Zwischenbilanz für Leselounge

Mrs Kiosk Blog Leave a Comment

Per App kostenlos Zeitschriften lesen – Telekom HotSpots werden zur digitalen Lesemappe

Zum Zeitschriftenschmökern in Wartezimmern und an anderen „Wartepunkten“ wie Bahnhöfen oder Flughäfen entwickelt sich derzeit eine attraktive elektronische Alternative: Die Leselounge bietet Smartphone- und Tabletbesitzern die Möglichkeit, per App auf eine Auswahl von 69 Zeitschriften zuzugreifen – zum Beispiel FAZ, Playboy oder Grazia.

Alle Zeitschriften kann man kostenlos lesen, solange man sich an einem der ausgewählten HotSpots der Telekom aufhält. Mit dabei ist zum Beispiel der Flughafen Bremen. Auch einige Friseure und Arztpraxen machen beim Projekt Leselounge mit: Hier ersetzt ein Tablet mit App vor Ort die Stapel aus Printmagazinen.

Fazit nach 180 Tagen Leselounge

„Die Idee kommt beim Verbraucher an“, freut sich Ulla Strauß, Geschäftsführerin der leserauskunft, über das gemeinsame Projekt von Deutsche Telekom und ihrem Unternehmen. Bei einer Umfrage der Telekom am Bremer Flughafen zeigten sich über drei Viertel der Befragten offen und interessiert.

Ein Kritikpunkt: An stark frequentierten HotSpots ist der Download einer Zeitschrift je nach Seitenanzahl und Bilderqualität für die Leser zu langsam. Die Telekom arbeitet bereits an einer technischen Lösung diese Downloadzeiten zu reduzieren und den Lesern dadurch ein rasches Lesevergnügen ohne lange Ladezeiten zu ermöglichen.

Der Dienst ist standortgebunden – sobald man den HotSpot verlässt, ist auch das Magazin nicht mehr sichtbar. Die Kunden äußerten vermehrt den Wunsch, das Magazin auch mitnehmen zu können. Die Standortbetreiber teilen diese Einschätzung. Sie signalisierten zugleich Zahlungsbereitschaft für den Dienst nach dem Pilotbetrieb, knüpfen diese jedoch an eine verbesserte Usability.

Projektpartner planen Verbesserungen

leserauskunft und Telekom möchten den Prototyp der Leselounge erweitern und verbessern. Dazu planen die Projektpartner die Erhöhung der Downloadgeschwindigkeit und die Integration von Kaufoptionen in die App.

Auch die anderen Partner – Verlage und Standortbetreiber – sollen in der nächsten Phase in die Planung eingebunden werden, um gemeinsam nachhaltige Business-Modelle entlang der Wertschöpfungskette zu entwickeln.

[layerslider id=”13″]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.