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Lesenswert: Marc Walder über die Zukunft der Medien

Ulla Strauss Blog Leave a Comment

So wie die Bedeutung des Internets rapide wächst, werden auch die Stimmen in meiner Branche immer lauter, die das nahe Ende der Zeitung verkünden.

Doch Marc Walder hat Recht: Es gibt kein Ende der Zeitung, nur ein Ende der Zeitung wie wir sie kennen: Damit wir in Europa den Wandel jetzt aktiv mitgestalten, rät Walder zu raschen Schritten, die wir bei leserauskunft auch sehen und zum Teil schon vorbereitet haben:

1. Mobilen Zugriff auf die Zeitschrift schaffen

Immer mehr Leser switchen zum digitalen Schmökern. Damit das besonders bequem ist, gibt es von der leserauskunft nicht nur epaper mit einem plattformübergreifend funktionierenden Reader, sondern auch Apps für jedes Betriebssystem.

2. Soziale Medien als Vertriebskanal nutzen

Das können wir schon lange! Vor allem unsere Testleser-Community auf Facebook wird täglich bunter und größer. Wir haben es sogar schon in den Blog eines Testlesers geschafft.

Natürlich findet man die leserauskunft auch auf Pinterest, Twitter, GooglePlus und XING.

3. Videos als Alternative zum Lesen anbieten

Immer mehr Verlage binden Multimediainhalte wie Videos oder Podcasts in ihre epaper ein – wir unterstützen sie tatkräftig dabei.

An unserem eigenen YouTube-Videos müssen wir derweil noch kräftig arbeiten. Das kommt im neuen Jahr – wir sind schon ganz aufgeregt!

4. Online-Werbung kreativer gestalten

Inzwischen wird es immer schwieriger einen Browser ohne Popup-Blocker zu finden – kein Wunder also, dass klassische Werbebanner keine Chance mehr haben. Darum gibt es Leseproben von leserauskunft. Per „try and buy“ wird der Leser nach den ersten Seiten ganz entspannt zum Kauf geführt und klickt überzeugt.

5. In neue Technologie investieren

Einen digitalen Shop aufzubauen bedeutet viel Arbeit, kostet Zeit und birgt ein gewisses Risiko. Darum gibt es von leserauskunft gleich das ganze Paket für Verlage: Apps in allen Stores, ein eigener epaperlesen.de-Shop, VIP-Status auf PresseKatalog.de, …

Den Artikel „Der Fünf-Punkte-Plan für die Zukunft der Medien“ aus der FAZ vom 30.09.2014 gibt es auch im Netz. Wir finden den Beitrag sehr lesenswert.

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