an der nordsee im herz klein

Bluna muss noch raus

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Oder: Wie ein Hund den Erholungsfaktor im Urlaub quadriert

Kunde-Innovation-Organisation-Service-Kennzahlen – und fertig ist unser TÜV-geprüftes KIOSK-Prinzip. Kurz vor dem Urlaub habe ich einige Erfolgskennzahlen aufgeschnappt: Mehr als 1 Million Downloads, über 2 Millionen App-Installationen – und mehr als 50% von leserauskunft starten am 11.6. beim B2RUN Karlsruhe. Teamkapitän Thomas läuft dort ein mit Andrea, Aurel, Laura, Margit, Neri, Steffen, Vanessa und Ulla. Und die andere Hälfte der Zweibeiner jubelt am Ziel.

Apropos Urlaub: Mein menschliches Rudel verbringt die Woche vor dem B2RUN in Südholland. Und natürlich bin ich wieder dabei, damit sich der Erholungseffekt quadriert.

Ein toller Urlaub besteht aus (Sonnen-)Baden, Schlemmen und Schlafen. Das tut ja so gut, wenn der Körper nach dem ganzen Stress richtig runterfährt. Also ich liege im warmen Sand, die Sonne lacht auf meinen vollen Bauch, das Meer plätschert, ich döse und wenn mein sanftes Grunzen den Übergang zum Nachmittag markiert – dann predigt mein Frauchen plötzlich von “Ausgewogenheit”. Das kenn ich schon vom Büro, denn daran glaubt Ulla eigentlich immer.

Jedenfalls ist es demnach für einen erholsamen Urlaub besonders wichtig, passive und aktive Erholung zu kombinieren. Und -wie nicht anders zu erwarten- ausgerechnet die aktive Erholung findet Ulla wichtiger, weil man mit Sport oder Kultur Neues entdeckt, etwas (kennen) lernt, sich mal richtig auspowert und dadurch frisch gestärkt zurückkommt. Das bedeutet für mich, Ballspielen am Strand, im Sand buddeln, im Strandhaus wachen, während die Menschen im Museum sind oder im Lokal brav unter dem Tisch warten, bis eine Nordseekrabbe herunterfällt oder auch mal zwei.

Und genau das ist der Grund, warum ein Hund im Urlaub den Erholungseffekt quadriert. Mit mir macht es gleich doppelt so viel Spaß, etwas an der frischen Luft zu unternehmen: Morgens geht Ulla laufen und wir besorgen derweil Frühstück – anders als daheim spazieren wir dazu eine lange Strecke am Meer entlang und ich kann ohne Leine laufen, denn es fahren keine Autos und viele neue Hundefreunde habe ich auch schon gefunden.

Seitdem meine Familie mich hat, fahren alle lieber an die Nordsee. Und vielleicht ist das ja auch gut für den Erholungseffekt – man ist schnell da, die Luft ist gut und das Meer kommt und geht. Manche Kollegen fahren lieber weiter weg, zum Beispiel besucht Thomas gerne exotische Reiseländer – also stimmt es auch, dass es manchmal einfacher ist abzuschalten, je weiter man weg ist.

Auf jeden Fall habe ich Ulla heute erwischt, wie sie Mails gecheckt hat. Dabei hat sie selbst in der Firma Andrea erzählt, dass man im Urlaub von der Arbeit abschalten soll. Darum habe ich mich flott an die Tür vom Strandhaus gestellt und gewedelt. Und das hat mal wieder perfekt funktioniert. Ulla steht auf, weg vom Tablet und ruft kurz in die Runde: “Bin mal kurz am Strand – ich glaub Bluna muss noch raus …”

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