Zeitschriften für den Weltreligionstag

Selina Hubschneider Blog Leave a Comment

„Friede unter den Religionen als Voraussetzung des Weltfriedens.“- Heute ist der Weltreligionstag.

Die Anhänger rund um Abdul-Baha sehen einen gemeinsamen Ursprung in den Weltreligionen und haben daher 1950 den Weltreligionstag eingeführt. Das Ziel ist es die Gemeinsamkeiten der Weltreligionen zu betonen. Heute findet der Aktionstag weltweit statt und verbindet Menschen verschiedener Religionen rund um den Globus.

Probleme gemeinsam lösen

Allein lassen sich, nach der Anschauung der nationalen geistlichen Versammlung der Bahai, weltweite Probleme nicht lösen. Als Folge dessen sollen die verschiedenen Religionen sich auf ihre Gemeinsamkeiten berufen und gemeinsam gegen das Unrecht in dieser Welt vorgehen.

Der Weltreligionstag soll genutzt werden, um über den Tellerrand hinauszuschauen und so mehr über andere Religionen zu lernen. Auslernen kann man bei dieser Thematik wohl niemals, aber ich kann Ihnen verschiedene Magazine empfehlen, die einen qualitativen, aber auch kritischen Einblick ermöglichen.

Nutzen Sie auch den Tag und lernen Sie mehr über die Religionen dieser Welt.

Wissen schafft Toleranz

Ohne Wissen über andere Religionen bleiben Verständnis und Toleranz auf der Strecke.  Das Thema rund um Religion und Glaube wird oftmals unterschätzt – ein breites Themenspektrum lädt zum kritischen Reflektieren ein, wobei es sich definitiv lohnt, sich damit zu beschäftigen. Zudem kann ich empfehlen sich intensiv den einzelnen Weltreligionen anzuwenden. Neben christlichen Wochenblättern wie die Kirche oder das Sonntagsblatt, die von Themen rund um Kirche und Gesellschaft berichten, ist es insbesondere aufregend sich mit den anderen Weltreligionen zu beschäftigen. Neues zu lernen ermöglicht einen intensiven Blick in eine meist noch fremde Kultur.

Buddhismus aktuell behandelt Hintergründe und Fakten rund um die buddhistische Lehre – ein Gebiet in dem ich mich zuvor noch nicht so recht ausgekannt habe. Durch Ursache & Wirkung habe ich zudem ein ganz neues Verständnis von Meditation und der Bedeutung buddhistischer Aspekte gewonnen.

Oft hat Religion den Ruf nicht zu reflektieren und die Gläubigen zum sturen Befolgen der Gegebenheiten aufzurufen. Das ist nach dem wahren Verständnis der Weltreligionen nicht der Fall. Die unabhängige jüdische Zeitschrift Semit thematisiert den Nahost-Konflikt und das jüdische Leben in Deutschland. Dabei ist der Semit eine ehrliche und kritische Stimme der Juden.

Der Islam wird heute fälschlicherweise oft falsch verstanden. Die Religion Islam ist weder radikal noch gewaltbereit. Der Islam bringt Licht in das zu Unrecht verurteilte Bild des Islams, wobei auf der Geschichte und Kultur des islamischen Orients ein besonderer Fokus liegt.

Der Weltreligionstag verbindet nicht nur, der Aktionstag soll auch Religion näher an die Menschen bringen. Schon von klein auf sollen Kinder und Jugendliche ein Verständnis für Glaube bekommen. Für die ganz kleinen Kinder gibt es die kleine Himmelspost, die den christlichen Glauben spielerisch und kindgerecht darstellt.

 

Der Weltreligionstag wird dabei nicht von allen als positiv betrachtet. Es gibt auch kritische Stimmen, die eine unrechtsmäßige Vereinnahmung anderer Religionen bemängelt.

 

Für mich ist der Tag trotzdem wichtig, da er dazu aufruft sich mit den Weltreligionen auseinander zu setzen, was zu Reflexion und Toleranz führt – was gerade in der heutigen Zeit von großer Bedeutung ist.

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