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Zubehör für Video-Blogger


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fotoMAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 80/2022 vom 15.07.2022

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Ganz so entspannt wie es hier den Anschein hat ist die Produktion eines Vlogs nicht. Aber die in unserem Artikel vorgestellte Technik erleichtert vieles.

Es ist verblüffend, wie viele Möglichkeiten die Foto- und Videotechnik heute selbst im Hobbybereich bietet. Viele Aufnahmetechnologien, die noch vor wenigen Jahren Profis mit großem Budget vorbehalten waren, sind inzwischen erschwinglich geworden. Doch mit den erweiterten Möglichkeiten steigen auch die Ansprüche des Publikums. Als die erste Vlogger-Generation vor einigen Jahren YouTube und ähnliche Kanäle für sich entdeckte, genügte noch eine Kamera oder ein Smartphone mit einem Tischstativ, um die Zuschauer anzulocken – immer vorausgesetzt, dass die Inhalte stimmten. Wer sich heute noch mit seinen Videobotschaften durchsetzen möchte, muss deutlich höhere Hürden nehmen. Doch mit der richtigen Ausstattung ist auch das problemlos möglich. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie viele Tipps zu praktischen Ausrüstungs-Ergänzungen, die Ihre Vlogging-Aufnahmen auf ein neues Level bringen. ...

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DIE GRUNDAUSSTATTUNG

Ein Tischstativ eine Kamera mit Videofunktion und ein Computer oder ein Tablet, um die Aufnahmen zu einem Beitrag zusammenzuschneiden und auf eine Videoplattform hochzuladen – mehr ist nicht unbedingt nötig, um einen Vlog an den Start zu bringen. Doch die Tücke steckt wie so oft im Detail.

Immer mehr Hersteller bieten spezielle für Vlogger optimierte Kameras mit seitlich ausklappbaren Monitoren an, häufig auch im Kit mit passendem Zubehör wie Mikrofon oder Ministativ (siehe Seite 68 und fM 11/21). Noch flexibler als mit dem Klappmonitor ist man mit einem externen Monitor, der über den bei praktisch allen aktuellen Kameras vorhandenen HDMI-Anschluss das Sucherbild wiedergibt. Dafür können Sie zum Beispiel einen PC-Bildschirm einsetzen, der Ihnen eine besonders große Vorschau bietet. Aber es gibt auch speziell für diesen Zweck hergestellte Monitore, die trotz kompakter

Ausmaße eine gute Beurteilung des Motivs erlauben. Bei Amazon gibt es zum Beispiel den besonders preiswerten (ca. 180 Euro) Lilliput A7s mit einer Diagonale von knapp 18 Zentimetern. Dieser kann ein Full-HD-Videobild darstellen und lässt sich mit einem Akku betreiben. Der Vorteil: Das Gerät lässt sich auch auf dem Zubehörschuh der Kamera befestigen – Positionsveränderungen sind dadurch einfacher umzusetzen. Und für unterwegs ist der Akkubetrieb natürlich von großem Vorteil. Die Modelle von Atomos verfügen über viele praktische Vorschaumodi und können auch auf Festplatte aufzeichnen.

Kameras mit integrierter Netzwerkfunktion bieten auch die Möglichkeit, eine Vorschau drahtlos über ein Smartphone oder ein Tablet anzuzeigen. Oft lassen sich Videoaufnahmen so auch extern starten und stoppen. Der Nachteil dabei: Die Verbindung aufzubauen, und dann auch aufrecht zu erhalten, kann etwas aufwändig sein – wer vor der Kamera fokussiert und gelassen wirken will, möchte sich nicht zu sehr von der Technik ablenken lassen. Eine zuverlässige Alternative können Nutzer von Android-Systemen verwenden: Verbinden Sie eine externe USB-Capturekarte (die gibt es schon für etwa 20 Euro) mit dem USB-Anschluss des Smartphones, und Sie können mit Apps wie dem gratis erhältlichen FPViewer das Vorschaubild der Kamera auf dem Smartphone oder Tablet anschauen. Dank der Kabelverbindung können Sie den Bildschirm flexibel positionieren – und so sicherstellen, dass die Belichtung stimmt – und dass Sie perfekt in Szene gesetzt sind.

Um die Kamera flexibel, aber auch stabil zu positionieren, kommen Sie ohne ein Stativ nicht aus. Das dürfte im Fundus der meisten Fotografen ohnehin vorhanden sein. Ein typisches Szenario für Vlogs ist aber die Präsentation an einem Tisch. Ist nicht allzu viel Platz zur Verfügung, kann es schwierig werden, sowohl vor als auch hinter dem Tisch genügend Raum zu schaffen, um eine ansprechende Optik zu erzeugen. Dann kann ein kompaktes Tischstativ nützlich sein. Wichtig ist auch dabei, dass es sich einerseits flexibel aufstellen lässt, andererseits aber auch stabilen Halt bietet. Entsprechende Stative gibt es von vielen Anbietern, bspw. Rollei oder Manfrotto. Auch mit einem Klemmstativ können Sie zumindest eine nicht allzu schwere Kamera gut positionieren. Einen sogenannten Magic-Arm von SmallRig mit einer flexiblen Klemmvorrichtung gibt‘s schon ab knapp 25 Euro.

DER PERFEKTE HINTERGRUND

Zur Ausstattung Ihres Produktionsstudios gehört natürlich auch der Hintergrund. Den gestalten Sie am besten so, dass ein inhaltlicher Bezug zum Thema Ihres Vlogs gegeben ist. In der Regel werden Sie sich mit einem Thema beschäftigen, das für Sie ohnehin eine wichtige Rolle spielt. Überlegen Sie, welche Accessoires für Ihre Dekoration in Frage kommen und setzen Sie diese dementsprechend in Szene. Tipp: Weniger ist hier meist mehr – zu viel Dekoration lenkt das Publikum ab. Damit der Hintergrund einen professionellen Eindruck macht, müssen Sie auch an der Ausleuchtung feilen – dazu später mehr.

Die Videotechnik schafft allerdings auch Möglichkeiten, den Hintergrund deutlich flexibler und mit geringerem Aufwand zu gestalten: Praktisch alle Videobearbeitungsprogramme bieten die Möglichkeit, vorproduzierte Fotos oder Videos als Hintergrund hinter eine Person zu setzen. Das lässt sich einfach umsetzen, wenn diese vor einem gleichmäßig ausgeleuchteten einfarbigen Hintergrund positioniert ist. Den können Sie generieren, indem Sie eine Wand entsprechend streichen. Flexibler sind Falthintergründe, die es zu erschwinglichen Preisen von verschiedenen Herstellern gibt, beispielsweise Hama, Rollei oder Walimex.

Wenn Sie diesen Weg wählen, ist für ein gutes Resultat eine möglichst gleichmäßige Ausleuchtung des einfarbigen Hintergrundes wichtig. Die erreichen Sie zum Beispiel mit großen LED-Flächenleuchten. Zweier-Sets gibt es zu Preisen ab 200 Euro. Besonders gleichmäßige Beleuchtung erhalten Sie, wenn Sie das Scheinwerferlicht von einer großen weißen Fläche reflektieren lassen – dazu können Sie zum Beispiel Styropor-Platten aus dem Baumarkt verwenden.

MEHR LICHT!

Noch wichtiger als die Inszenierung des Hintergrunds ist die Beleuchtung des eigentlichen Motivs. Auch hier gilt: Punktförmige Lichtquellen eignen sich höchstens für Effekte – etwa ein Scheinwerfer, der aus dem Hintergrund als Spitzlicht die Kontur eines Kopfes betont. Flächenförmige Lichter sorgen auch hier für ansprechendere Resultate. Wenn Sie vorrangig aus kurzer Distanz direkt in die Kamera moderieren, sollten Sie den Einsatz eines Ringlichts in Betracht ziehen. Das sorgt einerseits für eine gleichmäßige Beleuchtung und erzeugt durch die Form interessante Reflexe in den Augen. LED-Ringleuchten gibt es von zahlreichen Herstellern, relativ preiswert beispielsweise von Hama, Rollei oder Walser. Achtung: Bei Brillenträgern spiegelt sich das Ringlicht bei frontaler Beleuchtung unvorteilhaft im Glas. Grundsätzlich lassen sich viele Lichtquellen für Videoaufnahmen nutzen. Bei LED-Leuchten, die nicht speziell für Videoaufnahmen konzipiert sind, kann es zu Flackern in den Aufnahmen kommen. Dem können Sie eventuell durch eine Anpassung der gewählten Belichtungszeit und der Bildfrequenz entgegenwirken.

DER GUTE TON MACHT`S

Für erfolgreiche Videos ist die Qualität der Tonaufnahme essenziell. Deshalb empfiehlt es sich nicht, das integrierte Mikrofon Ihrer Kamera für die Aufnahmen zu nutzen – die Einstellmöglichkeiten sind dabei deutlich eingeschränkt und Sie laufen Gefahr, viele Störgeräusche mit aufzunehmen. Für das Vloggen sind deshalb vor allem Kameras geeignet, die einen Anschluss für ein externes Mikrofon haben. Wichtig für die Kontrolle ist der Kopfhörerausgang. Ein speziell für die Bedürfnisse von Vloggern angepasstes Mikrofon hat Joby seit kurzem im Programm: Das Wavo-Pro bietet bei einem Preis von 250 Euro umfangreiche Einstellmöglichkeiten – dank Bluetooth-Verbindung lässt sich der Klang sogar über eine Smartphone-App anpassen. Das Mikro kann nicht nur direkt mit der Kamera verbunden werden (vorausgesetzt, diese verfügt über einen entsprechenden Anschluss). Es arbeitet auch per USB-Anschluss direkt mit einem PC – das kann zum Beispiel für eine nachträgliche Off-Moderation interessant sein. Außerdem bietet es einen zweiten Eingang, an dem sich zum Beispiel ein Ansteckmikrofon anschließen lässt. So ist man für viele Aufnahmesituationen optimal vorbereitet. Eine ähnliche Funktionalität hat auch Rødes Videomic Go II.

Bildschirm statt Greenscreen

Schnittprogramme bieten viele Möglichkeiten, ein Video aus mehreren Ebenen zu komponieren oder sich – wie oben beschrieben – per Greenscreen vor einen virtuellen Hintergrund zu positionieren. Manchmal können konventionellere Wege hier aber zu noch überzeugenderen Resultaten führen. Wenn Sie zum Beispiel einen modernen TV-Bildschirm mit über einem Meter Bildschirmbreite besitzen, können Sie diesen als Hintergrund nutzen und sich so in beliebige Umgebungen einklinken – das ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, kann aber mit ein wenig Sorgfalt verblüffend authentisch wirken.

Ein Ansteckmikrofon – im Fachjargon meist als Lavaliermikrofon bezeichnet – gehört ebenfalls zur Grundausstattung eines Vloggers. Da sie zum Beispiel am Kragen angeklemmt werden können, erlauben diese Mikrofone auch in einem Umfeld mit Störgeräuschen gut verständliche Sprachaufnahmen. Zudem wirken sie im Bild weniger störend als große Handmikrofone. Ein praktisches Set aus zwei Lavaliermikrofonen, die ihre Signale drahtlos zu einem an der Kamera angeschlossenen Empfänger senden, gibt‘s von Joby: Das Wavo Air kostet 250 Euro – darin ist viel praktisches Zubehör enthalten.

AUSRÜSTUNG FÜR UNTERWEGS

Es gibt Themen, die sich gut vom heimischen Schreibtisch aus behandeln lassen. Deutlich dynamischer wirkt ein Vlog allerdings, wenn Sie auch Außenaufnahmen einfließen lassen – sei es, indem Sie ganze Folgen unterwegs produzieren, oder indem Sie punktuell dort filmen, wo sich das Thema am besten bebildern lässt. Ein flexibles Zoomobjektiv ist dabei oft hilfreich. Ohne lange an der Kamera manipulieren zu müssen, können Sie damit sowohl in beengten Verhältnissen einen großen Motivausschnitt einfangen als auch aus größerer Distanz Detailaufnahmen machen.

Für viele Situationen werden Sie auch hier mit einem gewöhnlichen Fotostativ auskommen. Wollen Sie die Kamera auch schwenken und neigen, empfiehlt sich mindestens die Anschaffung eines entsprechenden Videokopfes oder sogar eines speziellen Videostativs. Besonders dynamische Aufnahmen fangen Sie mit Hilfe eines Gimbals ein. Dank Stabilisierung per Motor gelingen damit selbst aus schneller Bewegung ruhige Aufnahmen. Den RSC 2 von DJI gibts für etwa 420 Euro – das Vorgängermodell Ronin SC ist schon für knapp 300 Euro zu bekommen. Wollen Sie nur gelegentlich Aufnahmen mit intensiver Bewegung einfließen lassen, kann auch der Einsatz eines Gimbals für das Smartphone interessant sein – beim Zhiyun Smooth 5 etwa bekommen Sie für 180 Euro Funktionen, die in Kamera-Gimbals nur bei deutlich teureren Modellen verfügbar sind. So lassen sich etwa die Aufnahmeeinstellungen vieler Smartphones über die Bedienelemente am Gimbal steuern. Und mit der Follow-Funktion sorgen die Stabilisierungsmotoren des Gimbals dafür, dass die Kamera die Position einer Person verfolgt, die sich vor dem Gimbal bewegt.

Der mobile Einsatz hat auch bei den Tonaufnahmen seine eigenen Tücken. Zum einen brauchen Sie für alle Mikrofone die passenden Windschutz-Aufsätze. Während bei schwachem Wind Abzüge aus Schaumstoff helfen, empfehlen sich bei stärkeren Böen Fellüberzüge. Für die Übertragung von Ton über längere Strecken eignet sich bspw. das Drahtlos-Set Wireless Go II von Røde, dank des eingebauten Displays lässt sich die aufgezeichnete Lautstärke jederzeit kontrollieren. In der Grundversion kostet es 200 Euro und lässt sich flexibel erweitern. Da bei Außenaufnahmen oft mehrere Tonquellen eingefangen werden müssen, kann der Einsatz eines externen Rekorders hier sinnvoll sein. An den H6 von Zoom (etwa 400 Euro) lassen sich zum Beispiel bis zu vier Mikrofone anschließen – und dank der manuellen Aussteuerknöpfe und Kontrollmöglichkeiten können Sie sicher sein, dass alles so klingt, wie Sie es sich vorstellen.

Verschiedene Kanäle nutzen

Auch wenn es mittlerweile schon viele erfolgreiche Vlogs gibt, bleibt noch immer genügend Platz für neue Inhalte. Es ist allerdings etwas schwierig geworden, ein größeres Publikum zu erreichen. Einige Funktionen werden etwa bei YouTube erst freigeschaltet, wenn ein Kanal über eine Mindestanzahl an Abonnenten verfügt. Deshalb ist es wichtig, möglichst viele Social-Media-Kanäle zu nutzen, um auf Ihre Inhalte aufmerksam zu machen. Denken Sie dabei an Ihr Zielpublikum: Wer sich vor allem mit Lifestyle beschäftigt, kann potenzielle Zuschauer über Kanäle wie Instagram und Pinterest erreichen. Business-Themen sind hingegen bei LinkedIn oder Xing besser aufgehoben. Auf regelmäßige Postings bei Facebook sollten Sie auf keinen Fall verzichten. Wichtig bei all diesen Aktivitäten: Beschäftigen Sie sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) und sorgen Sie dafür, dass Ihre Themen-Schlagworte in den Titeln der einzelnen Episoden und auch in den Beschreibungen möglichst oft genannt werden.

DAS PERFEKTE VLOGGING-STUDIO

Wer über genügend Platz und das nötige Budget verfügt, kann sein Vlogging-Studio in vielen Hinsichten noch weiter professionalisieren. So kann es etwa sinnvoll sein, direkt mit mehreren Kameras gleichzeitig aufzuzeichnen und die Signale direkt live zu mischen. Das geht zum Beispiel mit dem Atem Mini von Blackmagic Design. Für 350 Euro bietet der die Möglichkeit, vier verschiedene Signalquellen – neben Kameras können das auch Smartphones, Tablets oder PCs sein – und zwei Mikrofone einzubinden.

Natürlich können Sie auch mit mehreren Kameras auf Speicherkarten aufnehmen und die Videos dann am Computer oder am Tablet schneiden. Das erlaubt mehr Sorgfalt bei der Fertigstellung, ist aber auch zeitaufwändiger. Besonders intuitiv ist der Schnitt mit den Programmen iMovie und Final Cut Pro von Apple – aber auch Adobes Premiere und DaVinci Resolve von Blackmagic Design bieten enorm viele professionelle Möglichkeiten – beim Schnitt kommt es am meisten darauf an, sich mit dem Programm der Wahl bis in die Tiefe vertraut zu machen. Der Einsatz von mehreren Kameras kann hilfreich sein, um abwechslungsreiche Bilder zu erzeugen. Dabei muss nicht immer die Qualität im Vordergrund stehen. Zwischenschnitte, die etwa mit einer Webcam oder einer Actionkamera aufgenommen wurden, lockern die Produktion auf.