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Mac Life - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 06.01.2022

macOS Clean Install

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Bildquelle: Mac Life, Ausgabe 2/2022

Wenn ein großer Versionssprung wie der von Big Sur auf Monterey ansteht, stellt sich immer die Frage, ob es besser ist, das neue macOS einfach als Update zu in stallieren, oder ob es sich lohnt, den Aufwand für eine Neuinstallation auf sich zu nehmen. Die Antwort ist leicht, wenn dein Mac bereits Probleme macht und du nicht weißt, warum. Doch ein klarer Schnitt kann auch Ärger vorbeugen.

Ein Clean Install – also die Installation eines sauberen macOS mit anschließender Konfiguration – macht sicher Arbeit, doch so schlimm, wie viele denken, ist es auch nicht. Im Folgenden führen wir dich Schritt für Schritt durch die Prozedur.

Ein Clean Install macht zwar etwas Arbeit, doch der Lohn ist ein Mac, der wieder schnell und zuverlässig arbeitet.

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... eigentlich eine tolle Sache, aber es verleitet uns dazu, das System des Rechners von Jahr zu Jahr immer nur zu aktualisieren. So kann es vorkommen, dass sich kleine Fehler in Bibliotheken, Fonts, Einstellungen und anderen Komponenten ansammeln. Jeweils für sich betrachtet, geht von ihnen keine große Gefahr aus, aber in der Summe leidet dann doch irgendwann die Zuverlässigkeit. Die Bedienung wird zäher, System und Apps stürzen häufiger ab. Das Tückische ist, dass die Verschlechterung schleichend voranschreitet und scheinbar keine bestimmte Ursache hat. Deshalb empfehlen wir als Faustregel, jedes zweite oder dritte große Systemupdate präventiv als frisches System zu installieren. Wer eher selten neue Software ausprobiert, kann ohne schlechtes Gewissen bis zum dritten großen Update warten. Wenn dein Mac aber bereits Probleme macht, ist für Monterey auf jeden Fall ein Clean Install fällig.

Workshop: Vorhandene Daten sichern und das Startvolume vorbereiten

1 Zum Klonen des Startvolumes im Wiederherstellungsmodus drücke nach dem Einschalten [cmd] + [alt] + [R] bis Globus oder Apfel erscheinen. Starte im Fenster das Festplattendienstprogramm.

2 Lösche d as Ziellaufwerk im APFS- Format. Lasse mit [cmd] + [2] die Geräte anzeigen. Wähle den APFS- Container auf dem Zielvolume, danach „Wiederherstellen“ und als Quelle das alte Startvolume.

3 Hast du das Time-Machine-Backup und den Klon erstellt, starte von Letzterem oder im Wiederherstellungsmodus. Öffne erneut das Festplattendienstprogramm, wähle das alte Startvolume und lösche es.

Startvolume löschen

Jede Installation beginnt mit einem Back-up. Dabei empfehlen wir, außer dem obligatorischen Time-Machine-Lauf auch eine Eins-zu-eins-Kopie des Start volumes auf einer externen USB-Platte anzulegen. Das hat gleich mehrere Vorteile. Der Klon ist nicht nur ein zusätzliches Back-up, du kannst auch notfalls davon starten oder später sehr einfach Dokumente übernehmen. Am Ende wandert das Laufwerk als Archiv in den Schrank. So vorbereitet kannst du das alte Startlaufwerk löschen, um einen sauberen Neuanfang zu ermöglichen. Dabei reicht es nicht, alle Benutzerdateien in den Papierkorb zu ziehen. Du musst das Volume mit dem Festplattendienstprogramm löschen, um auch unsichtbare Systemkomponenten zu entfernen. Zum Klonen oder Löschen des aktiven Systems musst du zuerst von einem anderen Medium starten. Am besten eignet sich dafür der Wiederherstellungsmodus. Dafür hältst du beim Start [cmd] + [alt] + [R] gedrückt (bei einem Mac mit Apple-Chip die Ein/Aus-Taste). Der Mac bootet dabei aus dem Internet.

Der Trend zu Cloud-Diensten nimmt dem Clean Install seinen Schrecken. Oft reicht schon die Anmeldung bei iCloud und App Store, um nach der Installation von macOS sofort wieder arbeitsfähig zu sein.

Monterey installieren

Hast du das Zielvolume so weit vorbereitet, lädst du macOS Monterey aus dem App Store oder über die Installationsfunktion des Wiederherstellungsmodus. Nach dem Download beginnt das Installa tionsprogramm automatisch. Hast du das Ziel volume ausgewählt, kopiert das Programm einige Daten darauf und startet den Mac neu. Der Mac installiert das System und öffnet zur Einrichtung eine Assistenz, die grundlegende Einstellungen wie Land, Sprache, Zeitzone und Netzwerkzugang abfragt. Dann folgt die wichtige Frage, ob du Daten von einer vorhandenen Installation übernehmen willst. Für einen Clean Install verneinst du das, schließlich geht es ja gerade darum, alle Altlasten loszuwerden.

Im Rahmen der Erstkonfiguration kannst du gleich deine iCloud-ID eintragen, das lässt sich aber auch später noch nachholen. Auch die Ortsbestimmung lässt du erst einmal ausgeschaltet. Ist die Basiskonfiguration des Systems abgeschlossen, wirst du aufgefordert, einen ersten Benutzer anzulegen. Der ist immer ein Administrator und erhält die interne ID 501. Falls du den Namen nicht aus persönlichen Gründen ändern willst, empfehlen wir, für das neu installierte System den gleichen Hauptbenutzer zu verwenden wie für das vorherige. Das vermeidet später Probleme mit Apps und Diensten, die sich an Name und ID orientieren. Zum Abschluss fragt die Assistenz unter anderem, ob macOS Nutzerdaten zur Diagnose übertragen darf. Wer seine Privatsphäre möglichst gut schützen möchte, sollte das ablehnen.

Workshop: Monterey ohne Übernahme von Daten auf dem Zielvolume installieren

1 Nachdem du von der Zweitplatte gebootet hast, lade macOS Monterey aus dem App Store und starte den Installer. Wähle „Alle Volumes anzeigen“, dann das Zielvolume und „Installieren“.

2 Beim e rsten Start des neuen Systems öffnet der Mac automatisch die Installationsassistenz, die diverse Basiseinstellungen abfragt – unter anderem Land, Sprache, Tastatur und Netzwerk.

3 Zum S chluss fragt die Assistenz, ob du Daten von einem Rechner oder Back-up übernehmen möchtest. Für einen Clean Install wählst du unten links „Später“. Dann legst du den ersten Benutzer an.

Konfiguration verbessern

Du hast nun ein neues macOS installiert und kannst dich als der gerade angelegte Benutzer anmelden. Jetzt geht es daran, wichtige Systemfunktionen zu konfigurieren. Wir wissen natürlich nicht, welche Einstellungen und Dienste du vorher benutzt hast, aber wir empfehlen auf jeden Fall den Besuch in einigen wichtigen Systemeinstellungen. Dazu gehört die Konfiguration der Einstellungen in „Softwareupdate“. Die Suche nach Updates sollte unter „Weitere Optionen“ auf jeden Fall aktiv sein, damit du benachrichtigt wirst. Außerdem empfehlen wir aus Sicherheitsgründen, „Systemdateien und Sicherheits-Updates installieren“ einzuschalten. Das automatische Laden und Installieren von Appund Systemupdates ist ein zweischneidiges Schwert, da es immer die Gefahr birgt, dass Downloads die Internetverbindung zur Unzeit belasten. Und im professionellen Einsatz solltest du vor jedem Update prüfen, ob es zum Beispiel Probleme mit benötigten Apps und Plug-ins gibt. Wer sich selbst gar nicht kümmern will, wählt dagegen die automatische Variante als kleineres Übel. Besser alle Updates als gar keines.

Software

Programme aus dem App Store kannst du nach der Anmeldung schnell wieder herunterladen. Vergewissere dich vor dem Löschen des Startvolumes, dass du für andere Apps die nötigen Installationsdateien und Lizenzen sicher aufbewahrt hast. Achtung: Einige Apps müssen vor dem Löschen beim Hersteller deaktiviert werden.

Als Nächstes richtest du in „Benutzer & Gruppen“ die Accounts ein, die du brauchst. Dann aktivierst du in „Freigaben“ benötigte Dienste, aber bitte auch nur diese. Es sollte kein Dienst unnötig aktiviert werden. Denke daran, hier auch den alten Gerätenamen wieder einzutragen. Dann meldet sich der Mac auf anderen Rechnern im Netzwerk wieder mit dem gewohnten Namen. Die Auswahl des Time-Machine-Volumes und das Einschalten des Back-ups sollten ebenfalls zur Standardkonfiguration gehören. Du kannst das gleiche Volume wie vor dem Clean Install auswählen und das Back-up darauf einfach fortsetzen. Der erste Lauf wird durch den Umfang des Updates etwas dauern, aber so behältst du Zugriff auf deine Back-up-Historie.

Workshop: Standardkonfiguration von macOS Monterey optimieren

1 Zu d en ersten Stationen der Einstellungen gehört „Softwareupdate“. Du solltest macOS auf jeden Fall suchen lassen. Willst du dich nicht selbst kümmern, aktiviere die automatische Installation.

2 Als N ächstes setze im Bereich Freigaben wieder den gewohnten Rechnernamen ein und aktiviere die wirklich benötigten Dienste. Aber bitte denke daran, hier gilt: Weniger ist mehr.

3 Das B ack-up mit Time Machine sollte selbstverständlich sein. In dessen Einstellungen kannst du das benutzte Volume wieder auswählen und die Sicherung fortsetzen, am besten verschlüsselt!

4 Die S icherheitseinstellungen sind recht gut. Setze unbedingt ein gutes Passwort! Eventuell kannst du die Zeit bis zur Abfrage sogar etwas verlängern. Verzichte aber auf die automatische Anmeldung.

5 Hast du die Ortung oder den Versand von Diagnosedaten aktiviert, kannst du das unter Datenschutz korrigieren. Ortung ist auf Macs eher selten sinnvoll, auf MacBooks belastet es zudem den Akku.

6 Mit d er Anmeldung bei iCloud kannst du in einem Rutsch wichtige Einstellungen und Dokumente synchronisieren. Das erspart sehr viel Handarbeit bei der Ersteinrichtung des Systems.

Sicherheit optimieren

Tipps zu wichtigen Sicherheitseinstellungen findest du in der Rubrik Konfiguration. macOS erlaubt den Start neuer Apps aus dem App Store und optional noch von verifizierten Entwickler:innen. Bei freien Apps erscheint eine Warnung. Wir empfehlen außerdem einen Passwortschutz und das Abschalten der automatischen Anmeldung. Ob das Passwort auch beim Beenden des Ruhezustands abgefragt werden soll und wie schnell, hängt vom persönlichen Sicherheitsbedürfnis ab und davon, ob der Mac leicht für andere Personen zugänglich ist. Das gilt auch für die Volumeverschlüsselung durch FileVault. Bei M1-Macs ist sie immer aktiv. Die schützt alle Daten auch beim Diebstahl des ganzen Mac aus Wohnung oder Büro. Denke daran, auch die Back-up-Platte zu verschlüsseln.

Aus der Cloud

Es muss nicht immer iCloud sein. Speicherdienste wie Dropbox sind eine weitere einfache Möglichkeit, Daten unabhängig vom Mac zu sichern. Nach dem Aufspielen des neuen Systems installierst du die Software des Dienstes und meldest dich mit deinen Benutzerdaten an – schon hast du wieder vollen Zugriff auf deine Dateien.

Oberfläche anpassen

Die Einstellungen der macOS-Oberfläche sind in vielen Bereichen Geschmackssache, dazu gehört zum Beispiel das dunkle Erscheinungsbild, die Akzentfarbe oder Einstellungen zum Scrollver-halten. Einfarbige Schreibtischhintergründe sind zwar etwas langweilig, aber übersichtlicher als Bilder mit vielen Details. Wer viel mit Fotos zu tun hat, wird ohnehin eher neutrales Grau bevorzugen. Legst du oft Dateien auf dem Schreibtisch ab, empfiehlt sich dort die Ausrichtung am Raster oder das automatische Stapeln. Beide Funktionen findest du in den Darstellungsoptionen.

Workshop: Individuelle Einstellungen für die Mac-Oberfläche konfigurieren

1 In d en allgemeinen Einstellungen wählst du das Erscheinungsbild und die bevorzugte Akzentfarbe. Schalte das Einfärben des Hintergrunds in Fenstern ab für eine farblich neutralere Darstellung.

2 Das D ock ist ein zentrales Element der Oberfläche. Passe die Icongröße und andere Funktionen an. Füge für dich wichtige Apps hinzu. Konfiguriere das Kontrollzentrum und wähle die Statusmenüs.

3 Wer g ern Dateien auf dem Schreibtisch ablegt, braucht einen schlichten, vielleicht einfarbigen Hintergrund statt detailreiche Fotos. Der neue Desktop „macOS – Grafik“ ist allerdings Geschmackssache.

4 Für O rdnung auf dem Schreibtisch sorgt die Sortierung im Raster in den Darstellungsoptionen. Oder du nutzt die Zusammenfassung in Stapeln. Die Symbolvorschau zeigt den Inhalt des Dokuments als Icon.

5 In d en Finder-Einstellungen legst du fest, welchen Inhalt ein neues Fenster zeigt. Ein Ordner öffnet sich schneller als die Übersicht „Zuletzt benutzt“. Hier lassen sich auch die Laufwerke-Icons aktivieren.

6 In d en Einstellungen für Apples Maus oder Trackpad findest du viele nützliche Gesten, zum Beispiel den Sekundärklick („Rechtsklick“), um das Kontextmenü schneller öffnen zu können.

Es ist auch sinnvoll, sich in neuen Fenstern das Home-Verzeichnis oder „Dokumente“ anstelle von „Alle meine Dateien“ zeigen zu lassen (in den Finder-Einstellungen). Das kann die Anzeige auf älteren Macs beschleunigen. Außerdem hilft es, wichtige Ordner in die Seitenleiste zu ziehen.

Aufwendige Bildschirmschoner kosten nur Strom. Konfiguriere lieber „Energie sparen“ vernünftig. Willst du die Funktion als Zugriffsschutz nutzen, aktiviere die Passwortabfrage und merke dir den Kurzbefehl [cmd] + [alt] + [Auswerfen] zum Aufruf des Ruhezustands. Mit [ctrl] + [cmd] + [Q] kannst du den Bildschirm sofort sperren.

Handarbeit

Wer seine privaten Daten nicht per Cloud abgleicht, muss wissen, wo sie zu finden sind. Viele liegen in „Benutzer/Name/Library“. Kontakte findest du in „Application Support/AddressBook“. Kalenderdaten liegen in „Calendars“. „Mail“ enthält lokale Postfächer und alte POP3-Konten, „Safari“ die Bookmarks. Schriften liegen in „Fonts“, eventuell auch „Library/Fonts“.

Konfiguration abschließen

Auch für die Konfiguration von Programmen gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten. Der Virencheck bringt auch auf dem Mac immer wieder Plagegeister zum Vorschein. Gewöhnlich handelt es sich allerdings um Windows-Software, die in Zip-Anhängen von Spam-Mails steckt oder als getarnter Download von einer Website erfolgt ist. Du solltest mit Dateien aus dem Netz trotzdem immer vorsichtig sein. Schalte in den Safari- Einstellungen unter „Allgemein“ das Öffnen sicherer Dateien ab. Downloads aus unbekannten Quellen sind niemals sicher. Ähnlich verhält es sich mit dem Nachladen von „entfernten Inhalten“ in E-Mails. Lade Bilder bei Bedarf manuell.

Zum Abschluss installierst du Apps neu und stellst deine Dokumente wieder her. Letztere lassen sich am besten aus einem Back-up oder von dem erwähnten Klonvolume zurückspielen, wenn sie nicht eh auf dem iCloud Drive liegen.

Workshop: Benötigte Programme installieren und eigene Dokumente kopieren

1 Das Dateiformat sagt nichts über die Sicherheit des Inhalts aus. Deshalb sollte unbedingt unten in den allgemeinen Safari-Einstellungen das Öffnen von Downloads ausgeschaltet sein.

2 Ähnlich verhält es sich mit dem Laden entfernter Inhalte in Mail, blockiere sie in den Einstellungen unter „Datenschutz“. Sie lassen sich zum Tracken und Testen von Empfängeradressen nutzen.

3 Damit die Konversation auf Macs und iOS-Geräten synchron läuft, sollten für Nachrichten (im Bild) und FaceTime die gleichen IDs eingetragen und der Nachrichten-Sync in iCloud aktiv sein.

4 Läuft das System, installiere die fehlenden Apps. Der App Store bietet deine Einkäufe übersichtlich zum Download an. Für andere Apps brauchst du die Installationsdateien und Lizenzschlüssel.

5 Deine persönlichen Daten findest du in den Ordnern des Home-Verzeichnisses auf dem Klonvolume oder im Time-Machine-Back-up. Schaue alle Ordner durch und kopiere benötigte Daten.

6 Für den kompletten Haupt-Account ist der Mi grationsassistent beim Clean Install tabu, doch du kannst später weitere Benutzer oder Dokumente aus einem Back-up oder vom Klonvolume übertragen.