Android Aurel

Android Apps auf dem Vormarsch.

Aurel Hildinger Blog 1 Comment

Im Rahmen meiner Praxisphase im derzeit 4. Semester im Studiengang „Angewandte Informatik“ war es unter anderem meine Aufgabe die nächste Ausbaustufe der Android Apps einzuläuten. Nutzer unserer iOS Apps wissen schon lange die Vorzüge des von uns eingesetzten Readers zu schätzen. Neben der beeindruckenden Performance bei der Seitenanzeige werden nützliche Zusatzfeatures geboten, die ein Höchstmaß an Komfort beim Lesen und im Fall der Anzeige von multimedialen Inhalten einen bedeutenden Mehrwert bieten.

Bislang verwendeten unsere Android Apps lediglich den Branchenstandard Adobe Acrobat Reader zum Anzeigen der jeweiligen Heftausgabe. Ziel meiner Projektarbeit war es, diesen Zustand zu ändern und auch für Android einen performanteren Reader zu integrieren. Mehr noch, im Zuge der Integration haben wir bei leserauskunft gleich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und entschieden uns für die Entwicklung einer eigenen Reader App unter Verwendung des neuen Frameworks. Zwar stehen wir in Bezug auf die Integration von Zusatzfeatures noch am Anfang, da das Framework erst ab diesem Jahr auch für Android verfügbar ist und dementsprechend noch in den Kinderschuhen steckt. Die Weiterentwicklung schreitet aber stetig voran und Leser können sich auf viele weitere tolle Neuentwicklungen in diesem Bereich freuen.

Hauptaugenmerk und Beweggrund für die Weiterentwicklung der Android Apps war, dem Nutzer ein nahtloses Leseerlebnis zu bieten, bei welchem er „seine“ Bibliothek auch innerhalb der App genauso vorfindet wie er es aus seinem Kundenkonto kennt und damit vertraut ist. Mithilfe des „United Kiosk Readers“ hat der Nutzer stets den vollen Überblick über all seine gekauften Zeitschriften und ist nicht mehr ausschließlich auf die Vielzahl an titelbezogenen Apps angewiesen, wenn es um ein ungehindertes Lesevergnügen geht. Titelbezogene Apps haben aber weiterhin die Funktion, dass der geneigte Leser dort seine Zeitschriften kaufen kann. Das Betrachten der Zeitschriften erfolgt jedoch exklusiv über den United Kiosk Reader. Leser haben zukünftig zwei Möglichkeiten, ihre Zeitschrift zu genießen: entweder wird der United Kiosk Reader automatisch gestartet, wenn der Leser innerhalb der titelbezogenen App auf das Cover bzw. auf „Lesen“ klickt oder direkt aus dem United Kiosk Reader heraus, wenn eine Heftausgabe aus der Heftübersicht geöffnet wird.

Neben der „Bibliothek in der App“ besticht der neue Reader durch seine schnelle Anzeigegeschwindigkeit und eine längst von vielen Nutzern gewünschte Offline-Lesefunktion. Auch multimediale Inhalte lassen sich zukünftig anzeigen – ein Novum bei unseren Android Apps, obwohl längst bei iOS-Apps etabliert und von Verlagen wie Nutzern gleichermaßen geschätzt.

Beim bald darauffolgenden Release können sich Nutzer über noch mehr Funktionalität freuen. So wird es unter anderem möglich sein, Abonnements einer Zeitschrift zu erwerben und sich mit dem Kundenkonto zu authentifizieren. Damit ist dann ein weiterer Schritt in Richtung eines komfortablen und selbsterklärenden Multiplattform-Readings getan, denn gleich wie in der Bibliothek ist der Anmeldeprozess für den Nutzer noch intuitiver und stufenloser – einmal anmelden, immer lesen.

Für mich persönlich haben die Integration des Frameworks und die Arbeit an einer Android App vor allem viel Freude und Erfahrung in der Entwicklung mobiler Applikationen, aber auch ein intensives Nachvollziehen des gesamten Produktions- und Entwicklungsprozess bei leserauskunft sowie eine sehr enge Zusammenarbeit im Entwicklerteam gebracht. Eine Herausforderung bestand darin, die Entwicklung der App in einer neuen Entwicklungsumgebung – „Android Studio“ – zu bewerkstelligen, denn die Tage der Android-Entwicklung unter der bisherigen Entwicklungsumgebung „Eclipse“ sind gezählt und mittelfristig nicht mehr zu empfehlen, da Google den Support Ende des Jahres einstellt.

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