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Smart Reading für alle

Aurel Hildinger Blog Leave a Comment

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit setzte ich mich mit Smart Reading auseinander. Smart Reading hat viele Facetten, deren Darstellung hier zu weit greifen würde. Einen wichtigen Aspekt möchte ich aber doch hervorheben und erläutern.

Eine Ausformung des Smart Readings ist das Vorhaben, Lesern diejenigen Inhalte aufzuzeigen, die sie sich wirklich wünschen bzw. die sie wahrscheinlich interessieren. Dabei sollen jene Inhalte dem Leser ohne zeitraubendes Suchen zur Verfügung stehen. Smart Reading lässt sich demnach als eine Leseerfahrung begreifen, bei der es schlicht darum geht, auf möglichst direktem und unkompliziertem Wege zu den auf den eigenen Interessen basierenden passenden digitalen Inhalten zu gelangen.

How to make Smart Reading

Die Frage ist, wie dies erreicht werden kann, um die Leser bestmöglich bedienen zu können. Die einfache Antwort zunächst: durch die Leser selbst. Die eigentliche Antwort ist natürlich etwas tiefergehender. Um die Leserpräferenzen messbar zu machen, werden Lesedaten unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Anforderungen in unseren mobilen Apps erhoben. Konkret wird erfasst, wie lange eine Seite eines bestimmten Titels gelesen wird – selbstverständlich anonymisiert.

Auf diese Weise kristallisieren sich die relevantesten Seiten eines bestimmten Titels heraus und es wird eine Datenbasis geschaffen, die weitere Erkenntnisse, wie zum Beispiel titelspezifisch die beliebtesten Lesezeiten, zulässt. Diese können dann etwa dazu genutzt werden, um die Leser mit Push Notifications zu versorgen, die Themen zum Gegenstand haben, die die Leser wirklich ansprechen. Mehr noch, die jeweilige Push Notification kann zu einem Zeitpunkt versendet werden, an dem die Leser mehrheitlich ohnehin gerne in ihrer Zeitschrift lesen. Vorbei die Zeiten, an denen Töne von Mitteilungen zur Nachtzeit erklingen und sogar den wohlverdienten Schlaf stören können.

Smart Reading – nicht nur für den Einzelnen

Nicht zu vernachlässigen ist auch der soziale Aspekt der hier beschriebenen Vorgehensweise. Die Vorteile liegen auf der Hand: jeder einzelne Leser trägt dazu bei, dass eine Lesergemeinschaft geschaffen wird und diese Inhalte erhält, die sie indirekt mitgestaltet haben und die im Gegenzug ihren Lesewünschen entspricht.

Darüber hinaus ist diese Art des sozialen Lesens für die Verlage interessant. Anhand der Daten können diese einsehen, welche Seiten oder Artikel für die Leser besonders relevant sind. Darauf aufbauend können Themen im nächsten Heft besonders vertieft oder noch detaillierter dargestellt werden. Es entsteht also eine Wechselwirkung zwischen den Lesern und Verlagen, an deren Ende alle Beteiligten von einem „Social and Smart Reading“ profitieren.

Der ein oder andere Leser mag anmerken, dass die Erfassung von Lesedaten in den Apps wenig transparent ist oder es besteht gar ein genereller Unwille darüber, dass Daten aufgezeichnet werden. Da Smart Reading im Verständnis von United Kiosk aber immer auch Transparenz und die Einhaltung von Datenschutzstandards bedeutet, lässt sich die Datenerfassung in den Einstellungen der jeweiligen App deaktivieren. Der einzelne Leser bleibt so souverän und behält die Verfügungsgewalt über seine Daten.

 

Leser können sich schon jetzt auf die zukünftigen Entwicklungen bei United Kiosk freuen: Push Notifications, die Sie auf die wirklich interessanten Inhalte der neuesten Ausgaben hinweisen.

 

Bildquelle: Shutterstock.com/ oneinchpunch

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