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Titelbild von Motorradfahrer - epaper. In der Ausgabe 5/2018 geht es um die Themen: Besteller in Bestform - Yamaha MT-07. Lesen Sie gerne Automagazine und Motorradzeitschriften? Dann empfehlen wir Ihnen Motorradfahrer - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Lesen Sie das Editorial von Motorradfahrer - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Motorradfahrer - epaper die aktuelle Ausgabe 5/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Und täglich grüßt das Murmeltier
Es ist noch gar nicht lange her (vgl. MF 3/17, S. 3), da standen wie heute die Zeichen auf Handelskrieg mit den USA. Damals ging es um die Weigerung der Europäer, hormonbelastetes Rindfleisch aus den USA zu importieren, worauf die US-Handelsbehörde erwog, Strafzölle auf motorisierte Zweiräder zwischen 51 und 500 Kubik zu erheben. Heute geht es um Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus Europa, was im Gegenzug Zölle auf US-Waren auf den Plan rufen könnte, worunter auch Motorräder von Harley-Davidson und aus dem Polaris-Konzern (Indian) fallen. Das könnte wiederum Gegenmaßnahmen zur Folge haben, die die gesamte europäische Motorradindustrie treffen könnten, wie sich der ACEM, die europäische Vereinigung der Motorradhersteller, besorgt äußert. Dabei steht nicht nur Europa in Trumps Focus, das vorerst von Strafzöllen verschont bleiben soll, sondern auch China, zu dem die US-Außenhandelsbilanz eine deutliche Schieflage hat. Natürlich weiß man hüben wie drüben, dass Strafzölle keiner Wirtschaftsnation etwas bringen. Aber bei der ganzen Thematik spielen rationale Gründe eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es Trump um Wahlkampf, denn in der zweiten Hälfte seiner Amtszeit stehen wichtige Wahlen an, in denen es um die Verteilung der Machtverhältnisse im Kongress geht. Dass populistische Sprüche aber nicht nur Trump-Gedankengut sind, belegt die Tatsache, dass aus einer kürzlich erfolgten Nachwahl zum Repräsentantenhaus in Pennsylvania – einer Republikaner- Hochburg – der Demokrat Conor Lamb als Sieger hervorging. Er lehnt nicht nur schärfere Waffengesetze ab, sondern unterstützt auch Importzölle auf Stahl und Aluminium. Wenn’s um Wählerstimmen geht, ist offenbar jedes Mittel recht. Auch wenn die Wirtschaft ganzer Kontinente leidet und Arbeitsplätze gefährdet werden. In der Hoffnung, dass es nicht so weit kommt,

Ihr/Euer
Guido Saliger

Harley-Probleme
Noch vor wenigen Monaten hat der US-Präsident Harley-Davidson als beispielhaft für amerikanische Unternehmen gelobt, weil man in den USA produziere und heimische Arbeitsplätze sichere. Jetzt hat die Firma angekündigt, ihr Werk in Kansas City zu schließen und 800 Mitarbeiter zu entlassen. Zumindest ein Teil von ihnen könnte einen neuen Arbeitsplatz im Werk in York (Pennsylvania) finden. Dagegen werde man wegen der günstigeren Produktionskosten eine Fabrik in Thailand errichten. 2017 gingen die Harley-Verkäufe weltweit um 6,7 Prozent zurück, auf dem wichtigen heimischen Markt sogar um 8,5 Prozent. Die Gründe für diesen Rückgang sind hausgemacht, man hat sich zu sehr auf das lange Zeit erfolgreiche Konzept verlassen. Immer noch setzt Harley-Davidson unverändert auf teure Tourer, Chopper und Cruiser, obwohl die Nachfrage nach solchen Motorrädern schon seit Jahren zurückgeht. Zudem unterscheiden sich die einzelnen Modelle nicht besonders stark voneinander, es fehlt eine Diversifizierung. Das Festhalten am luft- und zumindest teilweise flüssigkeitsgekühlten V2-Motor mag traditionsbewusst sein, technisch gesehen ist der nicht mehr der Weisheit letzter Schluss. Auch der Versuch, auf den aufstrebenden asiatischen Märkten mit den in Indien gebauten Modellen 500 Street und 750 Street zu punkten, war bis jetzt nicht besonders erfolgreich. In Städten wie Delhi, Bangkok oder Jakarta ist man als Motorradfahrer mit einer Kawasaki Versys 300, einer BMW G 310 oder einer KTM Duke besser bedient als mit einer schweren 500er- oder 750er-Harley, zumal die vom Image der großen Schwestern nicht profitieren. In Europa und Amerika läuft der Verkauf dieses Duos sowieso eher schleppend. Nicht zuletzt macht mit Indian ein alter Konkurrent Harley das Leben schwer, das Alleinstellungsmerkmal als einziger amerikanischer Motorradhersteller ist passé. Als Gegenmaßnahme plant Harley eine Modelloffensive mit 100 Neuheiten in den kommenden zehn Jahren. Ob die von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt abzuwarten. Nur neue Varianten von bestehenden Modellen werden nicht reichen.

Jürgen Schons

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Motorradfahrer - epaper die aktuelle Ausgabe 5/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von Motorradfahrer - epaper

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Ausgabe 5/2018 vom 05.04.2018
Erscheint monatlich , 12 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Zugriff nach der Registrierung online in der Bibliothek lesen & als PDF downloaden
Kategorie Automagazine und Motorradzeitschriften
TrustedShops Bewertung
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5 Produktbewertungen für Motorradfahrer - epaper

Die Zeitschrift ist informativ und angenehm zu lesen.
30.07.2018

Sehr informative Zeitschrift
Verfasst von Horst L. | 86899 Landsberg am Lech | 19.05.2017

epaper kann gut gelesen werden - eingebaute Links funktionieren. Falls einmal nicht, liegt es den fehlerhaften Angaben der Inserent.... .;-)
Verfasst von Elke H. | Münster | 20.02.2017

Informativ, aktuell und interessant.
Verfasst von Fritz W. | Hamburg | 15.08.2016

Die Zeitung gefällt mir gut.
Verfasst von Rüdiger S. | Herne | 11.05.2016
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