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Lesen Sie das Editorial von Harmonikawelt - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Harmonikawelt - epaper die aktuelle Ausgabe 29/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Kunst ist ein so überaus reines und selbstzufriedenes Wesen, dass es sie kränkt, wenn man sich um sie bemüht.

Das hat der Schweizer Schriftsteller Robert Walser einmal geschrieben, in einem Aufsatz über Musik – 1902 erschienen, in einer Berner Tagezeitung. Dann lassen wir doch, liebe Leserinnen und Leser, die Kunst einmal für sich sprechen in dieser Ausgabe, und werfen einen möglichst unverstellten Blick auf die Musik der Schweiz!

In der Reihe meiner Lieblingsautoren finden sich gleich zwei Schweizer, nämlich Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt. Zudem bin ich seit Kindheitstagen ein Fan des Kabarettisten Emil Steinberger. Und als Teenager interessierte ich mich während einer kurzen esoterischen Phase brennend für die Lehren von Paracelsus. Aber mit der Schweizer Musik, das muss ich zugeben, habe ich mich bisher nicht besonders intensiv beschäftigt. Gut, ich habe vor Jahren die CD-Veröffentlichung einer tibetisch-schweizerischen Weltmusikcombo betreut, und auch das eine oder andere Jodel- und Folkprojekt ließ mich nicht ganz unberührt. Aber das Örgeli? Nun, ich habe es selten getroffen in meiner oberbayerischen Enklave, so viel sei zu meiner Verteidigung zu sagen.

Wir (Süd-)Deutschen glauben ja gerne, dass wir gar nicht so anders ticken als die Schweizer. Gewaltiger Irrtum! – Klar: Man versteht sich, kann gepflegt Konversation betreiben, Essen schmeckt gut, Berge gibt es hüben wie drüben. Aber wenn wir mit einem Schweizer sprechen und das Gefühl haben, in Schwyzerdütsch bewandert zu sein, ist uns meist nicht klar, dass es eigentlich gepflegtes Hochdeutsch ist, was wir da gerade zu hören bekommen. Als ich vor einiger Zeit bei einem Festival in Appenzell den Job hatte, als Betreuerin einer Band die örtlichen Gegebenheiten zu erforschen, war ich nach einer Minute Gespräch mit dem Cheftechniker restlos aufgeschmissen. Weil ich nämlich nichts verstanden hatte. Gar nix! Woraufhin der Techniker mit Engelsgeduld all seine Ausführungen nochmal sehr langsam und sehr deutlich wiederholte. Für bayrische Ohren. Beim darauffolgenden Käsefondue (das nicht erst seit damals Lieblingsgerichten gehört) musste ich mir eingestehen, dass ich keine Ahnung von der Schweiz habe – sie aber außergewöhnlich sympathisch finde!

Unter anderem deswegen war es mir eine große Freude, für diese Ausgabe ein wahres Urgestein der Schweizer Volksmusik porträtieren zu dürfen. Rees Gwerder, der mit seinem Örgeli zwischen zwei- und dreihundert Ländler und alte Tänze spielen konnte, ist eine Art Nationalheiligtum. Und seine Geschichte die eines Bergbauern, der auch leidenschaftlicher Musikant war. Kein Mann großer Worte, aber ein großer Unterhalter!

Über die Kniffe und Tücken des Schwyzerörgeli klärt uns Andreas Tauscher auf. Selbst lebt der Örgeli- und Harmonikabauer im Allgäu – das landschaftlich schon ziemlich nahe an den Ausläufern der Schweizer Berge ist. Ein bisschen sieht’s dort so aus, wie ich mir das Auenland der Hobbits immer vorgestellt habe. Ein guter Platz zum Wirken, also!

Weil wir aber nicht nur über das Örgeli sprechen wollen, gibt es natürlich auch allerhand über die Steirische zu berichten. Hans Schröpfer erklärt ausführlich das von ihm entwickelte System seiner „großen“ Harmonika. Herbert Pixner erzählt uns etwas über sein neues Programm, die „Electryfing“-Tour. Es gibt neue Stücke in Griffschrift, Termine für aktive Musikanten und Zuhörer sowie Seminarinfos für den Sommer und frühen Herbst. Georg Leugner-Gradl steht als „Doktor Harmonika“ wieder mit Rat und Tat zur Seite, und in den Workshops von Katrin Auer und Johannes Petz gibt es Tipps für Harmonikaspieler. Mei, jetzt haben Sie was zu tun! Also ran an die neue Ausgabe der Harmonikawelt. Wir lesen uns im Herbst wieder. Bleiben Sie gesund und fröhlich – und denken Sie an die Worte Max Frischs, wie eingangs erwähnt ja auch ein Schweizer: Die Zeit verwandelt uns nicht. Sie entfaltet uns nur.

Alles Liebe!
Ihre Eva Geiger-Haslbeck
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