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Zurück zur Natur!


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TAUCHEN - epaper ⋅ Ausgabe 20/2022 vom 07.01.2022

MARSA SHAGRA

Artikelbild für den Artikel "Zurück zur Natur!" aus der Ausgabe 20/2022 von TAUCHEN. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: TAUCHEN, Ausgabe 20/2022

Marsa Shagra und Marsa Nakari sind aufgrund ihrer leicht zugänglichen Hausriffe ideal zum Freitauchen. Red Sea Diving Safari verfügt über einen Vollzeit-AIDA- Freitauchlehrer vor Ort.

Zelt-Romantik und Non-Limit-Tauchen: In Marsa Shagra und Nakari Village können Taucher das Hausriff auf eigene Faust erkunden.

Ihr dürft den Sonnenaufgang nicht verpassen. Ich liebe das Fünf-Uhr-Schauspiel seit mehr als 40 Jahren«, schwärmt Hossam Helmy und streift sich durch seinen Bart. Der Gründer von Red Sea Diving Safari zeigt die Stelle, wo er zwölf Jahre mit Blick auf das Marsa Shagra Village in einem Zelt gelebt und den Grundstein für diese einzigartige Anlage gelegt hat. Wer das Glück hat, mit dem Ägypter bei einer Tasse Tee ins Gespräch zu kommen, weiß, dass die Liebe seines Lebens das Rote Meer und sein Eco-Tauchcamp sind. Mittlerweile gibt es sogar eine Druckkammer und teilweise Komfort wie in einem Resort für maximal 240 Gäste auf der riesigen Fläche von mehr als einer halben Million Quadratmeter Fläche. Trotz vieler moderner Annehmlichkeiten hat sich das Camp seinen ...

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... urtümlichen Charme erhalten. Warum Zelte? Warum keine Pools? Ein Hotel wollte Hossam nie – und so widersetzte er sich, als ihn die Administration bewegen wollte, ein 1000-Betten-Resort zu bauen. »Viele Betten bedeuten schnelles Geld, aber die Natur zahlt die Rechnung«, ist er überzeugt. Immerhin war er zu dem Kompromiss bereit, das Restaurant zu bauen. Nach und nach kamen weitere Zelte dazu, später die Hütten und die Chalets. Mittlerweile hat auch die Regierung in Kairo das Potenzial von Eco-Tourismus erkannt«, sagt der Red Sea Diving-Chef.

Haie und Dugongs

Die meisten Gäste sind Taucher und wegen des fantastischen Hausriffs hier, das man mit seinem Buddy von sechs Uhr morgens bis 20 Uhr abends auf eigene Faust erkunden kann. Nord- und Südriff lassen sich mit dem Zodiac oder beim Shore Dive erreichen. Wer es actionreicher mag, sollte unbedingt das Elphinstone Reef anpeilen. Dieser Topspot liegt rund 20 Minuten von Shagra entfernt und wird mehrmals am Tag mit dem Zodiac oder einem Boot angesteuert. Das Dropoff allein ist sensationell. Von Mai bis August sieht man hier Hammerhaie, und von September bis Dezember sorgen Weißspitzen-Hochseehaie (Carcharhinus longimanus) vor dem Safety-Stopp für Nervenkitzel. Weitere Spots mit Chancen, Delfine (Shaab Samadai/Dolphin House) oder Gitarrenrochen, Grüne Meeresschildkröten oder Dugongs zu sehen (Marsa Abu Dabab), liegen in der Nähe und werden mehrmals pro Woche angesteuert.

Vielen Gästen reicht es dennoch, nonlimit am Hausriff zu tauchen und einfach die Natur zu genießen. Keine austauschbare Resort-Atmosphäre mit Pools, abgesteckten Schirm- und Liegestuhlreihen, sondern pure Wüstenromantik. Einige sitzen mit anderen Gästen in der Strandlounge zusammen und unterhalten sich über Taucherlebnisse oder treffen sich zum gemeinsamen Lunch oder Dinner. Oder sie hocken entspannt im Schatten und lesen. Klingt langweilig? Genau deshalb sind die meisten hier. Einen festgelegten Tagesablauf mit Programm gibt es im Marsa Shagra Village nur, wenn man es ausdrücklich wünscht: Ausfahrten und Tagestrips zu anderen Tauchspots oder Landaktivitäten wie Wüstentouren mit Kamelen, Pferden oder Quads werden täglich angeboten und können komfortabel am Touchscreen in der Tauchbasis gebucht werden.

Nonstop-Hausriff-Tauchen

Von den überdachten Diving Shades aus sind es keine zehn Schritte bis zum Wasser. Saubere, getrennte Becken zum Waschen der Ausrüstung, Atemregler und UW-Kameras und reichlich Platz zum Trocknen der Anzüge. Keine glitschigen Steine oder Seeigel beim Einstieg, sondern feiner, weißer Sand. In Stehtiefe gebe ich meinem Buddy das Zeichen zum Abtauchen. Die ersten Meter werden wir von neugierigen Riffbarschen begleitet. Nach kurzer Zeit gelangt man in den Fünf-Meter-Bereich, der mit einer Boje markiert ist. Direkt neben dem Ankerseil lungern bis zum Herbst einige Kugelfische auf dem Sandgrund herum wie Dorf-Teenager an der Bushaltestelle und lassen sich in den Wellen schaukeln. Wenn man linke Schulter weiter dem am Grund verlegten Tau folgt, erscheint nach kurzer Zeit ein Vorsprung mit wunderschönen Hart- und Weichkorallen, in denen sich Doktor-, Falter- und Drückerfische tummeln. Nur ein paar Flossenschläge weiter, in etwa zehn Meter Tiefe, vorbei an einer riesigen, grünen Salatkoralle, wird man leicht an den Ohren gezwickt. Hier befindet sich eine Putzerstation. In 20 Metern Tiefe ändert sich die Riff-Szenerie: Mächtige Gorgonienfächer bestimmen das Bild. Flöten- und Trompetenfische gleiten wie Kampfgeschwader durchs Riff. Mit etwas Glück kann man hier auf größere Zackenbarsche treffen. Hinter einer Schneise endet das Riff in etwa 50 Meter Tiefe – morgens oder nachmittags kann man mit Glück Riffhaie entdecken.

Chalet oder Royal Tent?

Ein im arabischen Stil gebautes, großes Kuppel-Restaurant mit Meerblick thront über der Anlage. Seit 2020 können die Gäste auch frisches Bio-Obst, -Gemüse und -Eier im Restaurant genießen. Übernachtet wird in geräumigen Zelten. Zeltmuffel können auch in klimatisierten Luxus-Chalets mit Bad und Klimaanlage oder Lehmhütten, sogenannten »Huts«, wohnen. Der Clou sind die beige-weißen, 2,50 Meter hohen und 20 Quadratmeter großen Luxus-Beduinenzelte am Strand, die Royal Tents mit Ventilator und Kühlschrank. Die Übernachtung in einem geräumigen Zelt am Strand ist außerhalb der heißen Sommermonate unbedingt zu empfehlen. Man spürt, hört und fühlt jede Minute, wo man wirklich ist: mitten in der Wüste, tief im Süden Ägyptens, direkt am Roten Meer. Die einzigen Geräusche, die man hört, sind der Wind, der an den Zeltwänden zerrt, und das Lied der Wellen. Später in der Nacht wird es empfindlich kühl, bis man morgens vom Licht der ersten Sonnenstrahlen geweckt wird. Hinter uns erwacht die Wüste zum Leben, nur wenige Meter vor uns liegt das Meer. Hossams Empfehlung, den Sonnenaufgang um 5:30 Uhr zu erleben, hat sich gelohnt.

REISEINFO: RED SEA DIVING SAFARI

RED SEA DIVING SAFARI betreibt insgesamt drei Camps in Südägypten. In Marsa Shagra liegt die Kapazität bei 240, in Marsa Nakari bei 120 und in Wadi Lahami bei rund 80 Personen. Marsa Shagra ist die größte Anlage – aber auch hier geht es recht beschaulich zu. Nakari ist nur halb so groß und liegt gegenüber vom Dolphin Reef. Wem das zu viel und zu hektisch ist, dem sei das Wadi Lahami Village ans Herz gelegt. Das südlichste Resort Ägyptens garantiert unberührte Riffe sowie absolute Ruhe und Abgeschiedenheit. Hausrifftauchen gibt es hier nicht, deshalb ist der ganze Tauchbetrieb zeitlich durchorganisiert.

Wer damit gut leben kann, wird mit unvergesslichen Erlebnissen an den schönsten Tauchgebieten Südägyptens belohnt: Die Fury Shoals werden bei morgendlichen Ausfahrten mit dem Zodiac angesteuert. Ausfahrten zum weiter entfernten St.

John’s Reef werden mit Truck-Touren organisiert. Die Kapazität jedes Dorfes wurde vor dem Bau sorgfältig berechnet, um die Meerestiere im Marinepark nicht durch zu viele Taucher zu stören. In Zusammenarbeit mit der Reef Check Foundation wird regelmäßig der Zustand der Riffe überprüft. Gäste des Marsa Shagra Village können auch das Nakari Village aufsuchen (hier startet die Tour zum Dolphin Reef) oder für zwei Tage zum Wadi Lahami Village im tiefen Süden wechseln, um an den unberührten Riffen der Fury Shoal-Kette zu tauchen, die sonst nur von Safari- und Tagesbooten erreicht werden können. Infos: www.redsea-divingsafari.com

Das Marsa Shagra Village liegt eine halbe Stunde vom Flughafen Marsa Alam entfernt. Es ist das erste und älteste Tauchhotel von Red Sea Diving Safari in Ägypten.

EINREISE: Der Reisepass muss sechs Monate gültig sein. Nach der Ankunft muss man am Flughafen ein Visum erwerben ( 22 Euro).

Fluglinien ab Deutschland: TUIfly, Germania, Eurowings, Small Planet Airlines. Unbedingt Marsa Alam als Zielflughafen wählen! Denn von dort aus dauert der Transfer keine halbe Stunde.

TAUCHEN: Das Eco Diving-Camp liegt an einer Bucht mit einem ausgezeichneten Hausriff. Nach einem Orientierungstauchgang kann man mit entsprechender Taucherfahrung mit dem Buddy nonlimit am Hausriff tauchen. Auf Wunsch wird man mit dem Zodiac ans Außenriff gefahren. Zusätzlich werden zwei Mal am Tag Fahrten mit Safari-Trucks angeboten. Die »Diving Shades« sind ein großes Areal mit abschließbaren Boxen und bieten ausreichend Platz für das Equipment. Mehrere saubere Spülbecken, große Trockenareale mit Bügeln und mehrere Duschen sind vorhanden. Atemgas und Nitroxflaschen stehen zur Selbstbedienung bereit. Das Camp hat eine eigene Druckkammer. In der Tauchbasis kann man sich am Touchscreen bequem für Ausfahrten anmelden. Das Marsa Shagra Village eignet sich auch gut für einen Familienurlaub ohne Fernseher und Pool. Apnoetauchen wird ebenfalls angeboten.

Tech-Tauchen und Apnoe: Die PADI-und TDI-Basis bietet auch Mischgastauchen an. Daher sind auch Taucher willkommen, die mit dem technischen Tauchen beginnen oder ihre Ausbildung mit den ausgebildeten Tauchlehrern fortsetzen möchten. Auch für Apnoe-Taucher gibt es entsprechende Angebote – berühmte Freediver wie Pelizzari, Engyel und Zuccari sind regelmäßig hier, und ein AIDA-Freediving-Instructor bildet in Marsa Shagra aus oder begleitet Exkursionen.

KLIMA UND REISEZEIT: trockenes, heißes Wüstenklima. In den Wintermonaten kann man nach Sonnenuntergang eine Jacke brauchen. Die Wassertemperatur liegt im Sommer bei 28 Grad Celsius, im Winter sind es 21 bis 26 Grad. Im Sommer reicht ein Drei-Millimeter-Tauchanzug aus, im Winter sollten es schon fünf Millimeter sein.

SPORT: Schnorcheln, Apnoe-Tauchen, Kayaking, Quadtouren, Yoga und Birdwatching. Außerdem kann man mit Kamelen oder im Jeep die Wüste erkunden. Neu im Programm ist Kite-Surfen in Wadi Lahami.

CORONA: Bis zum 1. November 2021 wurden in Ägypten offiziell 331.000 Corona-Infektionen und 18.651 Todesfälle gemeldet. Es ist unklar, wie hoch die Anzahl der Infektionen tatsächlich ist, aber man muss wegen der begrenzten Testkapazität in Ägypten von einer hohen Dunkelziffer ausgehen. Nach offiziellen Angaben geht die Zahl der Neuinfektionen in Ägypten seit Juni 2021 zurück. Seit dem 1. Juli 2020 erlaubt die ägyptische Regierung wieder internationale Flüge, und dazu gehört auch, dass die ägyptischen Ausländerbehörden wieder E-Visa ausfertigen. Für die Einreise nach Ägypten ist zusätzlich erforderlich, dass der Reisende bei guter Gesundheit ist und nachweisen kann, dass er eine Krankenversicherung hat, die alle möglicherweise in Ägypten anfallenden medizinischen Kosten abdeckt.

Seit dem 15. August 2020 ist für die Einreise nach Ägypten ein von einem anerkannten Testlabor ausgestellter negativer PCR-Testbefund erforderlich, der in englischer oder arabischer Sprache ausgestellt sein muss und innerhalb von 72 Stunden vor dem Abflug erfolgt sein muss.

Kinder unter sechs Jahren brauchen kein PCR-Testergebnis vorzulegen.

Reisende, die mindestens 14 Tage vor ihrer Reise vollständig mit einem von der WHO zugelassenen Impfstoff geimpft wurden, müssen auch kein PCR-Testergebnis vorweisen, wenn sie stattdessen einen Impfbeweis vorlegen. Die Impfbestätigung muss einen QR-Code enthalten, damit die ägyptischen Behörden den Nachweis überprüfen können. Die Impfbestätigung muss auf Papier vorliegen (darf also nicht nur digital sein).

Wichtig: Die Corona-Lage und die Bestimmungen können sich jederzeit ändern. Quelle für aktuelle Informationen: www.auswaertigesamt.de

GESUNDHEIT: Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Die Reiseapotheke sollte Medikamente gegen Durchfall, Reise-und Seekrankheit sowie Insekten-und Sonnenschutz enthalten.

WÄHRUNG: Euro oder US-Dollar. Im Camp braucht man kein Bargeld.

Am Ende der Reise kann man offene Rechnungen mit EC- und Kreditkarte zahlen.

STROM: Im Camp braucht man keinen Adapter. Selbst im Zelt sind Mehrfachsteckdosen vorhanden.

PREISBEISPIEL: sieben Übernachtungen im Standard-Zelt, Vollpension, Transfers und Nonlimit-Tauchen am Hausriff ab 599 Euro pro Person, zuzüglich Flug (www.belugareisen.de).

INFOS & BUCHUNG: Beluga Reisen,

www.belugareisen.de

Corona-Situation

»Aufgrund der Corona-Krise und der Auflagen mussten wir viele unserer Wasserspender entfernen und geben den Menschen jetzt Wasser in Flaschen, das sie an einigen Stellen nachfüllen können«, erklärt Hossan. »Wir haben den Müll in der Wüste und im Meer gesammelt und ausgewertet. 95 Prozent des Mülls in Ägypten sind leere Wasserflaschen. Deshalb haben wir auf Dispenser umgestellt.« Nach der Natur ist das Personal sein größter Schatz. Darum habe er an seinen Mitarbeitern festgehalten, auch in der schweren Corona-Zeit, denn: »Ich brauche sie alle, wenn wir wieder aufbauen wollen!« Nicht nur für die rund 360 Beschäftigten in den drei Camps kommt Hossan für die Gesundheitsversorgung auf, sondern auch für deren Ehegatten, Kinder und Eltern. Sein Personal soll sich hier zu Hause fühlen – und bleiben. »Wir finden auch für die Ehegatten einen Job«, sagt er. Außerdem hat er eine Schule aufgebaut, die seine Frau erfolgreich managt. Einfach war das zunächst nicht. Aber er konnte die Bürokraten in seinem Land davon überzeugen, dass sich die Investition lohnt, weil er argumentierte, dass man so leichter Grundstücke verkaufen könne.

Marsa Shagra ist auch ein großartiger Ort für Nichttaucher, die entspannen und die Ruhe genießen möchten. Und auch bei Familien sehr beliebt. Gibt es einen besseren Spielplatz als einen Strand? Ganz neu ist das Wadi Lahami Kitesurfing Center: Anfänger freuen sich über den einfachen Zugang zur geschützten Lagune, während erfahrene Kiter die Freiheit haben, abseits der Bucht zu surfen, wo sie während der Saison auch anspruchsvolle Wellen finden. Wer Pools, Abendunterhaltung und Animation sucht, ist hier jedoch definitiv falsch aufgehoben. Die meisten Gäste versuchen aber eher, Trubel, Stress und Hektik zu entkommen. Und das gelingt hier bestens.

Die Natur ist der Schatz von Red Sea Diving Safari in Ägypten. Mit ihren Sehenswürdigkeiten bieten die drei Resorts eine nachhaltige Alternative zum Massentourismus.

REEF CHECK: ARBEIT FÜR DAS MEER

Seit 2008 wird der Reef Check- Ecodiver-Kurs bei Red Sea Diving Safari angeboten. Reef Check ist die weltweit größte Korallenriff-Monitoring-Organisation. Sie arbeitet mit Meereswissenschaftlern und Freiwilligen. Als Teil des Reef Check-Programms werden Kurse vom Discover Reef Check bis zum Reef Check-Eco-Diver-Trainer angeboten. Stephan Moldzio ist der deutsche Korrespondent, der die Kurse durchführt und leitet. Zusammen mit den zertifizierten Tauchern werden die Riffe ständig auf menschliche Einflüsse wie Überfischung, Überdüngung, Bruchschäden an Korallen und Müll überprüft. Der Reef Check liefert über den Korallenbedeckungsgrad ein wichtiges Maß für den Zustand eines Riffs.

Infos: www.reefcheck.org/ country/egypt/