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Zukunfts-Atelier


DOK.magazin - epaper ⋅ Ausgabe 4/2020 vom 03.09.2020

#Digitale#Unternehmensstrategien, #HomeOffice, #Onlinepräsenz, #Geschäftsmodelle, #IT-Infrastruktur, #Mobile-Device-Management

Artikelbild für den Artikel "Zukunfts-Atelier" aus der Ausgabe 4/2020 von DOK.magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: DOK.magazin, Ausgabe 4/2020

Oliver Vogt ist Geschäftsführer von TEAM23. Das 2001 gegründete Unternehmen hat sich mit über @@72 Mitarbeitern als eine der führenden Digitalagenturen in Süddeutschland etabliert. So wird TEAM23 vom Bundesverband Digitale Wirtschaft als eine von 17 Agenturen in Deutschland als „Trusted Agency“ geführt. Designer, Webentwickler und Digitalstrategen verknüpfen täglich Innovation und Design mit Content und Code und unterstützen Kunden dabei weit über das Alltägliche hinaus zu ...

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Oliver Vogt ist Geschäftsführer von TEAM23. Das 2001 gegründete Unternehmen hat sich mit über @@72 Mitarbeitern als eine der führenden Digitalagenturen in Süddeutschland etabliert. So wird TEAM23 vom Bundesverband Digitale Wirtschaft als eine von 17 Agenturen in Deutschland als „Trusted Agency“ geführt. Designer, Webentwickler und Digitalstrategen verknüpfen täglich Innovation und Design mit Content und Code und unterstützen Kunden dabei weit über das Alltägliche hinaus zu denken.


Musste man in der Computerbranche bisher nur Systeme vor einem Virenbefall schützen, sorgt die aktuelle Herausforderung dafür, dass binnen kürzester Zeit ganze Arbeitsabläufe neu konstruiert werden müssen, wo bisher nur teilweise oder gar nicht auf digitale Prozesse umgebaut wurde. Doch um den Schutz der Arbeitnehmer und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten, bringt dies insbesondere veraltete Firmen-Infrastrukturen und deren IT-Assets an die Grenze ihrer Arbeitsfähigkeit.

Die Krise zwingt demnach zu einem radikalen Umdenken Richtung digitale Arbeitsfähigkeit. Vor allem das Thema Online- auftritte und Home Office bringt für viele Firmen eine Menge neue Digitalisierungs-Hausaufgaben mit sich. Neue Strukturen müssen geschaffen und teilweise ganze Firmenbereiche als digitale Arbeitsplätze online verfügbar gemacht werden. Doch in dieser Aufgabe liegt auch eine große Chance für die Entwicklung und Umsetzung von digitalen Unternehmensstrategien.

Wenn Schneidereien binnen kürzester Zeit Ihre Produktion auf Mundschutzmasken umstellen und den Vertrieb mittels eines neuen digitalen Kanals voranbringen, Barkeeper Onlinekurse im Cocktailmixen geben oder Physiotherapie-Praxen Trainings für Firmen via Internet anbieten, dann kann man diese Umstände auch als Beispiele für Erfolgsgeschichten in der Krise sehen. Diese Fälle zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten für Firmen in der aktuellen Zeit sein können. Größere Unternehmen stehen mit Ihren Produkten und Anwendungen dabei nicht immer vor einfach zu lösenden Aufgaben.

Innovative Digitalstrategien und deren strukturierte Umsetzung können dennoch einen großen Erfolg und Chancen versprechen - auch und gerade in Krisenzeiten - und als Startschuss für Erneuerungen in Handel, Behörden und Wirtschaft genutzt werden.

Das Rad lässt sich nicht mehr zurückdrehen

Die technischen Voraussetzungen, die dafür nötig sind, um überhaupt erst einmal in einem digitalen Umfeld arbeiten zu können und dem Kunden online zur Verfügung zu stehen, kann man als eine der wichtigsten Aufgaben für Unternehmen und Behörden sehen. Fragen nach den passenden Arbeitsmitteln, nach der digitalen Abbildbarkeit ihrer Arbeitsprozesse oder der Befähigung von Mitarbeitern, unter diesen Umständen arbeitsfähig zu bleiben, sind Kernelemente der digitalen Infrastruktur, die aus der Krise heraus geschaffen werden müssen. Das Geschäftsmodell muss auch digital funktionieren oder zumindest transformierbar sein. Bei kleineren Unternehmen genügt hier vielleicht eine übersichtliche Landing-Page, in größeren Firmen aber ist eine umfassendere Projektierung nötig, um alle Unternehmensbereiche optimal miteinzubeziehen.

In jedem Fall führt die Krise derzeit dazu, dass sich nun sämtliche Marktteilnehmer mit dem Thema der Digitalisierung beschäftigen müssen. Dabei steht besonders die schnelle und flexible Aktualisierungsmöglichkeit der Onlinepräsenz im Fokus. Ob und wie ein Geschäftsmodell digitalisiert werden kann, hängt letztlich davon ab, ob Waren und Dienstleistungen auch für den Onlinekunden in gleicher Qualität und Anzahl zur Verfügung gestellt werden können. Diese ‚Digitale Story‘ gilt es für alle Unternehmensbereiche kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Insbesondere aber die Home Office-Verfügbarkeit für Mit- arbeiter wird über die Krise hinaus einen Hauptpunkt der Digitalisierung in Unternehmen darstellen; dazu gehören auch die passenden Arbeitsmittel, die benötigt werden, um dem Arbeitnehmer diese Arbeitsform zu ermöglichen. Dass Firmen jetzt extrem flexibel reagieren, ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Jeder Mitarbeiter hat je nach Anforderung auch unterschiedlichen Bedarf an Hard- oder Software an seinem

Heimarbeitsplatz. Darauf muss individuell eingegangen werden. Damit das mobile Arbeiten wirklich effizient ist, müssen die Prozesse einfach und klar sein. Das gelingt zum Beispiel durch ein zentrales Tool, das technisch für andere Lösungen integrierbar ist oder eine passende Software für Onlinemeetings, um nur die einfachsten Voraussetzungen zu nennen.

Auf dem Weg zur krisensicheren digitalen Struktur

Die deutsche Kultur des Perfektionismus erweist sich im Fall der Krise und im Einleiten von Gegenmaßahmen eher als Hürde auf dem Weg zu einer schnellen Lösung. ‚Better done than perfect‘ als Lösung für die digitale Umsetzung ihrer Website ist für viele Unternehmen im ersten Moment schwieriger als gedacht. Es widerspricht zwar leider etwas der hiesigen Kultur, ein „gefühlt“ unfertiges Produkt auf den Markt zu bringen. Dabei ist genau diese flexible und vor allem schnelle Umsetzung aber meist der Schlüssel zum Erfolg. Tesla macht uns dies gerade im großen Stil in der Automobilindustrie vor. In jedem Fall ist eine übergeordnete Digitalstrategie notwendig, bei der Ziele definiert werden müssen und bei der online wie offline alle Maßnahmen immer auf die Zielgruppen und der Bedürfnisse auszurichten (costumer centricity) sind und nicht die Bedürfnisse der Unternehmen selbst im Vordergrund stehen.

Wer allerdings vor der Krise nicht schon dafür gesorgt hat, dass eine digitale Abteilung integraler Bestandteil der eigenen Unternehmenskultur geworden ist, sollte baldmöglichst in eigene Prozesse, eigene Mitarbeiter und das entsprechende Budget investieren. Auch kleine Unternehmen können sich der agilen Methoden der Global Player bedienen und sind dabei sehr erfolgreich. Die Regionalität verliert dabei immer mehr an Bedeutung, dafür steigt die Erwartungshaltung an die digitale Präsentation eines Unternehmens und dessen Website beim Kunden enorm an.

Es gilt also, für alle Unternehmen, die erfolgreich am zukünftigen Markt beteiligt sein wollen, stetig die schon vorhandene Digitalstrategie und IT-Infrastruktur zu hinterfragen. Das gilt vor allem auch in Sachen IT-Sicherheit. Arbeiten Mitarbeiter von Zuhause aus im selbst eingerichteten Netzwerk, entstehen Sicherheitslücken. Aber auch hier gilt die Devise „better done, than perfect“. Als vorbeugende Maßnahme hat beispielsweise TEAM23 jedes mobile Gerät in das „Mobile Device Management“ aufgenommen. So sind Verwaltung und Fernzugriff auf Geräte möglich, mit denen ein täglicher Zugang zu vertraulichen Kundendaten erfolgt. Auch die Mitarbeiter wissen genau, welche Tätigkeiten mit den Arbeitsgeräten erlaubt sind und welche nicht.

Notfallmodus beenden und Zukunft gestalten

Was bleiben wird, ist das Thema der langfristigen Strategie und die Entwicklung einer gewissen Resilienz gegen die äußeren Störfaktoren des Wirtschaftssystems. Um dafür gut aufgestellt in die Zukunft gehen zu können, bedarf es einer Analyse der vorhandenen digitalen Komponenten und Strukturen innerhalb eines Unternehmens. Ideen und Lösungen, die jetzt kurzweilige Lösungsansätze darstellten, könnten aufgegriffen und weiterentwickelt werden. Es geht dabei aber nicht nur um die Technik. Auch die Mitarbeiter sind ein wichtiger Faktor für die Zukunftsfähigkeit der Strategie. Dabei sollte der Fokus auf der täglichen Motivation liegen, die im Home Office besonders wichtig ist. Ob Wertschätzung, regelmäßige Meetings, Veranstaltungen außerhalb der Arbeit oder andere Benefits – die Mitarbeiter müssen spüren, dass sie weiterhin ein unverzichtbarer Teil des Teams sind.

Fazit

Die Nutzererwartungen werden auch weiterhin steigen und die Onlineauftritte werden komplexer und leistungsfähiger. Der klassische rechnerbasierte Softwareeinsatz weicht inzwischen immer mehr der Webapplikation, die einen weltweiten Zugriff der Mitarbeiter auf das Arbeitsumfeld und damit den Remotearbeitsplatz ermöglicht. Die Technologie ermöglicht eine stetig bessere Zentralisierung und damit auch ein beschleunigtes Wachstum. Diese Potenziale können gehoben werden. Auch Optimierungen hinsichtlich Onboarding und Skalierung werden so möglich. Auf webbasierte Software umzustellen, erweist sich daher langfristig als sinnvoll, um für zukünftige Marktanforderungen gewappnet zu sein. Unternehmen können so optimale Prozesse für Onlineanwendungen entwickeln.