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Titelbild von bild der wissenschaft - epaper. In der Ausgabe 2/2019 geht es um die Themen: Schwarze Löcher und Superenergien - Astrophysiker beobachten die stärksten Ereignisse seit dem Urknall. Lesen Sie gerne Reisemagazine, Freizeitmagazine und Wissensmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen bild der wissenschaft - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift bild der wissenschaft - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Globale Erkenntnisse

Liebe Leserinnen und Leser,

Manchmal genügt ein einziges Teilchen, um mehr als 1000 Wissenschaftler über Monate zu beschäftigen. So geschah es beim Neutrino 170922A, das eine Spur im IceCube-Detektor unter dem Südpol erzeugte. Daraufhin wurden Astronomen in aller Welt alarmiert, um nach der Quelle zu fahnden – vom Radio- bis zum Gammastrahlenbereich. Sie ge wannen Ein - blicke in ein extremes Energie gewitter im Sternbild Orion – die erste identifizierte extragalaktische Ursache der bereits seit mehr als einem Jahrhundert bekannten Kosmischen Strahlung (Bericht ab Seite 14).
„Die Ära der Multi-Messenger-Astrophysik hat begonnen“, kommentierte die Astrophysikerin France A. Córdova diesen Erfolg. Sie ist Direktorin der National Science Foundation, der wichtigsten staatlichen Behörde zur Förderung der Wissenschaften in den USA. „Solche Durchbrüche sind nur möglich bei einer langfristigen Verpflichtung für Grundlagenforschung und Investitionen in überragende Forschungsanlagen.“ Es ist fraglich, ob im heutigen politischen Klima ihres Landes noch Pionierprojekte wie IceCube oder der Gravitationswellen-Detektor LIGO finanziert würden. Dabei verschieben sie die Erkenntnisgrenzen für immer und sind hinsichtlich der multinationalen Beteiligungen wahre Menschheitsprojekte.
Dies gilt auch für andere Observatorien, die neue Fenster zum Universum aufstoßen. Gerade hat das rund 1500- köpfige Forscherteam von LIGO und Virgo die Entdeckung von vier neuen Gravitationswellen-Signalen bekannt gegeben (Seite 26). In wenigen Wochen beginnen die kilometergroßen Laser-Interferometer mit noch empfindlicheren Messungen. Im Herbst soll sich ihnen der japanische KAGRA-Detektor anschließen, und eine weitere LIGO-Anlage wird zurzeit in Indien vorbereitet. Zudem wurden letzten Oktober auf einer Konferenz des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Potsdam Pläne für die nächste Generation von Gravitationswellen-Detektoren auf der Erde diskutiert. Könnten in Europa das Einstein-Teleskop und in den USA der Cosmic Explorer realisiert werden, ließe sich das Suchvolumen auf fast das ganze beobachtbare Universum ausweiten. Das geht allerdings nur in enger internationaler Zusammenarbeit.
Dies gilt auch für ein weltweites Neutrino-Observatorium, über dessen Plan Elisa Resconi, Professorin an der Technischen Universität München, im selben Monat auf einer Konferenz auf La Palma begeistert berichtet hat. Bereits im Bau befindet sich das CTA-Observatorium für die energiereichsten Gammastrahlen aus dem All (siehe Seite 22). Dabei kooperieren Forschungsinstitute und Förderagenturen aus 31 Ländern.
Wir leben alle auf demselben Planeten. Globale Probleme lassen sich daher nur global lösen. Das gilt erst recht für die Suche nach kosmischen Erkenntnissen.

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift bild der wissenschaft - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Ausgabe 2/2019 vom 15.01.2019
Erscheint monatlich , 12 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Reisemagazine, Freizeitmagazine und Wissensmagazine
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