Ein neuer Mitarbeiter für die United Kiosk AG

Zoé Krüger Blog 0 Comments

Seit kurzem haben wir einen neuen Mitarbeiter bei der United Kiosk AG. Von einem Vorstellungsgespräch, geschweige denn einem Schnuppertag haben wir nichts mitbekommen – der Kollege war plötzlich einfach da und brachte dazu auch noch seinen halben Hausstand mit.

Er riecht ein wenig, geht nie ans Telefon, beantwortet keine Mails und manchmal hören wir ihn auch ganz laut Schnarchen – und das während der Arbeitszeit! Das Arbeiten ist einfach nicht so sein Ding, deswegen kommt er auch nicht 5 Tage, sondern nur nach Lust und Laune. Angeblich ist er ein gelernter Seelentröster?!

Anstatt in der Mittagspause mit den Kollegen in der Kantine essen zu gehen, geht er lieber eine Runde spazieren. Essen tut er dann während der Arbeitszeit. Hierbei kaut er so laut, dass es sich anhört als ob er auf Schrauben rumbeißen würde. Nach dem Essen setzt er sich dann ab und zu vor uns mit offenem Mund, eine Zahnbürste kennt der nette Herr wohl auch nicht…

Wir finden ihn zwar ganz süß, aber fragen uns: was will er hier und was soll er hier?

Die Rede ist natürlich von unserem neuen Kollegen mit vier Beinen der auf den Namen Buddy hört… zumindest manchmal.

Kuschelhormone für glückliche Mitarbeiter

In immer mehr Büros in Deutschland scheint wohl der Hundewahn zu herrschen. Der Wissenschaftler, Randolph Barker, Professor für Management an der Virginia Commonwealth University, fand heraus, dass der Stresslevel bei der Arbeit deutlich sinkt, wenn ein Hund im Büro ist. Der Grund hierfür ist das Hormon „Oxytocin“, welche auch „Kuschelhormon“ genannt wird.

Im Endeffekt führt das ganze zum besseren allgemeinen Wohlbefinden der Mitarbeiter und sorgt somit zu einer Verbesserung des Betriebsklimas. Die Mitarbeiter scheinen engagierter und motivierter, wenn der beste Kumpel des Menschen mit ins Büro darf. Auch habe ich das Gefühl, dass ein Hund Kollegen verbindet. Man knüpft mehr Kontakte und unterhält sich in Pausen über die beliebten Vierbeiner. Kurz gesagt sollte sich also eigentlich jeder Arbeitgeber darüber freuen, wenn ein neuer Vierbeiner den Mitarbeiter ins Büro begleitet.

Wichtig hierbei ist natürlich, dass jeder Hundehalter seinen Hund völlig im Griff hat. Das bedeutet also, dass es keinen Sinn macht, wenn der Hund ständig kläfft oder sogar ins Büro macht.

 

Zum Glück ist unser Kollege Buddy gut erzogen und kann sich sehr schnell seinem Arbeitsumfeld anpassen. Allerdings muss Frauchen noch daran arbeiten, dass Buddy uns bei der Arbeit ein bisschen mehr unterstützt und vielleicht auch paar Kundenmails beantwortet.

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