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Zurück in die Zukunft


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segeln - epaper ⋅ Ausgabe 6/2022 vom 18.05.2022

Porträt: Finot-Conq

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Yachtdesigner Pascal Conq, David de Prémorel und Antoine Koch sowie Skipper Thomas Ruyant mit Alexandre Fayeulle vom Sponsor Advens und Thomas Gavériaux, Leiter von TR Racing (v.l.n.r.)

Letzten Herbst sorgte eine kleine Meldung für einige Überraschung im Regattazirkus: Der Imoca-Segler Thomas Ruyant trennte sich vom Designer seiner alten LinkedOut Guillaume Verdier und ließ seine neue LinkedOut von Antoine Koch und dem Designbüro Finot-Conq konstruieren. Überraschend war das deswegen, weil Apivia, das Schwesterschiff von Ruyants alter LinkedOut, bei der letzten Vendée Globe als erstes Boot über die Ziellinie gesegelt war. Zusammen mit Yannick Bestavens Maître Coq IV und Louis Burtons Bureau Vallee 2 waren alle drei Podiumsplätze von Verdier-Rissen belegt.

Die jüngsten Imocas von Finot-Conq dagegen stammen aus der Generation 2008 und belegten bei der letzten Vendée Globe die Plätze sieben, 17 und 18. Doch nun sind die ehemaligen Platzhirsche der Imoca-Welt wieder im Geschäft. Ihr Partner Antoine Koch bringt frische Erfahrungen als Segler und Designer in die ...

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... Zusammenarbeit ein. Der 44-Jährige segelte unter anderem in der französischen Figaro-Klasse und war Skipper des Orma-Trimarans Sopra Group. Dank seines Multihull-Hintergrunds konnte er sich zu Beginn des letzten Jahrzehnts dem Gitana-Team anschließen, wo er mit der Koordination des Designs der Maxi Edmond de Rothschild betraut wurde. Seit 2018 arbeitete er an der Seite von Thomas Ruyant an der Verbesserung der von Verdier entworfenen LinkedOut.

Schon vor der Vendée Globe 2020/21 deutete Antoine Koch in einem Interview mit dem französischen Szene-Newsletter Tip and Shaft Differenzen mit Guillaume Verdier an: „Ich freue mich natürlich immer, mit Guillaume zusammenzuarbeiten, aber ich wollte mit einem leeren Blatt anfangen. Das war nicht möglich, da Guillaume zuvor an der Konstruktion eines Volvo 60 gearbeitet hatte, der bereits fertig war, und er hatte Thomas davon überzeugt. Ich konnte sehen, dass das ein toller Rumpf war, aber es war nicht unbedingt die Art von Boot, die ich anstrebte, also habe ich mich nicht darauf eingelassen und mich stattdessen auf den Mast und die Anhänge konzentriert.“

Mit leerem Blatt anfangen

Gegenüber segeln erläutert Antoine Koch seine Sicht auf die letzte Generation der Imoca-Rümpfe: „Was das Unterwasserschiff betrifft, so hatte ich damals schon angenommen, dass wir Probleme im Seegang bekommen würden. Ich denke, dass die Erfahrung der letzten Vendée Globe dieses Problem nun für alle deutlich gemacht hat.“

Die Vendée Globe 2020/21 war die zweite Vendée, bei der Imocas mit Foils zum Einsatz kamen.

Während die erste Generation der Tragflügel einen Auftrieb von etwa einem Drittel des Bootsgewichts erzeugte, konnte die zweite, größere Generation rechnerisch bereits das gesamte Bootsgewicht tragen. Entsprechend waren die Rümpfe oft darauf ausgelegt, schon bei niedrigen Geschwindigkeiten so schnell wie möglich zu beschleunigen, um schnell Geschwindigkeiten zu erreichen, bei denen die Foils die Boote tragen. Diese Boote erreichten zwar zeitweise hohe Endgeschwindigkeiten, wurden aber besonders in hohem Seegang beim Eintauchen in die Welle stark abgebremst. Dieses Seeverhalten war nicht nur belastend für Mensch und Material, sondern senkte auch die Durchschnittsgeschwindigkeit.

Antoine Koch skizziert die Aufgaben, vor denen die Designer nach der letzten Vendée Globe standen: „Die neue Generation von Imocas steht vor zwei Herausforderungen: Sie muss eine höhere Geschwindigkeit bei rauer See erreichen – vor allem im Südpolarmeer – und einhand einfacher zu segeln sein. Die Unterwasserschiffe sollten darauf ausgerichtet sein nicht abzubremsen, wenn der Bug bei hoher Geschwindigkeit in eine Welle eintaucht, während das Boot auf seinen Foils segelt.

Außerdem sollte der Trimm weniger anspruchsvoll sein. Beispielsweise müssen die bisherigen Boote mit einer bestimmten Krängung segeln, um effizient zu sein. Man kann davon ausgehen, dass die aktuellen Boote in dieser Hinsicht toleranter sein werden. Es wird spannend, welche Lösungen sich die einzelnen Designer für diese Probleme ausgedacht haben.“

Finot-Conq war die erste Adresse

Kochs Partner Pascal Conq von Finot-Conq meint: „Es ist schwierig, auf diesen Zug aufzuspringen und die gleiche Geschwindigkeit wie die anderen zu erreichen oder sogar noch schneller zu sein. Wir haben bei der letzten Vendée Globe gesehen, dass es möglich ist, hohe Geschwindigkeiten zu erzielen.

Doch die größte Herausforderung ist es, eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit zu erreichen.“

Für dieses gemeinsame Ziel ist Antoine Koch zum Startpunkt seiner Laufbahn zurückgekehrt. Er kennt Pascal Conq schon lange, weil er vor 20 Jahren sein Abschlusspraktikum bei Finot-Conq absolvierte. Damals war das Büro die erste Adresse in Sachen Imoca. Finot-Conq hat für die acht Auflagen der Vendée Globe insgesamt 18 Imocas gebaut. Ihre Bilanz: 36 Starts und 27 Ankünfte, davon vier Siege in Folge und zwei zweite Plätze.

„Die größte Herausforderung ist es, eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit zu erreichen.“

Pascal Conq hat buchstäblich Salzwasser im Blut. Geboren wurde er 1962 im bretonischen Saint-Brieuc. Bald zog die Familie ins nahe Roscoff um. Conqs Vater, der Offizier bei der Handelsmarine gewesen war, hatte einen Posten als technischer Direktor am Institut für Meeresbiologie übernommen. Gemeinsam segelten Vater und Sohn auf einer Bélouga, einem französischen Jollenkreuzer aus Holz, an der bretonischen Küste. Das Boot lag auf einer Werft, wo der Junge seine Nachmittage verbrachte, und den Bootsbauern zur Hand ging.

Später tauschte Conqs Vater seine Bélouga gegen regattatauglichere Boote ein, unter anderem 1979 eine von Jean-Marie Finot entworfene Beneteau First 25. Bis zur ersten Begegnung Conqs mit Finot im echten Leben dauert es allerdings noch einige Jahre.

Ebenfalls 1979 machte Pascal Conq Abitur. Damals gab es in Frankreich noch keine geregelte Ausbildung zum Yachtdesigner. Pascal Conq entschied sich für ein Architekturstudium und belegte Zusatzkurse in Mathematik und Schiffbau. Nebenbei half er Freunden, einen formverleimten Vierteltonner zu bauen und bekam Lust auf etwas Eigenes. So entstand 1982 Urgent, ein Microcupper in Knickspantbauweise aus Sperrholz mit einem der ersten Pendelkiele. Conqs Onkel war Schmied und lieferte die Flosse mit hohler Längsachse. Bei der ersten Regatta brachen sowohl das Ruder als auch die Talje für den Pendelkiel – aber die Idee war geboren.

1985 gewann Pascal Conq gemeinsam mit seinem Cousin die Regatta „Tour de France a la Voile“ und zog zum Abschluss seines Studiums für ein Projekt nach La Rochelle. Nach Feierabend verfolgte er dort auf der Hervé-Werft den Bau eines Halbtonners nach Plänen von Jean Berret und Finot. So bekam er mit, dass Finot Leute suchte und bewarb sich.

Jean-Marie Finot war zu diesem Zeitpunkt bereits ein bekannter und erfolgreicher Konstrukteur.

„Man musste seine Standpunkte verteidigen, aber es war angenehm und bereichernd.“

1941 in den Vogesen geboren, hatte er schon in Géradmer segeln gelernt und stieg bald als Techniker bei der legendären Segelschule Glénans ein. 1968 entwarf Finot den heutigen GFK-Klassiker Ecume de mer. 1970 machte er sich selbstständig und 1977 zeichnete er die First 22 für Beneteau – der Beginn einer langen Zusammenarbeit. Bis heute sind über 25.000 Beneteaus nach Rissen von Finot-Conq gebaut worden.

Ecume de mer wurde zum Klassiker

Pascal Conq stieg im September 1985 bei Jean-Marie Finot ein. Es war kein leichter Anfang, sagt Conq: „Man musste seine Standpunkte verteidigen, aber es war angenehm und bereichernd, unsere Ideen zu vergleichen.“ Ein Streit drehte sich um den Einstieg in der Mini-Klasse, die Finot zunächst nicht seetüchtig und sicher genug fand. Schließlich wurden aber doch Boote nach Entwürfen von Finot-Conq gebaut, unter anderem, weil die Klasse mehr Freiheiten zuließ als die sonst damals in der Regattaszene übliche IOR-Regel.

Michel Desjoyeaux, Sieger der Vendée Globe 2000, sagt: „Jean-Marie Finot war einer der ersten Bootskonstrukteure, die verstanden haben, dass man, um schnell zu segeln, die alten Regeln wie IOR oder International Rule hinter sich lassen muss.

Wenn man schnell segeln will, braucht man ein leichtes Boot. Und wenn man ein leichtes und stabiles Boot will, muss es breit sein. Und dazu muss man das Gewicht von allem Überflüssigen befreien.

Er war der erste, der eine moderne Rennyacht mit komplett flachem Deck entworfen hat, um das Gewicht zu reduzieren und die Leistung zu steigern.“

„Finot war einer der ersten, die verstanden haben, dass man die alten Regeln hinter sich lassen muss.“

Elemente wie das breite Heck und das Doppelruder, die später bei den Imocas Verwendung fanden, kamen bei den Minis zuerst zum Einsatz. 1989 gewann mit Thom’pousse erstmals ein Mini-Prototyp von Finot-Conq die Mini-Transat-Regatta. Fünf weitere Siege folgten. Auch andere Leichtbauelemente – etwa Verstärkungen aus Kohlefaser oder Verkleidungen der Kielflossen aus Glasfaser – kamen von den Minis und prägten später die Imocas.

Das Jahr 1992 markierte einen doppelten Meilenstein für das Designbüro Finot-Conq: Zum einen mit der erfolgreichen First 210, die Erfahrungen aus der Mini-Arbeit auf einen Kleinkreuzer übertrag, und zum anderen mit dem ersten Sieg bei einer Vendée Globe. Die Bagages Superior von Alain Gautier schnitten Finot-Conq konsequent als Epoxy-Schaum-Sandwich-Leichtbau auf die mehrheitlich raumen Kurse zu. Die Nachteile am Wind nahmen sie bewusst in Kauf. Das Boot war um die vier Tonnen leichter als die Konkurrenz, aber breiter und mit mehr Segelfläche ausgestattet; verteilt auf zwei Masten – die einzige Ketsch, die je diese Regatta gewonnen hat.

Leichtbau stößt an Grenzen

Die folgende Vendée Globe 1996 war dann Höheund Tiefpunkt des Leichtbautrends zugleich. Das Siegerboot Géodis von Chistophe Auguin nahm mit Kohlefaser, Nomex-Wabenkern, Doppelruder und Pendelkiel die Zukunft des Leichtbaus vorweg.

Gleichzeitig zeigten sich die Schwächen dieses Trends. Der Kanadier Gerry Rouhfs kam bei der Kenterung seiner Groupe LG 2 ums Leben. Auch Christophe Auguin kenterte zweimal, kam aber trotzdem mit einer Woche Vorsprung ins Ziel. Dieser Rekord hält bis heute. 1998 kenterte der Finot-Conq-Imoca PRB 2 bei der Weltregatta Around Alone und blieb trotz Pendelkiels kieloben treibend liegen. Giovanni Soldini rettete die Skipperin Isabelle Autissier.

Nach dieser Unglücksserie verschärfte die Imoca-Vereinigung die Klassenvorschriften, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Sponsor PRB blieb an Ball und setzte auch weiterhin auf die Erfolgskonstrukteure Finot-Conq. Mit Michel Desjoyeaux hatte PRB zudem einen kreativen Skipper, der Sicherheit und Ergonomie der Imocas in Verbindung mit den Designern weiterentwickelte und so die ganze Klasse prägte.

Desjoyeaux erinnert sich: „Als ich anfing, mit Pascal zu diskutieren, hatte ich noch nicht viel Erfahrung. Ich war noch nicht viel auf Imocas gesegelt.

Pascal hatte eine klare Vorstellung davon, was er mit diesen Booten machen wollte. Aber er hat sich auch angehört, was der Skipper will.“ Desjoyeaux hatte 1991 selbst einen Mini mit Pendelkiel konstruiert und sich daher schon viele Gedanken um die Gefahren der negativen Stabilität gemacht. Eine Antwort auf der neuen PRB 3 war die große Kuppel im Aufbau, die für ein größeres aufrichtendes Moment in Falle einer Kenterung sorgen sollte.

Auch bewegliche Ruderblätter, die auf Jollen Standard waren und sind, hat Desjoyeaux mit Finot-Conq bei den Imocas eingeführt. So kann nicht nur das Luv-Ruderblatt aus dem Wasser geholt werden, sondern die Ruderblätter können bei einer Berührung mit Treibgut nach oben klappen, was die Gefahr eines Schadens verringert.

Bei der Entwicklung von PRB 3 und anderen Imocas dieser Generation war unter anderem auch Guillaume Verdier beteiligt, der 1996 seine erste Anstellung bei Finot-Conq gefunden hatte. Verdier erzählt über diese Zeit: „Das waren sehr intensive fünf Jahre für mich. Pascal und seine Familie wurden gute Freunde. Ich habe ihm viel zu verdanken. Das Schöne an diesem Konstruktionsbüro war, dass wir völlig autark sein mussten: Entwurf, Berechnung, Hydrodynamik, Zeichnung. Es gab eine gute Kommunikation mit den Kunden. Der Prozess war wissenschaftlich und methodisch. Diese Dynamik habe ich in meinem Berufsleben bis heute beibehalten.“

„Das Schöne war, dass wir völlig autark sein mussten.“

Siegerboot in zwei Vendée Globes

2000 zog das Büro von Finot-Conq aus dem Pariser Raum nach Vannes um – näher ans Geschehen. Die im selben Herbst gestartete Vendée Globe gewann Michel Desjoyeaux. Auf demselben Boot gewann Desjoyeaux‘ „Préparateur“ Vincent Riou 2004/05 auch die nächste Vendée Globe. Die PRB 3 von Finot-Conq ist damit das einzige Boot, mit dem es bisher gelungen ist, die Regatta zweimal zu gewinnen.

In der folgenden Auflage 2008/09 war das Büro zum letzten Mal mit Neubauten vertreten, unter anderem Alex Thomsons Hugo Boss 2.

Unterdessen hatten Finot-Conq schon lange begonnen, mit der bretonischen Werft Pogo Structures zusammenzuarbeiten. Der Mini Pogo 2 konnte ab 2003 fünfmal die Mini-Transat in der Serienwertung gewinnen. Es folgten diverse andere Regattayachten und Performance Cruiser für Pogo, zuletzt die Pogo 44. Jean-Marie Finot zog sich langsam aus dem aktiven Geschäft zurück. Die Crew um Pascal Conq arbeitete weiter an neuen Modellen für Beneteau und Superyachten wie Nomad.

Nur in Sachen Imoca herrschte Ruhe – bis zum Herbst 2021. Die Initiative ging von Antoine Koch aus. Er begründet die Auswahl seiner Partner so: „Pascal und sein Team haben viel Erfahrung mit Imocas, aber sie hatten seit einigen Jahren keine neuen Boote mehr gebaut und waren daher sehr motiviert, in diese Klasse zurückzukehren.

Zum anderen ergänzt sich ihre Organisation mit meiner. Pascal Conq konnte sich um den Überblick über das gesamte Projekt kümmern, mit einem Blick von außen, ohne im Alltag des Projekts festzustecken. David de Prémorel hingegen konnte ein Team leiten, das vor allem die Aufgabe hatte, viele Dinge intern zu erledigen: CFD (Computational Fluid Dynamics), 3D-Modellierung und Strukturberechnungen.“

Pascal Conq ließ sich überzeugen: „Was uns dazu bringt wieder einzusteigen, ist die Lust, an diesem Abenteuer teilzunehmen. Ich hatte etwas weniger Lust als David de Prémorel, der jetzt das Büro leitet, aber ich habe mich entschieden, ihn zu begleiten.“

Vielleicht sorgt das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Koch und Finot-Conq ebenso für Überraschung wie die Meldung selbst. Vorgestellt wird die neue LinkedOut im Januar in Lorient.

Text: Jan Maas