualität: Alte Titel laufen teilweise mit lediglich 1280 x 720 Pixeln, und selbst bei einer schnellen Verbindung ist ein Zeitversatz spürbar.

+ Sehr große und gute Spieleauswahl, Titel lassen sich herunterladen.

- Teilweise sehr matschiges Bild, nur auf wenigen Geräten verfügbar.