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Zügellahmheit – was tun?: TAKTLOS


Reiter Revue International - epaper ⋅ Ausgabe 5/2018 vom 25.04.2018

Diagnose: Zügellahm. Wenn das Pferd unter dem Reiter seinen Takt verloren hat, ist bei der Arbeit einiges aus dem Ruder gelaufen. Wie konnte das passieren? Und vor allem: Wie kommen Pferd und Reiter wieder raus aus dieser Misere?


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Corinna Lehmann
Dressurausbilderin aus Langenberg. Ihr Steckenpferd: Konzepte für Pferd und Reiter zu erstellen – auch wenn sie in der Krise stecken.
www.corinna-lehmann.de

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Nicole Nendza
Tierphysiotherapeutin aus Marl. Wenn sie nicht gerade ein Pferd behandelt, bildet sie angehende Tierphysiotherapeuten aus.
www.vetphysiocation.de

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FOTO: K. LESZINSKI

Dr. Christoph Vente
Orthopäde und Chiropraktiker für Pferde, seit Mitte 2017 mit eigener Praxis in Datteln und seinem modern ausgestatteten Praxis-Mobil unterwegs.
www.ortho-vet.de

Unter Zugzwang – ein ständig zu stark einwirkender Zügel provoziert Probleme wie die Zügellahmheit.


FOTO: S. LAFRENTZ

CHECKLISTE: Zügellahmheit – und ihre Stellschrauben

Sitzt der Sattel? Eine von vielen Fragen bei Zügellahmheit.Z


FOTO: S. LAFRENTZ

Ausrüstung :
Wie sitzt der Sattel? Und auch der Sattelgurt? Sind die Steigbügel wirklich gleich lang verschnallt? Nachmessen hilft! Passt das Gebiss? Ist es das richtige Genickstück für das Pferd?

Reiter :
Ist er selbst in sich schief? Hat er einen Beckenschiefstand? Orthopädisch abklären! Sitzt er schief? Knickt er in der Hüfte ein? Wie wirkt seine Hand ein? Stellt er sein Pferd zu hoch, zu tief, zu sehr nach links oder rechts? Ist das Zügelmaß gleich?

Pferd – Gesundheit :
Liegen gesundheitliche Probleme in der Oberlinie vor? Zum Beispiel Facettengelenks-Arthrosen außen (Halswirbelsäule), zystoide Befunde der Halswirbelsäule, Zungenbein-Probleme, Kissing Spines oder Spondylosen im Bereich der Brust- oder Lendenwirbelsäule, Kreuzdarmbeingelenks-Entzündung etc.
Muskuläre Probleme: Gibt es Verspannungen im Halsbereich, zum Beispiel des Armkopfmuskels oder Rückenverspannungen? Ist es doch eine Erkrankung im Bereich der Gliedmaßen? Etwa Fesselträger- oder Kniegelenks-Erkrankungen, Befunde im Bereich der Schulter.
Wie ist die Stellung der Gliedmaßen?

Pferd – Ausbildung :
Ist das Pferd nach der Ausbildungsskala geritten worden oder wurden hier Punkte übersprungen?
Wie steht es um Durchlässigkeit, Anlehnung, Geraderichtung?
Ist es so individuell ausgebildet, wie es seine Anatomie vorgibt?

Die Frage ist: liegt das Problem vor mir, unter mir oder hinter mir? Ist es ein reiterliches Problem oder unterschwellig doch ein gesundheitliches?“ Dr. Christoph Vente aus Datteln ist Orthopäde und Chiropraktiker für Pferde – das Thema Zügellahmheit ist ihm bestens bekannt. Ein schwieriges Thema, das ihn als Tierarzt durchaus reizt, weil die Ursachen ungemein vielfältig sein können. Mit einem zu strammen Zügel allein kommt man in der Analyse zwar oft weit, aber nicht weit genug. Zügellahmheit ist viel mehr! Also von vorne: Was ist ein zügellahmes Pferd? „Das ist das Pferd, das an der Hand lahmfrei trabt und unter dem Reiter eine Bewegungsasymmetrie zeigt“, beschreibt es Christoph Vente. Heißt: Ein zügellahmes Pferd verliert unter dem Reiter dauerhaft seinen Takt, es tickt im Trab, geht Pass im Schritt oder springt den Galopp im Viertakt, es geht vorne ungleich, geht hinten ungleich. Das Bild ist bunt – was steckt dahinter?

Ursachenforschung – die Nadel im Heuhaufen

Die Zügellahmheit liefert das ganz dicke Paket an möglichen Problemen, die zu allem Überfluss auch noch ineinander übergeben, sich beeinflussen, verstärken, einen Teufelskreis bilden. Von A bis Z ist alles dabei: Von der Ausrüstung, wie der schlecht sitzende Sattel, über eine zu voreilige Grundausbildung des Pferdes, ein schief sitzender oder schlecht einwirkender Reiter, gesundheitliche Probleme wie Arthrosen in der Halswirbelsäule, Kissing Spines bis hin zu Haken auf den Zähnen oder entzündliche Veränderungen des Zungenbeins. Hinzu kommt ein Faktor, den das Pferd von Natur aus mitbringt und es sich selbst und dem Reiter unbeabsichtigt schwer macht: die natürliche Schiefe. Sie ist da. Bei jedem Pferd. Aber viele Reiter verdrängen sie, wissen nicht mit ihr umzugehen. Und es gibt noch zahlreiche weitere anatomische Unregelmäßigkeiten. Jedes Pferd ist anders, ein Pferd mit einem tief angesetzten Hals wird beispielsweise eher zu einer Zügellahmheit neigen, als ein Pferd mit „Traumhals“.

Diagnose – zwischen Gefühl und Technik

Es gibt also die unterschiedlichsten Gründe für das Pferd, sich auf den Zügel zu stützen, sich der Reiterhand zu entziehen, den Takt zu verlieren – weil Schmerzen dahinterstecken, die das Pferd über kurz oder lang einfach nicht mehr kompensieren kann. Betroffen sind Pferde aller Ausbildungsstände und Disziplinen. Und weil alles Mögliche hinter der Taktlosigkeit stecken kann, ist die Zügellahmheit zunächst ein Fall für den Tierarzt. Er muss differenzieren, wo das Problem liegt, muss erkennen und ausschließen. Die klinische Untersuchung ist der erste Weg zur Wahrheit: Abtasten, Beugeprobe, Vortraben auf hartem und weichem Boden, auf der Geraden und auf dem Zirkel. „Mit Hilfe einer chiropraktischen Untersuchung kann ich zudem die Beweglichkeit der Oberlinie des Pferdes überprüfen, im Zweifelsfall setze ich mich auch selbst drauf“, sagt Vente – er war früher erfolgreicher Dressurreiter bis Grand Prix-Niveau, hat sein Handwerk bei George Theodorescu gelernt. „Und wenn ich den Verdacht habe, dass es doch aus den Beinen kommt, dann anästhesiere ich die Pferde – gegebenenfalls unter dem Reiter. Das ist ein Ansatz, um zu gucken, woher die Lahmheit kommt. Denn eine Anästhesie lügt nicht“, sagt Christoph Vente.

Eine feinfühlige Hand und eine gut koordinierte Hilfengebung durchbrechen den Teufelskreis der Zügellahmheit.


FOTO: S. LAFRENTZ

Nur mit Anleitung kommen Reiter und Pferd aus der Abwärtsspirale „Zügellahmheit “.


FOTO: S. LAFRENTZ

Die Qual der Therapeuten-Wahl

Auch die bildgebenden Verfahren kommen zum Einsatz: Röntgen, Ultraschall, nach Wunsch und monetären Möglichkeiten die Szintigrafie und Computertomografie – sie liefern Informationen, wo Röntgen- und Ultraschall-Geräte an ihre Grenzen stoßen. Und immer die Frage im Hinterkopf: Ist es der Reiter oder ist es eine Erkrankung? Ein röntgenologischer Befund muss nicht zwangsläufig zu einer Zügellahmheit führen, aber er kann. Und „ohne Befund“ heißt auch nicht „schmerzfrei“. Womöglich steckt eine muskuläre Verspannung hinter dem Dilemma – ein Fall für den Physiotherapeuten. „Ich bin relativ häufig mit zügellahmen Pferden und dabei mit Blockaden beziehungsweise muskulären Problemen konfrontiert“, sagt Tierphysiotherapeutin Nicole Nendza aus Marl. „Was ich machen kann, ist an der Muskulatur arbeiten, die wird massiert. Oder wenn eine Blockade vorliegt, wird diese mobilisiert.“ Ob Tierarzt, Physiotherapeut, Chiropraktiker, Osteotherapeut – sie alle können das Pferd zwar behandeln und helfen, den Teufelskreis zu durchbrechen, aber am Ende ist der Reiter und die Reitweise der alles entscheidende Faktor, ob sich langfristig etwas ändert.

Therapie – den Generalplan gibt‘s nicht

„Ich hatte einen interessanten Fall: ein Deckhengst, der immer unter dem Reiter lahmte. Er hatte einen Befund in der unteren Halswirbelsäule. Ich habe ihn behandelt und geraten, das Pferd einfach ein bisschen anders zu reiten, mit etwas tieferem, längerem Hals, und siehe da, es ging.“ Der Fall, den Christoph Vente verkürzt skizziert, zeigt: Ohne den Reiter ist die Zügellalhmheit nicht zu lösen. Ganz gleich, ob er selbst Verursacher der Misere ist oder nicht. Der Reiter muss mitspielen, muss bereit sein, sich und seine Reitweise zu überdenken und zu verändern.

Anatomisch richtig reiten, heißt das Zauberwort. „Um das Pferd durchlässig zu bekommen, musst du erst mal auf seine Anatomie und seine natürliche Schiefe eingehen. Ich muss sie als Reiter ausgleichen, durch verschiedene Übungen. Aber zehn Volten rechts und zehn Volten links helfen da nicht weiter“, sagt Vente und bringt ein weiteres Beispiel aus der Praxis: „Wir hatten ein Pferd, das haben wir erst mal nur linksgestellt geritten bis es gleichmäßiger in der Anlehnung war und haben es dann erst wieder in die Rechtsstellung genommen.“ Das funktioniert mit gut ausgebildeten, koordinierten Reitern und bringt – unterstützt durch Therapien – einen schnellen und langfristigen Erfolg. „Diese Reiter haben auch ihre Schwächen, aber sie wissen darum und sind in der Regel selbstkritisch“, weiß Vente.

Aber was ist, wenn der Reiter nicht der Profi ist, sondern ein ganz normaler Hobbyreiter. Der Stolz des Reiters ist oft ein Problem. „Ich kann mich als Tierarzt nicht zu viel einmischen. Ich kann nur Empfehlungen geben. Da muss man mit dem Trainer zusammenarbeiten und gemeinsam ein Konzept entwickeln“, sagt Vente. So sieht das auch Physiotherapeutin Nicole Nendza und rät neben regelmäßigem Reitunterricht zu Sitzschulungen, beispielsweise nach Eckard Meyners. „Man muss sich reflektieren, vielleicht auch Übungen für sich zu Hause machen. Es ist im Reitsport oft so, dass wir uns aufs Pferd setzen, uns aber nicht warm machen oder gucken, wo wir Schwachstellen haben. Wir haben vielleicht den ganzen Tag im Büro gesessen und reiten im Anschluss los und glauben, dass wir so unser Pferd dann wahnsinnig gut gymnastizieren können.“ Womöglich muss der Reiter seine eigene Schiefe bei einem Orthopäden überprüfen lassen, vielleicht muss er selbst zum Physiotherapeuten oder Chiropraktiker.

Wenn Reiten ein Missverständnis ist

Vor allem muss er seine Reitweise, seine Einwirkung, sein Wissen über die natürliche Schiefe des Pferdes reflektieren. Dressurausbilderin Corinna Lehmann ist überzeugt, schuld an einer Zügellahmheit ist oft „die missverstandene reiterliche Einwirkung“. Der Klassiker sei, dass die Grundkenntnisse des Reiters über die natürliche Schiefe des Pferdes lückenhaft sind und man eben rein unbewusst auf die Drucksituation in der natürlichen Schiefe leider falsch reagiere. „Ich nehme im Unterricht immer das Bild von der nach rechts gebogenen Banane, diese Banane kippt auch noch nach rechts. Und so setzt das Pferd den Reiter vermehrt nach rechts runter. Also hat der Reiter eine Sitzschiefe rechts, in der Folge muss das Pferd wieder vorne links im Maul das ganze ausgleichen, was wiederum eine starke Drucksituation in die linke Hand des Reiters gibt. Der möchte das dort gerne klären. Genau da ist die Lücke in den Kenntnissen, denn dort ist es eben nicht zu klären und so schaukelt sich das Ganze auf!“ Um dieser Abwärtsspirale zu entkommen, heißt es womöglich „zurück auf Anfang“ (siehe S. 68).

Wie lange es dauert, bis man den Teufelskreis tatsächlich durchbrochen hat, hängt von den Ursachen der Zügellahmheit ab. Ein Beispiel von Nicole Nendza: „Kauft ein Reiter mit Schwachstellen ein solide ausgebildetes Pferd, und dieses geht nach einigen Monaten zügellahm aufgrund von Verspannungen, kann man das in drei Monaten deutlich verbessern. Dann war ich als Physiotherapeut vielleicht drei- bis viermal unterstützend dran. Hat ein Reiter ein junges Pferd gekauft, es selber samt seiner Schwachstellen ausgebildet, dauert es deutlich länger. Diese Pferde fallen schnell in alte Muster zurück, sobald der Reiter anfängt zu schludern. Dann ist es ein lebenslanger Prozess.“ Dieser ist eben nicht nur rein körperlicher Natur, es geht auch oder vor allem darum, das Pferd psychisch neu zu „programmieren“, Vertrauen aufzubauen, dem Pferd zu zeigen, dass der neue Weg ein schmerzfreier Weg ist.

Wie gesagt, es kommt darauf an, ob das Problem vor, unter oder hinter dem Reiter sitzt – oder doch bei ihm selbst. Im Idealfall arbeiten dann alle zusammen: Tierarzt, Therapeuten, Reiter, Trainer, Schmied, Sattler. Die Mühe lohnt sich. Alles andere wäre taktlos – dem Pferd gegenüber.

BUCH-TIPP

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In ihrem Buch „Bausteine Dressurreiten“ gliedert Corinna Lehmann die komplexe Hilfengebung des Reiters auf. Die Neuauflage aus dem Müller Rüschlikon Verlag ist seit Februar im Buchhandel, ISBN: 978-3-275-02117-8, Preis 29,90 Euro.www.paul-pietsch-verlage.de

ÜBUNG: Dehnen nach der Arbeit

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Im Humansport ist es gang und gäbe, doch das Dehnprogramm für Pferde sieht meist spärlich aus. Dabei hält eine elastische Muskulatur den Pferdekörper mobil, kann Verletzungen vorbeugen und Therapien unterstützen. Tierphysiotherapeutin Nicole Nendza gibt ihren Kunden gerne die sogenannte MöhrchenÜbung als zusätzliche Hausaufgabe mit. Drei- bis viermal die Woche sollten Sie sie nach dem Training mit einplanen – bei zügellahmen Pferden aber auch bei Pferden ohne Problemen. Manchmal liefern diese Übungen auch einen Hinweis, dass vielleicht eine Blockade vorliegt, wenn die Übungen zu einer Seite schlechter funktionieren.

Für die seitliche Halsmuskulatur

Stellen Sie sich neben die linke Schulter des Pferdes und führen den Hals des Pferdes in einem größeren Bogen um sich herum, bis auf Höhe Schulter-Sattelgurtlage. Die Nase des Pferdes sollte auf Buggelenkshöhe bleiben, das Pferd sollte sich nicht verwerfen und auch keinen Schwung holen müssen, sondern in einem gleichmäßigen Ablauf die Nase bis Sattelgurtlage herumnehmen können. Zehn bis 20 Sekunden halten. Das Ganze auf beiden Seiten je zwei- bis dreimal wiederholen.

Obere Halslinie

Locken Sie das Pferd mit der Möhre zwischen seine Vorderbeine, mit der Nase auf Karpalgelenkshöhe. Das Pferd sollte dabei das Genick gerade halten und sich nicht verwerfen. Zum Vergleich die Seite wechseln, denn manchmal gucken die Pferde zu der Seite, auf der man steht und weichen etwas aus. Zehn bis 20 Sekunden halten, zwei- bis dreimal wiederholen.