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Zum Einstieg in die Saison: Frühlingsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag


TASPO - epaper ⋅ Ausgabe 15/2019 vom 13.04.2019

Gartenbaumschule Fuhs: In diesem Jahr findet das Saisonevent am 13. und 14. April statt.


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Ein gemischtes Publikum erlebt ein ungestörtes Kauferlebnis in attraktiver Umgebung.


Foto: privat

Alfter. Gärtnereien, Gartencenter und Gartenbaumschulen stehen jetzt in den Startlöchern. Mit Kundentagen, Frühlingsfesten und Festivals beginnen sie die Gartensaison 2019. So startet auch die Gartenbaumschule Fuhs in Alfter mit einem Frühlingsmarkt in die Saison. Die TASPO sprach mit Inhaber Michael Fuhs über die Organisation, Ideen und Bedeutung.

„Bis zu 6.000 Besucher kommen an einem Wochenende aus einem Umkreis von 15 ...

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... Kilometern, manche auch aus Köln, Düsseldorf oder dem Westerwald. Unser Frühlingsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag bietet ein Event für jedermann. Aber wir wollen kein Volksfest oder Dorffest veranstalten, sondern eine runde Sache mit fachlichem Bezug“, erläutert Fuhs die Intention der Veranstaltung. Tatsächlich sucht er die inzwischen rund 30 Marktpartner schon ein Jahr vorher genau aus. „Sie müssen mit uns harmonieren und Produkte oder Dienstleistung anbieten, die zum Thema passen.“ Das können GaLaBau-Betriebe sein oder Anbieter von Pflanzenraritäten, Gartenkeramik oder Outdoor-Möbeln. „Wichtig ist, kein Ramschladen zu werden und kein Sammelsurium von Krimskrams. Wir möchten Anbieter von Qualitätsware und wählen deshalb sehr sorgfältig aus.“ Begonnen hat die Baumschule mit dieser Art Markt bereits 2003 aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums, damals mit einigen wenigen Partnern. Heute gibt es sogar eine Bewerberliste.

Markt mit immer neuem Gesicht

Und die Kunden sind anspruchsvoll, wollen nicht nur unterhalten, sondern begeistert werden. Ansonsten langweilen sie sich schnell. Daher muss der Markt in jedem Jahr ein etwas anderes Gesicht zeigen. In diesem Jahr steht er – wie könnte es anders sein – unter dem Motto „Für Bienenfreunde“. Die Besucher finden entsprechende Themenaufbauten, Insektenhotels, es gibt bienenfreundliche Stauden, Kräuter und die große Auswahl an Nährgehölzen, allen voran die zurzeit blühenden Obstgehölze. Der Imkerverein Vorgebirge zeigt seine Bienenprodukte aus Wachs und natürlich Honig, informiert über seine Völker und Wildbienen. Überhaupt brauchen die Konsumenten Anschauliches und Vorführungen, erläutert Fuhs. Da werden unter anderem Muster aus Naturstein gepflastert, es werden Bonsai in Form geschnitten oder Hölzer gedrechselt. Dazu ein wenig Kunst, lecker Essen und Trinken, „aber nicht durchgehend Musik, kein Jahrmarkt“, sagt der Veranstalter.

Im Vorfeld hat er per Plakate, Anzeigen im Lokalblatt und PR-Bericht in der Lokalzeitung geworben. Es folgen Anmeldung beim Ordnungsamt, Parkflächen ausweisen, Shuttle organisieren und den Betrieb, Gartenbaumschule und Produktion, Verkaufsgelände und Versandhallen darauf vorzubereiten. Wichtig ist, genügend Ware nicht nur zu präsentieren, auch in der Hinterhand zum Nachfüllen bereit zu halten. Die Wege durch die Anlagen müssen breit sein, kinderwagen- und rollatortauglich, um den Besuchern ungestörtes Stöbern und Begutachten zu ermöglichen. Bezahlt wird an den Ständen bei den Ausstellern direkt und die Baumschulware am Ausgang an den Kassen.

Beim Angebot nicht verzetteln

An den beiden Markttagen müssen dann wirklich alle Mitarbeiter ran, auch ehemalige, auch Freunde und Verwandte, um der Kundschaft ein ungestörtes Kauferlebnis in attraktiver Umgebung zu bieten. Sie ziehen alle an einem Strang und haben die Veranstaltung mit jedem Jahr verbessert und zum Erfolg geführt. Kosten und Aufwand sind enorm, sagt Fuhs, und Riesengewinne nicht zu erwarten. „Doch wir können unsere Kunden binden, wir können im Gespräch bleiben, man wird auf uns aufmerksam. Es kommt ein gemischtes Publikum, auch junge Leute und Familien, und so können wir auch neue Kunden gewinnen.“ Zwar finden auch die Kinder etwas zur Zerstreuung, eine Hüpfburg, eine Märchenerzählerin oder Wettkampf-Spiele, aber die Kinder stehen nicht im Mittelpunkt. Wichtig ist, fokussiert zu bleiben, sagt Fuhs. Sich nicht verzetteln bei den Angeboten und der Ansprache, sondern klar die Zielrichtung bei Waren und Kunden im Auge behalten.

Inhaber Michael Fuhs.


Foto: Gabriele Friedrich