Blunas Vorsätze: mehr Bewegung, weniger Smartphone, mehr Spielen

Hör auf Deinen Hund!

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Viel besser als gute Vorsätze

„Platz“, „Sitz“ und „Fuss“ konnte ich schon nach der Welpenschule. „Bring“ und „Aus“ liegt mir im Blut und auch „Bleib“ überhöre ich höchst selten. Darüber hinaus beherrsche ich eine Reihe von beliebten Gaudi-Befehlen: „Faust“, „Drehen“, „Winken“, „Rolle“, (noch nicht so gut) „Robben“ und einige Kunststücke mehr.

Für das neue Jahr wollen sich Frauchen und ich an drei neue Regeln halten, die wir uns selbst ausgedacht haben:

1. Jeden Morgen, bevor mein Frauchen los joggt, zuerst eine gemeinsame Minirunde um die Hundewiese.

2. Beim Gassi bleibt Frauchens Smartphone in der Tasche.

3. Wir üben jetzt jeden Tag 5 Minuten Robben oder spielen etwas anderes.

Tierisch-Gute Minigewohnheiten

Obwohl nichts Groß(artig)es dabei ist, freue ich mich schon sehr darauf, diese neuen Vorhaben jeden Tag in die Tat umzusetzen. Wir Hunde haben es ja ohnehin nicht so mit guten Vorsätzen oder Feuerwerk, was unseren Menschen beides an Silvester recht wichtig ist. Aber mein Frauchen sagt, dass unsere tierisch-guten Regeln ganz ähnlich sind zu dem, was sich in der Silvesternacht viele Menschen fest fürs neue Jahr vornehmen: „Mehr Bewegung“, „Weniger Smartphone“ und dafür „Mehr gemeinsame Qualitätszeit mit den Lieben“.

Der entscheidende Unterschied ist, dass sich unsere winzigen Ziele mühelos ins tägliche Leben einfügen, so dass wir uns schnell daran gewöhnen, während zum Beispiel „Mehr Bewegung“ schon eine andere Hausnummer darstellt, denn bei einer Stunde Sport womöglich mehrmals in der Woche, kann einem schon bald die Luft (und Lust) ausgehen.

Lieblingshund besiegt inneren Schweinehund

Frauchen sagt, wenn man sein Verhalten korrigieren möchte, führen solche Minigewohnheiten leichter zum Erfolg. Denn die tägliche Wiederholung weniger einfacher Aufgaben geht einem in Fleisch und Blut über – dabei kann aus dem 5-Minuten-Lauf nach und nach sogar ein Marathon werden, muss es aber nicht. Man braucht kein schlechtes Gewissen zu entwickeln, wenn man an den neuen Vorhaben so viel Spaß gewinnt, dass aus zuerst 5 Minuten Robben eine Viertelstunde Ballspielen zusätzlich werden.

Allerdings darf man sich insgeheim nicht mehr vornehmen als zum Beispiel die eine Runde um die Hundewiese jeden Tag, sonst artet es gleich wieder in den „Mega-Guten-Vorsatz“ aus. Überhaupt kann ich als Lieblingshund ganz wesentlich dazu beitragen, dass sich unsere drei neuen Vorhaben als Minigewohnheiten etablieren und nicht der innere Schweinhund obsiegt: Dazu werde ich mein Frauchen nach jedem neuen Ritual mit ganz vielen Kunsttücken hinter einander belohnen: Sitz-Platz-Fein Platz-Spiel Tot-Rolle-Stehen-Drehen-Sitz… Mein Frauchen nennt das positive Feedback-Kette.

Aller Anfang ist klein

Jetzt geht Frauchen in die Küche und kocht sich einen Tee, das ist auch so ein Ritual. Dabei lacht Sie plötzlich und ruft nach Herrchen. „Bluna geht Sack“ – das mache ich immer während der Teezeremonie. Mein Frauchen wühlt im Regal und holt ein Buch heraus, wedelt damit unter Herrchens Nase und will wissen, ob er schon das neue Buch von Stephen Guise gelesen hat, das – so meint sie – sei eine ideale Vorbereitung auf das neue Jahr, um mit lächerlich kleinen Herausforderung die Kraft zu wecken, Berge zu versetzen.

Also kann man den inneren Schweinhund auch ohne echten tierischen Mitbewohner bezwingen. Obwohl dies sicher viel schwieriger ist, da haben meine Chefin und das Team von United-Kiosk.de mal wieder Glück.

Euch einen Traumstart nach 2016 und nehmt euch doch auch für jeden Tag eins, zwei oder drei neue kleine Dinge vor – und wenn ihr wollt, könnt ihr uns ja hier schreiben, was eure beste Minigewohnheit 2016 werden soll. Das wäre interessant.

Vielen Dank, Eure Bluna.

P.S. Silvester feiere ich mit Maja, Sie ist der Hund von Toby, der die Webseite von United-Kiosk.de mit gestaltet hat.

Bildquelle: Anna Tyurina/ Shutterstock.com

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