VST-Verlag über United Kiosk

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Der VST-Verlag ist einer von vielen spezialisierten Klein-Verlagen in Deutschland. Mit dem FS Magazin veröffentlichen Frau Schmitz-Groner und Ihr Mann ein Special Interest Magazin für die Flugsimulation. Gemeinsam mit dem engagierten Verleger-Paar haben wir in über 10 Jahren einiges geschafft: die Digitalisierung Ihres Magazins, das Veröffentlichen einer Titel-App und seit kurzem probieren wir nun auch neue Angebotsformen wie digitale Zeitschriften-Bundles aus.

Nach so vielen gemeinsame Jahren haben wir uns nun für ein ausführliches Gespräch über alte Zeiten und neue Ideen zusammengesetzt.

 

Wir: Start in die Digitale Zweitvermarktung – wie lauten Ihre Gründe?

Frau Schmitz-Groner: Wenn immer weniger Printmagazine gekauft werden, muss dies kompensiert werden, um als unabhängiger Special-Interest-Verlag zu überleben. Warum also nicht neue Lesergruppen verstärkt digital ansprechen, um Verluste auszugleichen… Auf mehrere Standbeine zu setzen, auch bei der Vermarktung, war und bleibt gut.

Wir: Warum haben sie sich für United Kiosk entschieden?

Frau Schmitz-Groner: Ein kleiner Verlag braucht Partner – auch beim Vertrieb. Niemand kann alles selber machen – und so habe ich auch aus Zeitgründen auf Outsourcing gesetzt, wo möglich und vor allem wo finanzierbar. Bereits 2007 wurde ich auf Vermittlung unseres Pressevertriebspartners auf das Internetportal Pressekatalog.de (Vorgänger von United Kiosk) aufmerksam. Dort sollte unsere Fachzeitschrift für Flugsimulation, das FS MAGAZIN, vertrieben werden. Die Entscheidung war aus meiner Sicht genau richtig!

Wir: Sie nutzen bisher mit dem FS-Magazin einige Dienstleistungen von United-Kiosk. Gibt es Features welche United Kiosk in der Zukunft noch entwickeln sollte?

Frau Schmitz-Groner: Wir haben das Ziel, direkt oder indirekt Abonnenten für unsere Fachzeitschrift zu werben. Via United Kiosk sollte vor allem der Einzelheftverkauf gesteigert werden – und das wenn möglich nicht zu Dumpingpreisen wie manche (Amazon, Großverlage) hoffen. Welche Features dazu im Einzelnen notwendig sind und künftig sein werden: Hier vertraue ich United Kiosk, die mehr von Apps, epaper und dem Online-Presseverkauf in den verschiedensten Formaten verstehen, die vor zehn Jahren noch nicht einmal im Gespräch waren. Wir konzentrieren uns weiterhin auf unsere Kernkompetenz: ein Printfachmagazin zu produzieren.

Wir: Was gefällt Ihnen unheimlich gut an United-Kiosk und der Zusammenarbeit?

Frau Schmitz-Groner: Wir liefern alle zwei Monate ein PDF – und Sie kümmern sich darum, was damit alles möglich ist. Wenn wir beide daran verdienen, um so besser. Einfach und unkompliziert. Das ist es, was mir an der Zusammenarbeit gefällt. Und natürlich gefallen mir die vielen neuen Ideen, die Sie vortragen. Diese verstehe ich zwar (altersbedingt) zunehmend nicht immer, aber hier vertraue ich United Kiosk als kompetentem Vertriebspartner an unserer Seite.

 

Wir: Verraten Sie uns Ihre persönlichen Lieblingstitel aus Ihrem Verlag und darüber hinaus?

Frau Schmitz-Groner: Natürlich das FS MAGAZIN – die einzige deutschsprachige Fachzeitschrift für Flugsimulation.

Wir: Sie managen gemeinsam mit Ihrem Mann alles rund um das FS Magazin – Fliegen Sie selbst bzw. was fasziniert Sie an diesem Special Interest Thema?

Frau Schmitz-Groner: Wir hatten und haben noch immer Spaß daran, aus dem Hobby einen Beruf werden zu lassen. Denn Fliegen ist ein alter Menschheitstraum! Viele Interessenten dürfen aus gesundheitlichen Gründen jedoch nicht (mehr) real fliegen oder können es sich schlicht nicht leisten. Mit dem Computer kann jeder, der will zumindest simuliert fliegen und dabei im besten Wortsinne am Boden bleiben. Ohne lange Ausbildung, “einfach” nach persönlichem Gusto. Wer mag, kann (fast) ohne Regeln fliegen oder streng nach dem Vorbild der realen Luftfahrt mit Flugplan, Flugsicherung und real eingespieltem Wetter – alleine oder gemeinsam mit anderen virtuellen Piloten. Dabei können weltweit Gegenden erkundet werden, die viele Menschen kaum real besuchen. Das Ganze benötigt kaum Platz, weil sich die Flugsimulation am ganz normalen Computer abspielt. Wobei die Ausstattung “nach oben” offen ist. Wie fast überall… Und manche haben über das Hobby Flugsimulation gar den Einstieg in die reale Fliegerei und damit die Verwirklichung ihres Berufstraums gefunden. Zudem kommt heutzutage kaum ein Pilot ohne Training im Simulator aus.

Wir: Eine letzte Frage: Ihre Lieblingsbeschäftigung ist…

Frau Schmitz-Groner: Für meinen Mann ist es das Fliegen am PC in immer besseren, stets realistischeren Flugzeugen und Szenerien weltweit. Als Wirtschaftsjournalistin beschäftige ich mich hingegen mit allen Facetten der Verlagsarbeit – und entspanne daneben am liebsten im Hochschwarzwald in meinem Garten. Und freue mich über nette Gäste, denen wir inzwischen nicht nur Schulungen rund um die Flugsimulation, sondern auch Ferienwohnungen (in einer von mir umgebauten Pension) anbieten.

 

Wir: Wir sagen herzlichen Dank und freuen uns auf die weitere gute und intensive Zusammenarbeit mit Ihnen.

Frau Schmitz-Groner: Auch wir freuen uns weiterhin auf eine angenehme und unkomplizierte Zusammenarbeit! Besten Dank und uns allen ein gutes neues Jahr mit vielen neuen Impulsen.

 

Photo by Avi Richards on Unsplash

 

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