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Titelbild von Linux Magazin - epaper. In der Ausgabe 1/2016 geht es um die Themen: Büro-Distributionen; Großer Test: Spezial-Linuxe für kleine Firmen; Vagrant-Nachfolger Otto automatisiert Entwicklung und Deployment; So gehts:; Monitoring von Docker-Containern; Perl-Perlen; Spezial-IDEs und Editor-Plugins für Perl-Programmierer im Vergleich; Wie das junge Ansible Puppet herausfordert; Wer rollt seine Konfigurationen besser aus - der Etablierte oder ein Newbie?; PHP 7; Major-Release mit modernen Features, alter Code läuft aber oft nicht. Lesen Sie gerne Computerzeitschriften, Tabletmagazine und Smartphonemagazine? Dann empfehlen wir Ihnen Linux Magazin - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Schlagzeilen dieser Ausgabe
Büro-Distributionen Großer Test: Spezial-Linuxe für kleine Firmen
Vagrant-Nachfolger Otto automatisiert Entwicklung und Deployment
So gehts: Monitoring von Docker-Containern
Perl-Perlen Spezial-IDEs und Editor-Plugins für Perl-Programmierer im Vergleich
Wie das junge Ansible Puppet herausfordert Wer rollt seine Konfigurationen besser aus - der Etablierte oder ein Newbie?
PHP 7 Major-Release mit modernen Features, alter Code läuft aber oft nicht
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Ausgabe 1/2016 vom 03.12.2015
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Lesen Sie das Editorial von Linux Magazin - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Linux Magazin - epaper die aktuelle Ausgabe 1/2016 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Lesen Sie, was der Chefredakteur Herr Jan Kleinert in dieser LINUX MAGAZIN Ausgabe 1/2016 vom 03.12.2015 schreibt:

Super, Trump

Dass jeden Monat Cracker bei einer Menge Regierungsorganisationen, Konzernen, Geheimdiensten und so weiter erfolgreich eindringen, Websites verunstalten, sensible Daten stehlen oder verschlüsseln, ist bekannt. So gesehen reicht es nur zu einer Randnotiz, dass die Gruppe „Hack for Trump“ im September in Rechner der Fidelity Bank auf den Bahamas eingedrungen ist. Nachdem sich die Unholde mit einer SQL-Injection Zugang verschafft hatten, erbeuteten sie in drei Datenbanken gespeicherte Firmengeheimnisse. Die drohte die Gruppe zu veröffentlichen, sollte das in einem Steuerparadies gelegene Geldinstitut, eine Tochter des gleichnamigen US-amerikanischen Investmentunternehmens (fünf Milliarden US-Dollar Kundengelder), nicht ein Lösegeld in Höhe von 30 000 US-Dollar zahlen.

Hier fällt zuerst die geringe Erpressungssumme auf: 30 Mille kriegt bei Fidelity ein Fondmanager womöglich an einem guten Tag als Bonus. Die Hackergruppe tritt somit nicht als Nassauer in Erscheinung, obwohl das Bankhaus seinen Sitz in der Inselhauptstadt Nassau hat. Ökonomisch spielen Angreifer und Opfer offenkundig in unterschiedlichen Ligen.

Noch merkwürdiger mutet an, dass die Datendiebe versicherten, das ganze Lösegeld für einen aus ihrer Sicht guten Zweck spenden zu wollen. Zu legitimen Nachfolgern Robin Hoods und Little Johns freilich gereicht die Aktion nicht: Empfänger der 30 000 sollte nämlich der Immoblien-, Hotel- und Golfanlagen-Mogul Donald Trump sein (Forbes schätzt dessen Privatvermögen auf vier Milliarden Dollar).

Mit dem Lösegeld wollten die Hacker den legendär tadellos geföhnten 59-Jährigen bei seiner Kandidatur für das US-Präsidentenamt 2016 unterstützen. Sie schrieben: „Wenn Fidelity zahlt, wollen wir mit diesen Mitteln helfen, dass Donald Trump ins Weiße Haus gewählt wird. Er ist der einzige Kandidat, der den früheren Glanz Amerikas wiederherstellen kann.“

Trump, aktuell im Lager der Republikaner ebenso erfolgreich wie umstritten unterwegs („lächerlicher Zombie-Kandidat“), arbeitete sich im Vorwahlkampf bislang an Einwandern, Frauen, Waffengegnern und Klimaschützern ab. Trump über Trump: „Ich habe keine Zeit, um politisch korrekt zu sein.“ Der 16-fache Buchautor („Nicht kleckern, klotzen!“) und Schauspieler („Die kleinen Superstrolche“) verbesserte jüngst seinen Bekanntheitsgrad in Deutschland, als er die Flüchtlingspolitik der deutschen Bundeskanzlerin wahnsinnig („insane“) nannte und Aufstände vorhersagte.

Doch zurück auf die Bahamas: Trotz des geforderten Schnäppchenpreises und trotz des drohenden Reputationsverlustes verkündete die Fidelity Bank, sich nicht erpressen zu lassen. Das ist in solchen Fällen sachlich sowieso zu raten. Vielleicht war es den echten Nassauern darüber hinaus auch nicht recht, was Präsidentschaftsbewerber Trump mit ihrer Kohle alles angestellt hätte.

Abseits der Tagespolitik und deshalb auch global bedeutsam eignet sich die „Hack for Trump“-Truppe zumindest als Motivation für jeden IT-Verantwortlichen, die eigenen Systeme vor Angreifern aller Art zu schützen. Denn dem Internet sei Dank: Nassau und Nassauer sind überall.

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Linux Magazin - epaper die aktuelle Ausgabe 1/2016 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von Linux Magazin - epaper

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Ausgabe 1/2016 vom 03.12.2015
Erscheint monatlich , 12 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Computerzeitschriften, Tabletmagazine und Smartphonemagazine
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