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Fahrzeuge, Anlagen, Praxistipps. Das Magazin für den Modelleisenbahner

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Lesen Sie das Editorial von NBahn Magazin - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift NBahn Magazin - epaper die aktuelle Ausgabe 6/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Nostalgisch wie modern

Langlebigkeit ist ein wesentliches Merkmal des Eisenbahnwesens. Erneuerungen vollziehen sich bei Bahnanlagen und Fahrzeugen meist über Jahre bis Jahrzehnte hinweg, sofern nicht einschneidende Umbrüche durch das Zeitgeschehen von außen auf die so eigen erscheinende Bahnwelt abrupt einwirken. Doch irgendwann ist vieles, manchmal auch (fast) alles anders, als man es doch in Erinnerung hat. Statt „Silberlingen“ oder Mitteleinstiegswagen fahren nur Doppelstöcker, statt Schienenbussen dieseln Niederflurtriebwagen und statt DB-Einheitslokomotiven ziehen und schieben euro päische Universalserien. Nun verkaufen nicht Fahrkartenschalter, sondern Reisezentren, Automaten oder Internetseiten das „Ticket“. Anstelle von Güterschuppen säumen Wohnanlagen, Parkplätze oder Gewerbeparks das Bahnhofsumfeld.

Auch vor der Bahntechnik macht dieser Prozess nicht halt. Gleise mit Holzschwellen weichen jenen aus Beton oder der Festen Fahrbahn. Querseilverspannungen werden durch einzelne Fahrleitungsmasten ersetzt. Bahnsteiglampen mit effizienteren Leuchtmitteln lösen fahle Leuchtstoffröhren ab. Beschauliche Ortsstellwerke verschwinden dank elektronischer Fernsteuerungsowie Form- und alte Lichtsignale zugunsten von Kombinationssignalen. Der Zugfotograf findet seine bisher so geschätzte Fotostelle durch eine Lärmschutzwand verbaut. Steuerwagen machen das Streckenfotografieren wie einst durch die Stirntür der Übergänge dauerhaft unmöglich.

Was bedeutet dies für den Modellbahner? Gleich dem Vorbild ist die Modellbahn als Hobby meist auf lange Sicht angelegt. Die Veränderungen in der Branche sind allgegenwärtig im Handel wie in den Angebotsstrukturen der Hersteller. Davon abgesehen läuft die Modellbahn in ihrer inhaltlichen Ausgestaltung selbst ebenfalls auf einer Zeitschiene. Man kann sich einfach dem „Spieltrieb“ hingeben und epochen- oder auch länderübergreifend alles fahren. Man kann demgegenüber auch konzentriert auf eine Epoche hin bauen, sei es aus den eigenen Jugenderfahrungen heraus oder aus Begeisterung für die moderne Bahn.

Ob und wie praktikabel das ist, hängt auch vom Zubehörangebot ab. Zwar gibt es aktuelle Vorbildfahrzeuge in reichlicher Auswahl, die Nachbildung der Bahntechnik hinkt jedoch besonders inder Baugröße N in der Angebotsbreite hinterher. Epochenmäßig benötigte Betongleisweichen und Ks-Signale werden in Großserienfertigung wegen angenommenen Nachfragemangels bisher nicht aufgelegt – umgekehrt kann man nicht kaufen, was es nicht gibt. Diesen Kreislauf gilt es langfristig zu durchbrechen. Eines Tages ist diese „moderne“ Bahntechnik normaler Standard oder wird schließlich einmal Teil des nostalgischen Rückblicks späterer Modellbahnergenerationen – oder gibt es dann keine Modellbahn(er) mehr?

Gunnar Selbmann
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift NBahn Magazin - epaper die aktuelle Ausgabe 6/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Kategorie Reisemagazine, Freizeitmagazine und Wissensmagazine

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Ich habe das Produkt gewählt da ich mich speziell für N-Bahnen und für MoBa im Allgemeinen interessiere. Es sind darin immer wieder sehr interessante Neuheiten aber auch Anlagen zu finden, die als Denkanstoß dienen können. Ich kann diese Zeitschrift jedem N-Bahner nur empfehlen.
Verfasst von Franz-Georg N. | Köflach | 25.08.2017
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