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ZUCHT: Pferdenachwuchs der Spitzenklasse


Mecklenburger Pferde - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 01.09.2019

(GROSS VIEGELN)Bei herrlichem Sommerwetter waren am 20. Juli die Zuschauerränge auf der gepflegten Reitanlage von Holger Wulschner schon erstaunlich gut besetzt, als um 9 Uhr die ersten Fohlen mit ihren Müttern auf den großen Reitplatz geführt wurden.


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Bildquelle: Mecklenburger Pferde, Ausgabe 9/2019

Mecklenburger Landes-Elitefohlenchampionat 2019


DIE KLEINEN SHETTYS GANZ GROSS]

Den Anfang der sogenannten PKSRassen machten die Allerkleinsten, die Shetlandponys unter 87 cm Stockmaß. In der ersten Abteilung wurden zehn Stutfohlen vorgestellt. Acht davon erhielten die Auszeichnung „Elitefohlen“, die es ab Punkten gibt. Die jeweilige Punktzahl errechnete ...

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... sich traditionell aus den Wertnoten der drei Richter Jörg Kotenbeutel, Karoline Gehring und Arnim Spierling für die Kriterien Typ, Exterieur und Bewegung. Es siegte „Chiara von den Alleegärten“ v. Elmhorst Irish Coffee aus der Zucht von Rainer u. Susanne Kohl, Brüel, mit 80,5 Punkten. Den 2. Platz belegte mit 79,5 Punkten Elly v. Ebble vant Heut aus der nicht minder bekannten Zucht von Elisabeth und Gisbert Koch. Auf den Bronze-Platz kam eine weitere Tochter des Elmhorst Irish Coffee. Sadya von den Alleegärten stammt ebenfalls aus der Zucht von Rainer & Susanne Kohl, wo der erfolgreiche Vater auch stationiert ist. Das Züchterehepaar entdeckte den Ausnahmehengst mit der Buckskin- Scheckfarbe in Bayern. Dort war er Rassesieger der Körung in Ansbach. Elmhorst Irish Coffee lieferte auch bei den Hengstfohlen den Sieger mit dem Namen Ineke von den Alleegärten, der mit 85,5 Punkten sogar die höchste Punktzahl aller in Groß Viegeln vorgestellten Fohlen erhielt. Gastrichter Jörg Kotenbeutel aus Neustadt/Dosse schwärmte: „Ein Fohlen mit großen Partien, hervorragendem Typ, großer Schulter, korrektem Exterieur und besten Bewegungen aus der Hinterhand“. Auf den nachfolgenden Plätzen rangierten die Richter einen Sohn v. Donnerhal v. Trebeital mit viel Hengstausdruck und kräftigem Fundament (Z: Gerd Danielzik, Behren-Lübchin) und einen Sohn von Cc´s Pinocio aus der Zucht von Andreas und Jessica Wagner, Warin.

In der Gruppe der Shetlandponys über 87 cm siegte bei den Stutfohlen Kara vom Mühlenkamp v. Karon aus der Zucht von Stefan Pannwitt, Neuburg. Die kleine Fuchsstute zeichnete sich mit feinem Fundament und viel Weiblichkeit aus, zeigte überragende Bewegungen aus aktiver Hinterhand und viel Mechanik in der Vorhand. Sie erhielt 80,5 Punkte, gefolgt von einem Rappfohlen v. Porthos von der Mühlbachquelle aus der Zucht von Dietmar Heinelt, der aus Sachsen- Anhalt angereist kam. Den dritten Platz in dieser Abteilung belegte mit Chica II v. Chris van´t Zand ein typvolles fuchsfarbenes Fohlen mit enormer Schulter und bemuskelter Kruppe aus der Zucht von Elisabeth und Gisbert Koch. Insgesamt wurden acht Stutfohlen vorgestellt, die alle das Elite-Prädikat erhielten. Von den neun präsentierten Hengstfohlen wurden sieben zu Elitefohlen ernannt. In dieser Abteilung siegte ein kecker Fuchsfalb- Schecke v. Ambitie van de Zandkamp aus der Zucht von Jessica Dilling, Klein Lehmhagen. Mit 77,5 lag dieses Fohlen punktgleich mit dem zweitplatzierten Elvis vom Moritzhof v. Example v. Stal Polderzicht aus der Zucht von Mareen Burmeister, Wittenburg. Hier gaben die besseren Bewegungsnoten den Ausschlag für den Sieg für „Janikos Armani“. Dritter wurde Eik vom Ibitztal, ein Rappschecke von LeeLands Mr. Eldor, dem Kommentator Kotenbeutel eine gute Dreiteilung und optimale Wachstumsphase bescheinigte. In der Abteilung der Deutschen Part-bred Shetlandponys siegte die bewegungsstarke Engelina v. Example v. Stal Polderzicht für die das Ehepaar Koch züchterisch verantwortlich zeichnet. Wenn es um Classic-Ponys geht, ist Dirk Lüth aus Krummesse schon seit vielen Jahren die erste Adresse. Sein aus Bayern importierter Elite-Hengst Jackson lieferte mit der Staatsprämienstute Nelly von Krummesse ein Sieger-Stutfohlen im hervorragenden Typ mit großem Auge, viel Ausdruck, Charme und Harmonie sowie großem Bewegungspotenzial. Mit 81,5 Punkten war es das am höchsten benotete Stutfohlen der Shetlandponys mit ihren Untergruppen. Alle Elitefohlen dieser Rassen führen ausnahmslos niederländische Gene in ihren Pedigrees.

INTERNATIONALE RASSENVIELFALT

Auch 2019 wurden dem Publikum und den Richtern in Groß Viegeln Fohlen unterschiedlicher Rassen präsentiert, die Dr. Siegfried Hoffmann am Mikrofon sachkundig vorgestellte. Von der ursprünglich aus Wales stammenden Rasse der Welsh- Ponys bewarben sich aus der Sektion A (bis 1,22 m) ein Stut- und ein Hengstfohlen und aus der Sektion B (bis 1,37 m Stockmaß) drei Stutfohlen um die Elite-Auszeichnung, die sie auch alle erhielten. Mit 84 Punkten siegte Milky W v. Montender aus der Zucht von Frank Wegner, Trinwillershagen. Ein supernobles Fohlen mit gutem Fundament, bester Typausprägung und enorm viel Mechanik, für die es Beifall auf offener Szene gab. Die Rasse der norwegischen Fjordpferde vertrat eine Tochter des Carlsson vom Eekbarg, ausgestattet mit viel Tiefe, großen Proportionen sowie Chic und Charme. Ihre Züchterin Christiane Never durfte die Elite-Plakette mit in den Stall nach Bastorf nehmen. Die mecklenburgische Rasse der Lewitzer war mit einem Stut- und drei Hengstfohlen vertreten, die alle den Elite-Titel erhielten. In dieser Abteilung siegte der enorm bewegungsstarke Otis v. Odin aus der Zucht von Mathias Wandschneider, Alt Steinbeck. Lewitzer Gene auf der Mutterseite über Munser, führt auch das mit 83,5 Punkten hoch bewertete Pinto- Stutfohlen Alina v. Avalon (Züchter Mi- chael Hüls, Wessentin). Das edle Fohlen begeisterte mit viel Aufrichtung, großer Schulter und besten Reitpferdepoints.

(Fotos: Tauchnitz)

DIE BLONDEN AUS DEM NORDEN

Die ursprünglich aus Tirol stammenden Haflinger spielten bekanntlich schon zu DDR-Zeiten in Mecklenburg eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft. Inzwischen hat sich im Land eine qualitativ hochwertige Zucht etabliert, von der man sich in Groß Viegeln ein Bild machen konnte. Alle 12 vorgestellten Fohlen erhielten den Elite-Status. Bei den Stutfohlen erreichte die typvolle Jaria H v. Artemis mit 82,0 die höchste Punktzahl. Sie zeichnete sich mit einem hübschen Gesicht, korrektem Fundament und klaren Reitpferdepoints aus. Dieses Siegerfohlen wurde von Nicole Heinrich im brandenburgischen Werneuchen gezüchtet, hat aber ihren Ursprung in der bekannten Haflinger-Zuchtstätte von Norbert Briesemeister auf der Rügen-Insel Ummanz. Das Hengst-Siegerfohlen kommt von der Insel Usedom und wurde von der Familie Bickmann gezogen. Weltregent von der Waldoase ist ein ausdruckstarker Sohn von Weltheym a.d. Staatsprämienstute Steinblume, der sich schon jetzt wie ein Hengstanwärter präsentierte.

KALIBER, KRAFT UND ADEL

Die reinen Zugpferde waren in diesem Jahr durch zwei Schwarzwälder Füchse und drei Rheinisch-Deutsche Kaltblutfohlen vertreten. Bei den Schwarzwäldern siegte mit 82,5 Punkten ein schönes Hengstfohlen mit hervorragender Aufrichtung und bester Muskulatur. Züchter und Besitzer ist Hartmut Moede aus Menzlin. Von den im Katalog aufgeführten Rheinisch-Deutschen Kaltblutfohlen sind nur 50 % in Groß Viegeln erschienen. Die höchste Bewertung erhielt mit insgesamt 79 Punkten eine Vollschwester der Siegerhengste der Kaltblutkörung in Krumke 2017 und 2018. Die kräftige Adriano- Tochter a.d. Heidi v. Helios kommt aus der Zucht von Bernd Drephal aus Malchow.

DR-PONYS, DIE STÄRKSTE FRAKTION

Das größte Aufgebot innerhalb der Pony-, Kleinpferde- und Spezialrassen lieferten die Züchter der Deutschen Reitponys. 16 Stutfohlen und 15 Hengstfohlen brachten erneut den Beweis, dass in Mecklenburg- Vorpommern eine qualitativ hochwertige Ponyzucht gepflegt wird. Bis auf eine Ausnahme erhielten alle DR-Fohlen den Elite-Titel. Alles überragend, präsentierten sich die Nachkommen des 6-jährigen Hengstes Nancho´s Golden Star aus dem Besitz von Judith Schaepe. Der mit Freya Schaepe in Dressur- und Springprüfungen Kl. A siegreiche und in Geländeprüfungen Kl. A** hoch platzierte Hengst lieferte 10 Elitefohlen, darunter die Sieger beider Abteilungen sowie die Zweit- und Drittplatzierten bei den Stutfohlen. Besser geht es wohl kaum. Das beste Stutfohlen mit dem Namen Nachttraum führt mütterlicherseits die Elitehengste Destino und Eldorrado im Pedigree. Jörg Kotenbeutel lobte die unglaubliche Typbrillanz (WN 10,0), die herrliche Dreiteilung, die Schulterfreiheit und die Leichtigkeit im Bewegungsablauf. Insgesamt erhielt das Fuchsfohlen aus der Zucht von Jens Maaß, Wulkenzin, satte 85 Punkte. Auch das zweitplatzierte Nancho-Fohlen Nadeshda aus der Staatsprämienstute Black Pearl war sehr typvoll und präsentierte sich in optimaler Entwicklung. Züchterin ist die Hengstbesitzerin Judith Schaepe, Altkalen. Das drittplatzierte Stutfohlen Nitra S von Nancho´s Golden Star aus einer Classic Dancer-Tochter stand den beiden Halbgeschwistern kaum nach. Es glänzte mit weiblicher Ausstrahlung, großen Partien und bergauf getragenen Bewegungen. Geboren wurde es in Breest bei der Zuchtgemeinschaft Schröder. 84 Punkte erhielt das Siegerhengstfohlen Nancho´s Fareed v. Nacho´s Golden Star a.d. Fateemah v. Coolmen. Das im März bei Anne Bahll im lauenburgischen Mölln geborene Fohlen zeigte sich schon sehr weit entwickelt mit viel Tiefe und bester Typausprägung. Auf den 2. Platz wurde FA Cubanito v. Coer Noble platziert. Dieser schicke Hengst der ZG Friese aus Altentreptow war im Bewegungsablauf kaum zu überbieten, zeigte viel Elastizität und eine tolle Ausstrahlung in seiner „Buckskin- Sonderlackierung“. Der dritte Platz ging an einen noblen Sohn von Da Capo, gezogen von Frank Wegner in Trinwillershagen. Vier Fohlen wurden spontan für die nächste Auktion des Ponyforums ausgewählt.

MECKLENBURGER, EINE KLASSE FÜR SICH

Der Samstag-Nachmittag gehörte den Mecklenburger Fohlen, die von Hans- Heinrich Brünung als Gastrichter sowie von der Zuchtleiterin Karoline Gehring und von Dieter Quaas beurteilt wurden. Die inzwischen noch stärker gefüllten Zuschauerränge wurden von fachkundig von Jörg Weinhold per Mikrofon über die Bewertungen informiert. Den Anfang machten acht dressurbetonte Stutfohlen, von denen sieben die Eintragung „Elite- Fohlen“ erhielten. In dieser Abteilung lieferte Helmut Frahm aus Spitzkuhn als Züchter und Besitzer die Siegerin und Reservesiegerin. Beide Fohlen stammen aus der Linie der Pia v. Piment x Astor, die als Großmutter im Pedigree erscheint. Das schwarzbraune Siegerfohlen vom Redefiner Landbeschäler Fehrbellin a.d. Sina v. Sandro Hit präsentierte sich sehr selbstbewusst mit herrlichem Gesicht, viel Kragen und Raumgriff. Das Ergebnis: 79,5 Punkte. Die Reservesiegerin v. De Niro Gold a.d. Saskia v. Sir Donnerhall war ebenfalls makellos im Typ und überdurchschnittlich im Bewegungsablauf. Den Bronze-Platz belegte eine dunkelbraune Belissimo M-Tochter aus der Zucht von Peter Vollmer, Plaaz (Kempkehof). Während der Vater in Grand-Prix- Dressurprüfungen Erfolge feiert, fließt auf der Mutterseite über den international erfolgreichen For Edition auch allerbestes Springblut.

Bei den springbetonten Stutfohlen rangierten zwei Töchter des bei René Tebbel stationierte Chacco´s Son II auf den beiden vorderen Plätze. Das Siegerfohlen aus der Zucht von Bianca und Roland Kostros, Grabowhöfe Sommerstorf, führt auch über Cellestial und Ussuri xx auf der Mutterseite allerbeste Spring-Genetik. Dieses Fohlen imponierte mit viel Aufrichtung und Schub aus der Hinterhand. Das Reservesieger- Fohlen mit dem Namen Conchita G hat mütterlicherseits den mit Thomas Voß europaweit erfolgreichen Clinton I zum Großvater (Züchter Frank Gutezeit, Klein Bünzow). Mit 80,0 war es punktgleich mit der Drittplatzierten, hatte aber etwas bessere Bewegungsnoten. Die Tochter des Celler Landbeschälers Balou Peggio aus der Zucht von Ulrich Prehl aus Putbus erhielt von Hans-Heinrich Brüning viel Lob für ihren famosen Typ im schönen Rechteckformat.

Sieger der dressurbetonten Hengstfohlen wurde Fürst Fantastic v. Fehrbellin a. d. Staatsprämienstute Farima v. Fürst Romancier u.d. Donnar v. D´Olympic, eine noble Erscheinung mit langem Widerrist und schöner Kruppe. Dieses Fohlen von der Zuchtgemeinschaft Tietze aus Hagebök zeigte im Trab Raumgriff und enorm viel Schub aus der Hinterhand. Wie bei den Stutfohlen lieferte Frank Gutezeit auch bei den Hengstfohlen einen Reservesieger. Der Vater Don Martillo war Bundeschampion 2016 der 4-jährigen Reitpferde und 2017 erfolgreich bei der WM der 5-jährigen Dressurpferde. Hans-Heinrich Brüning bezeichnete den kleinen Don Juan G als „Dressurkünstler“. Keine Überraschung auch bei der mütterlichen Abstammung. Die Staatsprämienstute Fürstenfee führt über Fürstenball, Sandro Hit und Brentano II allerbeste Dressurgenetik. Den 3. Platz belegte ein schwarzbrauner, bewegungsstarker Sohn des Elitehengstes Destano aus der Zucht von Jörg Bluhm, Ulrichshorst. Der Muttervater Casaretto war viele Jahre bei Rocco Henning in Hohenmocker stationiert und als spektakulärer Bewegungskünstler bekannt.

In der letzten Abteilung des Landeschampionats kamen am späten Nachmittag 23 springbetonte Hengstfohlen zur Vorstellung. 19 wurden mit dem Elite-Prädikat ausgezeichnet. Als Siegerfohlen ging ein im März geborener, gut entwickelter Sohn aus dem ersten Jahrgang des 5-jährigen Celler Landbeschälers Vidar und der Nintenda v. Nintender hervor. Gezogen wurde er von Dajana Nicodem in Groß Kreutz (Brandenburg). Mit 83 Punkten erhielt der Schwarzbraune die höchste Punktzahl aller Mecklenburger Fohlen. Ein Nobeltyp mit herrlichem Gesicht, großem Auge und perfektem Exterieur, für das er dreimal die Wertnote 9,0 erhielt. Langbeinig mit großen Linien und mit einem weit in den Rücken reichendem Widerrist präsentierte sich auch der typvolle Reservesieger v. Qualify a.d. Bernadette v. Danny Wilde. Stolze Züchterin ist Patricia Nietied aus Ludorf. Die Hasselmann GbR aus Anklam stellte das drittplatzierte Hengstfohlen v. Balou Peggio a.d. Staatsprämienstute Classic Girl v. Confiance x Juventus, das besonders in der Bewegung mit Wertnoten 9,0 und zweimal 9,5 brillierte.

In seinem abschließenden Kommentar lobte Hans-Heinrich Brüning als weit gereister Fremdrichter die erneut stark verbesserte Qualität der Mecklenburger Warmblutfohlen und empfahl den erfolgreichen Züchtern die Teilnahme am „Deutschen Fohlenchampionat in Lienen“, wo er den Elitefohlen beste Chancen für vordere Platzierungen einräumt. Auch die neue Zuchtleiterin Karoline Gehring äußerte sich sehr positiv zum Elitefohlen-Championat 2019: „Ich durfte heute herrliche und typstarke Fohlen vor familiärer Kulisse sehen. Alle Rassevertreter die hier gezeigt wurden, glänzten in ihrem Auftritt. Durchweg bewegungsstarke und korrekte Fohlen die mein erstes Elite-Fohlenchampionat im Mecklenburger Pferdezuchtverband zu einem persönlichen Highlight machten! Die Qualität der Fohlen zeigt, durchdachte Anpaarung leistungsstarker Stutenstämme mit Spitzengenetik sind die Grundlage für eine perspektiv-volle Zukunft für den Sport und die (Weiter-) Zucht!“