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Headlines Regionales Immobilien Journal Berlin & Brandenburg - epaper issue 9/2016
★ Intelligente Raumgestaltung auf einer Ebene Velum FD Individualplanung  ★ Hausbau & Technik Zuschüsse vom Staat für Brennstoffzellen  ★ Hausbau & Technik Fassadendämmung  ★ Wohntrends Arbeitsplatten  

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Magazine Regionales Immobilien Journal Berlin & Brandenburg - epaper Editorial

Lesen Sie was die Redaktion in dieser Regionales Immobilien Journal Berlin & Brandenburg Ausgabe 9/2016 vom 01.09.2016 schreibt:

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

die Zahlen klingen auf den ersten Blick sehr schön. Das Statistische Bundesamt verkündete, dass die Baugenehmigungszahlen im ersten Halbjahr 2016 um über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Wer jedoch demnächst auf Wohnungssuche geht, wird sich trotzdem in die langen Schlangen potenzieller Bewerber für die Wohnung einreihen müssen.

Branchenexperten glauben nicht, dass der angespannte Wohnungsmarkt durch diese Zahlen entscheidend entlastet wird. Zum einen bedeuten Baugenehmigungen nicht auch gleichzeitig die Fertigstellungen von Wohnraum. Oft werden die genehmigten Wohnungen erst gar nicht gebaut. Zum anderen spiegelt der starke Anstieg einen Vorzieheffekt aufgrund der Energieeinsparverordnung (EnEV) wieder. Seit Anfang 2016 haben sich die energetischen Anforderungen für Neubauten deutlich verschärft. Damit steigen auch die Baukosten erheblich. Um noch von den alten Regelungen der EnEV 2014 zu profitieren, haben viele Bauträger und Wohnungsbauunternehmen ihren Bauantrag 2015 eingereicht. Diese Genehmigungen wurden nun im 1. Halbjahr 2016 erteilt. Absehbar ist schon jetzt, dass im zweiten Halbjahr 2016 weniger Baugenehmigungen als im ersten Halbjahr erteilt werden.

Für potenzielle Immobilienerwerber gibt es jedoch seit ein paar Wochen ein weiteres Problem: die falsche Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie durch den Gesetzgeber in Deutschland. Früher wurden für die Vergabe von Krediten hauptsächlich der Wert einer Immobilie und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Kreditnehmers zu Grunde gelegt. Die Neuregelung sorgt dafür, dass ältere Immobilienerwerber und junge Familien schwerer Kredite bekommen. Der IVD fordert hier zu Recht, dass der Gesetzgeber dringend nachbessern muss.

Angesichts der Wohnungsknappheit in den Ballungsräumen in Deutschland wie Berlin ist der Handlungsbedarf groß. So gibt es immer wieder Vorschläge, wie die Situation gerade für Selbstnutzer verbessert werden könnte. Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter schlägt zum Beispiel eine Freizugsprämie für Selbstnutzer vor. Der DDIV plädiert für die Einführung einer Förderung für selbstnutzende Wohnungseigentümer beim Neubau oder Ersterwerb einer Eigentumswohnung mit anschließender Selbstnutzung. Die Prämie würde das Eigenkapital erhöhen, wodurch auch Haushalte einen dinglich gesicherten Kredit aufnehmen könnten, der ihnen nach den neuen Regeln der Wohnimmobilienkreditrichtlinie versagt wäre. Über die Bindung an Selbstnutzer und eine zehnjährige Haltefrist könnten Mitnahmeeffekte für Kapitalanleger vermieden werden. Da die Erwerber meistens aus einer Mietwohnung ausziehen, würde gleichzeitig der Mietwohnungsmarkt entlastet werden.

Vermutlich wird sich aber der verantwortliche Gesetzgeber erst einmal auf den schönen Zahlen der Baugenehmigung ausruhen. Somit bleibt Ihnen als angehender Bauherr der Trost der extrem niedrigen Zinsen für Baufinanzierungen. Seit dem Entschluss zum Brexit sind diese noch einmal deutlich gesunken.

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issue 9/2016 of 01.09.2016
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Language German
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Category Home & Garden

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