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Was ist ein Soziales Netzwerk?

Ulla Strauss Blog Leave a Comment

Bei meiner kleinen Umfrage waren es 7 von 10 Menschen, die an Facebook denken, wenn man sie fragt, was für sie ein Soziales Netzwerk ist. Das verwundert umso weniger, wenn man gerade die Mitte August 2015 von Pew Research Center veröffentlichte Analyse überflogen hat: Demnach sind jeden Tag rund 70% der US-Nutzer aktiv bei Facebook. Damit ist die Facebook-Gemeinde lebendiger, als die bei Instagram mit knapp 60% Aktiven und Twitter mit rund 40%. Und auch die deutschen Onliner lieben ihr Facebook. Laut Wall Street Journal/ comScore waren im Februar 2015 über 60% der „Bundes-Onliner“ auch „Facebooker“. Zusätzlich interessant ist, dass es mittlerweile mit über 43% (Vorjahr noch 35%) die Sozialen Netzwerke sind, die den Medienseiten die meisten Besucher bringen. Dies veröffentlichten zeitgleich die NYer Analysten Parse.ly auf Basis von fast 400 Medienseiten.

Aber was ist es, das Soziale Netzwerke ausmacht?

Im Vordergrund stehen ganz klar die Beziehungen zwischen Menschen bzw. Menschen und Institutionen, diese bestimmen das Soziale Netzwerk und sorgen für Bewegung. Zusätzlich spielt der Netzwerkgedanke an sich eine entscheidende Rolle: Der einzelne Akteur profitiert vom großen Ganzen (vom Netzwerk).

Übertragen auf die digitale (Geschäfts-)Welt, sind typische Soziale Netzwerk-Komponenten, wie Recherche-, Bewertungs-, Empfehlungs- und Vorschlagsfunktionen nicht mehr wegzudenken.

Welche Trends bestimmen die Zukunft des Lesens im sozial vernetzten Web?

1. Vernetzter Shoppingspaß

Auf einer gemeinsamen Leseplattform erwartet der Leser alle digitalen Zeitungen und Zeitschriften, die er sich überall im Netz (mobil und web) gekauft hat.

2. Vernetztes, mobiles Lesen

Leser fordern den vollen Lesegenuss auf praktisch allen Ihren Geräten. Sie möchten dabei auch während des Lesens die Endgeräte wechseln.

3. Vernetzter, öffentlicher Dialog mit den Magazin-Machern

Leser möchten mit Verlagen und Redakteuren, deren digitale Zeitungen und Zeitschriften Sie lesen, auch kommunizieren können.

4. Vernetzte, personalisierte Kunden-Kommunikation

Der Leser genießt es, wenn seine individuellen Lesewünsche “wie von selbst” erfüllt werden, aber er hasst digitales Stalking. Personenbezogene Daten müssen streng vertraulich bleiben und nie ohne Zustimmung des Lesers weitergegeben werden.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Verlagspartnern und Lesern diesen Weg zu gehen.

Bildquelle: NLshop/Shutterstock.com

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