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Doc Baumanns Magazin für Bildbearbeitung

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Aktuelles Titelbild von DOCMA - epaper. In der Ausgabe 6/2018 geht es um die Themen: 256 Shades of Grey; Die besten neuen Schwarzweiß-Techniken; Looks; Selektive Farbkorrektur im Griff; Schnelle Fotosuche; mit künstlicher Intelligenz; Fotografieren; mit Wind und Wetter; Die Macht; der Influencer auf Instagram. Lesen Sie gerne Audiomagazine, Filmmagazine und Fotozeitschriften? Dann empfehlen wir Ihnen DOCMA - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
Aktuelles Titelbild von DOCMA - epaper. In der Ausgabe 6/2018 geht es um die Themen: 256 Shades of Grey; Die besten neuen Schwarzweiß-Techniken; Looks; Selektive Farbkorrektur im Griff; Schnelle Fotosuche; mit künstlicher Intelligenz; Fotografieren; mit Wind und Wetter; Die Macht; der Influencer auf Instagram. Lesen Sie gerne Audiomagazine, Filmmagazine und Fotozeitschriften? Dann empfehlen wir Ihnen DOCMA - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Lesen Sie das Editorial von DOCMA - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift DOCMA - epaper die aktuelle Ausgabe 6/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Wie man Bilder durch Lügen und angebliche Zweifel entwertet
Die Welt ist nicht mehr dieselbe seit jenem Januartag 2017, und die Wahrheit auch nicht. Donald Trumps lügengesättigte Präsidentschaft begann gleich am ersten Tag mit einer Falschmeldung seines damaligen Pressesprechers Sean Spicer: „Das war das größte Publikum, das je einer Amtseinführung beigewohnt hat.“ Peinlich nur für den eitlen TV-Star und Möchtegernpolitiker, dass umgehend Fotos von Obamas Amtseinführung in den Medien auftauchten, die belegten, dass der erste schwarze Präsident der USA seinerzeit deutlich mehr Menschen angezogen hatte. Wenige Tage darauf erklärte Präsidentenberaterin Kellyanne Conway, der Pressesprecher habe „alternative Fakten“ präsentiert. Der Start – eine Lüge. Die nachgeschobene Erklärung – ein tiefer Einschnitt, den man durchaus weltgeschichtlich nennen könnte, denn er hat das Verhältnis zu Tatsachen und ihrer Wiedergabe grundlegend verändert.

Lügen gab es schon immer. Aber dass ein Präsident Fakten, die ihm nicht in den Kram passen, ständig schamlos als „Fake News“ bezeichnet und ihm seine Anhänger dafür zujubeln, ist beispiellos. Natürlich machen das Diktaturen ohne freie Presse ebenso. Doch wie kann sich der Präsident eines Landes mit demokratischen Traditionen im Amt halten, dessen Aussagen fast täglich von Recherche- Teams als Lügen und Verfälschungen entlarvt werden? Kürzlich wurde ein Untersuchungsbericht der US-Innenbehörde bekannt, aus dem hervorgeht, dass der Fotograf, der jene „ungünstigen“ Aufnahmen der Amtseinführungsfeier gemacht hatte, genehmere nachliefern sollte. Eine Mitarbeiterin erklärte, „sie habe den Eindruck gehabt, dass Präsident Trump Bilder sehen wollte, die mehr Zuschauer in der Menge zeigen sollten“, und dass die Fotos, die bisher freigegeben worden waren, „eine Menge leerer Abschnitte“ enthielten. (www. docma.info/21410).

Was auch immer der Fotograf tun sollte – das nachträgliche Manipulieren von Bildern ist nur ein möglicher Weg, ihre Betrachter zu falschen Annahmen über die Realität zu verleiten. Bilder eines angeblichen Vorfalls Einen weniger aufwendigen Weg versuchte Ex-Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen). Er hatte in einem Interview der Bild-Zeitung (!) behauptet, ein in den Medien verbreitetes Video aus Chemnitz sei eine Falschinformation: „Es liegen keine Belege dafür vor, dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist … Nach meiner vorsichtigen Bewertung sprechen gute Gründe dafür, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken.“ Ein Film der sächsischen Polizei beweist das Gegenteil (www.docma.info/21411).

Auch das ist eine Methode, mit missliebigen Bildern umzugehen. Nun hätte es ja durchaus sein können, dass dem Verfassungsschutz Informationen vorliegen, die wir nicht kennen. Doch nachdem Maaßen erst einmal die Position der Rechtsextremisten öffentlichkeitswirksam gestärkt hatte und vom parlamentarischen Kontrollgremium befragt worden war, stellte sich heraus, dass er keinerlei Belege für seine wilden Verdächtigungen anführen konnte – nun behauptete er in Trump-Manier, eigentlich etwas ganz anderes gemeint zu haben. Von wegen! Er sprach von einem „angeblichen Vorfall“, nicht von dessen unzutreffender Bezeichnung. Schlechte Ausrede von einem promovierten, präzisen Spitzenjuristen.

Jahre zuvor empfahl er in einem Gutachten, einem im US-Folterknast von Guantanamo Festgehaltenen die Wiedereinreise nach Deutschland zu verweigern, weil der die Sechsmonatsfrist nicht eingehalten habe. Er beschimpfte Whistleblower Edgar Snowden als Verräter und behauptete – wie auch jetzt ohne jeden Beweis – der könne ein russischer Agent sein (und bekundete anschließend seine diebische Freude darüber, diese Unterstellung endlich mal öffentlich geäußert zu haben). Er belog einen Untersuchungsausschuss über V-Leute. Er traf sich mehrfach mit führenden AfD-Politikern und soll einen von ihnen Wochen vor dem Erscheinen des Verfassungsschutzberichts über dessen Inhalt informiert haben.

Als Belohnung für die Irreführung der Öffentlichkeit und Propaganda für jene am rechten Rand, die seine frühere Behörde beobachten soll, müssen wir Steuerzahler seine Beförderung mit 30 000 Euro zusätzlich im Jahr subventionieren. Oder ist er, wenn Sie dies lesen, bereits Innenminister? Oder im Vorruhestand und schreibt Verschwörungs- Thriller? Während ich dies niederschreibe, scheint alles möglich. Und dann wundern sich Regierung und Parteispitzen ernsthaft über zunehmende Politikverdrossenheit und rechte Protestwähler?
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift DOCMA - epaper die aktuelle Ausgabe 6/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Kategorie Audiomagazine, Filmmagazine und Fotozeitschriften

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4.94/5.0 
16 Produktbewertungen für DOCMA - epaper
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Wie immer informativ und sachlich.
Verfasst von Bernd M. | Bielefeld | 07.11.2017

Informativ und umfassend zum Thema Bildverarbeitung.
17.02.2017

Ergänzung zur Printausgabe. Damit inhaltlich gleich (und hervorragend).
Verfasst von Wolf-Diether G. | Mannheim | 03.12.2016

Endlich kann ich das Papier irgendwann entsorgen, den Artikel aber dennoch einsehen.
29.08.2016

Super DOCMA weiter so sehr gut und Infomativ.
18.08.2016

Das informativste "paper" im Bereich Fotografie
11.08.2016

Die DOCMA ist eine hervorragende Zeitschrift und ich habe es sehr begrüßt, dass es sie jetzt auch als epaper gibt.
Verfasst von Karin S. | Berlin | 28.07.2016

ok, alles in Ordnung, ok, alles in Ordnungok, alles in Ordnung
Verfasst von Hans R. | Riedsstadt | 15.07.2016

Sehr informative Ausgabe mit sehr guten Artikeln
Verfasst von Bernd M. | Bielefeld | 06.07.2016

sehr gute Beschreibung und viele interessante Artikel
25.06.2016

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