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Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Das Satiremagazin EULENSPIEGEL - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserin, lieber Leser,

herzlich lachen musste ich vor Kurzem über den peinlichen Versuch des Fußballspielers Franck Ribéry, seinen Reichtum durch den Verzehr eines mit Blattgold überzogenen Steaks zu demonstrieren. Wir in der High Society wissen nämlich: Wer wirklich wohlhabend ist, konsumiert nur Speisen aus massivem Edelmetall. Bei mir zu Hause gab es zum Beispiel gestern Platinlachs an Diamantenreis und einer leckeren Soße aus geschmolzenem Silber. Das Rezept schicke ich Ihnen auf Anfrage gern zu.

Vor einigen Wochen führte mich ein Kurzurlaub ins schöne Tübingen. »Da musst du unbedingt mal hin«, hatte mir ein Bekannter erklärt, »das ist die drittgrößte Mittelstadt in Baden-Württemberg!« Das klang überzeugend, und so fand ich mich an einem kalten Herbsttag in der Tübinger Altstadt wieder. Doch ich hatte meinen Bummel durch die Fußgängerzone kaum begonnen, als plötzlich eine abgerissene, nach billigem Fusel stinkende Gestalt auf mich zugelaufen kam und mich mit unangenehm lauter, lallender Stimme aufforderte, meine Aufenthaltsgenehmigung vorzuzeigen. Zunächst versuchte ich den Irren zu ignorieren, doch er wurde immer aggressiver, sodass ich schließlich damit drohte, die Polizei zu rufen. Daraufhin sprang er aufgeregt auf und ab und kreischte immer wieder »ICH BIN DIE POLIZEI!!!«. Dann formte er mit Fingern und Daumen eine Pistole und rief »Paff, paff! Sie sind tot! Das haben Sie jetzt davon!« Nun war ich ernstlich besorgt, doch just in diesem Augenblick ließ er von mir ab, denn er hatte einen anderen Passanten erspäht, den er nun auf die gleiche Weise zu belästigen begann. Und während ich ihm noch staunend hinterherschaute, rief mir ein sichtlich stolzer Einheimischer im Vorbeigehen zu: »Das ist unser Oberbürgermeister!«

Sie sehen also, Tübingen ist tatsächlich eine Reise wert. Ebenfalls zu empfehlen: Die Lektüre unseres Artikels auf Seite 33.

Als ich hörte, dass die Bundeswehr der Firma McKinsey fast 400 Millionen Euro für Beraterverträge überwiesen hat (mehr dazu auf Seite 24), hatte ich zunächst Zweifel, ob die Kosten-Nutzen-Rechnung bei einer solchen Investition wirklich aufgehen kann. Doch inzwischen liegt mir dank unserer exzellenten Investigativabteilung die Powerpoint-Präsentation vor, die McKinsey demnächst der Verteidigungsministerin vorführen wird, und ich bin enorm beeindruckt. Die Berater stellen darin gleich vier mögliche Strategien vor, um die Bundeswehr auf Vordermann zu bringen. Die Politik muss dann nur noch eine davon aussuchen:

1. Kosten sparen: Die Bundeswehr zahlt zu hohe Gehälter für gering qualifizierte Beschäftigte. Deshalb sollten alle Soldaten unterhalb des Generalsrangs entlassen werden.
2. Material sinnvoll einsetzen: Herumstehende Panzer und nicht abgeworfene Bomben sind totes Kapital. Spätestens nächstes Jahr sollte es deshalb einen Russlandfeldzug geben.
3. Geschäftsmodell wechseln: Alle Waffen werden verkauft und der Erlös in Bitcoin investiert.
4. Wachstumsstrategie: Es wird empfohlen, das österreichische Bundesheer zu übernehmen, um auch in Zukunft am Militärmarkt konkurrenzfähig zu bleiben.

Da fällt die Wahl schwer! Aber unsere Kanzlerin wird sicher auch diesmal wieder die richtige Entscheidung treffen.

Mit gut beratenen Grüßen
Chefredakteur

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Ausgabe 2/2019 vom 24.01.2019
Erscheint monatlich , 12 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Lifestylemagazine und Peoplemagazine
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