Bluna am Strand flach

Bluna am Ende der Welt

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oder: Der beste Platz zum Loslassen

Dieses Jahr hat sich mein Rudel als Sommerurlaubsziel das Ende der Welt ausgesucht.

Am 30.7. machen wir uns also auf den Weg – und zunächst ist auch alles ganz harmlos: Ich liege gemütlich in meiner Box, gelegentlich lasse ich mich kraulen oder mit Leckerlis verwöhnen, wir machen immer mal wieder kurze Gassis auf Wiesen und treffen andere Hunde, die in den Urlaub unterwegs sind. Mein Wassernapf ist voll, mein Futter schmeckt lecker – alles im grünen Bereich.

Straßenschild Paris auf dem Weg in den Urlaub

Weiter geht’s, das Autoradio dudelt leise, der Motor brummt ruhig, manchmal plätschert eine Unterhaltung und rein gar nichts deutet auf das baldige Ende der Welt hin, bis plötzlich Ulla jault. Alle sind alarmiert – es ist der Eifelturm – “alles gut”, sagt Papa zu mir und ich verstehe rein gar nichts. Dann komme ich an die Leine und wir fotografieren Kioske auf der Champs Élysée – wie weit es noch bis zum Ende der Welt ist, weiß ich offen gesagt nicht.

Kiosk in Paris

Bluna’s Tipp: Schicke uns auch ein Kioskbild und lass es dir mit etwas Glück mit einem Digitalabo prämieren. Erfahre hier, wie das klappen kann.

Am nächsten Morgen fahren wir weiter – alles ist wieder entspannt – so wie schon am Vortag, ich strecke mich in meiner Box… doch dann, ungefähr nach der selben Fahrzeit wie am Vortag, jauuuuult Ulla erneut, nur noch viel lauter. Hund ist ja nicht dumm – darum kombiniere ich sofort – der Eifelturm… Allerdings dieses Mal dauert die Aufregung an, selbst Papa ist nicht so ruhig wie sonst, die Fahrt stockt, der Blinker ist am Anschlag… ich stehe in der Box, zu allem bereit.

Wir halten an.

Ulla macht die Box auf und strahlt: “Bluna, lauf – wir sind am Meer!” Ich grabe einige Muscheln aus und knurre ein gefährliches braunes Etwas an, das ähnlich riecht wie unsere Kieferzapfen in Karlsruhe, aber viel größer ist … man kann es jedenfalls nicht im Maul festhalten, ich versuche es öfters und muss es jedes mal wieder loslassen. Ulla lacht, wirft den Pinienzapfen ein Stück für mich auf die Wiese und erklärt dabei, dass Loslassen glücklich machen kann.

Und das ist erst der Anfang…

Abends in unserem Cottage erfahre ich, dass wir jetzt da sind: “Finistère“, wörtlich übersetzt “Ende der Welt”so nennt sich diese westlichste Region der Bretagne mit ihren feinen Sandstränden direkt vor der Haustür. Ich schnüffle es und weiß es in diesem Moment ganz genau, wir stehen erst am Anfang zu einem wundervollen Urlaub, der jede Menge Platz schafft im Kopf für die besten Ideen zum Spätjahr 2015. Der Tag war toll, vor allem das Toben am Meer und bei den Pinien – beim Nachdenken werde ich ganz müde, aus dem Augenwinkel registriere ich noch, wie Ulla das Tablet aufklappt und erzählt, dass Sie jetzt den Fahrplan weiter entwickelt für den Big Bang…

Bluna ist eingeschlafen und träumt vom nächsten Urlaubstag.

Das ganze Team von leserauskunft wünscht allen Freunden, Fans und Lesern, die uns täglich neu entdecken einen entspannten Sommer. Wir freuen uns schon auf das Spätjahr, wenn wir Euch die großartige Neuerungen teilen, denen Ulla aktuell in der Bretagne noch eine Extraportion Sommerfrische mitgibt.

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