Zeitschrift Linux Magazin - epaper

Die Zeitschrift für Linux-Professionals

 - mehr 
Leseprobe  
Schlagzeilen Linux Magazin - epaper Ausgabe 10/2017
25 Jahre Linux in D - Wie Suse und andere die freie IT-Welt schufen und besiedelten
  Digital
  Gedruckt
epaper-Monatsabo
1 Ausgabe pro Monat
5,99 EUR*
epaper-Monatsabo 5,99 EUR*
  • 1 Monat Linux Magazin als digitale Zeitschrift lesen (1 Ausgabe)
  • Direkt nach Erscheinen verfügbar
  • Ihr eAbo von Linux Magazin jederzeit online verwalten
  • Automatische Verlängerung
  • Bestellen Sie das epaper-Abo auch für eine abweichende E-Mail, z.B. als Geschenk
  • Kündigungsfrist: 3 Monate vor Ende des Bezugszeitraumes
  • viele weitere Vorteile entdecken
epaper-Abo
12 Ausgaben pro Jahr
59,99 EUR*
epaper-Abo 59,99 EUR*
  • 12 Monate Linux Magazin als digitale Zeitschrift lesen (12 Ausgaben)
  • Direkt nach Erscheinen verfügbar
  • Ihr eAbo von Linux Magazin jederzeit online verwalten
  • Automatische Verlängerung
  • Bestellen Sie das epaper-Abo auch für eine abweichende E-Mail, z.B. als Geschenk
  • Kündigungsfrist: 3 Monate vor Ende des Bezugszeitraumes
  • viele weitere Vorteile entdecken
epaper-Einzelheft
Ausgabe 10/2017 vom 07.09.2017
5,99 EUR*
epaper-Einzelheft 5,99 EUR*
  • Ausgabe 10/2017 sofort nach der Bestellung lesen
  • viele weitere Vorteile entdecken
Vorbestellung epaper-Einzelheft
Ausgabe 11/2017 ab 05.10.2017
5,99 EUR*
Vorbestellung epaper-Einzelheft 5,99 EUR*
  • Ausgabe 11/2017 vorbestellen und am 05.10.2017 lesen
  • Kündigungsfrist: 3 Monate vor Ende des Bezugszeitraumes
  • viele weitere Vorteile entdecken
Stöbern Sie im Archiv vonStöbern Sie im Archiv von
Linux Magazin - epaper
 

Ihre Vorteile bei der epaper-Bestellung

  • Mit dem Probeabo Linux Magazin - epaper 30 Tage gratis testen
  • Mit dem Jahresabo 17% sparen im Vergleich zum Einzelheftkauf bei United Kiosk
  • 9,20 EUR billiger als das Jahresabo der gedruckten Ausgabe
  • Sofort loslesen oder Startdatum des Abos selbst bestimmen
  • Gratis Geschenkurkunde zum Ausdrucken mit persönlichem Gruß
  • Sicher und einfach bezahlen

    VISAMasterCardPayPalSofortüberweisungSEPA

  • Kostenloser Trusted Shops Käuferschutz für noch mehr Sicherheit
  • epaper auf 5 Geräten gleichzeitig lesen: im Web & per App
LINUX MAGAZIN - epaper (PDF) für iPhone & iPadLINUX MAGAZIN - epaper im Google Play StoreLINUX MAGAZIN - epaper im Amazon Shop für Android Appsepaper lesen und United Kiosk Konto verwalten in der Bibliothek

Lesen Sie das Editorial von Linux Magazin - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Linux Magazin - epaper die aktuelle Ausgabe 10/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Die Flut kommt noch

Dafür, das wir erst am Anfang der Vernetzung aller elektrisch betriebenen Geräte stehen, geht es schon ziemlich rund. Das Unternehmen Lockstate hat bei seinen Türschlössern im August per Firmware-Update die Smart-Lock-Funktion zerbröselt – da feixt die Schlüsseldienst-Innung. Dem IoT-Teddybär-Hersteller Spiral Toys sind dagegen zwei Millionen Sprachaufnahmen aus Kinderzimmern sowie 800 000 Passwörter und Kontodaten entwischt. Zuvor hatte der Hersteller vier Warnungen vor der Schwachstelle in seiner Datenbank knuddelnd ignoriert. Oder dass hunderttausende Webcams, Router und alle möglichen Zappel-Gadgets mit einem Standardpasswort in den Handel kommen – wen kümmert’s?!
Daten- und Gadget-Sparsamkeit könnte alles entschärfen. Doch die Chancen stehen schlecht, wenn man das Smartphone als Vorreiter nimmt, diese Wanze aus Edelkomponenten, deren Akku der Überwachte selbst nachts auflädt. Die Wirtschaft hofft ihrerseits auf Personen-genaue Werbung, nach der Logik, dass jeder, der von der Küche bis ins Wohnzimmer zehn Minuten braucht, einen bislang unerkannten Bedarf nach Hühneraugen-Pflaster hat. Oder war nur der Sensor an der auf dem Weg liegenden Klospülung verdreckt? Es geht aber nicht nur um China-Schrott: Red Hat zum Beispiel vermarktet sein Framework Jboss A-MQ als IoT-Middleware und unterlässt es zugleich, die Herkunft der eingehenden Sensordaten zu prüfen – „Was soll schon passieren?“ hört man auf Nachfrage. Was soll schon passieren, wenn das jemand in einer Chemiefabrik einsetzt und ein Erpresser ein paar Drucksensoren durch eigene Arduinos auswechselt?
Da das Internet der Dinge in Haushalt und Industrie auch funktionelle Vorteile bringen wird, ist sein Kommen keine Frage vom Ob, sondern bestenfalls vom Wie. Nach der Politik zu rufen verkennt, dass wegen der raschen technischen Entwicklung sowie der Internationalität von Warenströmen und Clouddiensten Gesetze keine Probleme lösen. Woran es fehlt, ist die Mündigkeit des Verbrauchers, der die betreffenden Geräte, Software und Dienste im Moment anhand von Preis und Features kauft.
Der viel zitierte „Experten-Rat“, vor dem Kauf mal zu googeln, ob Sicherheitslücken zu dem Gerät X bekannt sind, dokumentiert mehr den intellektuellen Bankrott, als dass er nützt. Denn wenn das Netz über Datenverluste Bescheid weiß, gibt es schon (hundert)-tausende Geschädigte. Und wenn sich über ein neues Gerät nichts im Netz findet, sagt das gar nichts über schlummernde Lücken. Sicherheit kann nur aus einem darauf ausgerichteten Design kommen. In anderen Märkten funktioniert es und sorgt sogar für mehr Umsatz. So würde kein Verbraucher eine Automarke akzeptieren, bei der aus Kostengründen Airbags, Aufprallschutz und verschließbare Türen fehlen oder zumindest bis zur Modelleinführung nie getestet wurden – und dies, obwohl es sich nicht um Hauptmerkmale des Produktes (Fahrspaß, Motorisierung, Verbrauch, Zuladung, …) handelt.
Es gibt ihn also, den aufgeklärten Käufer. Offenbar fehlt es schlicht am Wissen um die tatsächlichen Produkteigenschaften und dessen Vermittlung. Die „Stiftung Warentest“ wird das nicht schaffen. Hier sollte sich einerseits die Presse Meriten verdienen, aber auch bloggende Sicherheitsfachleute, die sich einen Namen machen wollen. Das in vielen Geräten eingesetzte Linux kann durch seine Quelloffenheit den Testern beim Beurteilen des Designs zur Hilfe kommen – falls die Hersteller mehr als einen Vanilla-Kernel und die Quellen der Diet Libc bereitstellen. Es gibt viel zu verlieren und viel zu retten, denn die große Datenflut, sie kommt erst.

Jan KLeinert

Folgen Sie Linux Magazin - epaper


Gerne informieren wir, die United Kiosk AG, Sie kostenlos per E-Mail über neue Ausgaben von Linux Magazin - epaper, aktuelle Aktionen und andere Produkte, wie zum Beispiel angebotene Zeitungen oder Zeitschriften. Wenn Sie damit einverstanden sind, klicken Sie einfach nach Eingabe Ihrer Daten auf den Button „gratis abonnieren“ und erklären Sie damit Ihre Einwilligung.
Falls Sie keine Infos mehr bekommen möchten, können Sie Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft hier widerrufen.

Steckbrief von Linux Magazin - epaper

Lieferzeit Abo sofort, mit der aktuellen Ausgabe
Ausgabe 10/2017 vom 07.09.2017
Nächste Ausgabe 11/2017 am 05.10.2017
Erscheint monatlich , 12 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Zugriff nach der Registrierung online in der Bibliothek lesen & als PDF downloaden
Kategorie Computerzeitschriften, Tabletmagazine und Smartphonemagazine

* inkl. Mehrwertsteuer und Servicepauschale für Einrichtung und Versand
TrustedShops Bewertung
-/5.0 
noch keine Produktbewertungen für Linux Magazin - epaper
Leser und Leserinnen, die Linux Magazin - epaper bestellt haben, bewerten dieses Produkt sicher über Trusted Shops. Sagen Sie uns Ihre Meinung:
Jetzt bewerten

Entdecken Sie mehr von "Computec Media GmbH"

TrustedShops Bewertung
TrustedShops Bewertung
Das loben unsere Kunden.
Schnell und problemlos...
21.09.2017  
Zeitung wurde geliefert. War im Handel bereits ausverkauft.
21.09.2017  
Alles gut
21.09.2017  
ALLES BESTENS
21.09.2017