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ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT


fotoMAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 80/2021 vom 09.07.2021

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Artikelbild für den Artikel "ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT" aus der Ausgabe 80/2021 von fotoMAGAZIN. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.
Bei der Z fc setzt Nikon auf Retro- Design. Selbst der Nikon-Schriftzug entspricht dem von Kameras aus den 80ern.

fM Check

Design-Vorbild für die Z fc ist die Kleinbildkamera Nikon FM2, die 1982 auf den Markt kam. Man könnte sich aber auch an Fujis X-Serie erinnert fühlen. Konkret bringt die Neue Einstellräder für ISO, Belichtungszeit und Belichtungskorrektur mit. Blende oder Belichtungszeit lassen sich aber auch – quasi modern – über zwei Rändelräder auf der Vorder- und Rückseite steuern.Neben dem Zeitenrad befindet sich ein Hebel, über den die Kamera schnell in die PASM-Modi oder die grüne Vollautomatik versetzt werden kann. Ein kleines Display auf der Oberseite zeigt die ...

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... gewählte Blende an. Zum klassischen Design gehört auch der Verzicht auf einen Griff. Wer diesen vermisst, der kann einen optionalen Zusatzgriff erwerben (GR-1, ab Ende September für ca. 130 Euro erhältlich).

Das Gehäuse der Z fc besteht zum Teil aus einer Magnesiumlegierung und ist auf dem Niveau der Z 50 mit Dichtungen gegen Spritzwasser und Staub geschützt. Beim ersten Handling-Test macht es einen angenehm leichten Eindruck, wirkt aber weniger hochwertig als eine FM2 oder eine Z 6/Z 7. Eine automatische Sensorreinigung oder einen Bildstabilisator hat Nikon übrigens nach wie vor nicht integriert. Der wichtigste Unterschied zur Z 50 zeigt sich beim Monitor. Dieser ist nun nicht nur nach oben und unten, sondern auch zur Seite ausschwenkbar, was wohl vor allem Vlogger zu schätzen wissen dürften. Die Diagonale hat sich von 3,2 auf 3,0 Zoll verringert, wobei im Fall der Z 50 der rechte Rand mit einer Touch-Leiste mit Lupenfunktion belegt ist. Diese Tasten sitzen bei der Z fc nun neben dem Monitor. Dessen Auflösung bleibt bei 1,04 Mio. Bildpunkten. Der OLED-Sucher stellt wie gehabt 2,36 Mio. Punkte dar. Ein weiterer äußerlicher Unterschied zur Z 50 ist der fehlende Gehäuseblitz. Öffnet man die Abdeckungen für die Schnittstellen, so zeigt sich, dass die Neue nun USB-C (statt B) mitbringt und damit auch eine Power-Delivery-Funktion hinzugewonnen hat, also im laufenden Betrieb über USB mit Strom versorgt werden kann. Der Akku EN-EL25 liefert nun übrigens Strom für 320 statt 300 Aufnahmen mit einer Ladung, was möglicherweise dem kleineren Monitor zu verdanken ist. Gespeichert wird auf einer SD-Karte (UHS-I).

Die Serienbildrate liegt nach wie vor bei sehr schnellen 11 Bildern/s. Für die Autofokusnachführung ist der bekannte Hybrid-Autofokus zuständig, der auch Augen und Tiere erkennt. 4K-Video nimmt die Z fc mit 30p, 25p oder 24p auf. Positiv fällt auf, dass dabei der volle Bildwinkel erhalten bleibt. Erst wenn man den digitalen Bildstabilisator zuschaltet, cropped die Kamera naturgemäß. In Full-HD sind Aufnahmen mit bis zu 120p bzw. als 5fach-Zeitlupen möglich. Für den Anschluss eines externen Mikrofons existiert eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Bei der Bildqualität dürften keine Überraschungen zu erwarten sein, da der gleiche 20,9-MP-Sensor wie in der Z 50 zum Einsatz kommt.

Die Nikon Z fc ist ab Ende Juli für ca. 1000 Euro erhältlich. Nikon bietet außerdem verschiedene Kit-Varianten an. Am günstigsten ist die Kombination mit dem von der Z 50 bekannten, sehr kompakten Z DX 3,5-6,3/16-50 mm VR, allerdings in einer Silver Edition (Kit: ca. 1150 Euro, Objektiv einzeln: rund 360 Euro). Dieses gehört auch zum Double-Zoom-Kit, das zusätzlich das DX 4,5-6,3/50-250 mm VR enthält (ca. 1390 Euro). Eher ungewöhnlich ist das Kit mit dem neuen Vollformatobjektiv Z 2,8/28 mm SE (siehe auch Seite 72) – die Special Edition ist beim Oberflächendesign an die Z fc angepasst (zusammen 1250 Euro). AJ