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Doc Baumanns Magazin für Bildbearbeitung

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Lesen Sie das Editorial von DOCMA - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift DOCMA - epaper die aktuelle Ausgabe 5/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Bilder, Texte und Roboter

Bilder gehören ebenso zu unserem Leben wie Texte. Mit beidem befasse ich mich aktiv wie passiv: Ich produziere sie und ich betrachte oder lese sie mit Interesse. Als wir vor 16 Jahren das Projekt DOCMA begannen, stellte ich mir eine Frage, auf die ich bis heute keine wirklich befriedigende Antwort gefunden habe: Warum befasst sich eine Zeitschrift über Photoshop nicht ausschließlich mit diesem Programm, sondern auch mit den Ergebnissen, die mit seiner Hilfe entstehen? Und das nicht beschränkt auf rein technische Fragen, sondern bis hin zu Ästhetik und Bildaufbau, Aspekten wie Schattenwurf, Hautretusche und Farboptimierung. Das ist anscheinend ganz selbstverständlich, weil wir es seit vielen Jahren so gewohnt sind. Doch der zweite Teil meiner stillen Frage war: Warum gibt es nichts Vergleichbares zum Beispiel für MS Word? Die meisten Autoren dürften diese Software zum Verfassen ihrer Texte verwenden. Aber wenn man überhaupt Publikationen dazu findet, dann magere Hefte mit streng funktionalen Themen wie Serienbrieffunktionen oder Tabulator- Anpassungen – aber gewiss nichts darüber, wie ein Schreibender seinen Stil verbessern könnte, und keine Präsentation vorbildlicher Textbeispiele wie Reportagen, Sonette oder Kurzgeschichten, die mit Word verfasst wurden. Warum ist das so?

Wenn wir schon gemeinsam darüber nachdenken, dann möchte ich gleich noch ein anderes Problem dranhängen: Die Maschinen – in Kombination von Hard- und Software – werden immer schlauer und scheinbar menschlicher. Die lange dahindämmernde Künstliche Intelligenz ist wieder zum Leben erwacht und vollbringt dank neuronaler Netze immer neue Wunder. Kombiniert man zwei Netze, verbessern sich die Ergebnisse dank maschineller Kritik rasant. Beim inzwischen fast 70 Jahre alten Turing-Test ging es darum, ob ein Mensch, der Fragen stellt und Antworten erhält, unterscheiden kann, ob sein Partner ein anderer Mensch oder eine Maschine ist. Bei „Deep Art“-Gemälden ist es selbst für Fachleute nicht mehr einfach festzustellen, ob ein Maler sie geschaffen hat oder ein neuronales Netz. Selbst eigene, an keine Vorlage mehr angelehnte „Stile“ entstehen neuerdings auf diesem Weg. Längst geht das über Gemaltes hinaus, und es wird wohl nicht mehr sehr lange dauern, bis auch Übertragungen von Charakteristika von einem Foto auf ein anderes für jeden Nutzer verfügbar sein werden. Die Verwandlung einer Tages- in eine Nachtszene bedarf dann nicht mehr zahlreicher Ebenen und Einstellungen, sondern nur noch eines knappen Befehls. Ich habe immer Wert darauf gelegt, dass die von uns vorgestellten Techniken nicht den Charakter von fix rezepthaft angewandten Klicks annehmen, ohne dass Sie verstehen, was Sie da tun. Doch dieser hohe Anspruch ist kein Selbstzweck, sondern soll dazu verhelfen, das Beste aus Bildern oder Montagen herauszuholen. Wenn die Software das irgendwann perfekt beherrscht, wird es unnötig zu verstehen, wie es genau funktioniert. Wer würde sich nicht wünschen, die leidige und zeitaufwendige Freistellerei mit einem knappen Sprachbefehl erledigen zu können?

„Stell die Frau rechts im Bild frei!“ Kurze Wartezeit – zack! Wenn das Ergebnis bis in die blonden Haarspitzen hinein optimal ist, ist es mir doch letztlich egal, wie das funktioniert. Ich habe ja auch wenig Ahnung, wie mein Fernseher es anstellt, dass er bewegte Szenen zeigt – Hauptsache, er macht das störungsfrei. Wie sich solche Bildbearbeitung in absehbarer Zukunft entwickeln wird, wage ich mir nicht mal vorzustellen. Abgesehen davon, dass sich DOCMA dann ganz anderen Problemen widmen müsste – ich würde wahrscheinlich auch Bilder mit Interesse betrachten, von denen ich weiß, dass Menschen zu ihrem Entstehen kaum noch etwas beigetragen haben. Aber längst sind auch Systeme auf dem Vormarsch, die aufgrund eines geeigneten Informations-Inputs einfache Texte wie Sport- oder Börsennachrichten schreiben. Wenn sie das können, gibt es keinen Grund, warum sie in einigen Jahren nicht auch Kurzgeschichten oder Romane verfassen sollten. Ich habe lange darüber nachgedacht, ohne zu einem wirklich befriedigenden Ergebnis zu gelangen – wenn neuronale Netze dereinst tatsächlich wohlformulierte Romane schrieben, ohne Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensatzfehler, mit exakt recherchierten Fakten und ausgefeilten Spannungskurven: Es würde mich nicht interessieren, sie zu lesen. Warum ist das – zumindest für mich – bei Bildern anders? Steckt in einem menschgemachten Text etwa mehr von den Absichten seines Erzeugers als in einem Bild? Wohl kaum. Wie sehen Sie das? Ich freue mich auf Ihre Mails dazu.

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Informativ und umfassend zum Thema Bildverarbeitung.
17.02.2017

Ergänzung zur Printausgabe. Damit inhaltlich gleich (und hervorragend).
Verfasst von Wolf-Diether G. | Mannheim | 03.12.2016

Endlich kann ich das Papier irgendwann entsorgen, den Artikel aber dennoch einsehen.
29.08.2016

Super DOCMA weiter so sehr gut und Infomativ.
18.08.2016

Das informativste "paper" im Bereich Fotografie
Verfasst von Th. B. | Unteruhldingen | 11.08.2016

Die DOCMA ist eine hervorragende Zeitschrift und ich habe es sehr begrüßt, dass es sie jetzt auch als epaper gibt.
Verfasst von Karin S. | Berlin | 28.07.2016

ok, alles in Ordnung, ok, alles in Ordnungok, alles in Ordnung
Verfasst von Hans R. | Riedsstadt | 15.07.2016

Sehr informative Ausgabe mit sehr guten Artikeln
Verfasst von Bernd M. | Bielefeld | 06.07.2016

sehr gute Beschreibung und viele interessante Artikel
25.06.2016

Perfekte Publikation. Hohe Qualität.
Verfasst von Thorsten H. | Stadthagen | 19.06.2016

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